Aufstieg & Lernen

Hellsichtigkeit Teil 2

gras-gesicht-mystik-bambooHellsichtigkeit Teil 2

Zu Teil 1 

Ich war, wie wahrscheinlich alle Menschen, als Kind in der Lage, weit mehr als unsere materielle 4-dimensionale Welt wahrzunehmen. Es gab für mich Engel und Drachen, Feen und Elfen, Zwerge und meine eigenen Krafttiere, die mich immer begleiteten. Ich lebte in dieser Welt, wenn mir die Normalität zu viel wurde und kein Mensch mich mehr verstehen konnte. Die „anderen“ Wesen um mich herum waren immer für mich da, wann immer ich sie brauchte und sie gaben mir Geborgenheit. Ich sah sie in meinem Kopf, nicht mit meinen Augen sondern in den Landschaften und Geschichten in mir drin.
Gab ich meinen Freunden aus der Anderswelt ein Bild, malte sie in bunten Farben und zeigte es stolz den Menschen um mich herum, dann erntete ich ein Lächeln und ein wenig Mitleid. So verließen mich die freundlichen Geschöpfe nach und nach, weil ich selbst nicht mehr an sie glauben wollte und wenn ich mich recht erinnere landetet ich im Alter von 12 Jahren endgültig in der eingeschränkten 4-dimensionalen Welt der Erwachsenen.

Erst mit Anfang 20 bekam ich in der Anthroposophie einen neuen Zugang zu den unsichtbaren Welten. Hier wurde von Äther-, Astralleib und Ich gesprochen, die unseren materiellen Körper durchdringen. Mein neuer Einstieg in diese Welt war eine sehr einfache Erkenntnis, die uns einer unserer anthroposophischen Lehrer als Erklärung für die Feinstofflichkeit lieferte.
„Stell dir doch einfach mal vor, du sitzt im Zug und schläfst so langsam ein. Irgendwann gibt es den Zeitpunkt, in dem dein Kopf herunternickt du sofort wieder wach wirst. Aber genau der Zeitpunkt ist es, an dem sich dein Energiefeld aus deinem Köper herauszieht. Wir nennen was da passiert einschlafen!“
Macht doch Sinn dachte ich damals, und wollte natürlich mehr über diese Welt erfahren, in der ich auch meine Freunde aus der Kindheit vermutete. Die Anthroposophie bot mir viele Antworten und die intensive Beschäftigung mit den Werken von Rudolf Steiner, befriedigten mein Bedürfnis nach der feinstofflichen Welt zunächst. Ich sah die feinstofflichen Ebenen und begegnete rein zufällig manchmal den Feen und Dämonen aus der Kindheit.
Wieder einige Jahre später begegnete ich R. Strücker, der mir weitere Hinweise und logische Hinweise zur Hellsichtigkeit geben konnte, die sich in meiner weiteren Arbeit und durch meine eigenen Wahrnehmungen über die letzten 18 Jahre immer mehr bestätigt haben.

Wir leben in einer Welt von Schwingungen, in der die materielle Schwingung, und damit auch unsere Körper, die langsamste ist. Darüberhinaus gibt es unendlich viele energetische Ebenen die uns durchdringen, am Leben erhalten und vor allem mit allen anderen Feldern, der anderen Menschen aber auch der der Erde und des Kosmoses, verbinden. Unser eigenes Energiefeld dient uns als Wahrnehmungsfeld. Wir erleben durch unser eigenes Energiefeld unsere Umgebung, die Stimmungen und Gefühle, und wir schaffen auf Grund dieses Energiefelldes unsere Realität. Unser eigenes Feld durchdringt die Felder der Umgebung und nimmt wahr, passt sich an oder geht in Kampf und Ablehnung. Es macht, wie ich es ausführlich in meinen Büchern beschrieben habe, alle 3 Sekunden einen energetischen Abdruck der Realität. Wir „tragen“ also in unserem Energiefeld alle Informationen aus unserem Leben mit uns herum. Nur auf Grund dieser Prägung können wir unsere Umgebung erleben. Und unser Gehirn schafft die Übersetzungsleistung.
Diese Wahrnehmung läuft für uns unbewusst ab. Wir sind auf unsere Körperlichkeit mit unseren Sinnen auf 4 Dimensionen reduziert. Unser Alltagsbewusstsein ist stabil auf eine bestimmte Ebene im Raum und in der Zeit fixiert. Wir erleben unsere Umgebung als Realität und gehen davon aus, dass diese Realität für alle Menschen gleich ist. Eigentlich wird unser Alltag unentwegt aus einem energetischen Pool des Unbewussten gefüttert. All unsere Erfahrungen, die dort gespeichert sind geben vor, wie wir die materielle Welt erleben können.

Wie schon gesagt ist das Erleben der 4 Dimensionalität eine Reduzierung unserer Wahrnehmung auf einen sehr geringen Ausschnitt der Welt. Darüberhinaus gibt es unendlich viel mehr an Energiefeldern, die uns umgeben und mit denen wir verbunden sind.
All das, was da um uns herum ist, nehmen wir als Kind durchaus wahr und fühlen es als Realität, so wie es zu Beginn des Textes über mich selbst geschrieben habe. Nach und nach verlieren wir den Zugang, die Kraft und das Vertrauen zu diesen Wahrnehmungen.

So ist das Hellsehen kein Hokuspokus und irgendwelchen besonderen Menschen vorbehalten, sondern jeder Mensch kann hellsehen. Wir tun das nicht mit unseren Augen, sondern unser Gehirn übersetzt die Bilder aus der feinstofflichen Welt. So nimmt man die Geschichten z.B. aus dem Leben anderer Menschen wahr, man sieht in die Zukunft oder man findet verlorene Gegenstände wieder, ganz so, wie man sein Bewusstsein lenkt.

Im nächsten Text beschreibe ich, was man hellsichtig sehen kann, wie man die Bilder der Hellsichtigkeit verstehen kann und warum wirkliche Hellsicht immer erst dann erreicht wird, wenn es einem nicht mehr wichtig ist!

Meine Arbeit ersetzt nicht den Besuch beim Arzt oder Therapeuten.
Mehr Informationen unter www.stefanie-menzel.com

Teil 3 

Herzlichst Ihre
(c) Stefanie Menzel


stefanie-menzel-headStefanie Menzel
Ziel ist, praxis- und alltagstauglich Bewusstsein für neue Dimensionen zu schaffen und Zugang zur Gestaltungskraft im Leben zu eröffnen. Zu diesem Zweck hat sie die Heilenergetik und in diesem Zuge die Sinnanalytischen Aufstellungen entwickelt. 

Mehr zur Autorin erfahren

kontakt@stefanie-menzel.com
www.stefanie-menzel.com

Alle Beiträge und Seminare auf Spirit Online

 

Den Artikel kommentieren

*

Inline
Spirit online
Inline
Spirit online