Mensch-Sein

Glück: 10 Zutaten zu meinem Glücks-Rezept

stefanie marquetant glueck10 Zutaten zu meinem Glücks-Rezept

Das »Glück« ist in aller Munde. Jedenfalls sind enorm viele Menschen auf der Suche nach ihrem Glück. Was genau ist »Glück«?!? Hier stelle ich dir mein ganz persönliches Rezept vor und meine 10 Haupt-Zutaten.

7 Glücks-Zitate

Es kommt mir so vor, als würden wir alle (zumindest viele) dem Glück hinterherjagen. Aber das, was du jagst, entzieht sich dir. Also wäre es doch besser, die Jagd aufzugeben und das Glück einfach zu mir / zu dir kommen zu lassen… Zudem stellt sich mir auch die Frage: »Warum nehmen wir das Glück »in den Mund«, aber tragen es nicht im Herzen…?«

Was aber ist »Glück«? Um eine Antwort zu finden, lasse ich einfach sieben »schlaue« bzw. bekannte Menschen zu Wort kommen und mich davon inspirieren:

  • »Erkenne, dass sich dein Wert nur daran messen lässt, wie glücklich du bist.« (Abraham / Esther & Jerry Hicks)
  • »Glück ist Liebe, nichts anderes. Wer lieben kann, ist glücklich.« (Hermann Hesse)
  • »Die meisten Menschen machen das Glück zur Bedingung. Aber das Glück findet sich nur ein, wenn man keine Bedingung stellt.« (Artur Rubinstein)
  • »Glück ist, wenn deine Gedanken, deine Worte und ein Tun im Einklang sind.« (Mahatma Gandhi)
  • »Ein Prozent Glück bringt im Leben oft mehr, als zehn Prozent Dividende.« (Frank Sinatra)
  • »Der Tag, an dem du einen Entschluss fasst, ist ein Glückstag.« (Japanisches Sprichwort)
  • »Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.« (Søren Kierkegaard)

Meine Definition von Glück

Ich persönlich habe bisher die Erfahrung gemacht, dass Glück kein Dauerzustand ist. Also einmal »gebucht« – wie eine All-inklusive-Reise – bekomme ich das gesamte Rundumpaket für alle Zeiten!? Schön wär’s!

Oder doch nicht!? Ich definiere Glück für mich nicht als großartigen Hypezustand, sondern eher auch als inneren Frieden, In-mir-ruhen, Freude, Herzenswärme, Offenheit, Freiheit, Dankbarkeit, herzliche Freunde, Kreativität, Selbstliebe… Ist natürlich sehr subjektiv und kann sich auch im Laufe meines Lebens ändern, diese Meinung. Und ich glaube auch, dass »Glück« für jeden Menschen etwas anderes bedeutet. Also gibt es sie nicht, die EINE Definition, sondern das Gefühl glücklich zu sein ist so vielfältig wie wir Menschen. Und manchmal brauchen wir eine nicht so erbauliche Erfahrung, um das Glück dann umso mehr schätzen zu können.

Trotzdem glaube ich, dass sich dieser subjektive Zustand des Glücks (annähernd) dauerhaft einstellen kann, je mehr du die oben beschriebenen Gefühle in dir erzeugen kannst, je mehr du auf deine Bedürfnisse hörst / fühlst, je mehr du deine Grenzen setzen lernst und je mehr du in deine Selbstliebe kommst.

Die 10 (magischen) Zutaten

Wie Buddha so schön treffend gesagt haben soll (mein Lieblings-Glücks-Zitat): »Es gibt keinen Weg zum Glück, das Glück selbst ist der Weg.«

Oder anders gesagt: Der Weg ist das Ziel. Es gibt keinen »Endzustand«, sondern das Glück (und auch das Leben) ist wie ein Buffet. Du suchst dir aus, was du haben möchtest. Da gibt es die Vorspeise, dann hast du die Wahl zwischen unzähligen Hauptgerichten. Vielleicht kennst du nicht alle und probierst. Und da kann es schon vorkommen, dass da was auf deinem Teller liegt, das dir so gar nicht schmeckt. Was machst du? Lässt du es liegen oder zwingst du’s dir rein? Und dann all die köstlichen Nachspeisen. Such dir eine oder zwei oder drei aus.

Hier sind sie: »Meine persönlichen 10 Zutaten«. Vielleicht inspirieren sie dich zu deinem eigenen Glücks-Rezept.

1 | Wärme & Sonne

Ich mag es, wenn die Sonne meine Nase kitzelt. Sobald draußen die Sonne scheint, fühle ich mich leicht & beschwingt. Gut, man könnte mich auch als wetterfühlig oder -abhängig bezeichnen. Ich selber (& mein Körper ebenso) weiß aber, dass die Sonne superwichtig für unsere Gesundheit ist. Rüdiger Dahlke schreibt in seinem Buch »Peace Food«, dass eine halbe Stunde Sonne pro Tag ein »Allheilmittel« ist. Also weiß ich, mein Körper gibt mir die richtigen Signale, wenn mich der Anblick der Sonne so freut und es mich unweigerlich nach Draußen zeiht. Zudem ist ein Spaziergang oder eine Fahrt mit dem Radl in der Natur sowieso entspannend & reinigend.

