Mensch-Sein

Der Autopilot in uns

Augen-Haende-Blick-viewDer Autopilot in uns

Kennt ihr das? Ihr fahrt mit dem Auto jeden Tag den gleichen Weg. So ganz automatisch. Ich persönlich ertappe mich oft dabei, dass ich nicht wirklich bewusst fahre, sondern eher im Modus „Autopilot“ bin. Ihr legt Kilometer für Kilometer zurück ohne es überhaupt zu merken. Und irgendwann seid ihr am Ziel. Dabei habt ihr gebremst, geschaltet, Gas gegeben… Alles unbewusst und ganz automatisch.

Oder ein anderes Beispiel für den „Autopilot“ in mir sind bei mir die Herdplatten. Ich schalte sie nach dem Kochen aus, ohne es zu merken. Alles läuft ganz automatisch ab.
Ich saß aber auch schon mal im Auto und konnte mich partout nicht daran erinnern, ob ich den Herd wirklich ausgeschaltet hatte. Ich bin dann zurückgefahren… – er war aus.

Solche Beispiele gibt es zu Hauf. Ihr seid mit den Gedanken ganz woanders und erledigt Dinge ganz von alleine.
Das Handeln im Modus „Autopilot“ geschieht ganz oft bei wiederkehrenden Aufgaben und Tätigkeiten.

Laut Definition ist ein Autopilot eine automatische Einrichtung, ohne das der Mensch aktiv wird. So ist es auch bei uns. Der Autopilot in uns funktioniert.

Bei manchen Sachen finde ich es ehrlich gesagt gar nicht schlimm, wenn der „Autopilot“ in mir die Sache übernimmt. Ich persönlich muss nicht jede Treppenstufe im Haus ganz bewusst gehen – manch einer mag da anderer Ansicht sein.

Und doch gibt es Situationen, da arbeite ich darauf hin, Dinge ganz bewusst zu erledigen. Und manchmal habe ich mich auch schon gefragt, warum ich bei manchen Tätigkeiten, die ähnlich sind, Unterschiede mache.

Ein Beispiel mit und ohne Autopilot:
Ich decke jeden Tag den Tisch für das Mittagessen. Im Modus Autopilot. Gedanklich bin ich dabei meist im Büro oder beim Kochen.
Wenn aber eine Feierlichkeit ansteht, decke ich den selben Tisch mit ganz viel Liebe. Ich bin ganz bewusst bei der Sache, alles steht ganz genau da, wo es hin soll. Kein Büro, kein kochen, kein was auch immer – nur ganz bewusst Tisch decken.

Warum eigentlich? Da ich hierauf keine Antwort gefunden habe – es gibt wahrscheinlich auch keine – habe ich mir von nun an vorgenommen, den Tisch jeden Tag mit ganz viel Liebe und ganz bewusst und mit Achtsamkeit einzudecken. Und da alles Schwingung ist, wird sich auch dies auswirken. Mir ist aufgefallen, dass mein Sohn beim Mittagessen seitdem mehr von sich aus von der Schule erzählt… Schon das alleine ist für mich ein Grund, dies auch weiterhin so handzuhaben .

Manchmal wird man auch förmlich von außen „gezwungen“ den Autopiloten in uns auszulassen.

Meine eigenen Übungen zum bewussten Handeln:
Mein Hund lehrt mich zum Beispiel achtsames und bewusstes Spazieren gehen. Wenn wir zusammen unterwegs sind, kann ich nicht mit meinen Gedanken abschweifen. Bei ihr muss ich ganz bei der Sache bleiben und auch vorausschauend denken und schauen. Sonst kann es mir passieren, dass sie plötzlich einen Satz auf die Straße macht, weil ein Motorradfahrer vorbei kommt. Und sie hat Kraft… Dafür ist unser Gassi gehen dann wirklich eine gemeinsame Zeit für uns beide. Wir gehen ganz bewusst spazieren. Zumindest ich 

Es gibt jedoch auch einen positiven Autopiloten in uns. Zum Beispiel beim Atmen. Hier ist unser Körper und unser ganzes System so programmiert, dass es von ganz alleine funktioniert. Und das ist auch gut so!

Achtet doch mal auf euren eigenen Autopiloten in euch. Wann wäre es sinnvoll, diesen auszuschalten? Und welche Rolle spielt für dich die Achtsamkeit?

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