Mensch-Sein

Kraft der Gedanken

hungrige JungvögelKraft der Gedanken – Wie sie dein Leben formt (Gedankenkraft Teil 1)

Mit der Kraft der Gedanken die Welt verändern.

Wäre das nicht eine tolle Superkraft?
Wenn du nur einen bestimmten Gedanken haben müsstest und die Welt würde sich ihm fügen?
Das wäre genial, geht aber leider nicht!“ – denkst du nun wahrscheinlich.
Ist genial und geht doch!“ – sage ich.

Natürlich ist es nicht so einfach, wie im Märchen. Es gehört ein wenig mehr dazu, als eine gute Fee mit einem Zauberstab. Aber es ist möglich.

Wie die Kraft der Gedanken in deinem Leben wirkt und wie du sie für dich nutzen kannst, möchte ich dir im Rahmen dieser Artikelreihe zeigen.

Ich freue mich schon auf diese spannende Reise. Du auch?

Dann lass uns starten!

Übersicht der Artikelreihe

  • Teil 1: Hier wollen wir uns anschauen, wie das Leben, das du kennst, von deinen Gedanken geformt wurde und wird.
  • Teil 2: Wir werden das Geheimnis lüften, wie du dein Leben ändern kannst, indem du die Kraft der Gedanken nutzt 
  • Teil 3: Ich stelle dir die ultimative Anleitung zur Verfügung, mit der du negative Gedanken loswerden kannst und somit dein Leben ganz gezielt verbesserst.
  • Teil 4: Im letzten Teil, möchte ich dir noch die besten Hilfsmittel vorstellen, die dich dabei unterstützen, Positive Gedanken zu schaffen und zu halten.

Los geht es mit Teil 1!

Wie die Kraft der Gedanken dein Leben formt

„Nichts ist so, wie es scheint.“
(Sprichwort)

Kennst du diesen Spruch?
Er ist falsch!

Alles ist nämlich alles genauso, wie es scheint. Und zwar wie es dir zu sein scheint…
Nehmen wir das wohl bekannteste Beispiel: Ein Glas, das bis zur Hälfte mit Wasser gefüllt ist.
Ist es halb voll oder halb leer? Was meinst du?
Keine Sorge, ich will nicht herausfinden, ob du Optimist oder Pessimist bist. Dieses Beispiel soll dir nur eines zeigen:

Du entscheidest es!

Durch deine Gedanken. Je nachdem, wie deine Gedanken dazu sind, lebst du also entweder mit halb vollen oder halb leeren Gläsern. Und so ist es mit allem da draußen: Die ganze Welt ist genauso, wie du sie siehst. Genauer gesagt so, wie du sie denkst.

Leider sind die meisten dieser Gedanken unbewusst. Sie haben sich über viele Jahre bei uns „eingenistet“. Da ich ein großer Freund von eingängigen Metaphern bin, vergleiche ich sie gerne mit Vögeln.

Jeder Gedanke bzw. jedes spezielle Gedankenmuster ist ein kleiner Vogel, der sich in einem Nest namens „Unterbewusstsein“ befindet. Kannst du dir das vorstellen?

Wie sich Gedanken in deinem Kopf einnisten

„Die meisten Meinungen kommen zustande, indem man vergißt, wo man sie gehört oder gelesen hat.“
(Moritz Heimann)

Diese Vögel sind am Anfang immer klein und süß. Richtig niedliche Kerlchen.

Einige von ihnen „brüten“ wir selbst aus. Andere wiederum fliegen uns von außen zu oder werden uns ins Nest gelegt. Kuckuckskinder sozusagen. Aber alle samt hegen und pflegen wir sie Jahre und Jahrzehnte lang.

Lass uns das mal an einem Beispiel betrachten:

Die meisten Menschen denken, man müsse hart arbeiten um gut leben zu können. Diesen Gedanken haben sie sich in der Regel nicht selbst geschaffen. Wer käme denn auch auf so einen Quatsch? Unsere Vorfahren in den Höhlen kümmerten sich etwa 4 Stunden pro Tag um die Sicherung ihres Lebensunterhaltes (Jagen, Sammeln, Bauen…). Den Rest der Zeit genossen sie einfach in der Gemeinschaft oder gingen anderen schönen Tätigkeiten nach.