2 | Malen & Kreativ-sein

Ja genau: Ich bin glücklich, wenn ich male & mich kreativ betätige. Das heißt nicht, dass ich kreuzunglücklich bin, wenn ich nicht malen kann. Aber ich merke, dass es mir definitiv fehlt, wenn ich es länger nicht tue. Oder wenn kein Platz dafür da ist (zeitlich & räumlich). Am liebsten würde ich noch viel mehr malen & meiner Kreativität Ausdruck verleihen.

Und es macht mich glücklich, wenn ich ein Seelenbild oder ein energetisches Logo gemalt / gestaltet habe und es meinen KundInnen gefällt.

3 | Kostbarkeiten des Alltags

Ich liebe wohlriechende Düfte z.B. den Duft von Rosen oder Moos, von leckerem Essen… Ich liebe Blumen, Tautropfen, Kinderlachen, Schmetterlinge, Wasser (Meeresrauschen, die Isar und Duschen – am liebsten laaaaang), Marienkäfer, grüne Wiesen & grüne Smoothies, …
Was liebst du?

4 | Bewegung

Am liebsten radle ich durch den Englischen Garten, der fast vor meiner Haustür ist. Oder ich mache Yoga. Beides entspannt mich total. Mein Kreislauf kommt in Schwung, ich kriege frische Luft, und alles, was mich gestresst (jaja, ich lasse mich immer noch stressen…) hat, verliert an Bedeutung. Ich liebe es auch Mantras zu singen. Das ist ein schönes Gefühl in die Klänge einzutauschen und die heilige Wirkung der Silben zu spüren. Das Singen möchte ich noch öfter machen und auch Techniken lernen, damit es mir leichter fällt.

5 | Spiritualität

Jede/r darf an das glauben und praktizieren, was sie/er möchte, solange es nicht ihr/ihm selber oder anderen schadet. Aber seit ich zurückgefunden habe zu einem Glauben an eine göttliche & universelle Kraft (Gott, die Engel, die Geistige Welt etc.) fühle ich mich mehr geerdet, innerlich friedlicher, mehr im Vertrauen, dass das Leben mich auf jede erdenkliche Art & Weise unterstützt. Und ich fühle mich immer sicherer und geborgener (mehr als jemals zuvor in diesem Leben).

6 | Wertvolle Gesellschaft & liebe Freunde

Immer mehr komme ich zum Schluss, dass mir meine Zeit wertvoll ist. Deshalb verbringe ich sie nur noch – wann immer es möglich ist – mit Menschen, die mich schätzen, deren Gesellschaft mir gut tut und die mich unterstützen und beflügeln.

7 | Essen

Solange ich das mit der Lichtnahrung noch nicht drauf habe, macht mich Essen glücklich 🙂 Natürlich nur, wenn ich das esse, was meinem Körper gut tut. Ich habe für mich festgestellt, dass ich keine »toten Tiere« essen möchte, ich habe einen regelrechten Ekel vor Fleisch etc. 2013 habe ich fast vegan gelebt, aber nachdem ich immer wieder Lust auf milden Käse hatte, hab ich dem nachgegeben und gemerkt: So ganz ohne fehlt mir was. Deshalb bezeichne ich mich als Vegetarierin & Teilzeit-Veganerin. Und ich esse auch (nicht-veganes) Eis, wenn ich Lust drauf hab.

8 | Meditation

Ok, ich gebe zu, dass ich bis vor kurzem eine längere Phase hatte, wo ich nicht meditieren konnte oder wollte. Es fiel mir einfach schwer, dafür morgens früher aufzustehen. Diese Phasen gibt es wohl. Aber seit ein paar Tagen habe ich wieder begonnen zu meditieren, und wer hätte es geahnt, ich fühle mich wirklich ruhiger und sanfter. Und starte positiv in den Tag. Nicht, dass ich davor mit negativen Gefühlen aufgestanden wäre, aber es ist einfach eine Bereicherung sich diese paar Minuten am Morgen in der Stille zu gönnen.

9 | Tanzen

Nun kann man Tanzen auch als eine Art von Bewegung sehen, aber für mich ist es einen eigene »Zutat« wert. Weil mir Tanzen – ausschließlich zu Musik, die mir gefällt – so ein Dauergrinsen ins Gesicht zaubert. Und ich gebe hier auch zu, dass ich oft zuhause in meinem Zimmer tanze, einfach so zwischendurch… 🙂

10 | Meine Berufung leben

Seit ich meine Berufung lebe, fühle ich mich viel freier & glücklicher als jemals zuvor in meinem Leben.
Was ist deine Berufung? Lebst du sie?

11 | Nichts-tun

Das i-Tüpfelchen ist das süße Nichts-Tun; auch das muss man können. Nicht hetzen, nichts planen, nichts wollen, nichts machen, einfach nur sein.

Dein Buffet. Deine Wahl

Um nochmal auf das Buffet zurück zu kommen: Das allerbeste ist daran ist, du hast jeden Tag aufs Neue die Wahl! Jeden Tag darfst du dich vollkommen neu entscheiden, was du haben möchtest. Du darfst sogar etwas ordern, das gar nicht auf dem Buffet ist. Rufe einfach den Ober und gib deine Bestellung auf. Bitte möglichst detailliert, damit der Koch auch weiß, was er dir zaubern darf. Und erwarte einfach nur das Beste!

Alles Liebe & einen wunder-vollen Tag für dich,
Stefanie

stefanie@stefaniemarquetant.com
www.stefaniemarquetant.com

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