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Reisebericht ~ Eine Reise ins Eng(e)land

Eine Reise ins Eng(e)land: Ein Einweihungsweg besonderer Art 

Wir haben in den letzten Jahren schon einige Reisen unternommen. Mal lag der Fokus mehr auf das Lichtbringen an bestimmte Orte, mal ging es darum, eigene alte Erfahrungen auszugleichen, die man an den jeweiligen Plätzen erlebt hatte. Manchmal war es eine Kombination aus beiden. Wir besuchten auch schon Orte, die einfach zur Entspannung einluden und uns die Chance gaben, einfach nur zu sein. Aber letztlich war wohl alles eine Prise von jedem. England war diesmal ganz besonders. Vielleicht auch, weil wir eine etwas kleinere Gruppe waren. Vor zwei Jahren waren wir sehr viel mehr, nämlich 53 Personen. Jetzt waren wir inklusive Leitung und Assistenz 19 Personen. Gleich zu Anfang hatte ich das Gefühl, wir begeben uns hier auf einen Einweihungsweg. Auf einen besonderen Pfad der eigenen Entwicklung. So war wohl die Gruppe auch zusammen gestellt. Denn zufällig fährt niemand mit auf eine Reise…

Ich hatte Kilian gebeten, der auch schon bei der letzten Reise dabei war, wieder unser Führer zu sein. Er hat diese Englandtouren auf den Spuren von Artus und das Besichtigen heiliger Plätze schon oft gemacht, kennt sich aus und kann auch viel erzählen. Maria, die auch schon an unserer Seite war, fuhr als Assistentin mit und hatte auch gleich eine Sonderaufgabe: nämlich ein Auto zu fahren. Zum ersten Mal musste sie sich mit dem Linksverkehr auseinandersetzen. Ich glaube, sie hat schon zuhause nachts im Traum mit den Tücken gearbeitet… Aber sie hat es wunderbar gemacht, das möchte ich gleich vorweg sagen. Kilian fuhr den kleinen Bus. So waren wir gut verteilt auf beide Wagen. Die Tour ging über die Autobahn für einige Stunden vom Flughafen Heathrow. Das Wetter war wie überall in Europa sehr warm. Etwas ungewöhnlich für diese Insel, wie Einheimische uns berichteten. Richtung Cornwall ging’s. Unser erster Halt war ein kleines reizendes Hafenörtchen Topsham. Dort gab es ein typisches englisches Essen und die ersten Informationen. Wir fuhren weiter und landeten in einem beschaulichen Örtchen mit einem viktorianischen Grand Hotel, direkt am Meer.

7_Reisebericht_England_2013Ein sehr stimmungsvolles altes Hotel, wie in diesen englischen Krimis oft zu sehen ist. Ein gutes Essen, ein Spaziergang und eine Begrüßung im Seminarraum mit Channeling und Meditation war unser Tagesausklang. Wir waren alle doch recht müde. Unsere weiteren Tage waren sehr gefüllt mit Besuchen von mystischen Plätzen, die teils mit King Artur und Merlin zu tun hatten, aber auch mit alten vorchristlichen Plätzen wie Avebury, Kraftorten, wo sich die Michael- und Maryline, die männliche und die weibliche Kundalini-Energie der Erde kreuzen und später vereinen. Auch Stätten, wo Maria Magdalena gewesen sein soll und Josef von Arimethäa sahen und spürten wir. Es scheint, als würden die Steine der alten Steinkreise lebendig sein. Nicht nur, dass sie viele Gesichter hatten, auch Gefühle und Informationen gaben sie frei. Passend zu dem, der sich dafür öffnete und seinem eigenen Prozess. Dieser Teil von England ist wirklich ein sehr mystischer Landstrich. Man hat das Gefühl, in den Zeiten hin und her zu rutschen. Eben noch beim Frühstück, so ist man plötzlich in der Energie eines alten Cottage und seinen Erfahrungen eingetaucht oder spürt, was einem ein alter Fels sagen will. Oder man fühlt plötzlich die Energie von Erzengel Michael dicht neben sich. Manchmal spürt man die Präsenz von Maria Magdalena oder Jeshua oder sieht innere Bilder, die aus ganz alten Zeiten zu sein scheinen, sozusagen prähistorisch.

