Aufstieg & Lernen

Hellsichtigkeit Teil 3

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Zu Teil 2 

Das Hell-sehen ist ein Phänomen, das für viele Menschen unerklärlich, eindrücklich ist, und es wird von den meisten Menschen als optisches Erlebnis geschildert. Man „sieht“ Bilder, die man in die Bilderflut der „normalen Welt“ zeitlich und logisch nicht einsortieren kann. Was es da Alles zu sehen gibt, werde ich später im Text noch erläutern.
Alle unsere menschlichen Sinne können „hell“ werden. Aber gleich ob es sich um das Riechen, Hören Schmecken, Fühlen oder Sehen geht, immer ist es unser Energiefeld, das die Informationen aufnimmt und es ist unser Gehirn, dass die Mehrwahrnehmung zulässt. Das kann jeder Mensch und es ist keine „besondere Leistung“ einiger Auserwählter. Das Hellsehen ist also keine Leistung der Augen, sondern unseres Gehirns, wie auch das Hellhören keine besonders gut funktionierenden Ohren braucht, sondern nur die Bereitschaft des Gehirns, Alles zu übersetzen, was bei ihm ankommt.

Aber genau unser Gehirn ist die Hürde, wenn man die Hell-Sinne wiederentdecken möchte. Denn unser sehr geübter und filternder Verstand, schließt für unser Alltagsbewusstsein die Wahrnehmung der feinstofflichen Ebene aus, und will uns immer wieder auf den Boden der materiellen Tatsachen holen. Nach dem Motto, „..das kann nicht sein, das gibt’s doch nicht!“
Wir selbst, mit unserem messerscharfen und engen Verstand, sind die eigentlichen Verhinderer auf dem Weg zu den Hellsinnen. Das ist in unserem Alltag sinnvoll, damit wir in den unzähligen Ebenen der Feinstofflichkeit nicht unsere Orientierung verlieren. Denn tatsächlich kann die Vermischung der Wahrnehmungsebenen zur Verwirrung führen und die Menschen, die über ihre Hellsinne verfügen, werden im normalen Umfeld u.U. für „verrückt“ erklärt.

Wie oft haben sie selbst schon geahnt, dass die Oma anruft, wenn das Telefon klingelte. Und tatsächlich war sie es!
Wie oft haben sie schon gedacht, was ein anderer sagen wollte, und schon hören sie die geahnten Worte aus seinem Mund!
Haben Sie nicht auch schon einmal den Zigarrengeruch des längst verstorbenen Opas gerochen, als sie von ihm gesprochen haben?
Wenn ich Ihnen dann sage, Sie seien hellsichtig, werden sie mit Sicherheit sagen, dass sei einfach nur Zufall, aus Angst davor, für verrückt gehalten zu werden.

Das Hellriechen oder Hellschmecken sind für mich persönlich sehr unangenehme Erscheinungen, die ich als wenig bereichernd erlebe. Man riecht und schmeckt ein breiteres Schwingungsspektrum, vergleichbar einem Hund!
Das Hellhören ist ein Phänomen, das auch Channeln genannt wird. Hier wird mehr gehört als üblich, die eigene Aura nimmt die Schwingungen der Umgebung wahr und übersetzt in Sprachmuster. Tote, Geister, Lichtwesen, Engel, aufgestiegene Meister und alles Erdenkliche an Informationen aus der Feinstofflichkeit, findet bei dem Ein- oder Anderen Gehör. Man kann sogar als geübter Tierkommunikator die Schwingungen der Tiere in menschliche Aussagen übersetzen und damit Tier und Mensch in Problemsituationen helfen.

Der Vergleich die Hellsinne mit den Fähigkeiten eines Hundes zu vergleichen, ist sehr zutreffend. Denn auch das Hellhören und die Fähigkeit der Vorahnung sind Fähigkeiten, über die viele Tierarten verfügen. Man hat Versuche mit Hunden gemacht, in denen nachgewiesen wurde, dass Der Hund spürt, wenn sein Herrchen sich kilometerweit entfernt, auf den Weg zu ihm nach Hause macht. Ein Hund hört ganz genau und sehr früh, welches Wesen sich ihm nähert, der Grund warum man einen Wachhund haben kann und er kann die Töne der Hundepfeife hören, die für uns Menschen jenseits der hörbaren Schwingungen liegt.
Die Wahrnehmung der Tiere von feinstofflichen Schwingungen, haben wir des Öfteren als Sensation bei Erdbeben oder Tsunamikatastrophen von den Medien vermittelt bekommen. Tiere erkennen auf Grund der energetischen Schwingungen Gefahren sehr früh und können entsprechend reagieren. Dabei können alle Tiere und Pflanzen das selbstverständlich, aber auch wir Menschen können die feinstofflichen Informationen und die verbindenden Felder wahrnehmen, wenn wir uns für diese Bereiche des Lebens bewusst öffnen wollen.

