Frieden

Frieden leben – aber wie denn?

Maedchen-Atombombe-Feld-atomic-bombDen Frieden leben, ok – aber wie denn?

Ich lebe in Würzburg. Ein kleines friedliches Städtchen, das sich zwischen sanfte Weinhügelchen schmiegt. Wenn ich bisher die Nachrichten angesehen habe, hatte mein Unterbewusstsein wahrscheinlich das Gefühl: gut dass du hier bist, hier bist du sicher.

Es war schon seltsam eines Samstagabends einen Anruf von meiner 18 jährigen Tochter zu bekommen, ob ich sie vielleicht am Bahnhof abholen könnte, normalerweise pflegt sie Samstagabende länger auszudehnen. Aber gut, man freut sich ja, wenn die Kinder nach Hause kommen. Also fahre ich los. Und dann steigt sie in mein Auto und sagt: „Mama, das kannst du dir nicht vorstellen, hier ist alles voller Polizisten, da läuft einer durch den Zug mit dem Beil und bringt Leute um – was ist überhaupt ein Beil.“ Ihr Gefühlszustand hat sich wahrscheinlich nicht verbessert, als ich sie darüber aufklärte, dass es sich dabei um das Werkzeug handelt, mit dem wir Holz spalten.

Gestern Abend dann kam mein Sohn nach Hause und berichtet von dem Anschlag in München. Und schon wieder, er erzählt es geradezu fasziniert, die ganze Stadt voller Polizisten und die haben Gewehre!  

Plötzlich ist Würzburg im ZDF. Und auf einmal sind Männer mit Gewehren bei uns. Bisher war es doch so, es ist 20:15 Uhr, du hast die Nachrichten gesehen und du fühlst dich – schlecht. Kein Wunder. Schon wieder 120 Tote bei einem Luftangriff, der aus Versehen Zivilisten getroffen hat (als wären Soldaten nicht auch Menschen die sterben), schon wieder ein Selbstmordattentäter in Jerusalem, noch eine Umweltkatastrophe, ist vielleicht mal wieder ein Erdbeben gewesen, ein Tsunami, oder ist gleich ein Atomkraftwerk in die Luft gegangen? Wie soll man sich nach der Bombardierung mit diesen Schreckensnachrichten eigentlich gut fühlen? Aber daran hatte man sich irgendwie gewöhnt. Und es war immer alles schön weit weg.  

Und jetzt kommt es immer näher. Erst Frankreich, ein Schock! Auf einmal war der Terror hier in Europa. Und jetzt Deutschland, noch ganz klein im Vergleich, aber doch immerhin, es geht Schlag auf Schlag.

Wie kann ich positiv bleiben?

Und dann komme ich wieder mit meinen „positiven downloads“, schicke Nachrichten in die Welt von Liebe, Freiheit, Glück – wie passt das zusammen?

Vor ein paar Tagen erreichte mich die Nachricht einer Schülerin:

„Alltagsgedanken fallen mir schwer im Angesicht der Lage der Welt. Mich belastet die Situation, die Gewalt, das Leid so vieler … die immer mehr um sich greift und sich verbreitet. Ich wollte dir deshalb schreiben weil ich aufgrund der Massivität an zunehmenden Problemen in allen Staaten auch mit den downloads nicht mehr klar komme. Wie kann ich mir alles voller Schönheit denken, wenn die halbe Welt in Krieg und Flucht usw. steckt? Es scheint mir ein Tropfen auf den heißen Stein zu sein, dessen Wirkung verpufft? Können wir denn gar nichts tun, um den Irrsinn aufzuhalten frag ich mich. Hast du Antworten?
Ich jedenfalls hab seit Wochen ein beklemmendes Gefühl in mir, Unruhe und Hilflosigkeit, als ob die Erde langsam kaputt geht. Wir zerstören alles selbst und es gibt nichts was den Prozess umkehren könnte. Woher kommt deine Zuversicht dass alles gut ist wie es ist? Vielleicht möchtest du ja darüber bei Gelegenheit etwas auf deiner Homepage schreiben?“  

Puh, wo sie recht hat, hat sie recht, oder? Wo fang ich da an?  

