spirituelle Musik

432 Hz – die magische Frequenz?

432-hz-musik-die-magische-frequenz-cd-cover432 Hz Musik

In meiner Arbeit als verantwortlicher Redakteur für das Ressort „Musik“ bei Spirit-Online begegnet mir immer wieder das Thema „432 Hz Musik“. Unzählige CDs, Bücher, Veranstaltungen und Artikel widmen sich mittlerweile diesem Thema und versprechen besonders tiefe Entspannung, Harmonisierung, Genesung und Stimmungsaufhellung, um nur einige der durch diese besondere Musikstimmung angeblich erzielten Wirkungen zu nennen.

Für mich liest sich das alles sehr vielversprechend, sodass ich beschlossen habe, mich mit diesem Thema „432 Hz“ mal etwas eingehender auseinander zu setzen. Ich werde im folgenden nicht alle angeblichen Vor- bzw. Nachteile der 432 Hz im Vergleich zur „gängigen“ 440 Hz Musik auflisten. Darüber gibt es ausreichend Lesestoff. Vielmehr frage ich mich, ob und warum es da Unterschiede gibt und wie wirken sie sich auf mich, bzw. auf Dich als Leser(-in) aus?

Am Ende dieses Beitrags habe ich einen kleinen Selbstversuch für Dich zusammengestellt, in dem Du für Dich herausfinden kannst, wie und ob überhaupt 432 Hz Musik auf Dich wirkt.

Was ist nun also dran, an diesem „432 Hz“ Phänomen?

Kurz etwas Physik (Aber nur kurz, keine Sorge…)

Musik ist Schwingung. Dies ist sehr gut am Beispiel einer Gitarre zu beobachten: Zupft man an einer Saite, so beginnt diese zu schwingen. Diese Schwingung erzeugt eine Schallwelle, welche sich – vereinfacht ausgedrückt – über die Luft ausbreitet und schlussendlich unser Ohr erreicht. Dadurch nehmen wir den Ton wahr. Je höher die Gitarrensaite angespielt wird, desto schneller schwingt sie. Anders herum: je tiefer die Saite angespielt wird, desto langsamer ihre Schwingung.

Die Anzahl solcher Schwingungen innerhalb 1 Sekunde wird nach dem deutschen Physiker Heinrich Hertz entsprechend in Hertz gemessen (abgekürzt: Hz). Wenn unsere Gitarrensaite nun also 440 mal in der Sekunde schwingt, erzeugt sie einen Ton, welcher 440 Hz entspricht. Dieser Ton wird in unserer Musik-Tonleiter als „ a‘ “ bezeichnet (oder auch: „eingestrichenes a“). In der Musikwelt spricht man von diesem Ton auch als „Kammerton“.

Der Kammerton

Als „Kammerton“ wird der Ton bezeichnet, auf dem beispielsweise ein Orchester eingestimmt wird. Ist gerade kein Tasteninstrument zur Hand, dann übernimmt diese Aufgabe in der Regel die Oboe. Sie spielt einen Ton an. Dieser wird vom Konzertmeister (1. Violine) abgenommen und schlussendlich an das ganze Orchester übertragen. Wer bereits ein Live-Konzert erleben durfte, hat diesen Vorgang sicherlich beobachtet. Durch dieses Einstimmen wird sichergestellt, dass alle Instrumente in der gleichen Tonhöhe gestimmt sind und miteinander harmonieren.

Der für diese Einstimmung allgemein verwendete Ton ist eben gerade dieses oben erwähnte „ a′ “. Und dieses kleine aber doch so wichtige „ a‘ “, der Kammerton also, ist der Ausgangspunkt der ganzen „432 Hz“ Polemik…

Kurz etwas Geschichte (auch wieder nur kurz, versprochen!)

Damit ein Instrument für den Hörer ein Wohlklang ist, muss es gestimmt sein. Dies geschieht seit Urzeiten so, spätestens jedoch, seit es Instrumente gibt, welche Melodien auf einer festgelegten Tonleiter wiedergeben. Sobald man zusammen musizierte und Stücke interpretierte, wurden auch die Instrumente aufeinander abgestimmt.

Bis ins 19. Jahrhundert hinein gab es keine einheitliche Stimmhöhe, sondern es wurde abhängig von der Region und nach Art der Musik unterschiedlich eingestimmt. Mit der zunehmenden Verbreitung von musikalischen Werken und einer immer internationaler werdenden Musikszene, wuchs jedoch das Bedürfnis nach einem einheitlichen Stimmton.

