Bewusst-Sein

Bewusstseins – Guide – Teil 1

strand-bewusstsein-augen-doppelt-awarenessBewusstseins – Guide
Teil 1

 

 

Inhalt
Vorwort ………………………….. – 2 –
Grundthese I:
Der Mensch nimmt nur einen kleinen Teil der tatsächlichen Welt wahr ………. – 3 –
Grundthese 2:
Bewusstseinsfilter haben einen Nutzen ………. – 9 –
Grundthese 3:
Bewusstseinsfilter bestehen aus Überzeugungen ………. – 10 –
Grundthese 4:
Überzeugungen werden selbst gebildet ………. – 13 –
Grundthese 5:
Überzeugungen (Schöpfungen) schaffen Erfahrungen ………. – 17 –
Überprüfen des Nutzens der eigenen Schöpfungen ….. – 18 –


Vorwort
Das Bewusstseins-Guide Begleitbuch führt Sie ein in die Prinzipien des Bewusstseins, die unserer Arbeitsweise der Heilung,
Bewusstwerdung und Ganzwerdung des Menschen zugrunde liegen.
Ganzwerdung in diesem Zusammenhang heißt, dass sich der Mensch dessen bewusst wird,
· wer er ist, im Verhältnis zu sich selbst und seiner Umwelt
· wie er das erzeugt und beeinflusst, was er ist und
· wie er auf seine Umwelt einwirkt und sein Leben und seien Erlebnisse erzeugt.
Sie können schon erkennen, dass wir in unserem Heilansatz davon ausgehen, dass der Mensch seine Umwelt erzeugt und beeinflusst.
Das ist eine große Behauptung, und ich bitte Sie, diese vorerst einmal als These stehen zu lassen.
Das Bewusstseins-Guide Begleitbuch ist die Basis der im Online-Kurs behandelten Theorie, die dort mit handfesten Übungen und Heilverfahren untersetzt wird. Im Verlaufe der Erklärungen und der Erfahrungen wird sich vieles erschließen, was Sie bisher vielleicht nicht für möglich gehalten haben oder zumindest noch nicht selbst erfahren haben.
Auf den folgenden Seiten sind die fünf Grundthesen für erfolgreiches Arbeiten mit dem persönlichen Bewusstsein beschrieben, die wir in unseren Kursen und Therapien anwenden und zur Eigenanwendung vermitteln.

Viel Freude und Weisheit wünschen Ihnen
Sylvia Graf & Andreas Graf Schwarzenau


Grundthese 1: Der Mensch nimmt nur einen kleinen Teil der tatsächlichen Welt wahr

Die reale Welt des Menschen, in der er lebt unterscheidet sich von seiner wahrgenommenen Welt.
Was ist die reale Welt, und was die wahrgenommene Welt des Menschen?
Die sogenannte reale Welt in der Umgebung eines Menschen enthält Pflanzen, Tiere, Personen, Gerüche, Bilder, Lichtreflexe, Gefühle, Gedanken und Töne in einer extrem großen Menge und Anzahl.
Ein Teil dieser Impulse oder Reize, die von außen auf den Menschen eindringen, werden von den Sinnesorganen des Menschen aufgenommen, jedoch nur die Informationen, die durch das jeweilige Sinnesorgan aufgenommen und verarbeitet werden können.andreas-graf-Guide-1

Abbildung 1: Reize in der äußeren Welt des Menschen

Das Auge z.B. kann elektromagnetische Strahlung mit einer Wellenlänge zwischen 380 und 780 Nanometer aufnehmen, für Strahlungen außerhalb dieser Wellenlänge ist das Auge ungeeignet – (siehe Abbildung 2).
Das Ohr kann Schallwellen von 16 Hertz bis maximal 20.000 Hertz aufnehmen, für außerhalb liegende Frequenzbereiche ist dasmenschliche Ohr ungeeignet. Katzen können z.B. bis 100.000 Hertz wahrnehmen, und deutlich intensiver als das menschliche Ohr.
Delphine können im Rahmen der sogenannte „ Echolokation“ im hochfrequenten Ultraschallbereich wahrnehmen, bis 200.000 Hertz (siehe Abbildung 3).
Die weiteren physischen Sinnesorgane des Menschen sind ähnlich eingeschränkt. andreas-graf-Guide-2
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 Darüber hinaus nimmt der Mensch Gefühle und Gedanken anderer Menschen wahr, was im Volksmund lebendig ist. So spürt man, wenn man in einen Raum kommt, in dem gestritten wurde, die sogenannte „dicke Luft“. Dafür gibt es zahlreiche Beispiele, die hier nicht weiter ausgeführt sind, aber jeder für sich selbst überprüfen kann.

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Abbildung 4: Emotionen und Gedanken

Die Wahrnehmungen der physischen Sinnesorgane werden in elektrische Impulse verwandelt, durch die Nervenbahnen weitergeleitet zu den Wahrnehmungszentren im Gehirn, und dazwischen im Zwischenhirn weiter ausgefiltert. Das Zwischenhirn ist der Sitz unserer körperlichen Emotionen, in dem Gefühle wie Freude, Angst, Wut und Enttäuschung entstehen. Es filtert unsere Wahrnehmung und lässt „Unwichtiges“ nicht passieren.

