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Die richtige Yogabekleidung

Strand-yogaWenn Energien frei und modisch fließen – die richtige Yogabekleidung

Meditativ, anstrengend, kräftigend, regenerierend – all dies kann Yoga sein. Unterschiedliche Schulen bilden die Fertigkeiten des eigenen Körpers auf jeweils ganz besondere Art und Weise aus.
Doch um das spirituelle und physische Potential voll zu entfalten, muss auch die Kleidung stimmen. Wie Läufer, Fußballspieler und Skifahrer die richtige Sportkleidung brauchen, so ist die richtige Kleidung auch beim Yoga essentiell.

Das muss das Yoga-Outfit leisten

Beim Yoga vermischen sich ausladende Bewegungen mit Kräftigung, Dynamik und Ruhephasen. Deswegen sind die Anforderungen für Yogakleidung vielfältig und nur hochwertige Stoffe und Schnitte kommen in Frage.
Die wichtigste Voraussetzung für Yogabekleidung ist aber die Bewegungsfreiheit, die sie ermöglichen muss. Schließlich soll der Körper nicht durch die Kleidung eingeschränkt werden, sondern seinen vollen Bewegungsradius ausspielen können.
Zusätzlich muss die Transpiration von der Kleidung aufgenommen und großflächig an die Oberfläche abgeleitet werden können, um dort schneller trocknen zu können. Dies sorgt auch in längeren Sessions für ein trockenes Gefühl. In Schulen wie Vikram-Yoga ist dies von ganz besonderer Relevanz.

Die Kleidung zum Sonnengruß – die wichtigsten Trends für das Yoga-Outfit

– Bündchen: Lange Ärmel an Sweatjacken, der Saum des T-Shirts oder der Yogapants neigen in vielen Positionen zum Verrutschen. Das ist nicht unangenehm und ablenkend, sondern sorgt auch für ungelenkes Verhaken in komplexen Bewegungsabläufen. Mit engen Bündchen wird diesen Situationen vorgebeugt. Die Kleidung sitzt so stets dort, wo sie sitzen soll.

– Spirituelle Kleidung: Yoga ist mehr als nur Sport, sondern auch ein Ventil für den Geist. Was läge also näher, als nachhaltiges und ganzheitliches Denken auch auf die Kleidung zu übertragen? So bieten viele Brands nicht nur faire Arbeitsbedingungen, sondern auch ökologische Materialien oder Recyclingstoffe, die zu Funktionsmaterialien umgearbeitet wurden.

– Dehnbar oder natürlich: Baumwollkleidung ist ideal für viele Yogaschulen, denn die Kleidung sitzt bequem am Körper und fühlt sich wohlig auf der Haut an. Es kommt weder zu unangenehmem Knistern, noch zu Hautirritationen. Zudem hält Baumwolle besonders gut warm und ist extrem flexibel.
Für schnelle, körperlich anstrengende Schulen ist Polyester jedoch besser geeignet. Sportkleidung besitzt ein enges Mesh und leitet den Schweiß perfekt ab. Kunststoffe werden nicht schwer und bleiben länger trocken.
Hier sollte vor dem Kauf genau überlegt werden, für welche Art von Yoga die Kleidung genutzt werden soll.

– Lässig oder körperbetont: Die notwendige Bewegungsfreiheit lässt prinzipiell zwei sehr unterschiedliche Schnittvarianten zu. Zum einen können sehr weite Hosen und Oberteile mit Bündchen getragen werden, in denen der Körper jede Bewegung frei vollziehen kann. Dies ist nicht nur bequem, sondern auch an kalten Tagen die perfekt Kleidung.
Auf der anderen Seite bieten Yoga-Leggings, enge Tops und Shirts das gleiche Maß an Bewegungsfreiheit. Diese schmiegen sich so eng an den Körper an, dass dieser seine natürliche Dynamik perfekt ausspielen kann.

– Accessoires: Neben dem Yoga-Outfit gibt es einige essentielle Accessoires für jede Schule. Dazu gehört zum einen die Yoga-Matte, genauso wichtig können aber Schweißbänder für die Handgelenke sein. Diese verhindern, dass der Schweiß über die Arme abfließt und sich so unter dem Körper sammelt.
Je nach Trainingsort und Schule sind auch Schuhe und entsprechend Söckchen Pflicht. Für Training im Freien empfehlen sich Sneakers oder Sportschuhe mit frei beweglicher Sohle und dünne Söcklinge.

Die Auswahl ist groß, die Entscheidung individuell

Wie auch beim Yoga gilt für die Wahl der richtigen Yogakleidung, dass sich jeder in seiner eigenen Haut wohlfühlen muss. Denn die Unterschiede zwischen weiten Yogapants, ökologischer Fertigung und hautengen Sportoberteilen sind teils riesig.
Eine Patentlösung gibt es nicht, dafür ist Yoga zu diversifiziert. Die richtige Kleidung soll schließlich dabei helfen, Körper und Geist weiter in Einklang zu bringen. Und das ist ein sehr individuelles Konzept.

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