Über die Jahrhunderte wurden viele Vorschläge gemacht und Versuche unternommen, eine einheitliche Stimmung einzuführen, um eine internationale Anpassung der Instrumente und deren Stimmung zu gewährleisten. Diese Stimmungen lagen – je nach Einigung, Festlegung oder gar gesetzlicher Bestimmung – zwischen 409Hz und 461Hz. Das ist ein Unterschied von beachtlichen 52Hz. Für den gleichen Ton a‘ wohlgemerkt…

Im Jahr 1939 schlussendlich, wurde in London, während der internationalen Stimmtonkonferenz, eine Norm von 440 Hz für den Kammerton a’ erstellt. Diese Norm ist jedoch keine Obligation. Zum Zwecke der Vereinheitlichung der Stimmung, haben sich viele Länder – darunter auch Deutschland – dieser Empfehlung weitgehend angeschlossen. Bis heute wird dieser Standard-Kammerton allgemein angewendet, wenn auch mit Abweichungen (in deutschen und österreichischen Sinfonieorchestern ist eher 443 Hz üblich, in der Schweiz 442 Hz).

Als Standart hat sich aber bis heute die sogenannte „440 Hz“ Stimmung für den Kammerton a’ durchgesetzt. Aus diesem Grund ist so gut wie die gesamte Musik, welche wir auf CDs, im Radio oder Film und Fernsehen hören, auf 440 Hz gestimmt.

Deswegen spricht man im Allgemeinen auch von „440 Hz Musik“

Und warum jetzt ausgerechnet 432 Hz?

Kritiker dieses allgemein üblichen 440 Hz Standards bezeichnen diesen als „unnatürliche“ Frequenz, welche sich unter anderem stressfördernd und sogar schädigend auf den Menschen ausüben soll.

Eine Schwingung von 432 Hz für den Kammerton a’ hingegen, sei – so das Argument – die Stimmung eines „rein mathematischen Grundtons der Natur“.

In diese Richtung argumentieren u.a. auch Wissenschaftler:

Sauveur

Joseph Sauveur (1653–1716) gilt als der Begründer der wissenschaftlichen Akustik. Er und der deutsche Musiker und Physiker Ernst Chladni (1756–1827) schlugen eine Stimmung für eine Tonleiter vor, welche auf dem Grundton C mit 1 Hz, also eine einzige Schwingung pro Sekunde, basiert. Spielt man nun auf dieser Tonleiter aufwärts, so hat das C eine Oktave höher eine Frequenz von 2 Hz. Das weitere, wieder eine Oktave höher, schwingt mit 4 Hz und das übernächste mit 8 Hz.

Folgt man dieser Tonleiter nun immer weiter bis hoch zum Kammerton a‘, so erhält man für diesen eine Frequenz, bzw. Schwingung von
432 Hz.

Schumann

Einem anderen Ansatz folgt die sogenannte Schumann-Resonanz, benannt nach ihrem Entdecker, dem Physiker Winfried Otto Schumann, welcher 1960 experimentell nachwies, dass ein Teil der Erdatmosphäre einen Hohlraumresonator bildet, so dass sich elektromagnetische Wellen mit bestimmten Resonanzfrequenzen einstellen. Diese sogenannte „Schwingung oder Resonanz des Planeten Erde“ liegt gemäss Schumanns Berechnungen bei 8 Hz.

Transponiert man nun diese für das menschliche Ohr nicht hörbare Frequenz hinauf bis in den hörbaren Bereich und bis hin zum Kammerton a‘, so liegt dieser erneut bei
432 Hz.

Cousto

Der schweizer Musikwissenschaftler Hans Cousto wurde durch seine Arbeit über die Berechnung der „harmonikalen Kammertöne“ bekannt. Er leitete sogenannte „Planetentöne“ aus Rotations- und Umlaufperiodenzeiten von Planeten ab. Die dadurch entstandenen Töne nannte er beispielsweise „Tageston“ für den Ton einer Erdumdrehung oder „Jahreston“ für den errechneten Ton aus der Schwingung einer kompletten Umlaufbahn der Erde um die Sonne.

Dieser errechnete Jahreston entsprach dem Ton Cis bei einer unvorstellbar tiefen Frequenz von 0,0000000316875412 Hz. Diese niedrige Frequenz ist für das menschliche Ohr nicht hörbar. Deshalb transponierte Cousto diesen Ton um 32 Oktaven höher. Der daraus resultierende Ton Cis liegt bei einer Frequenz von 136,10 Hz. Und entspricht somit, laut Cousto, einem „für uns hörbaren Ton eines Erdenjahres“.

