Reiseberichte

Reisebericht ~ Sardinien 2017

Unsere Seminarreise nach Sardinien
vom 27. Mai bis 3. Juni 2017

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„Mama, gibt’s auf Sardinien auch Sardinen?“ fragte eine kleine Tochter ihre Mutter im Flugzeug auf dem Weg nach Cagliari/Sardinen. Ich musste laut lachen, denn die Kleine meinte natürlich die Fische. Nein, die gibt es dort nicht. Aber Sarden, die Bevölkerung von Sardinien. Die sich übrigens nicht so gern als Italiener sehen, eher als eine besondere, tief dem Land verbundene und stolze Gattung Mensch und als Urhüter dieser Insel.

sardinien-barbara-bessenUnsere Reise war auf viele geistige Erfahrungen ausgerichtet. Deshalb hatte ich nach einem schönen Platz, einem netten Hotel, doch etwas abgelegen gesucht. Sardinien ist ja auch für viel Trubel bekannt. Wir gingen in Cagliari „an Land“, um mehr die Natur, die Ursprünglichkeit zu suchen. Achtundzwanzig Leutchen waren wir, aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ich stelle immer wieder fest, dass die Schweizer sehr reiselustig sind (es waren neun dabei) und auch genießen können. Den Österreichern sagt man nach, sie reisen nicht so gern. Aber in diesem Fall…Zwei Steirer und eine Wienerin reisten mit!

sardinien-barbara-bessenDie Reise hatte den Fokus auf geistige Arbeit. Dies taten wir unterwegs auf den zwei Ausflügen an kraftvollen Plätzen oder im Seminarraum. Doch zuerst sollten wir ein bisschen vor Ort ankommen und unseren schönen Platz kennen lernen. Ich glaube, an diesem Teil Sardiniens hat man besonders viel Chance, „echte“ Sarden zu treffen, um zu erleben, wie sie ihren Tag gestalten, was sie essen und vielleicht auch, was das so genannte „Dolce Vita“ ist. Alles in allem können wir sagen, nach unseren Tagen auf Sardinien: Hier wird entspannt gelebt, viel gelacht, gern gut gegessen, und man lässt den Tag gelassen kommen und lebt ihn mit viel Humor. Wenn wir unterwegs waren, zum Beispiel in dem kleinen Nachbarörtchen Pula, wo man auch die antike Stadt Nora besichtigen kann, erlebt man diese entspannte Art des Lebens. An den zwei kleinen Marktplätzen dieses Ortes findet das Leben statt. Dort trifft man sich zum Cappucino oder Espresso und zu einem kleinen Plausch. Der Weg zur Kirche ist nicht weit, dort werden die Messen besucht. Ich war eine Weile in der Kirche und beobachtete, dass es etwas ganz Normales und auch Entspanntes ist, eben mal in die Messe zu gehen, um sich dort auch über den neuesten Tratsch auszutauschen, und um sich dann ins Gebet zu versenken.
sardinien-barbara-bessenÜber allem liegt so eine herrlich, leichte Energie, die einen selbst fast automatisch locker sein lässt. Danach beobachtet man, dass die Menschen wieder die Kirche verlassen, sich der noch so typisch südländischen Verabschiedung hingeben, viel lachen und/oder gestikulieren und dann ihres Weges gehen. Das ermunterte mich, noch einen Cappuccino zu trinken und einen herrlichen Salat zu bestellen. Ich wollte genießen: Dolce Vita eben. Es bleibt natürlich jedem überlassen, was man darunter versteht und umsetzen möchte. Aber uns fleißigen und umtriebigen nördlichen Europäer tut es gut, die Süße des Lebens ein bisschen mehr in unser Leben zu lassen, gerade bei all den vielen Informationen, die uns das heutige Leben so anbietet.

