Wellness

For ever young ~ Hormone

JungbrunnenHormone ~ For ever young – was jeder selbst zu diesem Menschheitstraum beitragen kann

Experten wissen: Jung bleiben ist vor allem eine Frage des richtigen Hormon-Cocktails

Hormone steuern unseren Körper und unseren Geist. Sie sind verantwortlich für Pubertät, Wechseljahre, für Stimmungsschwankungen und Schlaflosigkeit, für Glücksgefühle und Schmetterlinge im Bauch.

Die Suche nach der Formel für die ewige Jugend ist so alt wie die Welt. Ebenso alt ist die Tatsache, dass wir trotzdem altern. Die Frage ist nur, auf welche Weise wir das tun. Wissenschaftler sind sich heute einig: Der richtige Hormonstatus in einem ausgewogenen Cocktail ist der Garant für Jugendlichkeit, Vitalität und Glücksgefühle.
Anti-Aging-Experte Dr. Michael Klentze („Anti-Aging“, Südwest Verlag): „Hormone steuern unser Leben. Nicht nur unsere psychischen Befindlichkeiten sind davon abhängig, welches Hormon in welcher Konzentration in unserem Körper vorhanden ist, sondern auch der Alterungsprozess wird wesentlich von den Hormonen bestimmt.“
Die Crux dabei: Die körpereigene Hormonproduktion lässt mit zunehmendem Alter immer mehr nach und führt zu den bekannten Alterungsprozessen von Körper und Geist. Faltige Haut, steife Gelenke und Knochen oder Altersstarrsinn müssen indes kein Schicksal sein. Denn wir haben es bis zu einem gewissen Grad selbst in der Hand, dass wir auch mit 60 oder 70 Jahren noch attraktiv, vital und gesund sein können: durch Schön- und Gesundnahrung.

Nährstoffe für die Hormone

Östrogen. Das Weiblichkeitshormon Östrogen sorgt für gesunde Haut und Schleimhäute, vitales Haar und starke Nägel. Auch gesunder Schlaf wird von diesem Hormon beeinflusst. Ein Mangel kann zu Faltenbildung, Depressionen und Schlafstörungen führen. Durch Pflanzenhormone wie sie in Sojaprodukten, Salbei, Rotklee, Hopfen und Geleé Royal enthalten sind kann der altersbedingte Hormonabfall wieder ausgeglichen werden.
Testosteron. Das Männlichkeitshormon Testosteron stärkt das Immunsystem, die Leistungsfähigkeit und die Libido. Durch Hafer, Ginseng und Zink (u.a. in Garnelen, Weizenkleie, Kürbiskernen und Sojabohnen enthalten) lässt sich der Testosteronspiegel auf natürliche Weise steigern. Das wirkt sich positiv aus auf die körperlich-geistige Energie und das Liebesleben.
Melatonin. Lapacho- und Johanneskrauttee, Sojabohnen, Erdnüsse und Mandeln fördern die Melatonin-Produktion, jenem Hormon, das nicht nur für gesunden Schlaf sorgt, sondern auch die freien Radikale bekämpft. Vor allem aber verlangsamt Melatonin die Zellteilung, wodurch der Alterungsprozess aufgehalten wird.
DHEA. Dieses gilt als Wellness- und Wunderhormon schlechthin. Es sorgt für Vitalität, gute Laune, wirkt Osteoporose und Arterienverkalkung entgegen und stärkt das Immunsystem. Stress und freie Radikale werden abgebaut. Kürbis-, Oliven- und Rapsöl, Auberginen, Avocados, Lachs und Thunfisch enthalten besonders viel DHEA und sollten deshalb möglichst oft auf dem Speiseplan stehen.
Somatropin. Das Wachstumshormon beeinflusst Muskeln, Knochen und Gewebe. Osteoporose beispielsweise ist auch eine Folge des sinkenden Somatropin-Spiegels. In Bezug auf den Alterunsprozess spielt dieses Hormon eine besondere Rolle. Michael Klentze: „Es stimuliert den Muskelauf- und den Fettabbau und reguliert das Verhältnis zwischen dem guten und dem bösen Cholesterin, was wiederum zu einer Verminderung des Risikos für Herzinfarkt und Arteriosklerose führt.“ Dem Wachstumshormon kann durch regelmäßige Bewegung ebenso auf die Sprünge geholfen werden wie durch mageres Eiweiß und Vitamin C.
Serotonin. Das als Gute-Laune-Hormon bekannte Serotonin sorgt dafür, dass man ausgeglichen, glücklich und zufrieden ist. Auch der Schlaf wird von Serotonin günstig beeinflusst. Sinkt der Serotonin-Spiegel durch Stress, dann steigt automatisch der Cortisol-Spiegel. Das so genannte Zerstörer-Hormon Cortisol wird bei Stress freigesetzt und beschleunigt den Zelltod und damit den Alterungsprozess. Auch das Immunsystem leidet darunter. Michael Klentze: Deshalb sollte man besonders in Stressphasen dafür sorgen, dass der Körper genug Serotonin bilden kann. Dafür braucht der Körper die Aminosäure Tryptophan.“ Diese ist unter anderem in Milch und Haferflocken, in Erd- und Haselnüssen, aber auch in Erbsen, Bohnen und Sojabohnen enthalten.

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