Warum haben wir dann aber fast alle diesen Gedanken tief in uns?

Weil er uns ins Nest gelegt wird. Als kleines Ei, wenn wir selbst noch ganz klein sind. Dann wird er ausgebrütet. Und zwar nicht nur von uns selbst, sondern auch von der ganzen Gesellschaft. Alle anderen leben es uns ja vor: In der Werbung zeigt man dir zum Beispiel, was du alles dringend brauchst. Das kostet Geld. Dafür musst du arbeiten. Hart arbeiten. Viel arbeiten.

So nistet sich also dieses Gedankenvöglein neben vielen anderen kleinen Piepmätzen relativ früh in unserem Unterbewusstsein ein. Je früher das passiert, desto länger wohnt er dort heute natürlich schon und desto schwerer ist er auch wieder loszuwerden. Es ist aber möglich und ich zeige dir später auch wie es geht.

Zunächst klären wir noch die Frage, wie sich diese kleinen Vögel dort eigentlich halten und wachsen:

Wie Gedanken in deinem Kopf reifen

Dem kleinen süßen Gedankenvogel gefällt es also nun im Nest bei dir.
Es ist kuschelig und ruhig. Er wird nicht gestört, denn selten oder gar nicht kommt jemand vorbei um nach dem Rechten zu schauen und seine Anwesenheit zu hinterfragen. Im Gegenteil. Falls du ihn überhaupt bemerkst, erscheint es dir wahrscheinlich eher so, als wäre er schon immer da gewesen.

Wer gut leben will, der muss hart arbeiten!“

Das war doch schon immer so, oder? Außerdem wird er dort gut gefüttert.
Gefüttert?

Ja! Jedes mal, wenn der kleine Spatz eine Bestätigung seines „Gedankengutes“ erfährt, wird er gefüttert. Wenn du zum Beispiel einen Menschen siehst, der es deiner Meinung nach durch Arbeit weit gebracht hat, wird der Gedanke gefüttert und bestätigt, dass man im Leben hart arbeiten muss. Aber dieser Vogel wird nie satt. Er will immer mehr. Deshalb bringt er dich zum Beispiel auch oft dazu, dich mit anderen zu vergleichen. Er piept und schreit danach, wie ein Vöglein, das von seiner Mutter gefüttert werden will. Er hört erst auf, wenn du es tust. Dich wieder vergleichst oder ihn bestätigst. Dann geht das Spiel von vorne los.

Im Laufe deines Lebens werden diese kleinen Piepmätze dann richtig fette faule Vögel. Millionenfach gefüttert und bestätigt, sitzen sie sich wie der King in deinem Unterbewusstsein den Hintern platt und gaukeln dir mit ihrem unaufhörlichen Gezwitschere vor, wie die Welt da draußen ist oder gefälligst zu sein hat.

Und damit sind wir auch schon an dem Punkt angelangt, wo deine eigenen Gedanken dein Leben und die Welt da draußen formen:

Wie Gedanken ihre Kraft entfalten und dein Leben formen

Das schlimme ist nämlich, dass du diesen alt eingesessenen Vögeln alles glaubst.
Über die Jahre hatten sie so oft recht. Sie wissen doch einfach wo der Hase lang läuft, oder?

Eben nicht. Sie sind nur sture Vögel, die gefüttert werden wollen. Und du lässt dir von deinen faulen Vögeln die Welt erschaffen. Und weil du eben das glaubst, was sie dir zuzwitschern, sorgst du auch – bewusst und unbewusst – dafür, dass die Welt genauso ist, wie sie es wollen.

Das ist eine Art selbsterfüllende Prophezeiung.

