Gesellschaft

Goldene Regel

WasserspiegelEine längst vergessene goldene Regel   

In jeder der großen Religionen ist diese goldene Regel zu finden!

Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem anderen zu oder anders ausgedrückt: Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden möchtest. Warum findet sich diese Empfehlung in jeder großen Kultur wieder? Ja, warum ist dieses ethische Prinzip scheinbar völlig aus unserem gesellschaftlichen Leben verschwunden?

Wäre es nicht schön, wenn diese Regel in Politik und Wirtschaft Einzug halten würde? Ein Traum? Eine Vision? Hängt es nicht davon ab, was wir alle bereit sind zu tun?

Gesellschaften wie unsere, die von hemmungsloser Kritik lebt, schlechten Nachrichten und das lobende Positive vollständig in den Hintergrund drängt, hat sich vollständig der Angst verschrieben. Angst die wir bereit sind zu akzeptieren, um das vermeindlich bequeme Leben der Konsumgesellschaft aufrecht erhalten zu können. Schauen wir mit Unbehagen auf unser Tun, wie wir auf Kosten unserer Welt leben, sehen wir in eine andere Richtung.

Wir sehen weg, wenn es um unsere Umwelt geht. Wir sehen weg, wenn neue Kriege, Gewalt ausbricht. Wir akzeptieren schlechte Nahrung, selbst Wasserknappheit. Nur darf es nicht mich betreffen. Verantwortung wird zu einem Fremdwort.

In diesem Klima der Ängste, Verunsicherung und negativen Überzeugungen scheint kein Platz für eine neue evolutionäre  Entwicklung  zu sein. Und doch drängt sich der Gedanke auf, dass gerade die alten Weisheiten, Traditionen uns heute mehr denn je etwas über unseres wahres Mensch-Sein verraten können. Intuitiv spüren immer mehr Menschen, dass sich etwas verändert. Planet Erde verwandelt sich zu etwas neuen. Doch der Mensch und seine Eliten halten an dem Gewohnten, an ihrer Macht fest.

Statt harmonischer Evolution des menschlichen Bewusstsein und Verantwortung, setzt der Mensch auf Getrennt-Sein von Natur und „Spiritualität“. Wissenschaften, die wie in der Medizin den Mensch als Reparatur bedürftige Maschine betrachten, leben nach veraltetem mechanistischem Weltbild. Doch der Mensch hat einen freien unveräusserbaren Willen und damit das Recht, alles verändern zu können für eine friedliche harmonische Welt. Überzeugungen die zu Kriegen, Armut, Krankheiten führen, sollten im Sinne einer tiefen Neuorientierung aufgelöst werden. Geistiges Wachstum gegenüber materialistischem Wachstum vorgezogen werden.

Was werdet ihr ändern? Oder ist es bereits zu spät. Ist der Mensch bereits in seiner verblendeten Gier soweit fortgeschritten, dass aus lauter Angst, weiter verantwortungslos regiert, ausgebeutet, gelogen wird? Ist jedes Mitgefühl für Natur, Tiere, ja für uns selbst abhanden gekommen? Es scheint Hoffnung zu geben. Immer mehr Menschen haben sich aufgemacht, sich für neue geistige Prinzipien einzusetzen. Ängste zu überwinden und jenseits frommer Wünsche bei sich selbst anzufangen und Veränderung zu zulassen. Wer Frieden wünscht, muss selbst erst zu Frieden werden. Wer Wohlstand wünscht, muss selbst erst zu Wohlstand werden. Es ist Zeit zu verstehen, dass jeder negative Gedanke nichts als negatives Gedankengut und Ereignisse hervorbringt. Hierin liegt die Kraft zur Veränderung. Jeder Mensch hat die Fähigkeit als Schöpfer zu gestalten. Kein Mensch ist hoffnungslos ausgeliefert, wehrlos oder machtlos. Jene, die von der Haltung profitieren, sind einzig und allein jene verängstigten Eliten, die ihren Einfluss, Macht und Kapital verlieren könnten, wenn statt hemmungslosen Wettbewerbs auf Kooperation, Toleranz, Mitgefühl gesetzt werden würde. Positive, mitfühlende Gedanken verändern alles.

 Eine Welt für alle Menschen, aller Kulturen, ohne Ausnahmen, Tiere eingeschloßen. Wir sollten unterstützen alle Bemühungen für ein neues Weltbild. Ein Weltbild, das Wissenschaft und Spirit vereinbart. Wir unterstützen das Geburtsrecht eines jeden Menschen auf sein Recht des absoluten freien Willens. Und damit eine Welt ohne Angst, eine Welt für geistiges Wachstum, Wohlstand und Bewusstsein.

U.T.