Ernährung

Fit und gesund mit Zitronensaft!

ZitroneZitronen schenken uns

nicht nur einen Hauch des sonnigen Südens, sind nicht nur Kraftquelle für unser Immunsystem, sondern helfen als wahre Naturarznei auch bei vielerlei Beschwerden!

Zitronensaft regt die Tätigkeit von Leber und Galle an und wirkt entgegen landläufiger Meinung nicht übersäuernd auf den Organismus. Bei der Verdauung entsteht aus der Zitronensäure basisches Kaliumkarbonat, das Säure neutralisiert und den Körper mild entsäuert. Der zusammenziehende Effekt der Zitrone wirkt gegen Durchfälle und Blutungen und ist für die pflegenden Eigenschaften des Saftes in der Naturkosmetik mitverantwortlich. Zitronensaft und -öl werden sogar in der Zellulitis-Behandlung erfolgreich angewendet. Im Magen regt die Zitronensäure die Bildung von Salzsäure und in Folge davon auch die des eiweißspaltenden Enzyms Pepsin, sodass die Nahrung besser verdaut wird. Übrigens verbraucht der Magen bei der Herstellung der verdauungsaktiven Salzsäure jede Menge Säure aus dem Blut, sodass auch dadurch der Organismus wirksam entsäuert wird. Zitronensaft führt aber dennoch nicht zu einer Übersäuerung des Magens mit Sodbrennen und ähnlichen unangenehmen Symptomen, weil sie als Naturstoff ausgleichend wirkt. So wird überflüssige Magensäure neutralisiert und bei Säuremangel im Magen deren Bildung angeregt.

Zitronensaft besitzt auch keimtötende Eigenschaften und eignet sich zum Desinfizieren von verdächtigem Trinkwasser und zur unterstützenden Behandlung infektiöser Durchfallerkrankungen. Noch stärker ist allerdings der antibakterielle und antivirale Effekt beim ätherischen Zitronenöl.

Alleskönner Vitamin C

Vitamine sind lebensnotwendige („Vita-“), stickstoffhaltige („-amine“) Nahrungsmittelbestandteile, auf deren Zufuhr von außen der Organismus angewiesen ist, weil er sie nicht selbst herstellen kann. Vitamine werden für viele verschiedenartige Stoffwechselvorgänge benötigt. Ein Vitaminmangel kann zu erheblichen Befindensstörungen und sogar zu ausgeprägten Krankheiten führen. Eigentlich müsste man meinen, dass wir Europäer bei reichlichem Nahrungsangebot nicht von Vitaminmangelerscheinungen bedroht sein dürften. Dennoch: Eine unausgewogene Speisenzusammenstellung, vitaminarme Industrienahrungsmittel, Fast Food, lebensfeindliche Zubereitungsmethoden – wie Mikrowelle oder Ultrahocherhitzen, ein hoher Anteil an den Vitaminräubern Weißmehl und Zucker im Essen und Stress, sowie Alkohol- und Nikotinmissbrauch verringern die Vitaminzufuhr oder -aufnahme bei gleichzeitig erhöhtem Bedarf.

Vitamin C, auch Ascorbinsäure genannt, ist ausnahmslos für alle Körperzellen wichtig. Höhere Pflanzen und die meisten Tiere können es selbst in ihrem Stoffwechsel herstellen, lediglich der Mensch und einige Säugetiere sind auf die Zufuhr von außen angewiesen. Die chemische Bezeichnung für biologisch aktives Vitamin C ist L-(+)-Ascorbinsäure. Die wichtigsten Quellen für Vitamin C sind Obst und Gemüse. Fleisch und Milchprodukte spielen nur eine untergeordnete Rolle. Da der Vitamin C-Gehalt bei der Lagerung sehr schnell abnimmt, kommt der Frische eines Nahrungsmittels wesentlicher Faktor zu. In der Zitrone ist das Vitamin recht gut konserviert, da es durch die Zitronensäure zusätzlich stabilisiert wird. Deshalb ist frisch gepresster Zitronensaft eine wichtige Vitamin C- Quelle.

Vitamin C ist ein bedeutender Gefäßschutzstoff, der zur Abdichtung der Kapillaren beiträgt. Auch unser Abwehrsystem kann ohne Vitamin C nicht richtig funktionieren. Es fördert die Heilung und Narbenbildung nach Verletzungen, hat cholesterinsenkende Effekte, sorgt für festes Zahnfleisch und straffe Haut und hat eine belebende Wirkung. Vitamin C bekämpft Viren und Bakterien und desinfiziert die Harnwege wirkungsvoll. Nach neueren Erkenntnissen wird es auch in hohen Dosierungen in der Krebstherapie eingesetzt. Außerdem ist es ein wichtiger Radikalenfänger, der Körperzellen vor schädlichen Einflüssen bewahrt. In der Arteriosklerose- und Rheumatherapie wird es aufgrund vielversprechender Forschungsergebnisse und Erfolge vermehrt angewendet.

(c) Petra Neumayer

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