Folgt man nun diesem Cis weiter bis zum Kammerton a‘, so liegt dieser bei
432 Hz.

Kleiner Unterschied mit großer Wirkung?

Der Unterschied zwischen 432 Hz und 440 Hz beträgt 8 Hz, was in unserer westlichen Tonleiter in etwa einem 1/7 Halbton entspricht. Ein Höhenunterschied, welcher von einem musikalisch ungeschulten Gehör kaum wahrgenommen wird.

Kritiker der 432 Hz-Stimmung führen demzufolge auch an, dass die erwähnten Vorzüge dieser Stimmung eher einem subjektiven Wunschdenken entsprächen. Rein wissenschaftlich gesehen jedenfalls, konnte ein physischer Effekt von 432 Hz Musik auf den Körper bislang noch nicht nachgewiesen werden. Dennoch scheinen die Auswirkungen grundlegend, wenn man die Meinungen und Ansichten der 432 Hz Befürworter in Betracht zieht:

Der österreichische Philosoph und Esoteriker Rudolf Steiner (1861-1925) beispielsweise, beschäftigte sich ausführlich mit dieser Grundstimmung und kam zu der Erkenntnis: “Die Schwingung c=128 Hz hat, subjektiv gesprochen, beim Anhören etwas wie eine Wärmehülle um sich.” (c =128 Hz entspricht einem Kammerton a‘=432 Hz [Anm.d.Red.])

Es heißt auch, Musik in 432 Hz führe zur Synchronisation der beiden Gehirnhälften, harmonisiere unsere Zellen und hätte eine fühlbar entspannende und heilsame Wirkung auf den Menschen. Sie öffne das Herz und lasse uns in Resonanz mit dem Ton der Erde schwingen.

Der Klang von Musik in 432 Hz wird oft als runder und weicher empfunden, wogegen die auf 440 Hz gestimmte Musik angeblich ein härteres Klangbild vermittelt.

Warum sind 432 Hz oft „entspannender als“ 440 Hz?

Ich habe bei meinen Recherchen bemerkt, dass Aussagen wie „klingt wärmer als“, „ist sanfter als“ oder „erlebe ich entspannender als“ in den meisten Fällen auf einen direkten Vergleich zweier Stimmungen zurückzuführen sind. Somit bilden sie eine logische Schlussfolgerung aus dem Vergleich zweier aufeinanderfolgenden Eindrücke.

Wenn ich mir ein beliebiges Musikstück zuerst in einer 440 Hz Stimmung und danach in einer 432 Hz Variante anhöre, so erscheint mir die zweite immer weicher, ruhiger, sanfter, entspannender. Logisch. Denn die 432 Hz Stimmung ist – wenn auch minimal – tiefer gestimmt. Und in einem direkten Vergleich erscheint uns eine tiefere Wiedergabe eines Stückes auf eine subtile Art und Weise „irgendwie“ ruhiger, entspannender, erdender, usw., was auf die Natur des tieferen Klanges, seine langsamere Schwingung und seine entsprechende Wirkung zurückzuführen ist.

Gleichsam verhält es sich gegenteilig, wenn das Stück zuerst in 432 Hz und gleich danach in 440 Hz abgespielt wird. Die zweite Wiedergabe wird, bedingt durch ihre leicht erhöhte Stimmung, unvermeidlich einen „beunruhigenderen“ und „härteren“ Charakter besitzen.

Wohlgemerkt: Es handelt sich hier um subtile Empfindungen, bedingt durch die minimalen Unterschiede in den jeweiligen Tonhöhen. Für viele aber dennoch klar spürbar.

Das „Magische“

Ich habe für diesen Beitrag in Büchern, Nachschlagewerken und im Internet recherchiert. Habe mir Dokumentationen über das Thema angesehen, Foren durchgelesen und kopfschüttelnd über haarsträubende Verschwörungstheorien geschmunzelt. Ich habe mir einiges an „432 Hz Musik“ angehört, ja schlussendlich sogar selber welche in dieser Stimmung komponiert. Mein Fazit: Ich kenne mich jetzt wesentlich besser mit Schwingungen aus. Aber weiter bin ich nicht wirklich…

Aber ….

Es gibt diese „Magische“!