„Ob du denkst, du kannst es, oder du kannst es nicht: Du wirst auf jeden Fall recht behalten.“
(Henry Ford)

Wenn du keine gut bezahlte Arbeit hast und dir nicht alles leisten kannst, was du gerne haben willst, ist die Welt eben schlecht und du bist unzufrieden. Wie könntest du da auch glücklich und zufrieden sein? Wie könnte man diese Welt denn auch als „gut“ bezeichnen, wo sie doch so ungerecht zu dir ist? Wo sie dir einfach nicht geben will, was für dich zu einem guten Leben gehört?

Aber nun wollen wir nicht einfach die Schuld auf irgendwelche imaginären Vögel abschieben. Eigentlich wollen wir überhaupt keine Schuld zuweisen. Ich habe ja schon angekündigt, dass du selbst dafür sorgst, dass es so kommt. Und das ist nicht die schlechte, sondern die gute Nachricht!

Aber wie sorgst du selbst dafür, dass es so kommt?

Wie du selbst deine Gedanken wahr werden lässt

“Wohin die Gedanken gehen, folgt auch der Mensch.”
(Joyce Meyer)

Du passt dein Leben an deine Gedanken an.

Manchmal aktiv, indem du durch dein Mindset Ereignisse in deinem Leben hervorrufst oder auslöst, die genau das eintreten lassen, was zu deinem Weltbild gehört (Denke an die „Selbsterfüllende Prophezeiung“).

Aber auch passiv, indem du einfach nur in deinem Leben etwas siehst und einem Vogel in deinem Kopf glaubst, der dir sagt: „Siehst du, das ist so und so.“

Deine Gedankenvögel geben dir eine Art Schablone vor und du versuchst ständig dein Leben an diese Schablone anzupassen. Das passiert, weil wir bzw. unsere Gehirne harmoniesüchtig sind. Unser Denken und Handeln bzw. unsere Erwartungen und die Welt sollen immer möglichst gut übereinstimmen. Das ist der Effekt, auf den sich deine Vögel verlassen.

Einer deiner Vögel sagt: „In dieser Welt muss man sehr hart arbeiten, für ein gutes Leben.“
Du gehst durch die Welt, siehst überall hart arbeitende Menschen und gibst ihm recht.

Aber keine Sorge. Ich zeige dir noch, wie du den Spieß umdrehen und diesen Effekt sogar für dich nutzen kannst!
Auf jeden Fall ist dieses Harmoniebedürfnis die Ursache für all unser Leid, Unglück und unsere Unzufriedenheit.

Das glaubst du nicht? Dann schau mal hier:

Warum unser Harmoniebedürfnis die Ursache allen Übels ist

Diese revolutionäre Erkenntnis haben schon vor tausenden von Jahren alle großen Kulturen und Religionen gewonnen:

Im Buddhismus heißt es:

“Der Ursprung all unserer Probleme ist unser Unvermögen [Erwartungen] loslassen zu können.”
(Aus dem Buddhismus)

In ähnlicher Form aus Indien:

“Der Ursprung allen menschlichen Leidens ist der qualvolle Unterschied zwischen der Welt wie sie ist und der Welt wie sie sein sollte.”

(Aus der indischen Weisheitslehre)

Im Christentum geht es ebenfalls darum sich selbst bzw. die eigenen Erwartungen loszulassen um Raum für das was ist zu schaffen:

“Ich muss abnehmen, Er muss wachsen.”
(Johannes der Täufer)

In der modernen Psychologie spricht man vom “Konstruktivismus”:

“Der Mensch findet zuletzt in den Dingen nichts wieder, als was er selbst in sie hineingesteckt hat.”
(Friedrich Nietzsche)

In der abendländischen Philosophie hat es zum Beispiel Epiktet folgendermaßen formuliert:

“Nicht die Dinge selbst, sondern die Meinungen von den Dingen beunruhigen die Menschen.”
(Epiktet)

Das Problem war und ist schon immer, dass die Welt einfach niemals perfekt in unsere Schablone passt. Auch Thomas hat das in diesem Beitrag zum Glück schön beleuchtet.

Aber was kann man daran nun ändern?

