Himmel & Erde

Die Rückkehr der Göttin

venus-ausschnittDie Rückkehr der Göttin

Was soll das denn heißen?
Ist das nicht ein bisschen antiquiert? Wo soll`s denn in unserem schnelllebigen Alltag Platz für eine Göttin geben?
Na ja, man könnte stattdessen auch „das Weibliche“ sagen: Das Weibliche kehrt zurück in  unser Leben.
Aber auch so, werden sich manche fragen, macht das keinen Sinn, denn haben wir die Emanzipation nicht schon längst hinter uns, ist nicht die Mehrzahl der Frauen berufstätig, und mit diesen Frauen ist ja „das Weibliche“ integrativer Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens geworden – also alles da , warum sollte das Weibliche dann zurückkehren?
Nun ist das ja alles richtig – wir Frauen arbeiten überall mit – doch dürfen wir dabei auch das Weibliche leben? Oder ist es nicht eher so, dass wir gelernt haben, uns einer Welt anzupassen, die von männlichen Strukturen und deren Eigenschaften geprägt, ja, geschaffen worden ist ? Zielvorstellungen wie: schneller Erfolg, unendliches Wachstum – mehr und mehr von allem –  und das in kürzester Zeit, Effektivität, dauernde Verfügbarkeit für die Firma, dauernder Einsatz, ohne Rücksicht auf persönliche Belange wie Gesundheit, Familie – ja, im Silikon Valley bei den „Vorreitern“ dessen, was uns allen bevorsteht, ist man schon soweit, dass man die Firma gar nicht mehr verlassen muss, weil alle die lästigen Tätigkeiten, wie Essenszubereitung, Einkaufen, Putzen bereits von Robotern erledigt werden oder sie einem das Nötigste ins Büro bringen.
 Die weiblichen Eigenschaften, wie z.B. das gelassenere Herangehen an eine Aufgabe, weil man dem natürlichen Wachstumsprozess vertraut, weil man intuitiv fühlt, dass sich auch unerwartete Einflüsse einstellen und hilfreich sein können – oder das „nachhaltige“ Denken, das nicht nur den schnellen Erfolg im Auge hat, sondern auch die langfristigen Folgen bedenkt; Umsicht, Bodenständigkeit, ein ganz wichtiger Ausgleich für das männliche „Abgehobensein“, wenn eine Idee buchstäblich mit ihm durchgeht – sie alle sind in  unserer Arbeitswelt kaum vorhanden.

Und darum dreht es sich bei der „Rückkehr der Göttin“.
Wir begreifen allmählich, dass sie uns fehlt. Wir möchten es wieder wärmer, menschenfreundlicher, langsamer haben. Wir möchten unser Leben wieder mehr dem natürlichen Rhythmus des Lebens angleichen, weil wir fühlen, dass es uns gut tut.
Es ist schön, mit den Vögeln aufzustehen und mit der Abenddämmerung zur Ruhe zu kommen. Man fühlt sich getragen und eingebettet in etwas liebevolles Großes, das uns als Person bei weitem übersteigt und uns deshalb Sicherheit gibt. Es ist mütterlich. Es ist wie die Mutter, die uns in ihren Armen hält.  So fühlt es sich an.
Haben wir den Mut, unserem Sosein wieder mehr zu vertrauen – denn wir wissen doch, Frauen sind stark – und wagen wir es, bei Gelegenheit – und die kommt für jede ganz unterschiedlich, aber klar erkennbar – entweder ein  klares JA oder NEIN zu sprechen oder unsere „nachhaltigen“ Bedenken in eine Diskussion mit einzubringen.
Die Energie der „Göttin“ ist stark wie nie zuvor und begünstigt die Verwandlung unserer gegenwärtigen Welt in eine sanftere, wohltuendere Welt, in der es sich wieder friedvoller leben lässt.

(c) Christa Falk 

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Bücher für Menschen, die Fragen an das Leben haben.

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