Also zunächst mal: wenn ich in die Welt schaue, wenn ich mir ansehe was mit unsere Erde gemacht wird, wie Menschen mit den Tieren umgehen, wie sie miteinander umgehen, wie sie mit sich selbst umgehen, nein, das ist natürlich nicht der Friede, den ich mir wünsche. Warum verschicke ich also diese Nachrichten? Sollt ihr Euch eine rosarote Brille aufsetzen?

Nein.

Du bist ein Schöpfer

Es geht darum, das was ihr als spirituelle Wahrheit kennengelernt habt, ernst zu nehmen und zu leben. Ihr habt gehört, dass wir Menschen Schöpfer sind. Dass wir unser Leben manifestieren können. Dass wir es sogar ununterbrochen tun, bewusst oder unbewusst. Dass wir unsere Realität erschaffen, durch unsere Gedanken und Gefühle. Und das geht über ein neues Auto das ich mir wünsche, den für mich passenden Seelenpartner und den Job in dem ich mich wohlfühle, hinaus. Dies alles sind Umstände in eurem Leben, die euch zustehen. Ihr habt das Recht auf das beste Leben, das ihr euch vorstellen könnt, ihr habt das Recht glücklich zu sein. Aber natürlich sind wir nicht isoliert auf diesem Planeten. Zu unserem Leben gehört unweigerlich, wie es den anderen Menschen und allen anderen Wesen auf diesem Planeten geht, denn wir sind nicht getrennt.  
Wenn ich das ernstnehme, dass ich Schöpfer bin, dann heißt das, dass ich mit erschaffe was auf diesem Planeten vor sich geht. Dann bedeutet das, dass irgendetwas in mir noch keinen Frieden erschafft, sondern Krieg.

Bist du im Frieden in dir?
Bist du im Frieden mit deinen Mitmenschen?
Bist du im Frieden mit deinem Leben, mit allem was du bisher gelebt hast?
Hast du Frieden geschlossen mit deiner Vergangenheit?
Hast du Frieden geschlossen mit deinen nächsten Angehörigen, mit deinen Eltern?

Und mit dir selbst? Wie sieht es da aus? Kannst du dich lieben und ehren wie du bist? Auch mit deinen ganzen Macken? Oder willst du dich erst lieben, wenn du „besser“ geworden bist, wenn du deine „Fehler“ behoben hast, wenn du quasi erleuchtet bist? Warum nicht jetzt?  

Wenn ich ernst nehme, dass ich Schöpfer bin, dann heißt das, dass ich Ereignisse im Außen zum Anlass nehme, nach innen zu schauen: was ist in mir, dass das in meiner Welt ist? Und es dann zu verändern! Wir haben die Mittel dazu, es ist kein Geheimwissen mehr. Wir wissen, wie wir Gedanken und Gefühle verändern können, das heißt, wie wir unsere Entwicklung bewusst selbst in die Hand nehmen können.

Du kennst vielleicht die Geschichte von Dr. Len. Er war Arzt in der psychiatrischen Abteilung der Staatsgefängnisses auf Hawaii. 30 schwerst kriminelle und kranke Insassen waren dort inhaftiert und die Stimmung in diesem Gefängnis war so grauenvoll, dass keiner der Angestellten für längere Zeit dort bleiben konnte. Dr. Len hat das spirituelle Wissen, dass jeder Schöpfer seiner Realität ist, ernst genommen. Er arbeitete zunächst gar nicht mit den Patienten, sondern mit sich selbst. Er hat immer wieder die Krankenakten gelesen, gelesen was für grauenvolle Taten von diesen Menschen begangen worden waren und hat sich dann gefragt, und das ist das Entscheidende!, „was ist in mir, dass das in meinem Leben ist?.“ Was ist in mir an dunklem, hasserfülltem und an Gewalt? Er hat Verantwortung dafür unternommen und es in sich bearbeitet, bis er sich selbst und anderen dafür vergeben konnte, Frieden schließen konnte.  

Und das Unglaubliche geschah: die Patienten haben sich verändert. Nach 18 Monaten trug keiner mehr Handschellen, die Atmosphäre in der Klinik wurde besser, es wurde möglich therapeutische Gespräche zu führen und nach vier Jahren waren 28 von 30 Insassen als geheilt entlassen worden.  