Reisebericht EnglandAm ersten Tag unserer Reise ging’s nach Garn Gael bei Lands End, der äußersten Spitze von Cornwall. Dort konnte man die Michaelline und Maryline sehr deutlich fühlen. Wir hatten einen herrlichen Blick, tiefe Begegnungen und ein wunderbares Begrüßungschanneling mit Erzengel Michael, der uns in die Tiefen dieses Platzes und seiner Geschichte führte. Es folgte ein Besuch zum St. Michaels Mount in West Cornwall, der eine sehr alte Geschichte zu erzählen hat. Eine kleine Insel, die manchmal bei Flut auch mit einem Boot angefahren werden muss. Abends im schönen Hotel gab’s wieder Channeling und Meditation. 

Kilian, unser Reiseführer hat uns übrigens an allen Orten wunderbar informiert und mit seiner sehr liebenvollen Art war er außerdem ein toller Reisebegleiter. Wir besuchten am nächsten Tag einen wunder-vollen Wasserfall, ein tiefes Naturereignis, das uns wie in einen 3_Reisebericht_England_2013Dschungel führte. Ein Platz, an dem viele ihre Wünsche in Form von Zetteln oder Dableibseln hinterließen. Wir lernten auf der ganzen Reise viel von den Elementen. Ob es das Wasser war, die Erde, die Luft oder das Feuer. Wir waren mit ihnen stets gut verbunden und konnten auch in uns die Resonanz zu ihnen spüren, denn wir sind ja aus allem gefertigt. Viele von uns hatten auch einen tiefen Kontakt in den Channelings und inneren Reisen zu unserem Höheren Selbst. Es war mir ein besonderes Anliegen, diese Verbindung zu stärken. Denn mit dem Höheren Selbst lässt sich das Leben einfach leichter leben. Wir sind ja in einer ereignisreichen Zeit.

 

Unser nächstes Hotel, wir wechselten öfter, lag im Exeter Moor. Es war ein altes Cottage mit vielen Schafen, die auf der Heide grasten. Hier war unser Essen besonders lecker und die Betreuung sehr familiär und humorvoll. Der Hausherr zeigte uns, was typisch Englischer Humor ist. Ich liebe Englischen Humor! In England gibt’s ein leckeres Getränk: Ingwerbeer, das übrigens ohne Alkohol und sehr erfrischend ist.

Wir besuchten tags drauf einen sehr geschichtsträchtigen Ort, einen Kraftplatz mit einer kleinen Kapelle, an denen Maria Magdalena und Jeshua gewesen sein sollen. Wir erreichten diesen Ort mit einer etwas längeren Wanderung. In der Kapelle gab’s ein sehr intensives Channeling von Jeshua. Wir passten alle in die Kapelle hinein, und Kilian war direkt am Eingang, falls andere Leute hinein wollten. Eine Person kam und lauschte einen Moment den Worten und fühlte wohl auch tief in sich hinein. Wie schön, es wirkt also auch für Außenstehende! Die Wanderung zurück brachte uns zu einem kleinen Hafenörtchen, wo wir uns stärkten und das Meer und den Blick genossen. Weiter ging es nach Wells, wo wir mitten im Ort wohnten, direkt gegenüber eine großen Kathedrale. Zwischendurch gab’s natürlich auch Freizeit, Zeit, um zu bummeln oder einfach nur zu sein und alles auf sich wirken zu lassen. Wobei das warme Wetter uns oft lieber eine kühle Dusche nehmen lies… Übrigens, trotz des heißen Wetters ist das Baden im Meer doch sehr kühl. Wir sahen auch wenig Engländer baden, eher flanieren oder den Blick genießen oder picknicken.

Ein weiterer Tag führte uns zum Waery-All-Hill und zu den Klosterruinen in Glastonbury. Nach viel Informationen von Kilian, einem Channeling von mir war Bummel- oder Parkruhezeit.

Wir waren auch auf dem Michaels Tor in der Nähe von Glastonbury und in dem wundervollen Chalice-Well-Garten, einem kraftvollen Platz mit zwei Quellen, die jeweils das Wasser mit männlicher (Michaelline) und weiblicher Kraft (Maryline) speisen. Wir bekamen auch eine Idee von der Lage Avalons. Das lässt sich am besten mit dem Gefühl erfassen.

