Mensch-Sein

„Nichts geht mehr…!“

engel-warm-licht-angel„Nichts geht mehr…!“

Liebe Leserin, lieber Leser,
keine Ahnung, wie es Ihnen gegenwärtig geht. Ich kann nur hoffen, dass Sie von weniger sensitiver Art sind als ich! Denn im Augenblick fühlen sich die kosmischen Energien, die da in segnendem Übermaß auf uns alle und auf unsere ERDE ausgegossen werden, ziemlich herausfordernd an!
Es war gesagt worden, dass die ersten Monate des neuen Jahres extrem unterstützend sein würden, da alle Planeten gleichzeitig und in trauter Eintracht vorwärts marschieren – aber so unterstützend fühlt es sich im Moment keineswegs an! Eher im Gegenteil!
Hindernisse auf allen Ebenen, Unzulänglichkeiten an allen Ecken und Enden! Ich weiß ziemlich genau, wovon ich gerade rede! Und leider bin ich mir auch bewusst, dass genau diese „Hindernisse“ im Grunde genommen die idealen Hinweis Schilder auf „Unerledigtes“ darstellen.
Wo auch immer unsere Seelenführung noch „Nachholbedarf“ in unserer Lebensführung sieht – seien es karmische Altlasten oder andere Störfelder in unserem Energiefeld, nutzt sie jede Gelegenheit, uns dies bewusst zu machen. „Ordentliche“ Lichtarbeiter machen sich dann selbstverständlich an die Arbeit, bemühen einen passenden Therapeuten oder gehen selbst auf Traumreise in die Akasha Chronik. Aber was zu viel ist, ist zu viel!
In den vergangenen Tagen schien trotz bester Absicht überhaupt nichts mehr voran zu gehen. So, als ob ein freundlicher Mitarbeiter meiner „Oberen Leitstelle“ kurz und bündig die Tore der Gelegenheiten schließen und mit einem freundlichen Lächeln sein Bedauern ausdrücken würde: „Nichts geht mehr!“
Es fühlt sich an wie vor den eisernen Bahnsteigtüren der Pariser Metro Stationen, die sich just in dem Augenblick schließen, wenn wir den bereits einfahrenden der Zug unbedingt noch erreichen wollen. Ärgerlich! Wirklich sehr ärgerlich!
Noch ärgerlicher, wenn die eigenen Engel und Guides, die sonst so zuverlässig mit Rat und Tat zur Seite zu stehen scheinen, sich genau jetzt in Urlaub begeben zu haben scheinen! Da steht frau nun und hat keine Ahnung, wie sie sich verhalten soll!
Pläne waren gemacht, Zeit und Arbeit waren investiert worden, aber „nichts geht mehr!“.
Erfahrenere Lichtarbeiter halten sich dann gewöhnlich an zwei Regeln:

1. „Wenn Du es eilig hast, mach einen Umweg!“
Ich glaube, dieser Satz stammt von Kryon. Klar, sollen wir keinen Druck machen! „Gott kommt mit unserem Guten immer zur rechten Zeit!“, wie es wohl bei Catherine Ponder heißt.
2. Die zweite spirituelle Lebensregel besagt:
„Was sein soll, geschieht leicht und mühelos! Wenn sich ständig neue Hindernisse aufbauen, stimmt etwas nicht!“
Es ist wunderbar, solche klaren Regeln zu kennen. Nur, manchmal helfen auch sie nicht weiter. Man glaubt, „es sollte, müsste doch, wäre doch so wichtig …“ Der innere Drang, etwas zu erreichen und durchzusetzen, ist fast schmerzhaft spürbar – aber „nichts geht mehr!“
Bis frau endlich daran erkennt, dass sie mitten im ach so beliebten „Zustand der LEERE“ gelandet ist! Bei selbigem handelt es sich um eine ganz kostbare Zeit der Transformation, die gleichbedeutend mit einer Einweihung ist.
Vor große Quantensprünge des Bewusstseins und der spirituellen Weiterentwicklung haben die Götter den Härtetest von Frust und Ungeduld gesetzt. Denn nur so geht es weiter.
Auch ein Hühnchen in seiner Eierschale braucht eine gewisse Zeit der Ruhe und des Reifens, bis es endlich als fertiges kleines überlebensfähiges Vögelchen aus der Schale klettert.
Und jede Hausfrau weiß, dass man einen Kuchenteig besser nicht bereits nach fünf Minuten wieder aus dem noch dazu kalten Backofen holt, wenn er später in appetitlichem Zustand auf den Kuchentellern landen soll.
Durchatmen ist angesagt, wenn es trotz größter Bemühungen absolut nicht weitergehen will, und locker lassen! Sobald man erkannt hat, dass es der ach so unbeliebte Zustand der LEERE ist, in den man da mit Karacho hineingeschlittert ist, gilt es innezuhalten und tief durchzuatmen.
Es hätte nichts Besseres passieren können! Denn wir dürfen gewiss sein, dass sich auch die verschlossensten Metro Türen wieder öffnen werden, und der nächste Zug kommt danach bestimmt!
Schlecht auszuhalten ist der Zustand der LEERE nur so lange, bis man ihn identifiziert hat. Von da an kann man sich gemütlich zurücklehnen und sich sagen: „Es ist, wie es ist!“ Es gilt, zu akzeptieren, dass wir nicht alles alleine bestimmen können. „Das Beste passiert!“
Auch die wildesten Wellen des Ozeans müssen es aushalten, dass das Wasser trotz all ihres kraftvollen Voran Stürmens immer wieder ein Stück weit zurück schwappt! Sie wissen genau:
Beim nächsten Anlauf wird es auch wieder vorwärts gehen!
Mit herzlichen Grüßen,
Christine Stark

22. Januar 2017
© Christine Stark, www.christine-stark.de

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