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AUGEN AUF

AUGEN AUF – Mit „Augenpsychotherapie“ dem Stress die Stirn bieten!

schielen-junge-augen-squintEs ist kein Geheimnis: Was unser Augenlicht negativ beeinflusst, ist sehr gut erforscht. Wir sind so weit, dass Augen-OPs heute sogar bereits ambulant erfolgen. Es handelt sich in der Regel um Augenkrankheiten, Augen-Schädigungen, aber auch Krankheiten anderer Organe.

Unter uns: es gibt aber auch noch andere Ursachen und auch Therapien, an die man/frau nicht wirklich an aller erster Stelle auf dem viel zitierten Schirm hat. Hier ist der Beweis:

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Wer selber mal erblindet war oder auch nur für Stunden der Panik nichts, nothing, nada, absolut gar nichts –aber auch gar nichts sehen konnte außer SCHWARZ, vielleicht noch mit hellen kleinen bewegten oder unbewegten Flecken, DER weiß, was Angst bedeuten kann und der weiß auch, es handelt sich um einen akuten Notfall. Nicht selten sind solche akuten Augenlicht-Verschlechterungen bedingt durch gedankenlos verschriebene und oder ahnungslos eingenommene Medikamente. Wobei letzteres absichtslos geschieht und verzeihlich ist. Hand auf’s Herz, wer liest schon diese in 4-Punktschrift möglichst unverständlich und klein gehaltenen „Waschzettel“?

Ein approbierter Arzt aber, der wissentlich Medikamente verschreibt, die in seinen Kreisen bekannter Maßen das Augenlicht negativ manipulieren können, ist doch nicht besser als die von der Ärzteschaft so beklagte Quacksalber-Konkurrenz; nein eher viel schlimmer! Da bin ich, unter uns, strickt für sofortiges lebenslanges Berufsverbot für derartige verantwortungslose Schandflecke der Heilberufler-Branche.

Tauchen wir jetzt ein in die psychogen bedingte Welt der Augenkrankheiten: Stress, Übermüdung und oder regelrechte psychische Störungen können hier ebenfalls schuld sein an Gesichtsfeldausfällen. Bei gestressten Kids taucht so etwas schon mal auf als Schielen und Doppeltsehen. Zur Erklärung kommen wieder mal beste Grüße aus der Zeit, als wir noch auf der Speisekarte des Säbelzahntigers standen. Das Leben war kurz, weil sehr gefährlich. Das vegetative Nervensystem beeinflusst daher seit gefühlten Ewigkeiten -und nur einen Wimpernschlag weiter für die Evolution- unverändert auch heute unsere Augenfunktionen. Besser sehen durch erweiterte Pupillen hat sich nun mal als großes Plus im Überlebenskampf etabliert, den Todfeind schon von weitem auszumachen. By the way: Ein Lesebrillen-Usus ist zu Recht aus dieser Zeit nicht dokumentiert.

Bei Angst, Furcht, Erregung weiten sich daher nun mal unsere Pupillen, was natürlich bei bereits vorhandenen Augenbeeinträchtigungen ungewollt kontraindiziert ist. Es kommt so zu funktionellen Störungen des Augenlichts. Zu Deutsch: „ich sehe schon schlecht, habe Stress und es geht meinen Augen noch schlechter“.

Diese hübsche Milchmädchenrechnung führt dazu, dass in der Sichtweise der Augenärzte, die eine gewisse Affektivität zur psychosomatischen Medizin verspüren, gewisse, in der Regel organisch bedingte Augenerkrankungen, durchaus psychosomatisch bedingt sein können; -als da wären das Glaukom (oder auch der Grüne Star genannt), die Uveitis, die RCs und das Sicca-Syndrom.

Die Rechnung ist eigentlich ganz einfach: Stress erhöht, egal woraus der Stress resultiert, anhaltend unseren Augeninnendruck. Alles kann ursächlich sein wie z.B.: PTBS, Anpassungsstörung, Traumata, Burnout, Scheidung, Jobverlust, Rentenbeginn bis hin zum Flugzeugabsturz, Trauer um Lebensgefährten, Vater, Mutter, Kind oder Hund, Katze; Mäuse schließe ich aus.

Erwiesenmaßen helfen aus dieser Misere: Lebensberatung, Coaching, Hypnose, Stressreduktion, Musiktherapie, Entspannungstherapie, Psychoedukation, Gesprächstherapie und natürlich Psychotherapie.

So sind in diesem Kontext auch nicht mehr die Wurzeln dieser so genannten dissoziativen Sehstörungen zu leugnen: Hier werden klar und eindeutig seelische Zusammenhänge zu der Störung gesucht, interpretiert und oder tatsächlich gefunden. Wie zum Beispiel eine Gesichtsfeld-einschränkung, wenn wir etwas bewusst oder auch unbewusst nicht sehen, wahrnehmen oder wahr haben wollen. Wir sehen dann verschwommen, unscharf oder doppelt, -nicht selten wie durch einen Tunnel und verspüren dabei eine Überempfindlichkeit in unseren Augen.

Für diese oft schon in Kindheit und Jugend erstmalig auftretenden dissoziativen Sehstörungen gibt es bis heute nicht die „eine“, immer passende Therapie. Daher sollte die Therapiewahl stets erst nach ausführlicher Anamnese und ganz individuell erfolgen.

Autogenes Training und PMR sind als zumindest begleitende Therapieform in Fachkreisen absolut anerkannt.

Über die positiven Auswirkungen von Hypnose zum einen und Reiki zum anderen liegen mir noch keine verlässlichen Zahlen vor, aber ich kann nur berichten; bei den bisherigen Anwendungen war sowohl Hypnose und Hypnosethertapie als auch Reiki erfolgreich. In manchen Fällen auch in Kombination.

Die Crux: Augenärzten wird eine ausführliche und damit zeitraubende Anamnese, die auch komplett jegliche Stressfaktoren der Patienten erfasst, nicht erstattet. Hinzu kommt: Würde der Arzt sich die Mühe machen und im Grunde keine klassische Augenkrankheit diagnostizieren, aber Stressoren, die wie aufgezeigt auf Grund seiner ausführlichen Anamnese von Patientenseite dann ausgeräumt werden….und dem Patient geht es daraufhin besser….hat der Arzt weit weniger verdient als durch eine OP. Wäre es da nicht gerecht, nach Ergebnis -sprich Heilungserfolg- abzurechnen ?

Hoffentlich bleibt es keine Zukunftsmusik:

  1. Heilung auf zur Wahl stehenden verschiedenen Wegen.
  2. Preis– sprich kostenunabhängig entscheidet sich der Patient nach Beratung und Anamnese für eine der ihm frisch vorgestellten aktuellen Therapieformen.

Noch haben wir hier einen Fehler in unserem Gesundheitssystem !  Es ist leider einer von vielen. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Fazit:
Stress ist einer der Hauptursachen von Problemen mit unseren Augen. Mit gezielten therapeutischen Maßnahmen lassen sich wie gezeigt tatsächlich viele dieser Beschwerden lindern; warum also nicht direkt von „Augenpsychotherapie“ sprechen und dem Stress die Stirn bieten?

Namaste
Norbert Stolze


Norbert Stolze© by Norbert Stolze, Leib & Seele Coach, Heilpraktiker für Psychotherapie & M.A. Pädagogik, Englisch, Deutsch, Psychotherapie, Hypnosetherapie, Reiki- und Chakratherapie I PR & Fachartikel mit und für Leib & Seele I Mitglied im Verband Unabhängiger Heilpraktiker  I http://zwangsstoerungen.jimdo.com/
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