Wie du die Kraft der Gedanken nutzen und dein Leben zu deinen Gunsten ändern kannst…

…verrate ich dir im zweiten Teil der Reihe.

Zunächst ist es wichtig, dass du ganz bewusst verstehst, dass du selbst dafür verantwortlich bist, wie dein Leben aussieht und dass nur der Unterschied zwischen deinen Gedanken über die Welt und der Welt selbst, für sämtliches Leid in deinem Leben verantwortlich ist.

Wenn du das akzeptierst, wird es dir im nächsten Schritt gelingen können, die Kraft der Gedanken zu nutzen und dein Leben nach deinen Wünschen zu gestalten.

Fazit

“Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab.”
(Mark Aurel)

Deine Gedanken formen dein Leben.
Sie nisten sich wie kleine Vögel bei dir ein und wenn sie ausgewachsen sind, sagen sie dir wo es lang geht.

Mit diesem Vergleich kannst du nun übrigens auf die Frage „Hast du nen Vogel?“ oder „Bei dir piepts wohl?“ getrost mit einem überzeugten „Ja“ antworten!

Weil wir bzw. unsere Gehirne harmoniesüchtig sind, passen wir selbst unsere Welt ständig an unsere Gedanken an.

Leider gelingt uns das nur sehr eingeschränkt und der bleibende Unterschied zwischen Gedanken und Welt verursacht Leid und Unzufriedenheit in unserem Leben.

Wir haben jedoch die Möglichkeit das zu ändern. Wie genau das funktioniert, erkläre ich dir im nächsten Teil der Reihe. Vorher würde ich aber noch gerne folgendes von dir wissen:

Welchen Vogel hast du? Hinterlasse einen Kommentar!

Hier geht es zu Teil 2


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20 Kommentar(e)

  • Ich finde, der Beitrag ist (wie immer) total genial geschrieben. Deine Beispiele und Bilder, die du mit deinen Worten malst, sind sehr eindrucksvoll und bleiben hängen.

    Mein größter Vogel heißt: „Bei mir funktioniert doch eh nichts.“

    Ich bin sehr neugierig und interessiert an Methoden, um mein Leben zu erleichtern. Aber egal, was ich lese und wie gut ich das auch finde, dieser Vogel piept mir so lange dazwischen, bis ich genervt aufgebe und nach dem nächsten Buch greife.

    Vielleicht gelingt mir ja jetzt der Absprung, indem ich meine hinderlichen Glaubenssätze als Piepmätze sehe, die eh keine Ahnung haben???

    Ich bleib dran und mach mich jetzt mal auf die Suche nach dem 2. Teil dieser Reihe. Oder ist der noch in Arbeit?

    Vielen Dank für dein Tun. 🙂

    Ach übrigens, ich würde einiges dafür geben, wenn ich deine Texte als Audio-Datei bekommen könnte. Ich höre lieber, als ich lese und finde, dass das mehrmalige Hören eines Textes viel besser versickert. Schonmal darüber nachgedacht?

    Liebe Grüße
    Connie

    • Hey Connie,

      wow, vielen Dank für diesen schönen Kommentar und das tolle Lob! Ich liebe Metaphern und geb mir immer sehr viel Mühe damit =) Scheint sich ja auszuzahlen!

      Danke, dass du uns von deinem Vogel erzählst 😉 Und Respekt, dass du ihn enttarnt hast! Oft ist das ja erst mal die größte Schwierigkeit, zu definieren, welcher Gedanke da eigentlich der Unruheherd ist. Damit hast du im Prinzip schonmal den ersten Schritt gemeistert!

      Im zweiten Teil (der noch in Arbeit, aber fast fertig ist), beschreibe ich einen so simplen wie genialen Trick, um so einen Vogel auszutricksen. Du darfst gespannt sein =) Wird dir sicher gefallen und bestimmt auch helfen!