Um es vorweg zu nehmen: Eine Schwingung, egal in welcher Frequenz, hat nichts „Magisches“ an sich. Es ist ein rein physikalischer Vorgang, welcher wiederum eine physikalische Reaktion in Form einer Resonanz hervorruft. Extreme Schwingungen sind zwar in der Lage, „Zaubereien“ zu vollbringen. So wie eine extrem tiefe Frequenz es unter Umständen vermag, eine Kerze zum Erlöschen zu bringen oder eine extrem hohe Frequenz ein Glas zerspringen lassen kann. Aber dies sind, wenn auch beeindruckend, rein physikalische Phänomene.

Dieses „Magische“ sind aus meiner Sicht auch nicht die 432 Hz oder die Effekte, welche sie auslösen (oder auch nicht).

Das wirklich „Magische“ sind WIR!

Wir Lebewesen, welche in der Lage sind, in unserem Inneren zu spüren und zu fühlen. Wir, die eine “innere Stimme” besitzen, welche uns mitteilt, ob etwas richtig oder falsch ist und mit ihrem Urteil nie (!) falsch liegt. Wir, die die Fähigkeit besitzen, auf den Einfluss einer Wirkung zu reagieren und – insbesondere wir Menschen – ihn bewusst wahrzunehmen und darüber zu reflektieren.

Das ist wahrlich „Magisch“!

Etwas ist, aber was?

Eine unumstrittene Tatsache ist, dass Musik grundsätzlich und potentiell eine positive Wirkung auf den Körper und die seelische Verfassung hat. Nicht ohne Grund wird sie deshalb seit vielen Jahren in der Musik- und Klangtherapie erfolgreich angewandt. Jedoch erfolgen diese Anwendungen zumeist unabhängig davon, ob die Musik jetzt in einer 432 Hz oder 440 Hz Stimmung vorliegt. Somit kann auch hier keine eindeutige Aussage zugunsten der einen oder anderen Frequenz gemacht werden.

Zusammenfassend ist die Thematik der 432 Hz Stimmung aber, zumindest in theoretischer Hinsicht, spannend. Auch praktisch gesehen, muss ich zugeben, dass ich mich beim Anhören von 432 Hz Musik durchaus entspannt und „irgendwie wohl“ gefühlt habe. „Irgendetwas scheint da zu sein“ war mein vorherrschender Gedanke. Aber was genau…. Nun ja: Wenn es so einfach wäre, das „was“ und „warum“ in Worte zu fassen, wäre dieser Artikel wohl überflüssig.

Feng Shui

Ich versuche mal, meine gewonnenen, persönlichen Eindrücke über die 432 Hz Musik mit dem „Feng Shui“ zu vergleichen. Das mag jetzt für den einen oder anderen weit hergeholt sein, hat in meinem Empfinden aber etwas Vergleichbares.

Man stelle sich vor, man betritt zweimal hintereinander einen gleichen Ort. Einmal ist dieser Ort nach den Regeln des „Feng Shui“ eingerichtet, einmal ohne. So fühl man sich in der ersten Einrichtung „irgendwie wohler“. „Alles ist irgendwie harmonischer“. Aber erklären oder beim Namen nennen kann man es nicht. So oder so ähnlich fühlt sich für mich 432 Hz Musik an.

Inwiefern sich 432 Hz Musik positiv, angenehm oder gar heilsam auf den eigenen Körper, den Geist und die Seele auswirkt, bleibt meiner Meinung nach schlussendlich dem Ermessen jedes einzelnen überlassen. Jeder reagiert anders auf einen Anreiz, hat einen eigenen Geschmack und eigene Vorlieben. So wie das Zupfen einer Saite je nach Instrument einen anderen Klang hervorbringt, so entsteht etwas Einzigartiges in jedem von uns, wenn wir uns auf 432 Hz gestimmte Musik einlassen.

Ein Selbstversuch für Dich

Damit Du Dir selber einen Eindruck verschaffen kannst, habe ich im folgenden zwei kleine Musikstücke bereitgestellt, welche Du Dir anhören kannst, um Dir vielleicht selber eine Meinung zu bilden.

Dazu habe ich ein möglichst gängiges Instrument ausgewählt: Das Klavier. Zudem ein Stück, welches vielen bekannt sein dürfte: Das Praeludium Nr 1 in C-dur aus dem „Wohltemperierten Klavier“ von Johann Sebastian Bach (BWV 846). Das Stück ist einmal in der 440 Hz Stimmung und einmal in der 432 Hz Version vorhanden. Welche welche ist, verrate ich an dieser Stelle natürlich nicht …

Zuvor noch ein kleiner Tipp:

1. Falls Du Dir einen möglichst unbeeinflussten Eindruck über die Wirkung von 432 Hz Musik verschaffen möchtest und einen direkten Vergleich verhindern willst, empfehle ich Dir, die beiden Audio-Beispiele NICHT nacheinander abzuspielen! Höre Dir erst eines der beiden Stücke an (egal welches) und fühle, wie es auf Dich wirkt.

