Reiseberichte

Reisebericht ~ Hawaii ~ eine Reise zu alten Brüdern und Schwestern

Seminarreisen mit Barbara Bessen: 

Unsere Hawaiireise nach Maui und Kauai 17. August bis 2. September 2013 ~ Eine Reise zu alten Brüdern und Schwestern, zur lemurischen Familie

1_Reisebericht_HawaiiSo eine weite Reise ist etwas ganz Besonderes und nicht mit den kleineren Reisen auf die europäischen Inseln zu vergleichen, die wir öfter erleben. Allein die Anreise ist nicht mal eben so ein kleiner Hops. Jeder von uns Reisenden hat da so seine eigene Art, auch Tipps mit dieser Zeitverschiebung und den Tücken des langen Fliegens umzugehen. Ich brauche immer zwei/drei Tage, um anzukommen und nachts wirklich schlafen zu können. Deshalb bin ich auch ein paar Tage eher nach Hawaii gestartet, um fit zu sein, wenn die anderen kommen.

Hawaii ist für mich ein kleines Paradoxon. Auf der einen Seite ist das Hotelleben an den Küsten fest in amerikanischer Hand, andererseits fühlt man überall das alte polynesische Leben der Ureinwohner. Und natürlich, was in keinem Reiseführer steht, die Energie des alten Lemuria. Hawaii ist ein Überbleibsel dieser wunderbaren Kultur. Es sind die höchsten Bergzipfel, vulkanisches Land, das jetzt als Hawaii bekannt ist, die uns mit dieser wunderbaren Ära verbindet. 

Bevor ich den Boden eines fernen Landes betrete, verbinde ich mich immer mit dem Geist des jeweiligen Platzes und bitte um Geleit und Schutz. Das hat sich als sehr gut insofern erwiesen, als dass auf uralten Plätzen oft auch noch alte Schöpfergötter/Göttinnen wirken. Auf Hawaii ist es mir beim ersten Besuch besonders aufgefallen. Wenn ich mich mit diesen alten Wächtern verbinde, dient es zum Teil der Ehrerbietung, aber auch des Wohlwollens ihrerseits. Manche Schöpferinstanzen leben in Ebenen, die noch der Dualität unterliegen und reagieren dementsprechend. Wer sich mit Schamanimus befasst, weiß wie diese Instanzen heute noch wirken. Kryon hat oft davon gesprochen, dass es das ist, was jetzt transformiert wird. Oft geschieht dies auch in der Form, dass wir selbst an alte Schaffensplätze zurückkehren. Und so war es auf dieser Reise auch: Wir erfuhren von unseren geistigen Freunden, dass alle Gäste dieser Seminarreise alte Lemurier sind. So kehrten wir an alte Schaffensplätze zurück und gingen sanft in die Erinnerungen, wer wir waren, und wer wir wirklich sind. 

Wir hatten an einigen Plätzen die Möglichkeit, uns mit unserer alten Familie zu verbinden. Wir schlossen dafür unsere Augen und konzentrierten uns auf die Bilder, die aufkamen. So manch gefühlvolle Begegnung entstand, wir lernten Brüder und Schwestern kennen, die jetzt noch in dieser lemurischen Qualität leben. Entweder in der feinschwingenden Ebene von Hawaii oder aber auch in der entfernten Ebene von Mount Shasta in Nordkalifornien. Denn, was ist letztlich schon Zeit und Raum? Wir sind heute in der Lage, durch innere Reisen, uns außerhalb von Zeit und Raum zu bewegen. Es war auch sehr tiefgreifend zu sehen und zu fühlen, was wir in der Zeit des alten Lemuria waren, was wir taten und wie wir dort lebten. Ich erinnerte mich daran, was Kryon mir in dem ersten Buch-Band „Ein Kurs in Liebe“ diktierte, wie das Leben dort war. Auch da wurden wir auf einer inneren Reise in diese alte Kultur geführt. Doch hier war alles so hautnah, als wären wir wirklich mit einem Bein in dieser alten Ära. Das hat uns alle sehr berührt und uns noch leichter verständlicher gemacht, was es heißt, ein kosmischer Mensch zu werden. 

