Mensch-Sein

Gedanken zum letzten Monat eines besonderen Jahres

1_Teelichter Gedanken zum letzten Monat eines besonderen Jahres

Wir sind im letzten Monat dieses außergewöhnlichen Jahres angekommen. Mir ist aufgefallen, dass durch den gewohnheitsmäßigen Rummel um Weihnachten, Geschenke, Weihnachtsmärkte etc. vieles überdeckt wird.

Es scheinen die Lichter von Tannenbäumen und Weihnachtsschmuck einerseits eine stimmungsvolle Atmosphäre zu schaffen, andererseits jedoch von etwas Wichtigem abzulenken: Die Frage, was möchte ein Dezember-Monat mir noch vermitteln ? Verdrängt das Weihnachtsdrumherum nicht im Widerspruch zu inneren Botschaften durch äußeren Glanz ?

Das muss so nicht sein, denn dieser Monat gibt uns die Chance zur inneren Einkehr und zur Nutzung dieser besonderen Energien. Wenn wir atmosphärische Beleuchtung im Außen als Licht nach Innen betrachten und beides verbinden, statt uns einseitig auf weihnachtliche Aktivitäten und Vergnügungen zu beschränken – wie würde sich das anfühlen ? Für mich fühlt es sich gut, ausgeglichen und stimmig an.

Mit der Numerologie der Tarotkarten ist die 12 der Schatten des Gehängten, die umgedrehte Perspektive und auch Stagnation, ein Festhängen. Auf der Lichtseite bringt der Gehängte einen Energieschub zur großen Chance von Auflösung, die der Übergang von der 12 in die 13 bietet – so ist die Tarotkarte 13 – TOD – die größte symbolische Transformation. Es kann den Schrecken dieser oberflächlichen Bedeutung des Wortes Tod nehmen, wenn wir uns einmal darüber bewusst werden, dass Tod eine großartige Entfaltung ungeheurer Potenziale bedeutet in der Form, dass alte, stagnierende Auswirkungen des Gehängten-Schattens sich auflösen können, es macht Platz für Neues. Wir können von der Raupe zum Schmetterling werden. Eine Raupe (der Gehängte) stirbt, und ein Schmetterling wird neu geboren.

Wenn wir uns überlegen, dass im Januar, in der 1 als Folge des Monats 12 auch die 13 verborgen liegt, dann bietet der Januar nicht nur die EINS als deutlichen Neubeginn, sondern es erleuchtet ihn auch die Energie der 13, die Sonnenseite des „Todes“. Was ich besonders bedeutsam finde in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass wir dieses Jahr eine doppelte 12 haben, den Dezember im Jahre 2012 und wir in das Jahr 2013 übergehen. Das bedeutet, dass der „Gehängten-Schatten“, der über diesem Jahr 2012 einerseits schwebte, sich verabschiedet. Somit kann das Licht der 12, der Ausbruch, der Durchbruch, der Aufbruch zu neuen Ufern, den Übergang in dieses neue Jahr besonders hell erleuchten. Es ist symbolisch so: Die Raupe stirbt, damit ein wunderschöner Schmetterling in 2013 geboren werden kann. Es wird Platz gemacht für Neues, für ganz neue Transformations-Energien.

Nie zuvor war die versteckte 13 in einem Januar so deutlich wie in dieser neuen Jahreszahl insgesamt – durch die Jahreszahl in ihrer ganzjährigen transformierenden Bedeutung. Wir können durch diese Energie der Offensichtlichkeit die Angst vor dem Wort, vor der ursprünglichen Bedeutung TOD überwinden, weil wir nicht mehr wegsehen können, weil vieles offensichtlich und unumgänglich geworden ist. Dies ist nur EINE Variante von gewaltigen und mitreißenden Transformationsenergien; nicht nur aus Tarot-Numerologischer Sicht. Es ist viel umfassender und auf allen Ebenen von Bedeutung. Vor diesem Hintergrund sollten wir uns überlegen, welche Muster, welche Gedanken- und Gefühlsformen wir im Gehängten-Schatten des Jahres 2012 zurücklassen können und möchten, damit unser neu geborener Schmetterling im Januar zu neuen Gebieten unseres Lebens fliegen kann, frei und ungebunden von altem Ballast, wie immer dieser auch individuell aussehen mag.

Wenn wir das Licht des Gehängten nutzen, die Energie des Ausbruchs aus umgedrehten, verfremdeten Ego-Strukturen, also bisherige Umkehr zum Schatten, bisherige Abkehr vom Licht, dann sind wir frei geworden in unserem Dasein. Die Quersumme der 13 ist die 4 – die 4 steht für feste Strukturen, die sich auflösen können und auch möchten. Stellen wir uns einen quadratischen Turm vor, der uns auf vier Seiten bisher eingemauert hat, und stellen wir uns vor, wie wir unsere quadratische Raupe sprengen, damit wir frei sind, denn diese Energie steht uns genau jetzt zur Verfügung. Die Quersumme des Jahres 2012 ist die 5. Sie ist ein Licht, welches sogar der 13 voraus geeilt ist, denn die 5 schließt auf zu höheren Ebenen. Das heißt dieses ganze Jahr in seinem Rückblick und mit Blick auf das nächste, enthält eine besonders kraftvolle energetische Ladung: Die 12 mit der Quersumme 3, die wiederum für Wachstum und Fruchtbarkeit steht, und die ganze Jahresquersumme 5, die hier einen speziellen Schlüssel offenbart, die Gesamtsumme eilt der 12 und der 3 ja schon voraus. Und so eilt auch die Gesamtsumme 6 – die Vereinigung von Licht und Schatten, die große Einheit der universellen Bedeutung ALLES IST EINS (das symbolische Paradies), der 13 und der 4 voraus.

Es ist eine numerologische Konstellation, die uns allein aus Betrachtung dieser Perspektive unbegrenzte Möglichkeiten bietet, die es bisher in dieser klaren und gleichzeitig komplexen Form bisher nicht gegeben hat. Bei diesen ganzen Betrachtungen dabei habe ich andere genauso bedeutende Komponenten bewusst und gezielt außer Acht gelassen, weil ich hier ja kein Buch, sondern nur einen Artikel schreibe.

Ich habe übrigens immer wieder die Erfahrung gemacht: Nichts ist besser für einen persönlichen Neuanfang geeignet als eine Jahreswende mit ihrer geballten Ladung an Energie. Ich wünsche mir für mich und für uns alle, dass es uns gelingen möge, alten Schmerz in diesem energetisch so besonderem Jahr zurückzulassen. Möge die Raupe von 2012 ihn komplett hinweg nehmen im Zeitpunkt des ankommenden Schmetterlings des Jahres 2013, wenn Tod und Neugeburt eins werden und ein symbolisches Paradies auf diesen Planeten sich manifestieren möchte in den Herzen der Menschen – wir können es erkennen, es zum Leben erwecken, wenn wir für die feinen Botschaften in uns und um uns offen sind.

(c) Karin Aveon

Schlagworte für diesen Artikel:

Der Beitrag hat Ihnen gefallen?

Wir freuen uns über eine Spende via Paypal

Den Artikel kommentieren

*