2. Lasse etwas Zeit zwischen den beiden Audio-Beispielen verstreichen und verbringe diese Zeit mit einer anderen Aktivität. Gerne auch mit einem anderen akustischen Eindruck.

3. Kehre nach einer Weile wieder zu diesem Beitrag zurück und höre Dir das andere Stück an. Fühle, wie dieses zweite Beispiel auf Dich wirkt.

Praeludium Nr 1 in C-dur (Johann Sebastian Bach)
interpretiert von Kimiko Ishizaka
(public domain unter der Lizenz CC0 1.0 )

Audio-Beispiel 1:    

Audio-Beispiel 2:    

 

Du kannst Dich danach auch gerne vergewissern, ob Dein Empfinden den tatsächlichen Stimmungen entspricht und einen direkten Vergleich machen: Spiele dazu die beiden Stücke nacheinander an. Das leicht tiefer klingende ist die 432 Hz Stimmung. Solltest Du keinen Unterschied raushören, habe ich Dir die Lösung unter folgendem Link aufgeschrieben: Lösung der Audiobeispiele

Ich wünsche Dir eine inspirierende Erfahrung beim Anhören und bin sehr gespannt, wie diese beiden unterschiedlichen Stimmungen auf Dich wirken.

Möchtest Du Deine Eindrücke teilen, dann gerne als Kommentar unter diesem Beitrag. Möchtest Du Dich zu dem Thema 432 Hz Musik generell mitteilen? Dann schreib auch gern einen Kommentar.

03.04.2019
Dany Nussbaumer
Alle Beiträge des Autors auf Spirit Online

6 Kommentar(e)

    • Hallo Gerhard! Nein. Am Alter liegt es definitiv nicht! 🙂 Der Unterschied in der Tonhöhe ist minimal und von einem musikalisch ungeschulten Gehör kaum wahrzunehmen. Es heisst, der Unterschied liege in den Schwingungen, welche sich bei einer Stimmung von 432 Hz harmonischer auf Körper und Geist auswirken sollen. Und diese Wirkung wird meiner Meinung nach von jedem unterschiedlich empfunden. Manche mehr, manche weniger, manche wiederum gar nicht oder nur unbewusst.

  • Für mich war der Tonhöhenunterschied bereits beim ersten Ton deutlich wahrnehmbar. Welches der beiden Beispiele ich als “angenehmer” empfinde, vermag ich jedoch nahc kurzer Hörprobe nicht wirklich eindeutig zu sagen. Es mag sein, dass ich dazu erst einmal viel Musik in 432 Hz hören muss, wahrscheinlich auch bei 432 Hz-Musik meditieren, um zu spüren, wie es auf mein Unterbewusstsein wirkt. Rein von der Logik her würde ich 432 Hz bevorzugen, doch das beruht erst einmal auf rein rationalen Erwägungen.
    Fazit: In Ruhe ausprobieren und hineinfühlen…

  • Sehr guter Artikel, vielen Dank! Aber ich versteh das Ergebnis der Hörbeispiele nicht. Entweder mein Gehör ist komisch, oder die Lösung ist verdreht. Denn die angeblich 432 Hz-Hörprobe klingt in meinen Ohren höher (klarer, prägnanter) als die 440 Hz-Hörprobe, die bei meinem Ohr als tiefer/dumpfer ankommt. Es müsste aber umgekehrt sein, oder nicht.

