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Wie unsere Städte nachhaltiges Wohnen fördern

Fahrraeder_Goettingen_2012

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Wie unsere Städte nachhaltiges Wohnen fördern

Unsere Städte sind seit langem dafür bekannt, laute, stinkende und schmutzige Orte zu sein. Aber es ist toll zu sehen, wie städtische Räume von Schöneberg bis Stuttgart große Schritte zur Anpassung an nachhaltige Lebenstrends unternehmen.

Die südwestliche Stadt Freiburg wird seit langem als Europas grünster urbaner Raum angesehen. Das ist nicht nur, weil die Stadt erfolgreich war, Menschen zu ermutigen, auf das Auto als wichtigstes Transportmittel zu verzichten, sondern auch, weil Freiburgs ehrgeizige Öko-Wohnungsbauprojekte gezeigt haben, dass unsere Häuser einen Beitrag zum nachhaltigen Leben leisten können.

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Stuttgart ist eine weitere südwestliche Stadt, die viele zukunftsorientierte Anstrengungen unternahm, um die schlechte Luftqualität zu bekämpfen. Da über 60% von Stuttgart mit Grünflächen bedeckt sind, hat dies die Entstehung von sogenannten Belüftungskorridoren voran gebracht, die der Stadt helfen, jedes unerwünschte Aufheizen der Stadt, das die Luftverschmutzung verursacht, zu vermeiden.

Aber während es staatlicher und institutioneller Maßnahmen zur Umsetzung dieser großartigen Pläne bedarf, ist klar, dass auch Unternehmen und Einzelpersonen die Nachhaltigkeitsherausforderung annehmen müssen. Alles, von unserem Verbrauch von Kunststoff bis zu unseren persönlichen Fortbewegungsmitteln, kann eine Rolle bei der Förderung unseres Lebensstandards und der Hilfe für unseren Planeten spielen.

Es ist klar, dass verbraucherinitiierte Trends den Unternehmen einen guten Hinweis darauf geben, wie sie eine nachhaltige Lebensweise umsetzen sollen. Obwohl nur rund 2% der Deutschen Vegetarier sind, ist es gut zu sehen, dass Liefermarken wie Deliveroo Restaurants im Angebot haben, die fleischfreie Optionen enthalten, um den Verbrauchern gerecht zu werden, die auf den umweltfreundlicheren vegetarischen und veganen Lebensstil umgestellt haben.

Vegetarische Speisen sind nicht nur gesünder für unsere Körper, sondern haben auch einen viel größeren Nutzen für den Planeten, da die Tierzucht für Lebensmittel mehr Treibhausgase generiert als der gesamte globale Verkehr.

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Aber ungeachtet unserer Transportmöglichkeiten und Ernährungsmuster bleibt die Frage, was mit der immensen Menge an Abfällen zu tun ist, die unsere Städte produzieren, eine der größten Herausforderungen für Nachhaltigkeit.

Auch Städte wie München sahen sich mit einem echten Problem in Bezug auf den Umgang mit der zunehmenden Menge an eingesammeltem Müll konfrontiert, und so ist klar, dass jetzt die Zeit gekommen ist, wo wir uns alle darauf konzentrieren müssen, wie wir die Menge unseres Abfalls begrenzen.

Egal ob man sein Essen aus Schöneberg geliefert bekommt oder in Stuttgart mit dem Rad zur Arbeit fährt, ist es klar, dass wir noch einen langen Weg vor uns haben sicherzustellen, dass unsere Stadtleben nachhaltiger sind und so auch eine noch bessere Grundlage für ein spirituelles Leben bieten.

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