3_Reisebericht_HawaiiDiese Reise war natürlich auch eine Möglichkeit, äußere Dinge Orte und Plätze zu sehen und zu fühlen. Besonders das Meer hatte es uns angetan. Wir konnten nicht genug davon bekommen. Doch der Reihe nach: 

Die meisten von uns kamen am 17.8. von San Francisco aus, vorher von Frankfurt nach Maui. Alle sind gut angekommen. Wir waren diesmal eine relativ kleine Gruppe von 11 Personen. Vor drei Jahren waren wir 33 Personen. Beide Zahlen haben eine tiefere Bedeutung, dass haben wir ja in den letzten Jahren gelernt, oder…? Ich persönlich empfand diese kleine Gruppe als sehr intensiv im Sinne von Transformation. Ich glaube, jeder von uns ist sich in dieser Zeit einiger alter Muster offenbar geworden. Wir durften immer wieder unser irdisches Leben und auch unsere Ziele und Wünsche für die nächste Zeit, und das, was uns an Quantensprüngen hindert, anschauen. Sehr aufschlussreich! 

Auf beiden Inseln hatten wir in dem Hotel einen Seminarraum, den wir immer mal wieder benutzen, um tief in uns zu schauen. Channelings gab es in diesen Räumen, aber auch auf unseren Ausfahrten. Kryon hat uns an diesem ersten Seminartag begrüßt und uns viel über Hawaii bzw. Lemuria erzählt. Er öffnete uns allen den Kanal noch intensiver, damit wir besser innere Bilder von Lemuria sehen konnten, um somit die Qualität in uns wieder wach zu rufen. Denn wäre es nicht wunderbar, wir würden mit diesen alten, lichtvollen Qualitäten unser Leben würzen?! 

Unser erster Ausflug führte uns nach Hana, der Südostküste. Ein sehr interessanter Landstrich mit viel Regenwald. So etwas erwarten viele Menschen nicht auf Hawaii. Auch einen Baumbuswald bekamen wir zu sehen. In der Nähe des Grabes von Charles Lindbergh, dem Flugpionier, der hier viele Jahre verbrachte, hatten wir ein tiefgreifendes Channeling. Dieser Teil von Maui bietet viel zu sehen und zu fühlen. Mir hat er besonders gut gefallen. Freizeit spielte auch eine große Rolle auf der Reise, wir wollten selbst alles verarbeiten und Zeit für Schwimmen, Träumen und eigene Exkursionen haben.

Der zweite Ausflug führte uns auf den bekannten Haleakala. Wir konnten dort einen ganz besonderen Sonnenuntergang erleben. So etwas prägt sich ein, dieser herrliche Blick ist auch tief in uns festgehalten. Auf den Ausflügen kamen wir in den großen Genuss der vielen Wasserfälle. Umgeben von üppigen Pflanzen und in oft bizarren Landschaften rauschen sie in die Tiefe. Es gibt übrigens auf dieser Insel seit alter Zeit Bewässerungskanäle, ähnlich wie auf Madeira. Zwei schöne gemeinsame Abendessen waren auch ein Genuss. Entspannt dabei auf den Sonnenuntergang zu schauen und sich vielleicht noch tiefer an Lemuria zu erinnern, das vergisst man nie wieder…

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Die Channelings und inneren Reisen wurden von Saint Germain, Maria Magdalena und Jeshua geführt. Wir hatten, wie schon auf Mount Shasta auch die Möglichkeit, Heilsitzungen mit Adama, Hoher Priester von Telos zu genießen. So manche Verspannung, auch Wirbelsäulenverschiebungen und andere Symptome wurden gerichtet oder/und uns gezeigt, woher diese alten Speicherungen kommen. Denn alle Krankheitssymptome haben ja einen Hintergrund, den es gilt, zu erkennen.

Zeit für eigene Erkundungen, auch mit einem Leihwagen gab es. Die Woche ging viel zu schnell vorbei, und wir flogen dann vom Flughafen Maui mit einer kleinen Maschine nach Kauai. 

Diese wundervolle Insel kannten einige von uns schon von der letzten Reise. Man sagt, sie sei die schönste der hawaiianischen Inseln, die grünste von allen. Und das kann man wirklich überall spüren. Hier werden auch Filme wie Jurassic Park gedreht. Die vielen Schluchten und grünen Täler vermitteln einem eine andere Zeit dieses Planeten. Wir wissen natürlich, es sind Zeiten von Lemuria. 