Da ich durch meine künstlerische Aktivität sehr visuell ausgerichtet bin, fällt es mir am leichtesten, das Hellsehen auch in meiner beratenden Tätigkeit einzusetzen. Das Leben eines jeden Menschen erschließt sich mir über diesen Zugang. In der Aura ist das gesamte Leben in feinstofflichen Bildern gespeichert und es werden durch die energetische Arbeit Bilder wach, die der bewusste Verstand schon lange „vergessen“ hat. Der Mensch erinnert sich, wenn er die energetischen Speicher abruft, und die Bearbeitung dieser oftmals belastenden Erinnerung führt zu heilenden Prozessen. (später mehr zum Zusammenhang von Blockaden und Krankheiten!)

Diese Möglichkeit, weit mehr als die materiellen Sinne zur Wahrnehmung nutzen zu können, steht einem dann zur Verfügung, wenn in seinem eigenen Energiefeld viele alte Blockaden geklärt und aufgelöst sind. Dann hat man die Kraft und das Bewusstsein, die Bilder, die sich einem vor dem inneren Auge zeigen, zu verarbeiten.
Immer erkennt man die Bilder in dem anderen Energiefeld auf Grund der eigenen Resonanz zum Thema. Sprich, das eigene Energiefeld erkennt durch die Schwingungsgleichheit die Bilder bei einer anderen Person.

Hellsichtigkeit betrifft nicht nur die Energiefelder anderer Menschen. Es gibt unzählige Möglichkeiten und Interpretationen, die feinstoffliche Welt um uns herum wahrzunehmen.
Viele Menschen sehen z.B. Engel, Feen, Einhörner, andere Welten und Geister, Tote, andere Inkarnationen, frühere Realitäten oder die Bilder der Zukunft. Das ist möglich, weil um uns herum eine endlose Zahl von Realitäten existieren., die darauf warten entdeckt zu werden.
Das führt selbstverständlich bei den Menschen der Umgebung, die nicht über solche Wahrnehmungen verfügen und sich noch nie mit den Fragen der Existenz beschäftigt haben, zu einigermaßen Verwirrung.
Stellen Sie sich vor, auch unsere materielle Welt können wir nur subjektiv sehen, denn jeder von uns sieht immer nur seine eigene Welt. Wir haben uns halt auf bestimmte Definitionen geeinigt. Z.B. die Tomate ist rot. Sieht rot bei Ihnen aus wie bei mir? Das kann ich nicht mit Sicherheit sagen! Ob die Welt für den Nachbarn oder die Freundin genauso aussieht wie für mich bleibt ein ewiges Geheimnis. Aber die Definition Tomate steht fest.
Wenn ich jetzt Engel sehe, wird für uns der Vergleich der Bilder schwierig. Ich kann ihnen die Bilder in meinem Kopf beschreiben und dann entsteht in ihrer Vorstellung auch ein Bild. Aber sieht es gleich aus? Das macht das Hellsehen so unfassbar. Hinzukommt, dass Alles was mein Energiefeld blockiert, ebenfalls mitübersetzt wird. Das macht die Verzerrung und Fehleinschätzungen aus. Ein Channel, der nicht geklärt ist, gibt nur „belastete“ Botschaften durch! Man kann meiner Erfahrung nach davon ausgehen, dass die feinstofflichen Informationen immer wachstumsorientiert, frei von Ängsten und Bewertungen und ohne Glaubenssätze und starre Gedankenmuster interpretiert werden können. Sobald dies nicht der Fall ist, wirken die persönlichen Beschränkungen des Channels.

Viele Menschen in meinen Seminaren wollen unbedingt hellsichtig werden. Sie versprechen sich davon Macht über Andere, Kontrolle und etwas Besonderes zu sein. All das sind nicht wirklich Gründe, warum man im Endeffekt die Hellsichtigkeit erlangt. Die Hellsichtigkeit dient der Selbsterkenntnis. Immer wenn ich etwas erkenne am Anderen, erkenne ich mich selbst. Dann, wenn es einem nicht mehr wichtig ist besser zu sein oder mehr zu wissen, man also „loslassen kann“, dann auf einmal öffnen sich die Hellsinne.

Meine Arbeit ersetzt nicht den Besuch beim Arzt oder Therapeuten.
Mehr Informationen unter www.stefanie-menzel.com

Teil 4

Herzlichst Ihre
(c) Stefanie Menzel


stefanie-menzel-headStefanie Menzel
Ziel ist, praxis- und alltagstauglich Bewusstsein für neue Dimensionen zu schaffen und Zugang zur Gestaltungskraft im Leben zu eröffnen. Zu diesem Zweck hat sie die Heilenergetik und in diesem Zuge die Sinnanalytischen Aufstellungen entwickelt. 

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