Sinn des Lebens

Leben mit Sinn

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In diesem Beitrag möchte ich Fragen stellen. Diese Fragen bewegen mich selbst seit Jahrzehnten. Immer wieder stelle ich sie mir und bemühe mich, so gut ich kann, neue, für meine momentane Lebenssituation passende Antworten zu finden. Denn so gewinne ich aktuelle Orientierungen für meinen Spirituellen Weg.

Ich glaube, dass es für diese Art Fragen keine abschließenden Antworten gibt, sondern dass der Prozess der ständigen Suche nach einer Antwort, einer besseren Antwort, einer wieder für mich, jetzt, lebbaren Antwort das wichtigste ist.

Insofern gibt es in diesem Beitrag viele Fragen und ein paar der wichtigsten Antworten, die ich im Laufe der Zeit für mich gefunden habe. Als Anregung für Deinen eigenen Antwortprozess – nicht als Vorgabe. Als Beitrag zum gemeinsamen Sinnieren, Nachdenken. Vielleicht findest Du Dich ja in diesem Thema wieder. Nun denn…

Wir alle müssen von irgendwas leben. Und „irgendwas“ bedeutet meist eine Form von Arbeit. Wir alle müssen Essen, Schlafen, brauchen ein Dach über dem Kopf. Jeder ist mal krank, will mal in Urlaub, hat mal mehr, mal weniger Geld, will einen neuen Fernseher oder eine Klangschale oder was gerade auf der individuellen Wunschliste steht. Wir haben Hobbies, lernen, lesen Bücher, surfen im Internet, mögen diesen Menschen und jenen nicht. Und sicher sind alle diese Dinge auch wichtig. Sie gehören zum Leben, zum Alltag.

Aber ist das alles? Bestehen unsere Leben wirklich nur aus solchen Angelegenheiten?

Oder gibt es darüber hinaus Dinge, Projekte, Themen, die über den Moment, über das eigene „kleine“ Leben hinaus etwas bedeuten? Sollte es so etwas geben? Braucht „Mensch“ das? Oder ist der prall gefüllte „banale“ Alltag nicht schon genug – und oft zu viel? Ist eine Vision nicht eine Flucht aus den Sachzwängen, den vielen, durchaus auch mal erdrückenden Verpflichtungen? Ist die Verwirklichung einer Vision nicht purer Luxus, etwas für kinderlose, reiche Snobs.

Woraus besteht eigentlich eine spirituelle Vision? Gibt es etwas über den Alltag hinaus, für das es sich zu leben, einzusetzen lohnt?

Wenn Barack Obama sich einsetzt, um den US-Amerikanern eine für jeden zugängliche Krankenversicherung zu schaffen, Martin Luther King sich für die Rechte der Schwarzen engagierte, Gandhi sein Leben der Befreiung Indiens von der Kolonialherrschaft einsetzte, sind das Beispiele für uns alle, etwas für die Allgemeinheit, die Gesellschaft, Mutter Erde zu tun? Was wäre die Welt, wenn es nicht die vielen Bürgerinitiativen gäbe, wenn es keine Ehrenamtlichen gäbe, die sich in Vereine aller Art einbringen, sie am Laufen halten? Sind Stiftungen wirklich wichtig, und die anonymen Alkoholiker oder die Pfadfinder?

Kann ein Mensch mit einem Beruf auch einen übergreifenden Nutzen für die Allgemeinheit bewirken? Also die Trennung von bezahlter Arbeit und unbezahltem Hobby aufheben? Sollte er das, muss er das? Ist das Teil einer Berufung?

Meiner Ansicht nach beginnt das Leben einer Vision nicht mit großen Projekten sondern mit einer neuen Einstellung gegenüber dem, was ich sowieso im Alltag tue. Ich kann einfach meine Arbeit erledigen, zum Beispiel. So, dass ich das Geld wert bin, was mir dafür gezahlt wird. Aber ich kann auch die vielen Gelegenheiten dabei nutzen, nett zu sein, wenn ich es nicht sein muss. Ein bisschen mehr, besser, umsichtiger zu arbeiten. Den Müll zu trennen, das Licht auszuschalten, wenn es nicht wirklich gebraucht wird, Ökostrom statt Atomstrom einzukaufen, Papiertaschen statt Plastik, Öffis statt eigenes Auto zu nutzen.

Und ich kann Reiki geben. Mir selbst, damit ich besser drauf bin, inspirierter, entspannter bin. Wenn es jemandem in meinem Umfeld schlecht geht, kann ich Reiki anbieten, Alternativen zum chronischen Leiden aufzeigen, über Reiki erzählen, Missverständnisse klären helfen, Informationsmangel beseitigen. Ich meine nicht „missionieren„. Davon hatten wir schon genug, politisch, religiös.

Meinungen aufzwingen hat noch nie eine Veränderung zum Besseren gebracht. Das Vorleben konstruktiver Alternativen ist da überzeugender und liebevoller.

Ich kann Lehrern und Kindern in den Schulen Entspannungsübungen beibringen – denn für beide ist die Schule meist nicht gerade ein Zuckerschlecken. Und wenn ich es möchte, kann ich den Reiki-Meister/Lehrer-Grad machen, die Reiki-Fähigkeit weiter vermitteln, in welchem Rahmen auch immer. Damit bekommen Menschen wieder die Möglichkeit, ein großes Stück Gesundheitsvorsorge für sich und ihre Lieben selbst  buchstäblich in die Hände nehmen zu können.

In diesen Zeiten wird es kalt in der Gesellschaft– nicht nur in Deutschland. Klar, es gibt definitiv auch Gegenbewegungen, Grüne, Esoteriker, humanistische Politik, einflussreiche Einzelpersonen mit Weisheit im Geist und Güte im Herzen.

Was würde passieren, wenn „wir“ es „denen“ überlassen, alles wieder in Ordnung zu bringen?

Und was könnte alles geschehen, wenn „wir“ uns „denen“ anschließen Das tun, wohin unsere Hände hinreichen können, im Alltag, bei der Arbeit, bei unseren Hobbies, im Urlaub? „Die“ könnten dann so viel mehr bewegen, bekämen mehr Einfluss, mehr Gewicht in den Kreisen, die die großen Linien der Gesellschaft gestalten.

Es ist Zeit für eine neue Bewegung im Geiste des Wassermann-Zeitalters. Ohne Revolution, Mord und Gewalt. Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit/Schwesterlichkeit müssen keine leeren Worte sein, wenn jeder Einzelne von uns sie in seinem „kleinen“ Alltag mit lebendiger, liebevoller Kraft erfüllt. Wir können etwas ändern, wenn wir die Kraft der Vision in unser Leben holen. Dann entsteht Leben mit Sinn.

Und das gefällt mir!

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