Nicht alle aufgenommenen Impulse der realen äußeren Welt erreichen also den Ort unserer inneren Vorstellungswelt. andreas-graf-Guide-5

Abbildung 5: Weiterleitung der elektrischen Impulse in den
Nervenbahnen und im Gehirn

Im Inneren setzen sich diese Informationen von außen für den Menschen zu gesamten Bildern einer Welt zusammen, die in seinem Inneren als Vorstellung entsteht. Im Inneren des Menschen entsteht seine wahrgenommene Welt. Die innere Welt entsteht also aus dem Rest der Impulse, die aus der äußeren realen Welt in das Innere des Menschen gelangen, in sein Bewusstsein.1andreas-graf-Guide-6

Abbildung 6: Entstehung der inneren Welt durch Filtern der Impulse

Dazu eine kleine wahre Geschichte:

Dipl.-Ing. Markus G., ein früherer Kursteilnehmer, leitete ein Unternehmen, das im industriellen Bereich Produktionsmaschinen betrieb und große Firmen belieferte. An der zentralen Maschine wurde eine neue Schicht eingeführt, und es wurde ein neuer Schichtleiter benötigt.
Ein junger Mann, Axel P.2, hatte sich bestens bewährt als Mitarbeiter an dieser Maschine. Er ging liebevoll mit ihr um, war fleißig und umsichtig, und half anderen Mitarbeitern, die sich noch nicht so gut auskannten. Sein Leistungspotential schien weit über seine momentane Aufgabe hinaus zu gehen. Er schien bestens geeignet zu sein, sich als Schichtleiter zu qualifizieren.

Markus G. sprach den jungen Mann an: Ob er sich vorstellen könnte, Schichtleiter zu werden, er bekäme mehr Geld und die Unterstützung bei der Einarbeitung. Der junge Mann lehnte sofort ab, weil er Angst hatte, überfordert zu sein. Markus G. akzeptierte das, aber sprach noch zwei oder drei Mal mit ihm, ob er es denn nicht probieren wolle, er könnte sich dann immer noch anders entscheiden.

Nach zwei Wochen willigte der junge Mann ein. Er arbeitete bereits zwei Tage in seiner neuen Position, als er sich plötzlich merkwürdig zu verhalten anfing und krank wurde. Man brachte ihn zum Arzt und in die Psychiatrie, und dort wurde Schizophrenie diagnostiziert.

Was aber wirklich passiert war, war folgendes: Markus G. hatte den jungen Mann selbst zum Krankenhaus gefahren, denn er interessierte sich für den Menschen, und es interessierte ihn, was da passiert war.
Er fragte den jungen Mann. Und Axel P. erzählte ihm, was er an sich selbst wahrnahm: Er konnte nichts mehr machen, nicht einmal mehr Auto fahren, denn er hörte vorn im Motor das Klopfen, hinten den Auspuff klappern, die Fahrtgeräusche, die Vögel, das Rollen der Reifen des Gegenverkehrs, den eigenen Atem, er nahm alle Geräusche und Bilder seiner Umgebung wahr, und damit war er überlastet.

Seine Bewusstseinsfilter im Zwischenhirn hatten ausgesetzt, die bei jedem Menschen automatisch funktionieren, und nur das in das Bewusstsein lassen, was wir wollen und verarbeiten können. Alle anderen Geräusche, Bilder und Wahrnehmungen werden normalerweise ausgefiltert.

Und Axel P. war überlastet, selbst wenn er gar nicht mehr arbeitete: Seine Angst hatte sich realisiert.

1 Bewusstsein ist im weitesten Sinne die erlebbare Existenz mentaler Zustände und Prozesse. Quelle: Wikipedia; In diesem Sinne wird hier
das Wort Bewusstsein verwendet.
2 Name geändert

Grundthese 2: Bewusstseinsfilter haben einen Nutzen

Dass der Mensch nur einen Teil der äußeren realen Welt wahrnimmt,  hat den ersten Nutzen, dass der Mensch und sein Gehirn vor Überlastung geschützt werden, und er nur die für ihn wichtigen Informationen erhält.

Der zweite Nutzen ist, dass der Mensch sich aussuchen kann, was er gern wahrnehmen will, und sich auf Ziele orientieren kann. Alles, was diesen Zielen dient, wird dann durch sein Gehirn und seine Filter herausgefiltert. Wenn der Mensch also weiß, was er will, woraus seine Filter „gemacht sind“, und wie sein Bewusstsein und seine Filter beeinflusst werden können, dann kann er dieses Wissen sehr effektiv einsetzen, um sein Leben zu verbessern und ungewünschte Situationen zu verändern.andreas-graf-Guide-7

Abbildung 7: Nutzen von Bewusstseinsfiltern

zu Teil 2

(c) Rudolf Andreas Graf

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