Editorial

 

Aus Leidenschaft für eine bewusste Welt

Woher sollen wir wissen, welche Wahl wir treffen müssen, solange wir keine Antwort auf die große Frage haben, die jede Antwort zu Grunde liegt: Wer sind wir?

Als Individuen, Familien, Nationen, und als Gesamtheit der menschlichen Zivilisation müssen wir erst einmal wissen, wer wir sind, bevor wir die richtige Wahl treffen können – ganz besonders jetzt, wo jede einzelne Entscheidung zählt.

Das unglaubliche Ausmaß und die Anzahl der Krisen in diesen Jahren des 21. Jahrhunderts stellen eine kritische, offensichtliche und sehr gegenwärtige Bedrohung für das Überleben der Menschheit dar und folgen den zyklischen Verläufen, die zum Untergang vergangener Kulturen geführt haben. Wir können die aktuellen Krisen nur überleben, wenn wir wissen, wer wir sind und an welchen Punkt wir uns im Rahmen der kulturellen und natürlichen Zyklen befinden, und wenn wir aus den Fehlern vergangener Zivilisationen lernen.

Die Menschheit steht heute an einem Punkt, wo sie befürchten muss, all das zu verlieren, was sie als Zivilisation schätzt und bewahren will. Eben weil wir unser Denken verändern müssen, ist die uralte Frage wer wir sind, wichtiger als je zuvor.

Eine neue Weltsicht auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse gibt uns fehlende Wissensteilchen an die Hand bei der Beantwortung der Frage wer wir sind.

Grundsätzliche Überzeugungen, die uns noch Kriege führen lassen oder die unangemessene Rolle von Wettbewerb im modernen Leben sind Beispiele für notwendige Veränderungsprozesse.

Wir möchten aus tiefsten Herzen hierzu unseren Beitrag leisten.