      Was du mit den Büchern beschreibst erinnert mich daran, dass alle Theorie der Welt nichts nützt, wenn man sie nicht anwendet. Eigentlich einleuchtend, aber mir fällt das auch oft schwer ^^

      Über Audioaunahmen oder „Podcasts“, wie es so schön neudeutsch heißt, habe ich noch nicht nachgedacht, nein. Aber danke für die Anregung! Da wäre ich auch sicher schneller fertig mit der Aufnahme, als mit dem Schreiben. Aber Schreiben ist auch meine Leidenschaft, deshalb höchsten zusätzlich zu den Texten. Mal schauen, was sich so ergibt!

      Liebe Grüße und nen kühlen Feierabend!

      Norman

  • Jetzt verstehe ich endlich die Formulierung: „Du hast wohl ne Meise…“

    Ich finde den Beitrag sehr eingänglich, verständlich und lebensnah geschrieben – danke für diese so ‚wahren‘ Gedanken

    • Hey Heike,

      freu mich sehr über deine lobenden Gedanken zu meinen Gedanken XD Und danke nochmal für die Chance hier schreiben zu dürfen!

      Da kannst du jetzt getrost drauf antworten: „Jawohl, und zwar mehrere!“ 😉

      Liebe Grüße und nen schönen Abend noch!

      Norman

  • Ich kann dir sehr zustimmen, aus eigener Erfahrung und wunderbar erlebten Begebenheiten(sehr vielen).
    Jedoch hat sich in manchen Fällen(trotz meiner absoluten jahrelangen Ausgerichtetheit, dem Vertrauen und der Überzeugung) die Sachlage etwas anders entwickelt und es waren keine versteckten Leichlein im Keller.
    Aus meiner Sicht hat hier die Seele ein ganz schönes Mitspracherecht .
    Ich erkenne selbst, das es um bestimmte Erfahrungen und Entwicklungsmöglichkeiten geht, aber es ist oftmals nicht so rosig und auf was ich gerne Hinweisen möchte, nicht in die Falle zu tappen wir hätten 100% die Schöpferkraft, alles zu richten genau so wie wir uns als kleines Menschlein uns das vorstellen.
    Daran sind speziell in der spirit. Szene :-)) schon viele verzweifelt.
    Das ist nur meine Sicht- und Erfahrungsweise, vielleicht ist es anders, ich bin offen für Anregungen.

    Liebe Grüße
    Seelenspur

    • Hey Seelenspur,

      vielen Dank für diese Bereicherung!

      Mit dem Begriff Seele, habe ich so meine Begriffsprobleme. Ich denke ja sehr gerne in Bildern, aber von der Seele kann ich mir irgendwie keines machen. Da kann man sich wahrscheinlich in einer eigenen Artikelserie dazu den Kopf zerbrechen, in welcher Weise so etwas wie eine Seele existiert. Aber auf jeden fall spielen Emotionen, Glaube und noch ganz viele andere Dinge eine Rolle, wie sich im Verlauf der reihe noch zeigen wird =)

      Auch deinen Hinweis, finde ich wundervoll. Danke dafür! Ich behaupte aber mal trotzdem, dass wir die 100%ige Schöpferkraft haben! Nur nicht so, wie sich die meisten Menschen das vorstellen oder wünschen. Ich denke im zweiten Teil wird klar werden, was ich damit meine =) Wird dir sicher gefallen!

      Ich weiß aber ganz genau, was du meinst. Diese Besessenheit davon, sich aktiv Dinge in sein Leben „wünschen“ zu können. Mal sehen, ob das so funktioniert… 😉

      Liebe Grüße und ein tolles Wochenende!

      Norman

  • Wieder ein Super-Artikel, lieber Norman.
    Du wirst es vielleicht nicht glauben, aber ich habe keine „Meise mehr unterm Pony“.
    Ich betreibe die „Vogel-Züchterei“ seit vielen Jahren, und bin jetzt gespannt auf Deine Anregungen how to do it. Jedenfalls ist dieses Thema das allerwichtigste für ein glückliches Leben.

