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Hunde sind die besseren Esoteriker

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„Hundestreicheln stärkt die Abwehrkräfte, ja; Hunde sind gut für Leib und Seele, ja; Aber Hunde sind die besseren Esoteriker? Der Autor spinnt wohl!“, denken Sie sich sicher  – zu unrecht.

Wieso?

Hunde leben im Hier und Jetzt. Sie machen damit genau das, was kaum ein Yogi selbst nach 30 Jahren Praxis schafft – genauso wenig übrigens wie im Schneidersitz zu fliegen.

Oder haben Sie mal einen Hund gesehen, der sich Zukunftssorgen macht? Sie können Ihrem Hund auch völlig bedenkenlos jetzt sofort auf seinen Schwanz treten, er wird vielleicht schrecklich quieken, denkt aber zwei Minuten später nicht mehr dran –wetten, dass?- und liebt Sie abgöttisch wie je zuvor. Da sollten wir uns mal eine Scheibe von abschneiden – oder? Nicht nur der Ehekrach mittags am Wochenende zieht sich bis in den Abend; es klappt ja oft nicht mal, beim Einschlafen, bei der Hypnose oder bei der Meditation nicht den quälenden, unangenehmen Gedanken hinterherzuhinken.

Da können wir uns tausendmal sagen, die Gedanken seien Wolken, die langsam vorbei ziehen, wir schauen sie uns an und lassen sie ziehen, so wie ein Blatt im lauen Herbsttag danieder fällt. Papalapapp, pardon: Irrtum vom Amt. Die Sache mit dem Hier und Jetzt schaffen nur wenige, soll aber ganz großartig sein, daher die Nachfrage, daher der real existente, so gar nicht sozialistische Esoterik-Markt.

Gleiches gilt für Achtsamkeit. Hunde sind super-achtsam in ihrer Welt. Sie fokussieren das, was sie wollen, ganz genau: den Knochen, den Baum, das Gras, die Katze, den Radfahrer auf dem Gehweg, des Nachbars Köter. Und wir: Wir denken auf unserem Weg zur Arbeit darüber nach, wie bescheiden das Frühstück war, wie verstunken die U-Bahn, wie unfreundlich der Taxifahrer und was für ein schrecklicher Tag auf uns zu kommt mit dem fiesen Chef, den intriganten Kollegen, den Riesenstapeln Arbeit vor der Nase. Aber spüren wir das Gras unter unseren Füßen, schmecken wir es? Riechen wir den Baum nebenan? Dazu braucht es für uns Menschlein erstmal neue Kurse, Jahresabos, DVDs und Retreats. Anstatt einfach zu sein und dabei achtsam zu sein für das, was ich jetzt gerade tue und nicht was war oder was wird!

Machen wir weiter in den Disziplinen der spirituellen Master – Classes XXL und fragen uns: Können Hunde loslassen? Logisch. Kein Hund hängt an seinem Halsband; wenn es weg ist, ist es weg. Mit oder ohne Swarowski Klebesteinchen. Oder diese furchtbar juckenden und kratzenden hundenaturfremden Jäckchen? Die wird auch kein Hund der Welt vermissen, wenn die gemopst oder verschwunden sind. Verantwortung und Aufgaben lieben Hunde, nur bekommen ganz viele keine. Aber sie können ganz schnell davon auch loslassen; oft genügt nur ein Streicheln, ein Ruf, ein Leckerchen.

Auch habe ich in 50 Jahren noch nie beobachten können, dass ein Hund einen Reichtum hortet und gezielt vermehrt. Wobei die Vorstellung des gezielten, mit Kulleraugen und Jaulen unterstützen Betteln einer gewissen Komik nicht entbehrt. So ein Reichtum kann ja nur aus Leckerchen und oder Knochen bestehen und mehr als satt geht einfach bei den Fellnasen nicht. Da der Hund auch nicht an morgen denkt, ist ihm dann schließlich bei vollem Magen auch völlig wurscht, ob dann noch jemand anders an seinen Schatz-Resten Freude hat. Jetzt tut erstmal der Bauch weh.

Nehmen wir noch das Wichtigste, die Absichtslosigkeit, denn nur auf diesem Weg ist es ja möglich zu heilen, und Selbstheilung zu unterstützen: Da können wir dem Hund nur  e i n e   Absicht unterstellen, wenn er sich an ans schmiegt: Liebe (in Form von Streicheleinheiten)!

Und genau dies ist doch DAS Geheimnis, was so offen vor uns liegt, dass es die meisten nicht sehen!!! LIEBE. Ohne Liebe keine Heilung. Basta!

Fazit: Wir können von Hunden unheimlich viel lernen; schauen wir genauer hin, dann werden wir noch viel mehr erkennen als nur das, dass sie besser loslassen können, viel intensiver in ihrer Achtsamkeit durchs Leben gehen und oder im Hier und Jetzt sind.

Ja sie   S I N D   mit allen Sinnen!

Also, es stimmt: Hunde sind die besseren Esoteriker; Nur das Bellen stört manchmal, dafür können sie aber auch nicht fliegen. Aber wozu auch ? Es scheint so, als ob auch ihr Pragmatismus besser ausgebildet ist als unserer. Was die Evolution oder wer auch immer uns damit wohl sagen will?

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Norbert Stolze© by Norbert Stolze, Leib & Seele Coach, Heilpraktiker für Psychotherapie & M.A. Pädagogik, Englisch, Deutsch, Psychotherapie, Hypnosetherapie, Reiki- und Chakratherapie I PR & Fachartikel mit und für Leib & Seele I Mitglied im Verband Unabhängiger Heilpraktiker  I http://zwangsstoerungen.jimdo.com/
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