Dr. Len erklärte, er habe ausschließlich an sich selbst, an der Löschung von Konflikten in seinem Unterbewusstsein gearbeitet. Die Lösung sein erfolgt, weil er zu 100% Verantwortung für das Vorhandensein des Gefangenen in seinem Leben übernommen hatte. (genauer in: „Ho‘oponopono – das hawaiianische Vergebungsritual“ von Ulrich Duprée)

Da wo ich bin, ist Frieden

Verantwortung zu übernehmen kann für Dich zum Beispiel auch heißen, dass du darauf achtest, wie viele negative Nachrichten du verkraften kannst. Es kann sinnvoll für dich sein, eine Zeitlang keine Nachrichten zu schauen, keine Sorge, du wirst nicht völlig weltfremd werden. In unserem Informationszeitalter wirst du immer noch genug mitbekommen, was vor sich geht. Wenn du merkst, dass die Nachrichten dich überwältigen, dass du vor Schreck erstarrst, dass sich ein Gefühl der Ohnmacht in dir breit macht, dann ist es an der Zeit Verantwortung für dich selbst zu übernehmen und dich zu schützen, denn sonst bist du so erstarrt, dass du gar nichts mehr tun kannst und du wirst vom Schöpfer zum Opfer, damit ist niemandem geholfen.  

Wusstest Du, dass dein Gehirn, wenn du etwas beobachtest, oder einen Film siehst, nicht unterscheiden kann, ob es dir oder jemand anderem geschieht? Dein Körper reagiert auf traumatische Ereignisse die du beobachtest genauso, wie wenn sie dir selbst geschehen würden.  

Schöpfer zu sein bedeutet dafür zu sorgen, dass in deiner unmittelbaren Umgebung Frieden ist. Wie wäre es, wenn dein Lebensmotto wäre: da wo ich bin ist Frieden. Da hast du erst mal genug zu tun. Nun denke es weiter, was heißt das, wenn da wo du bist Frieden ist? Das heißt, dass die Menschen in deiner Umgebung froh sein können, dass sie bei dir sind, denn sie sind in Sicherheit. Das Auto in dem du fährst ist sicher, wenn du in Urlaub fliegst und am Flughafen bist, ist das der sicherste Flughafen der Welt, denn da wo du bist, ist Frieden. Wenn du auf ein Konzert gehst mit 10000 Zuschauern, dann ist es dort sicher, denn da wo du bist, ist Frieden.

Was wenn du dafür sorgen würdest? Und was, wenn es viele tun? Ist das wirklich ein Tropfen auf den heißen Stein?  

Na gut, es ist mit etwas Aufwand verbunden, das gebe ich zu, ich kann nicht behaupten, dass in meiner Welt ganz automatisch alles prima ist und nur Glück, Harmonie und Liebe walten, doch der Aufwand lohnt sich, oder nicht? Denn wenn da wo du bist Friede ist, dann betrifft das andere Menschen auch und es wird weitere Menschen inspirieren und anstecken.

Meadchen-fliegende-Haare-Herbst-personUmgang mit Gewalt

Vor 25 Jahren, als ich mir noch die Nächte bis zum Morgengrauen in Discotheken um die Ohren geschlagen habe, war ich mal dabei als einer durchgedreht ist. Es hatte wohl einen Streit gegeben, ich kam dazu, als er völlig von Sinnen über einem anderen, der wehrlos am Boden lag, kniete und immer zu mit aller Kraft auf ihn einschlug und schrie:“ich bring dich um, ich bring dich um, ich bring dich um!“ Er war gar nicht bei sich, hatte keinerlei Kontrolle über sich und er hatte nicht die Möglichkeit sich selbst zu stoppen. Ein paar Leute standen drum herum und waren offensichtlich ratlos was zu tun ist, denn wenn jemand so außer sich ist, dann kannst du ihn nur schwer mit Gewalt stoppen, er entwickelt ungeheure Kräfte.  