    • Hey GrandMa,

      danke für die Blumen! =)

      Schön zu hören, dass du das mit der Vogelzucht schon für dich entdeckt hast! Ich denke auch, dass es so eine Art Grundlage für ein „vernünftiges“ oder „erfülltes“ Leben ist. Wer seine Gedanken kontrolliert, kontrolliert sein Leben =)

      Es werden aber auch für dich bestimmt noch ein paar neue und nützliche Tricks dabei sein 😉

      Liebe Grüße und auch dir ein schönes Wochenende!

      Norman

  • Hi Norman,
    deinen Text kann man gut in Bildern sehen. Ehrlich gesagt berührt mich dein Text.
    Ich muss gestehen mein grösster Vogel ist, dass ich nicht vertrauen kann. Das ist ein Riesenvogel.
    Bin gespannt wie es weitergeht und freu mich schon auf die nächste Folge.
    liebe Grüsse, Nele

    • Hey Nele,

      wow, was für ein tolles Kompliment! Das berührt mich wiederum! Was für eine schöne Wechselwirkung =) Danke!

      Ich könnte mir vorstellen, dass an deinem vertrauensproblem sogar mehrere Vögel beteiligt sind. Zum Beispiel der „Die führen doch was im Schilde“-Vogel oder der „Jeder schaut immer nur auf sich“-Vogel. Ist das bei dir auf Personen beschränkt oder generell? Sprich: Kannst du dem Leben vertrauen?

      Ich hab ne tolle Medizin für dich im nächsten Teil 😉

      Liebe Grüße und hab ein schönes Wochenende!

      Norman

      • Hallo Norman,
        Danke für deine Antwort, und nein zu deiner Frage, es ist nicht Personen beschränkt.
        Man kann schon sagen generell fällt es mir schwer zu vertrauen.
        Ich freue mich auf jeden Fall auf die Medizin im zweiten Teil und bin gespannt.
        Dir ein schönes erholsames Wochenende und liebe Grüsse
        Nele

  • Hallo Norman,
    herzlichen Dank für Deine schönen „Gedanken-Vögel“! Ich habe täglich beruflich und privat immer mal wieder einen von diesen „schrägen Vögeln“ in meinem Kopf. Ich finde dieses Thema schon lange höchst interessant. Darum freue ich mich auf den zweiten Teil. Deine Texte sind echt genial!
    Herzliche Grüße
    Angela

    • Hey Angela,

      vielen Dank für deinen tollen Kommentar =D

      Ich freu mich auch schon darauf, den nächsten Teil hier zu veröffentlichen! Hoffe, wir können damit deinen Vögeln Beine machen =)

      Sind es immer verschiedene oder kannst du schon einen bestimmten Vogel ausmachen?

      Liebe Grüße und nen tollen Start in die neue Woche!

      Norman

  • Hallo Norman,

    zuerst mal… ich verfolge deine Site(s) schon länger und finde toll was du machst.
    Mit deinen Umschreibungen – in diesem Fall die gefütterten Vögel – kann man sich echt besser ein Bild im Kopf davon machen und das Umsetzen fällt mir dann viel leichter.

    Mein Vogel heißt „nur nicht zu viel erwarten“ aber nicht, weil ich einfach nicht erwarten möchte, was ja an sich klug wäre, sonder eher deshalb weil ich nicht enttäuscht werden möchte. Also das ganz „neutrale“ nicht mit Gefühlen behaftete „nicht erwarten“ kann ich nicht gut umsetzen.

    Bin schon gespannt auf die Fortsetzung 🙂
    Liebe Grüße!
    Mari

    • Hey Mari,

      hab mich sehr über deinen schönen Kommentar gefreut, danke!

      Schön, dass dir meine Metaphern auch so gut gefallen. Ich bin ein richtiger Bildermensch und muss mir einfach alles irgendwie visualisieren. War schon früher beim Lernen in der Schule so =) Freut mich wirklich sehr, dass ich damit auch anderen helfen kann etwas besser zu verstehen und sogar aktiv zu ändern =)

      Kann sehr gut nachvollziehen, was du damit meinst, nichts erwarten zu wollen aus Angst vor enttäuschung. Aber auch ent-TÄUSCHUNGEN sind ja im Prinzip etwas gutes. Ich habe dazu auch einiges in meinem eBook geschrieben. Falls du es nicht kennst, kannst du es dir bei mir auf der Seite kostenlos runterladen (den Link dazu findest du auch oben im Kommentar zu Nele). Der Fluss ist nämlich auch eines dieser wunderbaren Bilder, die einem soviel klar machen können =)

      Liebe Grüße und auch dir einen guten Start in die neue Woche!