Auf der Fahrt zum nächsten Hotel, ein gregorianisches Landhaus in Newbury, besuchten wir unseren ersten Kornkreis. Er war leider schon etwas abgemäht und auch zertreten, aber trotzdem konnten wir über unser Gefühl, indem wir uns hinlegten in Kontakt treten mit denen, die für diese Kornkreise verantwortlich zeichnen. Wir besuchten später, um noch weitere Kornkreise ausfindig zu  machen, eine Vereinigung, die sich immer in dieser Zeit mit den Kreisen beschäftigt. Eine Crew sammelt täglich Informationen, macht auch aus der Luft Fotos für Menschen, die sich dafür interessieren. Wir besorgten uns dort für 5 Pfund einen Crop Circle Access Day Pass, der uns offiziell berechtigte, die Kornkreise zu betreten. Eigentlich ist es mehr eine Spendenaktion und eine Ehrung ihrer Arbeit. Denn oft ist es so, dass der Bauer, auf dessen Feld ein Kornkreis ist, nicht möchte, das Interessierte ihn besuchen. Dann bietet dieser Verein dem Bauern sozusagen einen Verdienstausfall an, um es Menschen möglich zu machen, den Kreis zu besuchen. Wir haben fast zwei Stunden in diesem kleinen Zentrum verbracht, weil es so interessant war. Das Beindruckendste für mich war, einen Film zu sehen, der zeigte, wie die Kornkreise entstehen. Eine Frau hatte die innere Eingebung zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort mit ihrer Kamera zu sein. Sie sah, wie kleine Lichtpunkte in bestimmten Formationen über ein Kornfeld flogen und in demselben Moment formten sich die Muster. Ich bin sicher, wer sich dafür interessiert, kann das bei youtube auch anschauen. Für uns alle, die wir da waren, steht außer Frage, dass diese Formationen nicht von Menschenhand stammen. Ein beindruckender Tag. 

10_Reisebericht_England_2013Unsere Nacht in altem Gemäuer hat uns gut gefallen. Am nächsten Tag besuchten wir Avebury. Es ist ein großes Gelände, und wir haben uns in zwei Tagen viele einzelne Aspekte angeschaut. Hier ist es wirklich möglich, Steine sprechen zu hören. Diese wundervolle Kraft der beiden Linien, die sich hier vereinigen und auch wieder auseinander gehen, sind wie ein Schöpfungsakt zu erfahren. Hier haben uns Maria Magdalena und Jeshua durch unsere Endphase des Einweihungsweges intensiv begleitet. Wir konnten selbst in uns fühlen, wie ein Schöpfungsakt eingeleitet wird, indem wir in einer Höhle, das West-Kenneth-Longbarrow Gang-Grab, diese tiefe Kraft der kosmischen Gebärmutter fühlen konnten, unterstützt von einer Führung von Maria Magdalena durch Worte und Arbeit am eigenen System. Wir erlebten später beim Durchschreiten der wundervollen alten Steinreihen die Vereinigung und die Trennung. Das war für alle sehr beeindruckend. Am letzten Nachmittag erhielten wir unter einem Baum, der eigentlich vier Bäume ist, ein Abschlusschanneling.
Hier wurde auch noch betont, wie wichtig es ist, Bauch und Herz miteinander zu verbinden. Diese Prozedur wurde uns einige Tage vorher fühlbar gezeigt. Es ist mir nicht möglich, alle wunderbaren Erlebnisse hier wiederzugeben. Und – für jeden ist dies auch individuell. Wir gingen zwar alle gemeinsam auf diesem Pfad, doch jeder Weg war sehr persönlich passend zur eigenen Entwicklung. So fuhren wir zurück zum Flughafen nach acht Tagen gemeinsamen Erlebens. Wir waren alle sehr berührt, kleine Freundschaften hatten sich entwickelt, und es war, es seien wir eine große Familie. Es war eine sehr, sehr schöne Reise. Herzlichen Dank an all die geistigen Freunde, die uns begleitet haben. Danke an Kilian und an Maria. Sie haben die Reise auch zu dem gemacht, was sie war. Und ich bedanke mich bei diesem herrlichen Cornwall, dass es uns so liebevoll und ohne Regen aufgenommen hat. Ich freue mich auf Schottland in 2014. Bin gespannt, was wir da alles erleben. 

Text und Fotos (c) Barbara Bessen

www.barbara-bessen.com

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