Es ist immer wieder schön zu sehen und zu fühlen, wie es ist, wenn Gleichgesinnte aufeinander treffen, wie eben diese Seminar-Gruppe, die wir waren. Einige sind schon öfter mit mir gereist, ein paar Neue gesellten sich hinzu. Und – das ist wirklich wunderbar – es ergibt sich gleich ein gutes miteinander sein. Niemand fremdelt oder fühlt sich ausgeschlossen. Es bilden sich zwar auch kleine Grüppchen, die gemeinsam am Strand sitzen oder etwas anderes unternehmen wollen. Aber es ist ein gemeinsames Sein, fast unheimlich wirkt es manchmal für mich.
sardinien-barbara-bessenMan darf davon ausgehen, dass Reisen dieser Art, geistig gut geführt und unterstützt sind. Wir haben in all den Jahren noch nie etwas „Schlimmes“ erlebt. Es ist stets wie von einer herrlichen Energie getragen zu sein. Und so war es auch hier. Nachdem alle angekommen waren, sich mit einem Abendessen stärkten, trafen wir uns im Seminarraum. Alle Gedanken, Erfahrungen auf der Anreise, eventuelle Sorgen von zuhause waren vergessen, wir ließen uns fallen. Ich handhabe es gern so, dass ich am ersten Tag jeden Teilnehmer bitte, in eine imaginäre Schale, die vor meinen Füßen liegt, all die Sorgen und Fürbitten hineinzulegen, die vom Höheren Selbst desjenigen, den geistigen Führern und Meistern „bearbeitet“ werden sollen. Letztlich machen wir die Heilungen ja alle selbst, aber ein Schutz, eine Hilfe aus höheren Ebenen ist immer empfehlenswert. So hat dann so mancher von uns Sorgen von zuhause in die Schale gelegt, Krankheitssymptome, die gern entlassen werden wollen oder mentale und emotionale Speicherungen, die das eigene Leben noch beeinflussen.
Das ist ein guter Start in eine Woche, die sicher viel Heilung bringen darf. Was immer jeder von uns darunter versteht.
sardinien-barbara-bessenMir persönlich macht es große Freude, die Reisen zu unternehmen, nicht nur, weil man fremde Länder und Menschen kennen lernt, sondern weil auch ich immer wieder Heilung erfahre durch die hohen Energien, die unsere Erde jetzt steigend erreichen. Ich bin mitten in diesem energetischen Feld als Botin sozusagen. Durch mich fließt die hohe Energie, um sich dann mit den anderen und ihrem eigenen Göttlichen Sein zu verbinden. So bauen wir eine hohe Gruppenenergie auf, die allen wohl tut.

Am ersten Abend hat sich der wunderbare geistige Freund und Lehrer Kryon zu Wort gemeldet mit dem Thema: „Das eigene Leben in die Hand nehmen“. Das passt wirklich sehr gut in diese Zeit des Wandels. Und viele von uns fühlten sich sehr angesprochen.
Wir legen immer, das ist ein wunderbares Werkzeug dieser Zeit – bevor wir intensiver eine Seminarsequenz beginnen – eine Hand auf unser Herz. Das bewirkt, dass wir uns mit der Energie aus dem Handchakra mit Göttlicher Kraft auffüllen. Es lohnt sich, das mal auszuprobieren, wer von euch Lesern das noch nicht kennt. Man fühlt sich nach einigen Minuten wie mit Licht aufgefüllt. Herrlich!

Tag 2 war ein intensiver Seminartag mit Saint Germain, der mit uns arbeitete. Thema: „Die Kraft der Gedanken“. Es gab eine Heilsitzung im Liegen in das Feld der Einheit. Sehr intensiv. Abends bekamen wir nach einem Channeling noch eine Initiation von Saint Germain: Er leerte unseren Kopf von Gedanken für eine kurze Weile. Das war auch eine besondere Erfahrung.

sardinien-barbara-bessenTag 3. Ein Ausflug zum archäologischen Park „Pranu Muttedu“. Sehr interessant, sich den alten Gräbern zu nähern. Alte Steinformationen, die natürlich eine planetarische Ausrichtung hatten und wie ein Kalender arbeiten, schenkten uns beim intensiven Anlehnen ihre Energie und Informationen, wer sich dafür öffnete.

sardinien-barbara-bessenUnser Reiseleiter hatte dann ein sardisches Essen für uns organisiert. Hmm, es gab herrliche sardische Spezialitäten mit dem krönenden Abschluss leckerer Süßigkeiten. Wir waren wirklich sehr gut gestärkt und beeindruckt von der Gastfreundlichkeit der Familie, die uns bewirtete. Lieben Dank! Ein Besuch in der Stadt Goni und dem Aufstieg zu einem gut erhaltenen Turm aus der Zeit der Nurghen-Kultur ließ uns wieder frisch werden nach all den kulinarischen Köstlichkeiten. Wir erfuhren auf beiden Ausflügen wirklich viel von den unterschiedlichen Besiedelungen Sardiniens, über ihre Wirkungsweisen und die Überbleibsel, die sich kulturell, ökologisch und politisch heute noch zeigen.

sardinien-barbara-bessenTag 4. Heute ist Seminartag, und wir lassen uns ganz auf Raphael ein, Erzengel Raphael, wie ihn viele nennen. Er selbst sagt immer gern, Raphael zu sagen, würde ausreichen. Der Begriff Erzengel sei ein menschliches Konstrukt. Ist wohl so. Er sprach thematisch darüber, dass alle Ausdrucksweisen, die wir haben, auch die Wehwehchen und Sorgen, selbst erschaffen seien. Ja, davon bin ich auch überzeugt. In einer Heilsitzung führte er uns an die Symptome, die der Körper ausdrückt, die bekanntlich alte Ursachen haben. Er linderte und erfüllte uns mit Energie. Heilung durfte geschehen, auch, weil er in dieser Heilsitzung einem jeden telepatisch vermittelte, warum dieses Wehwehchen oder das Krankheitssymptom da sei, was die Ursache ist. Das war interessant und sehr heilsam. Danke Raphael. Abends beglückte uns Michael mit dem Thema: „Die Kraft der Macht“.
sardinien-barbara-bessenWir hatten nachmittags meist frei. Das wurde gern genutzt für Spaziergänge am Strand, intensive Austauschgespräche, Fahrten nach Pula oder für kleine Siestas, damit die Sitzungen und Energie-übertragungen nachwirken konnten.
Morgens bot uns Christel Schriewer Yogaübungen an, die sehr gern angenommen wurden. Christel ist meist bei den Sommerreisen dabei, um uns diesen Liebesdienst anzubieten. Danke Christel!

