Tiere

Tiere – Mitgeschöpfe – eine Vision

Schaf auf dem DeichTiere ~ Mitgeschöpfe ~ eine Vision

Wie wäre das: Tiere als gleichberechtigte, fühlende, denkende (JA!) Mitgeschöpfe zu betrachten?

Bei vielen Menschen sträubt sich da was. Eine Beschreibung des Ist-Zustandes:

Viele lieben ihre Katze, ihren Hund, kurz: ihr Haustier über alles. Diese Liebe endet an der Haustür. Das unermessliche Leid der Tiere in Massentierhaltung, Millionen Hühner in riesigen Ställen, die sich gegenseitig tot trampeln, Kühe in der Anbindehaltung, ihr Leben lang bei künstlichem Licht, Babies die ihnen sofort nach der Geburt weggenommen werden für’s Kalbsschnitzel und damit sie Milch liefern, Schweine auf Gitterrosten stehend ihr Leben lang im Ammoniakgestank ihrer eigenen Exkremente, ein Tierpfleger für 4000 Schweine, Primaten, unsere Verwandten im Tierversuch, Ziegen, die ungeschickte Medizinstudenten im Spritzensetzen-lernen über sich ergehen lassen müssen, Schlachttiertransporte quer durch Europa, die EU finanziert es … und … und … und.

Und kein Politiker interessiert sich dafür – Tiere sind schließlich keine Wählerstimmen.

Der Grund dafür: Profitgier, Vernichtung von Kleinbauern, damit das Monopol für die Tierhaltung in wenigen Händen liegt und kein Kartellamt interessiert sich dafür. Bei der Hühner-Massentierhaltung ist das schon gelungen, bei Schweinen und Rindern wird erfolgreich daran gearbeitet. Und vor allem: WIR, die wir wissen und zuschauen oder meist noch nicht mal hinschauen, nicht wissen wollen und das alles dulden.

Nur: wir sind mit unserem Nichthinschauen genauso verantwortlich!

Wir leben in einer Zeitqualität, die Unehrlichkeit und Egoismus auf Kosten anderer nicht mehr duldet. Wir bekommen IMMER die Rechnung dafür, in welcher Form auch immer. Sei es in Form von Krankheiten, von sogenannten Schicksalsschlägen. Weil wir immer und jederzeit und überall mit allem und jedem verbunden sind. Fragen Sie die Quantenphysiker, die können das gut erklären. Oder einfach mal Stephen Hawking/Leonard Mlodinow lesen: Der große Entwurf – eine Erklärung des Universums.

Das Benutzen der Tiere zur Aufrechterhaltung der kollektiven Angstfelder – wem nutzt es? Und wer benutzt damit auch uns, unsere Energie, unsere Aufmerksamkeit?

Die Vision, meine Vision (danke dass Sie immer noch dabei sind!): anerkennen dass wir ALLE Geschöpfe Gottes sind, der Urquelle – oder wie auch immer jeder das für sich definieren mag. Wir ALLE haben ein Recht auf körperliche und geistige Unversehrtheit, auf ein wahrlich lebenswürdiges Leben.

Wir ALLE haben ein Recht auf Liebe und Zuneigung, auf Verständnis und Anerkennung.

Und wir ALLE haben Zugang zu allen Informationen auf ganz vielen Wegen. Wie reich kann unser Leben sein, wenn wir offen sind für die Kommunikation mit ALLEN Lebewesen, mit den Tieren, den Pflanzen, den Elementarwesen im Wasser, in der Luft und auf/in der Erde und den vielen Daseinsformen auf diesem Planeten Erde. Und mit unseren Sternengeschwistern im Universum, in den Multiversen. Und nicht Jeder muss die Kommunikation mit allen Daseinsformen sofort perfekt beherrschen.

Was für ein Wort übrigens: beherrschen, herrschen über Andere, mein Thesaurus versagt hier bei einer besseren Definition. Ich bin für jede Hilfe dankbar … :-). Hhhmm – wie wäre es mit „können, meistern“. Ja – Meisterschaft erlangen in unserem Leben, Macht/Kraft in Form der eigenen Ermächtigung leben. Marianne Williamson hat das meisterhaft zum Ausdruck gebracht:

„Unsere tiefgreifendste Angst ist nicht, dass wir ungenügend sind.

Unsere tiefste Angst ist, über das Messbare hinaus kraftvoll zu sein.

Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, das uns erschreckt.

Wir fragen uns, wer bin ich, mich brillant, großartig, talentiert, phantastisch zu nennen?

Aber wer bist Du, Dich nicht so zu nennen? Du bist ein Kind Gottes.

Dich selbst klein zu halten, dient nicht der Welt.

Es ist nichts Erleuchtendes daran, sich so klein zu machen, dass andere um Dich herum sich nicht sicher fühlen.

Wir sind alle bestimmt, zu leuchten, wie es die Kinder tun.

Wir sind geboren worden, um den Glanz Gottes, der in uns ist, zu manifestieren.

Und wenn wir unser eigenes Licht erscheinen lassen, geben wir unbewusst anderen Menschen die

Erlaubnis dasselbe zu tun.

Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch andere.“

Und anerkennen und mit großer Dankbarkeit erfüllt sein über die Hilfe, die wir von anderen Lebensformen bekommen können – wenn wir offen sind. Wenn wir Sorge tragen für jedes Geschöpf das unserer Hilfe bedarf.

Zu groß, zu viel auf einmal? Gut, dann für den Anfang eine Nummer kleiner: wo kommt die Nahrung her, die wir zu uns nehmen, die Medikamente, die Dinge mit denen wir uns umgeben, wie werden sie produziert, wer bezahlt dafür mit Entbehrungen, Schmerzen, mit seinem Leben? Oder auch nicht – die Alternativen werden täglich mehr und alle Informationen stehen jedem zur Verfügung, der wissen will.

Einige der Alternativen sind als Link auf meiner Homepage und ich freue mich über jede Zuschrift mit Infos.

(c) Gisela Benz
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Homepage: www.GilaBenz.de