Ernährung

Was steckt eigentlich in unserem Essen?

Wasser-paprikaWas steckt eigentlich in unserem Essen?

Bereits vor Jahren habe ich schon vieles auf bio, regional und saisonal bei mir in der Küche umgestellt. Zwischenzeitlich gehe ich auch immer mehr dazu über, vieles wieder selbst herzustellen. Mit Brot und Marmelade fing es damals alles an. Der Impuls, vieles selbst zu machen und zu kochen, wird immer stärker. Vor allem, wenn ich mir anschaue, was in unserem Essen so alles drinsteckt (manches will ich vielleicht auch gar nicht wissen…).

Einige Zutaten / Zusätze in gekauften Produkten sind klar. Ja, verstehe ich.
Aber bei manchen Dingen frage ich mich: muss das wirklich sein?

Es heißt immer so schön, dass die „Macht“ bei den Verbrauchern liegt. Oder alternativ, dass diese die Produkte so haben wollen. Wirklich?

Wer nimmt sich denn tatsächlich die Zeit, alles Kleingedruckte zu lesen? Noch dazu, wenn man dazu meist eine Brille benötigt – also ich zumindest brauche eine dazu.

Muss an dritter Position beim Toast Brot der Zucker stehen? Noch dazu, wenn vorne groß und breit „Bio“ steht? Manchmal bin ich schon ein wenig erschrocken.

Natürlich ist es aufwendiger und zeitintensiver, wieder „back to the roots“ zu gehen und vieles selbst zu machen. Vieles kann ich auch nur am Wochenende selbst machen, weil die Zeit unter der Woche zu knapp ist.

Was spricht denn dafür, wieder „zurück“ zu gehen?
Schauen wir doch mal was in unserem Essen so alles stecken kann. Ich habe einmal einige Dinge unter die Lupe als Beispiel genommen.

Was steckt in unserem Essen?

Aluminium
Als ich das das erste Mal gelesen habe war ich erstmal sprachlos. Da stellt man das Deo um und benutzt vor allem bei „feuchten“ Lebensmitteln keine Alufolie mehr und dann steckt Aluminium im Essen? Ich muss das Wort „im“ direkt nochmals betonen. Aluminium in Laugenbrezeln, Aluminium im Salz, Aluminium in Backmischungen, Aluminium in Babynahrung…

Es ist nachweislich bewiesen, dass Aluminium sich im Körper ablagert. Und das schädlich. Es heißt, dass es die Nerven schädigen und dass neben Parkinson, auch Alzheimer daraus resultieren kann. Man kann es auch als Nervengift bezeichnen.

Deklariert ist es mit E-Nummern, zum Beispiel E173 (Farbstoff Aluminium) oder E521 (Aluminiumnatriumsulfat) und es gibt noch einige weitere…

Benzoesäure
Benzoesäure wird als Konservierungsmittel eingesetzt. Schaut mal nach, ob ihr E210 seht – das ist sie. Oftmals findet man die Benzoate bei aromatisierten Getränken, bei alkoholfreiem Bier oder auch bei Ketchup oder Marmeladen. Und ganz gravierend: bei Karotten-Babynahrung. An sich ist Benzoesäure nicht schädlich, jedoch wenn sie in Zusammenspiel mit anderen Dingen reagiert und so Benzol entsteht.
In Verbindung mit Vitamin C wirkt Benzoesäure besonders schädlich und kann krebserregende sein. Auch können Magenprobleme entstehen oder das Nervensystem kann beeinträchtigt werden.

Interessant ist zu wissen, dass über Jahre hinweg, der erlaubte Grenzwert immer mehr nach unten gesetzt wurde…

Cadmium
Cadmium ist ein Schwermetall – wie z.B. auch Blei oder Quecksilber.
Cadmium wird zwar durch die Lebensmittelindustrie nicht zugefügt, aber gelangt durch den Boden in die Pflanzen. Beispielsweise in die Kakaobohne, die dann wiederum zu Schokolade verarbeitet wird. Vor allem bei Edelbitterschokolade, die einen besonders hohen Anteil an Kakao hat, ist dies bedenklich. Auch viele Ölsaaten, wie Mohn und Sesam, oder Nüsse sind oftmals schwer belastet. Cadmium zu entgehen ist schwierig.

Hier ist es hilfreich schon einmal auf den biologischen Anbau zu achten. Und Vitamin C und Eisen helfen beim Cadmiumabbau im Körper.

Eisen 2 Gluconat
Wisst ihr was Eisen 2 Gluconat ist (E 579)?

Mit diesem Stabilisator kann man grüne Oliven, die eigentlich noch sehr jung sind, in die teureren schwarzen Oliven verfärben. Diese wären eigentlich wohlschmeckender, jedoch auch teurer. Ob dies schädlich ist, habe ich nicht herausgefunden. Ob mir diese Handhabung gefällt, jedoch schon. Rechtlich erlaubt ist das Schwärzen von Oliven…

Es ist als Laie schwer zu erkennen, ob es sich um die echten schwarzen Oliven handelt, oder ob grüne Oliven mit Eisengluconat geschwärzt wurden. Ein Indiz ist zum Beispiel die Farbe des Kerns. Ist dieser schwarz, wurden die Oliven geschwärzt.

Palmöl
Palmöl wird von der Industrie gerne verwendet, da es billig ist.
Problematisch ist es, wenn Palmöl auf über 200 C erhitzt wird. Dies ist jedoch notwendig, um es überhaupt verarbeiten zu können – in Schokolade, Kekse, Backwaren, Margarine, Brotaufstrichen… Und auch in Fertigpizza. Diese wird dann sogar nochmals zu Hause im Ofen bei über 200 C gebacken…

Studien haben nachgewiesen, dass auf über 200 C erhitztes Palmöl krebserregend sein kann. Ein Blick auf die Zutatenliste bringt Klarheit, ob Palmöl verwendet wurde.

Dies sind jetzt nur einige Beispiele, die nicht wirklich Appetit machen.

Was steckt in unserem Essen – das Kleingedruckte

Die verschiedenen Namen für Zucker dürften mittlerweile vielen geläufig sein. Diese erkennt man recht schnell, wenn man sich die Zutatenliste anschaut.

Anderes ist für uns oftmals aber gar nicht verständlich. Oder wisst ihr was es bedeutet, wenn auf dem Kaffeepaket „Melange“ steht? (Und damit meine ich jetzt nicht die österreichische Kaffeespezialität.)
Hier wurden die Kaffeebohnen mit Karamell oder Maltrodextrin gestreckt. Ich glaube, das will ich gar nicht trinken…

Mein Fazit:
Meiner Meinung nach hilft nur eines: lest das Kleingedruckte auf der Zutatenliste und entscheidet dann selbst, was ihr kauft und esst. Und geht nach eurem Gefühl.

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