Bewusst-Sein

Macht der Überzeugungen Teil 2

1_Wasser_April2012Macht der Überzeugungen Teil 2

Überzeugungen verhindern unser Potential eines bewusst geführten Lebens. Alle unsere Probleme und Ängste lassen sich auf unsere Grundüberzeugungen zurückführen. Entdecken wir diese Stolpersteine, verändern sich die Muster unserer Überzeugungen und wir begegnen uns selbst in einer neuen Aufgeschlossenheit die unser Handeln positiv beeinflusst.
Welche Rolle Überzeugungen in unserem Leben spielen, ist bei näherem hinschauen schon erstaunlich. Wir unterscheiden bewusste und unbewusste Überzeugungen. Überzeugungen stehen in einem engen Zusammenhang mit unserem Denken, unserer emotionalen Einstellung und unserem Gefühl. Neben bewussten positiven Überzeugungen schauen wir uns erst mal die Auswirkungen unserer negativen Überzeugungen an.

Die ersten unbewussten Überzeugungen übernehmen wir im Alter 1 bis 7 Jahre. In dieser Zeit übernehmen wir alles unzensiert, was uns entgegengebracht oder beobachtet wird. Insbesondere von unseren Eltern. Bereits hier entsteht unser Glaube und unsere Vorstellung, und möglicherweise fangen wir hier an das Leben unserer Eltern zu leben.

Fühle ich mich einer Aufgabe nicht gewachsen oder empfinde ich Ängste bei dem, was ich tue, lohnt es sich einen Blick auf unsere Überzeugungen zu werfen. Klingt einfacher als es ist. Denn viele Überzeugungen schlummern verschleiert in unserem Unterbewusstsein. Diese zu entdecken, ist der erste Schritt.

Überzeugungen können je nach Ausrichtung zu Stress, physischer Erkrankung ja sogar zu Gewalt und Tod führen. Es lohnt sich also intensiv hinzuschauen.

Überzeugungen verhindern:

* ein positives erfolgreiches Leben
* Überzeugungen sind der Quell für Vorurteile und Manipulation
* Überzeugungen steuern Entscheidungen
* Überzeugungen verhindern/stören Beziehungen
* Überzeugungen nehmen Einfluss auf unsere Gesundheit

Negative Überzeugungen sind gegen uns selbst gerichtet!

Wenn wir uns über Kleinigkeiten ärgern, unsere Stimmung in den Keller geht, ja sogar Aggression aufkommt, gilt es herauszufinden, was passiert denn jetzt. Ja, woran liegt es.

Oft fühlen sich Menschen ausgeliefert. Aus diesem Gefühl heraus entsteht die Überzeugung des Ausgeliefertseins. Man kann nichts tun. Die da oben und ich unten. (Minderwertigkeit)

Manche Menschen setzen alle Hebel in Bewegung, um respektiert zu werden. Sie setzen ihre Position ein, ihren Erfolg, ihre Äußerlichkeiten, um Respekt zu erhalten.

Negative Überzeugungen stellen sich gegen jede Wahrheit

Überzeugungen, die wir vermitteln, spiegeln uns das wider, was uns am meisten fehlt

Um die Funktion der Überzeugungen zu verstehen, erinnern wir uns an die drei Urängste.

* Getrenntsein
* Minderwertigkeit
* Verlassenheit

Das Ergebnis dieser Ängste und Überzeugungen : Mangel an Selbstliebe

Selbstliebe ist ein Ausdruck des Bewusstseins.

Zusammengefasst:

Denken – Emotion – Gefühle

* manifestieren Überzeugungen. Bewusste als auch unbewusste.
* Unbewusste Überzeugungen entstehen bereits (beziehungsweise werden übernommen im Alter zwischen 1 Jahr bis zum 7 Lebensjahr durch unsere Bezugspersonen.
* Überzeugen sind Ideen/Gedanken, die wir für zu tiefst als wahr empfinden.
* Innere Überzeugungen beeinflussen unsere Entscheidungen im Außen.
* Die Qualität unserer Überzeugungen ( positive oder negative) spiegeln im Außen das wieder, woran es uns selbst mangeln könnte.
* Das daraus resultierende Handeln spiegelt unsere Qualität der Selbstliebe wider.
* Überzeugungen betreffen Unternehmen, Strukturen, Hierarchien, Image, Beziehungen. Politik usw.
* Negative Überzeugungen behindern sowohl unsere persönliche wie auch unsere gesellschaftliche Entwicklung.
* Negative Überzeugungen führen zu Mangel, Unwohlsein, Einschränkungen, Werteverlust.
* Negative Überzeugungen blockieren unsere Entwicklung und die volle Nutzung unserer Potentiale.

Beispiele der Macht der Überzeugungen:

1. Der Placebo Effekt

2. Der Generations Effekt

Perspektive wechseln und Überzeugungen lösen

Der freie Wille 

U.T

zu Teil 1

 

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