      Norman

  • Hallo Norman,

    es ist dir auch dieses Mal wieder gut gelungen, Gedanken und Gefühle bildlich darzustellen. Für mich ist es dadurch einfacher, Dinge im Leben mit einer anderen Sichtweise zu betrachten – einfach spielerisch.

    Bei der Frage nach dem eigenen Vogel kam mir spontan der Gedanke an einen Schwan, meinen Perfektionismus. Er ist sehr hilfreich, um Ziele zu erreichen und Dinge erfolgreich durchzuführen.
    Er verhindert aber Gelassenheit und Entspannung.

    Perfektionismus kostet viel Kraft und Energie, die ich gerne für andere Dinge hätte u.a. auch dafür das Leben mehr zu genießen. Ich kenne das Pareto Prinzip, weniger Einsatz für fast den gleichen Erfolg. Es hat mir aber nichts genützt.

    Für mein Leben wünsche ich mir weniger Perfektion und dafür Ruhe, Gelassenheit und Abstand zu den Dingen, vor allem nicht zu genaue Vorstellungen, wie sich Ereignisse entwickeln sollen.

    Ich freu mich auf Teil 2 und hoffe, meine Gedanken zu verändern, um aus dem „Schwan“ einen „Eisvogel“
    zu machen.

    Liebe Grüße Tara

    • Hey Tara,

      vielen Dank für deinen sehr schönen und bereichernden Kommentar!

      Ich finde deine Identifikation des Gedankens mit dem Schwan sehr gelungen und kann mir das gut vorstellen. Ich höre ihn auch so manches mal =)

      Was sagt er denn genau? Es ist immer gut, wenn man das Geschrei genau kennt, um im nächsten Schritt dagegen wirken zu können. Meiner ruft zum Beispiel oft sowas wie „Jetzt hast du schon soo lange daran gesessen, jetzt musst du es einfach perfekt machen!“. Aber ich krieg das mittlerweile schon sehr gut in den Griff, weil ich das Gegenmittel kenne (kommt im Teil 2) 😉

      Das mit dem Pareto-Prinzip ist ein guter Ansatz. Aber genau das bleibt es meist leider auch, weil es nichts weiter ist, als ein Fakt, den wir uns selbst schildern. Sowas nehmen wir nicht an und überzeugen lassen wir uns von sowas schon gar nicht (auch diese Problematik behandelt der zweite Teil). Ich freu mich richtig drauf euch bald die Lösung präsentieren zu können =)

      Liebe Grüße und starte gut in die frische Woche!

      Norman

      • Hallo Norman,

        vielen dank, dass du mir meinen Vogel gezeigt hast ;). Toll geschrieben und sehr anschaulich, da ich selbst nicht so visuell veranlagt bin hilft mir das sehr. Manchmal schaffe ich es schon ganz gut, meine Gedankenflut zu stoppen, aber Überzeugungen sind ja meistens so verborgen, dass man sie nur schwer entdecken kann.
        Mir gefallen deine Beiträge immer gut und auch ich bin gespannt auf Teil 2.
        Liebe Grüße
        Gisela

        • Hey Gisela,

          wow, bisher hat sich noch nie jemand bei mir dafür bedankt, dass ihm nen Vogen gezeigt habe 😉 Gern geschehen =D

          Freue mich auch sehr über dein Lob, danke =)

          Ich bin der Meinung, wenn man achtsam ist und überhaupt erst merkt, dass man verborgene Überzeugungen hat, ist das die halbe Miete. Alleine dieses Bewusstsein darüber, lässt einen immer wieder die richtigen Fragen stellen!

          Liebe Grüße und ein tolles Wochenende!

          Norman

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