Krankheitslexikon

Krankheitslexikon – MIGRÄNE

Migraene-Krankheitslexikon-2016-Stefanie-MenzelKrankheitslexikon – MIGRÄNE

Während eines Migräneanfalls können verschiedene Phasen mit unterschiedlichen charakteristischen Symptomen durchlaufen werden. Oft kündigt sich ein Anfall durch eine Vorbotenphase an. Das kann zum Beispiel eine Phase mit leichten Wahrnehmungsstörungen sein, die insbesondere das Sehen betrifft. In der Kopfschmerzphase bestehen neben den Kopfschmerzen unterschiedliche weitere Symptome, wie Übelkeit, Erbrechen, Licht-, Lärm- und Geruchsempfindlichkeit. Bei manchen Patienten überdauert der Migräneanfall das Abklingen der Kopfschmerzen. Diese Phase wird als Rückbildungsphase bezeichnet.

Bei mindestens 30ᅠ% der Migränepatienten kündigt sich eine Migräneattacke bereits frühzeitig in Form von Vorbotensymptomen an. Während der Vorbotenphase treten insbesondere psychische, neurologische und vegetative Symptome auf. Am häufigsten sind Müdigkeit, Geräuschempfindlichkeit und häufiges Gähnen. Vielfach zeigen sich auch Störungen im Magen-Darm-Trakt, wie z.B. Verstopfungen. Charakteristisch ist bei vielen Patienten ein Heißhunger auf bestimmte Nahrungsmittel, der meist als Migräneauslöser fehlinterpretiert wird.

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Heilenergetisch betrachtet ist die Migräne eine „verschobene Symptomatik“. Die eigentlichen Baustellen sind Stoffwechselstörungen, die die Leber und die Verdauung betreffen. Dahinter stehen wiederum energetische Blockaden, die im Zusammenhang mit Stress und Überforderung oder Störungen in der Sexualität und Partnerschaft stehen.

Wie alle Erkrankungen muss auch die Migräne letztlich individuell betrachtet werden. Viele der mir bekannten Migräneklienten berichten mir, dass Stress für sie ein häufiger Auslöser im Alltag ist. Wenn sie auf die ersten Warnsignale reagieren und direkt bewusst ihr Verhalten ändern und aus dem Stress „aussteigen“, ist dem Migräneanfall meist gut vorzubeugen. Schafft man es nicht, sich dem Stress frühzeitig zu entziehen, ist absolute Ruhe und der Rückzug aus jeder Form der Kommunikation unumgänglich. Dunkelheit, Ruhe, kein Essen, keine Geräusche und keine weiteren Anforderungen sind der Weg aus der Migräne, der allerdings mehrere Tage dauern kann.
Bei einer Migräneattacke ist es so, als ob das Gehirn Aufgaben übernimmt, für die es nicht gemacht ist. Das ganz normale Sehen, Hören, Schmecken, Riechen ist nicht mehr zu leisten und stellt eine Überforderung dar.

Heilenergetisch schauen wir uns die Ursachen, die meist sehr früh in der Kindheit angelegt sind, an. Welche Blockaden im Bereich der Sexualität sind entstanden. Habe ich eine Missbrauchserfahrung gemacht, ist mir die Sexualität zu viel? Ist mir etwas über die Leber gelaufen? Hat man mich überfahren und nicht wahrgenommen? Hat man mich verletzt?

Wenn man lernt auf die ersten Warnsignale zu hören, schafft man es die Migräneattacke zu umgehen. Ich bitte die Klienten darum, genau ihren Alltag auf diese ersten Warnsignale hin zu beobachten, um dann schneller zu handeln. Wenn ich schon spüre, dass eine Situation mich in die Enge treibt, sollte ich sie frühestmöglich verlassen. „Die Situation im Kollegenkreis macht mir Druck. Ich bin überfordert. Mir ist das alles zu viel. Ich will gar keinen Sex haben. Ich fühle mich unwohl bei bestimmten Menschen. Ich schaffe das nicht!“ Wenn Sie diese Impulse haben, hören Sie auf ihr Gefühl, sonst greift der Körper zu Reaktionen, die Sie dann nicht mehr überhören können!

Beispiel

Claudia (38) klagte über Migräne seit ihrer Pubertät. Immer wenn es im Architekturbüro stressig wurde und gerade wenn sie ihre Entwürfe abgeben sollte, bekam sie die Migräneattacken. Drei Tage im Bett im Dunkeln und dann langsam wieder zurück ins Leben. Im Büro wurde sie mitleidig belächelt und nicht so recht für voll genommen. „Die fällt ja eh bei jeder Belastung aus!“, war der allgemeine Ansicht. Jetzt wollte sie nach Jahren des Leidens nach alternativen Heilungsmethoden suchen und herausfinden, warum sie diese Anfälle bekam.

In der Beratung sprachen wir über ihre Kindheit und sie berichtete, dass ihr Großvater und auch ihr Vater in der Schule sehr hohe Erwartungen an sie gestellt hatten. Einmal mehr wurde dieser Druck dadurch verstärkt, dass sie Einzelkind war. Eine Note unter einer 2 war unerwünscht und wurde mit Nichtachtung und Beleidigungen bestraft. Sie strengte sich unendlich an, immer mehr zu lernen und in der Schule noch bessere Leistungen zu bringen. Am Ende schaffte sie ein sehr gutes Abitur und absolvierte das Architekturstudium, wie es der Vater und der Großvater für sie als Juniorchefin in ihrem Architekturbüro vorgesehen hatten. Aber schon während der Abiturzeit und im Studium fiel sie immer wieder regelmäßig wegen starker Migräneattacken aus.

Wir konnten nach und nach die Erwartungen der Vorgenerationen erkennen und energetisch auflösen. Claudia fühlte immer stärker ihr Bedürfnis, in der Natur zu sein und weniger zu arbeiten. Neben ihrem Beruf machte sie eine künstlerische Ausbildung und beschäftigte sich mit Kunst in der Natur. Nach 2 Jahren, in denen ihre Migräneanfälle weniger wurden, hat sie sich mit ihrer Kunst etabliert und schreibt ein Buch zu den Themen Kunst, Architektur und Natur. Ihre Migräne ist seit längerem nicht mehr aufgetreten.

Kontaktieren Sie uns einfach. Wir beantworten Ihnen gerne alle Ihre Fragen!


stefanie-menzel-headStefanie Menzel
Ziel ist, praxis- und alltagstauglich Bewusstsein für neue Dimensionen zu schaffen und Zugang zur Gestaltungskraft im Leben zu eröffnen. Zu diesem Zweck hat sie die Heilenergetik und in diesem Zuge die Sinnanalytischen Aufstellungen entwickelt. 

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