6_Reisebericht_HawaiiWir hatten einen Ausflug an die Nordküste mit vielen Taro- (Lieblingsgemüse der Hawaiianer) und Reisfeldern mit einem Schutzgebiet für Reiher und andere seltenen Wasservögel. Giftige Reptilien und Spinnen gibt es hier übrigens nicht. Allerdings Getier, die die vielen Einwanderer mitbrachten. Wir besuchten alte Tempelreste, wundervolle Wasserfälle, Höhlen, ein Hippiestädtchen, alles an der wunderschönen Napali-Küste. Jeder von uns hatte auch seine eigene Art und Weise, diese ganzen Eindrücke zu empfinden, tiefer in sich zu lauschen und zu verarbeiten. Dem einen waren das Wasser und die Natur sehr wichtig, ein anderer war mit sich und den alten lemurischen Erlebnissen tief beschäftigt. Oder man erlebte beides sehr intensiv. Abends waren wir oft sehr müde. Vor allem, weil man in diesen zwei Wochen natürlich so viel wie möglich sehen und fühlen möchte. Freizeit für Massagen, lange Strandspaziergänge und Sternengucken am Abend hatten wir dennoch ausreichend. 

Unser zweiter Ausflug ging zu dem berühmten Waimea Canyon. Hier sieht man wirklich eine alte Landschaft, geprägt von den vielen Naturgewalten. Auf beiden Inseln konnte man übrigens viel unterschiedliche Vegetation sehen und dementsprechend auch das Klima fühlen. Von viel Sonne und Trockenheit bis hin zum Regenwald und Nieselregen war alles vertreten. Auf Big Island, der größten Insel soll es auch schneebedeckte Berge geben. 

Grosse Weite, wunderbare Sichten übers Meer sind hier überall möglich. Ausfahrten mit dem Schiff, um die herrlichen Küstenstreifen, die zum Teil nicht zugänglich sind, zu entdecken – sie entzücken das äußere Auge und das Herz. Man kann auch mit einem Helikopter einen Flug über all diese tiefen Schluchten buchen, eine ganz besondere Erfahrung. Und – es ist möglich, mit dem Boot herauszufahren und Delfine zu beobachten. 

8_Reisebericht_HawaiiUnser Hotel auf Kauai lag übrigens an dem Coconut-Beach. Dieser Platz des Hotels, ist der Landeplatz der Könige gewesen. Hier gingen sie, als sie von Polynesien mit ihren kleinen Schiffen ankamen, an Land. Das vermittelte uns eine wundervolle Kahu, die uns an einem Vormittag im Hotel besuchte. Wir hatten sie von Deutschland aus für diese Begegnung gebucht. Sie erschien in ihrem prächtigen Ornat und widmete sich fast zwei Stunden den Teilnehmern. Sie berichtete über die alte Kultur und ihre Arbeit mit diesem alten Wissen. Der Höhepunkt war, dass sie jedem ganz persönlich ein paar Themen und Geschehnissen aus ihrem vergangenen Leben erzählte – und noch einen Blick in die Zukunft desjenigen warf. Ich bin gespannt, ob dieser Blick in die Akasha-Chronik eines jeden, es ist ja eine Option, die man wählt, sich auf der physischen Ebene manifestiert. Diese Sitzung mit der Kahu gab viel zum Nachdenken auf. Spannend finde ich so etwas, weil wir nun unser Höheres Selbst dazu befragen können. Damit ist auch viel Lern- und Arbeitsstoff verbunden. 

Auch diese Woche ging viel zu schnell vorbei. Der Abschied nahte. Und alle waren sich einig: Diese Reise ist unvergesslich und wird tief in uns nachwirken. Ich traf ein paar der Gäste schon wieder und sie

berichteten, die Energie der Reise wirkt tatsächlich immer noch nach. Und auch die inneren Reisen zu sich selbst und zu Lemuria, ebenso die Heilsitzungen mit Adama „funktionieren“ auch zuhause. 

Ein liebes Dankeschön an alle, die mit auf Hawaii waren und an alle, die geistig mitgereist sind, das ist ja auch möglich. Es war schön mit Euch!

Hawaii, du wunderschönes Inselparadies, wir kommen wieder. Februar 2016 wollen wir Big Island besuchen und den Walen begegnen, die dann hier ihre Jungen bekommen. Das muss auch ein ganz besonderes Erlebnis sein! Ich freue mich jetzt schon!

 

Herzlichst

Barbara Bessen

Text und Fotos (c) Barbara Bessen

www.barbara-bessen.com

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