Ich weiß noch wie ich dachte: „aber man muss doch was machen“. Ich habe ohne viel zu denken meine Hand auf seine Schulter gelegt. Ich habe nicht versucht ihn wegzuziehen, sondern nur die Hand hingelegt und gefragt:“was machst du denn da?“ Er war kurzzeitig irritiert über die Berührung und hat sich zu mir umgesehen und ich dachte noch: „scheiße, gleich hast du seine Faust im Gesicht,“ dann sagte ich zu ihm: „du bringst ihn ja um!“  

Irgendwie habe ich damit die Situation unterbrochen, es war als würde er aufwachen und er konnte aufhören. Ich glaube es lag daran, dass ich mich nicht an diesen rasenden, wütenden, hasserfüllten Teil von ihm gewendet habe, sondern dass ich sein eigentliches Selbst angesprochen habe. Als ich zu diesem Teil sagt: „was machst du denn da? Du bringst ihn ja um!“, hatte er die Möglichkeit zurückzukommen und Kontrolle über den anderen, entfesselten Teil zu übernehmen.  

Ich habe ihn immer mal wieder getroffen, im kleinen Würzburger Nachtleben und das war wirklich schön. Er hat sich bei mir bedankt, dass ich Schlimmeres verhindert habe und ich habe erfahren, unter welchen Umständen er großgeworden war und dass er früh damit begonnen hat sich in Kampftechniken auszubilden, um sich zu schützen. Er hätte in dieser Nacht wirklich jemanden umbringen können.  

Ich weiß nicht, wieso ich das so gemacht habe, es war keine Zeit nachzudenken, aber ich glaube heute, der Schlüssel für die Situation war mein Mitgefühl. Mitgefühl nicht nur für den, der am Boden lag, sondern auch für den, der wie wahnsinnig auf ihn einschlug.  

 Natürlich soll man nicht immer dazwischen gehen, wenn man in so eine Situation kommt, es gibt ganz sicher Situationen in denen das alles andere als angebracht ist. Es macht keinen Sinn sich blind hinein zu stürzen und am Ende ein Messer im Bauch zu haben. Es ist und bleibt eine Herausforderung, wie wir mit Gewalt umgehen.

Universelle Gesetze

Schöpfer zu sein bedeutet ernst zu nehmen, dass alles Energie ist und dass wir auf dieser energetischen Ebene alle miteinander verbunden sind. Stell dir vor, alles um dich herum und du selbst wären Wellen, Schwingungen oder farbiger Nebel, oder sowas. Da gibt es keine Grenzen, der rosa farbige Nebel hört nicht da auf, wo der graue anfängt. Aber es gibt ein paar Gesetzmäßigkeiten in dieser Welt, die dafür sorgen, dass manche Schwingungen, manche Farben stärker sind, als andere und der rosa Nebel ist zum Beispiel stärker als das Grau. Es ist wie mit der Kerze in einem dunklen Raum. Nichts wird verhindern, dass ihr Licht strahlt und einen Teil des Raumes erhellt, wenn man sie entzündet. Sie wird es auf jeden Fall tun, die Frage ist nur, wie viel. Ist es ein kleines Licht, dann erhellt es vielleicht den Tisch in der Mitte des Raumes, wenn du eine Fackel hast, dann ist der ganze Raum hell und wenn es mehrere werden, dann wird es immer heller und strahlt auch über diesen Raum hinaus.

Die universellen Gesetze sorgen dafür, dass die Liebe immer stärker ist als alles andere. Es gibt keine Schwingung, die dem gegenüber bestehen könnte. Die Liebe ist die größte Kraft im Universum. Stell dir vor, du würdest deine persönliche Schwingung, dein Feld um dich herum so anheben, dass du in Liebe schwingst, du wirst unweigerlich dadurch die Welt um dich herum beeinflussen.

Energie folgt Aufmerksamkeit

Deshalb ist es so wichtig, dass du für dich selber sorgst. Dass du dafür sorgst Frieden in dir zu tragen und auszustrahlen. Gib auf dich acht, die Nachrichten dürfen keine Macht über dich haben und dir deine Kraft nehmen. Sorge dafür, dass deine Seele genährt wird, betrachte schöne Dinge, etwas an dem du dich freuen kannst, betrachte was Hoffnung macht.  