Tag 5. Heute besuchten uns Jeshua und Maria Magdalena mit wundervollen Energiepaketen und Botschaften. Es ging um die göttlichen Werkzeuge für diese Zeit des Wandels, die wir für uns benutzen können, um noch intensiver mit dem Höheren Selbst in Verbindung zu sein. Übrigens war bei allen Heilsitzungen am Abschluss noch eine Übung, visuell und kommunikativ mit dem Höheren Selbst in Verbindung zu kommen. Sodass während all der Tage die Möglichkeit bestand, entweder zum ersten Mal in diese Verbindung zu kommen oder sie zu stärken. Denn die meisten von uns sind schon mit dem Höheren Selbst bewusst in Verbindung, wie intensiv auch immer…
Abends sprach (Mutter) Maria. Ihr Thema: „Liebe dich selbst!“ Es war Liebe und Verständnis pur, was sie uns vermittelte. Sie betonte, dass wir alle hier auf der Erde geliebt seien, egal, was wir tun oder nicht tun. Eine herrliche kraftvolle weibliche Energie. Sie sagte, sie käme als Vertreterin der Göttlichen Mutter. Wir hatten dann die Möglichkeit, diese Energie der Göttin direkt zu spüren. Unbeschreiblich!

Tag 6. Unser zweiter Ausflug ist heute. Ein Besuch in der Inselhauptstadt Cagliari, die von den Phöniziern gegründet wurde. Sehr beeindruckend. Wir ließen uns mit interessanten Informationen „versorgen“ und genossen es dann, uns treiben zu lassen. Wir schauten das Treiben der Insulaner, aßen lecker, tranken Cappuccino, kauften ein paar Mitbringsel, Dolce Vita eben…
sardinien-barbara-bessenEin Besuch der Stadt Nora, die von den Phöniziern, den Karthagern und den Römern geprägt wurde lässt erahnen, wie sie lebten. Auch hier war es energetisch interessant, die alte Energie zu spüren. Das lässt sich in Worte schwer fassen. Wenn wir unseren Kanal für unser Höheres Selbst geöffnet haben, können wir auch andere Ebenen erfühlen und erspüren, die in alten Städten, in Steinen etc. gespeichert sind. Sie sprechen sozusagen zu uns. Bitte mal ausprobieren beim nächsten Urlaub! Dann gab’s noch einen kleinen Bummel in Pula, wer das Örtchen nicht schon besucht hatte. Ein schöner Tag!

Tag 7. Unser letzter gemeinsamer Tag ist angebrochen. Noch mal Yoga unter herrlichen Bäumen erleben oder Baden im Meer? Ein leckeres Mittagessen im Vorhof des Hotels? Morgens im Seminarraum besuchte uns noch mal Kryon. Abends trafen wir uns für ein Abschiedsseminar am kleinen Restaurant mit Blick auf das Meer. Dort sprach Saint Germain. Er nahm all die vielen Ideen und Informationen für ein Leben hier und jetzt in dieser brisanten aber wunder-vollen Zeit des Wandels und der Bewusstseinserweiterung noch mal zusammen. Er gab ein großes Energiepaket an und in uns, so zusagen zum Mitnehmen.
sardinien-barbara-bessenEin letztes gemeinsames Abendessen zeigte uns, wie groß doch die Gruppenenergie war, und wie sie uns verändert hatte. Das wirkt sicher noch nach auch zuhause. Ich hab schon ein paar Mails diesbezüglich bekommen. Die geistigen Freunde haben sich – wie man so schön sagt – nicht lumpen lassen.

sardinien-barbara-bessenWir schicken ein großes Dankeschön in die höheren Ebenen, die uns ja so nahe sind wie nie zuvor. Der Schleier ist gelüftet, wie Kryon gern sagt. Es ist wirklich deutlich spürbar, wie sehr die hohe Energie aus dem Zentrum der Galaxie, viele sprechen auch vom Synchronisationsstrahl, sich steigerte, wie sehr sie uns transformatorisch durchflutet. Es ist wirklich ein Göttliches Geschenk mit und in dieser Energie zu sein.

Ich bedanke mich bei allen Gästen für ihre Teilnahme, auch den geistigen. Das war für mich ein Geschenk.
In diesem Sinne wünsche ich euch allen „Dolce Vita!“

Zur Homepage von Barbara Bessen: 
www.barbara-bessen.com
www.strahlenverlag.de

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