Wir können durch den Informationsfluss im Internet steuern, welche Nachrichten wir sehen wollen. Schenke dir Nachrichten die Mut machen und die dir zeigen, dass die Welt auch anders geht: dass Menschen einander helfen, dass Obdachlosen ein Dach über dem Kopf geschenkt wird, dass Tiere liebevoll gerettet werden, Nachrichten von Erfindungen, die unser ganzes System revolutionieren können, weil sie fast vollständig ohne Energie auskommen, Nachrichten von Menschen, die in Frieden miteinander leben, obwohl ihre Länder sich bekriegen, wie Israelis und Palästinenser und und und…schenke dir diese Nachrichten, um deinen Blick und deine Gedanken daraufhin auszurichten, wie diese Welt sein kann. Eine andere Welt, eine in der wir im Frieden miteinander und mit dem Planeten leben ist möglich.

Schenke dir diese Nachrichten, damit du Dankbarkeit entwickeln kannst, denn Dankbarkeit ist eine große Kraft, und damit du dich ermutigst. Und schenke sie dir und der Welt, weil du dadurch, dass du deine Aufmerksamkeit darauf lenkst, auch diese Entwicklungen stärkst. Energie folgt Aufmerksamkeit, ein weiteres universelles Gesetz. Energie folgt Aufmerksamkeit. Nimm das ernst und richte deine Aufmerksamkeit auf das,  was du für dich und deine Welt willst.

Schenke dir einen Spaziergang in der Natur, oder einen Wohlfühltag, ein leckeres Essen, höre Musik die dich glücklich macht. Sorge einfach dafür, dass es dir gut geht, damit du dann dafür sogen kannst, dass es auch anderen gut geht. Das ist kein Egoismus angesichts der schrecklichen Umstände in der Welt, das ist Selbstliebe. Nicht umsonst hat Christus gesagt: Liebe deinen Nächste, wie dich selbst.“ Da muss man ja erst mal bei sich anfangen und es ist keinem damit geholfen, dass du dir Schönes versagst, nur weil andere es auch nicht haben.  

Aus diesem Grund, um immer mal wieder einen positiven Impuls zu setzen der deine Seele nährt,  verschicke ich auch die downloads.

Jeder Tropfen macht einen Unterschied

Es gibt nur eine Sache bei der ich sagen würde ja, dann ist es nur ein Tropfen auf den heißen Stein, und das wäre, wenn du die positiven downloads einfach konsumierst, ohne deinen Blick nach innen zu richten. Frage dich, ob du es wirklich annehmen kannst, denn wenn es Blockaden in dir gibt, die verhindern dass du dich selbst lieben kannst, dann wird dieser download nur kurzzeitig wirken, bevor das negative Gedankenmuster wieder überhandnimmt.  

Wenn du das bei dir bemerkst, dann kannst du das zum Anlass nehmen ein weiteres Stückchen bei dir aufzuräumen und zu erhellen, dich von selbstzerstörerischen Gedanken verabschieden und wieder ein Stück mehr in die Selbstliebe zu kommen. Das ist Verantwortung übernehmen für dich und für die Welt.  

Die Zeiten fordern uns heraus, das Einzige was ich zur Ermutigung sagen kann ist, du bist in der Lage mit diesen Herausforderungen umzugehen, daran zu wachsen und sie zu meistern. Ganz offensichtlich bist du das, denn sonst hättest du nicht gerade diese Zeit gewählt, dich hier auf der Erde zu inkarnieren. Und das Gute ist, du hast dein Werkzeug das du brauchst um die Situationen die dir begegnen zu bewältigen mit dabei, du bist mit Sicherheit nicht ohne hier angekommen. Wenn du also das richtige Werkzeug noch nicht in der Hand hast, dann schau nochmal nach innen, in deinen Werkzeugkasten. Alles was du brauchst ist in dir.  

Schau dich an und erkenne, wie groß und wie stark du wirklich bist. Du bist Schöpfer.  

Wenn du ernst nimmst, dass du ein Schöpfer bist, dann sorge in deiner Welt dafür, dass die Geschehnisse keine Macht über dich bekommen, dass du frei bist von Angst, von Unsicherheit, Groll, Hass, Rachsucht. Und dass nur ein Gedanke in dir Platz hat:  

„da wo ich bin, ist Friede.“

Christa Kandel

Spirituelle Beraterin, Heilerin und Seminarleiterin

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