  • Ein paar Anmerkungen zu diesem interessanten Artikel: Als professioneller klassischer Musiker kann ich nur sagen, dass die Aussage “Als Standart(d) hat sich aber bis heute die sogenannte „440 Hz“ Stimmung für den Kammerton a’ durchgesetzt. Aus diesem Grund ist so gut wie die gesamte Musik, welche wir auf CDs, im Radio oder Film und Fernsehen hören, auf 440 Hz gestimmt.” ganz sicher nicht zutrifft. Wie du schon richtig geschrieben hast, hat sich der Kammerton 443 Hz zumindest im deutschsprachigen Raum und zunehmend auch in Europa durchgesetzt. Ich habe bei unzähligen Film-und Pop-Produktionen mitgespielt, hier war selbst bei amerikanischen Produktionen der Kammerton auf mindestens 442 Hz….
    Ansonsten gab es immer wieder Diskussionen um den “richtigen” Kammerton, zuletzt 1988 sogar eine Petition namhafter Musiker zur Herabsetzung auf 432 Hz:
    https://archive.schillerinstitute.com/programs/program_brainin_6_6_90.html?fbclid=IwAR0XrJyA3SlqTXPb9FhcYWyNXDL9qthB7XOI1ec5ZPczzsEU88riVKkF2Io#Schiller_Petition
    Ganz egal wie man dazu steht, als Cellist finde ich es immer wieder faszinierend, wenn ich nach einer längeren Spiel- und Hörpause (gibts nur im Sommer..;-)) mein Cello nehme und rein nach Gefühl einstimme (ich habe kein absolutes Gehör). Da bin ich regelmässig weit unter den 443 Hz, wenn auch nicht bei 432…..Also irgendwas ist schon dran an der Geschichte….
    Beste Grüße, Klaus

  • Für mich hört sich die 2. Version angenehmer an. Als Nichtmusiker und spiritueller Lehrer nähere ich mich Musik nicht nur mit den Ohren sondern durch spiritueller Arbeit. Ich glaube das die Unterschiede zwischen Interpretationen bedeutender sind.

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    • Hallo Gerhard! Nein. Am Alter liegt es definitiv nicht! 🙂 Der Unterschied in der Tonhöhe ist minimal und von einem musikalisch ungeschulten Gehör kaum wahrzunehmen. Es heisst, der Unterschied liege in den Schwingungen, welche sich bei einer Stimmung von 432 Hz harmonischer auf Körper und Geist auswirken sollen. Und diese Wirkung wird meiner Meinung nach von jedem unterschiedlich empfunden. Manche mehr, manche weniger, manche wiederum gar nicht oder nur unbewusst.

  • Für mich war der Tonhöhenunterschied bereits beim ersten Ton deutlich wahrnehmbar. Welches der beiden Beispiele ich als “angenehmer” empfinde, vermag ich jedoch nahc kurzer Hörprobe nicht wirklich eindeutig zu sagen. Es mag sein, dass ich dazu erst einmal viel Musik in 432 Hz hören muss, wahrscheinlich auch bei 432 Hz-Musik meditieren, um zu spüren, wie es auf mein Unterbewusstsein wirkt. Rein von der Logik her würde ich 432 Hz bevorzugen, doch das beruht erst einmal auf rein rationalen Erwägungen.
    Fazit: In Ruhe ausprobieren und hineinfühlen…

  • Sehr guter Artikel, vielen Dank! Aber ich versteh das Ergebnis der Hörbeispiele nicht. Entweder mein Gehör ist komisch, oder die Lösung ist verdreht. Denn die angeblich 432 Hz-Hörprobe klingt in meinen Ohren höher (klarer, prägnanter) als die 440 Hz-Hörprobe, die bei meinem Ohr als tiefer/dumpfer ankommt. Es müsste aber umgekehrt sein, oder nicht.

  • Ein paar Anmerkungen zu diesem interessanten Artikel: Als professioneller klassischer Musiker kann ich nur sagen, dass die Aussage “Als Standart(d) hat sich aber bis heute die sogenannte „440 Hz“ Stimmung für den Kammerton a’ durchgesetzt. Aus diesem Grund ist so gut wie die gesamte Musik, welche wir auf CDs, im Radio oder Film und Fernsehen hören, auf 440 Hz gestimmt.” ganz sicher nicht zutrifft. Wie du schon richtig geschrieben hast, hat sich der Kammerton 443 Hz zumindest im deutschsprachigen Raum und zunehmend auch in Europa durchgesetzt. Ich habe bei unzähligen Film-und Pop-Produktionen mitgespielt, hier war selbst bei amerikanischen Produktionen der Kammerton auf mindestens 442 Hz….
    Ansonsten gab es immer wieder Diskussionen um den “richtigen” Kammerton, zuletzt 1988 sogar eine Petition namhafter Musiker zur Herabsetzung auf 432 Hz:
    https://archive.schillerinstitute.com/programs/program_brainin_6_6_90.html?fbclid=IwAR0XrJyA3SlqTXPb9FhcYWyNXDL9qthB7XOI1ec5ZPczzsEU88riVKkF2Io#Schiller_Petition
    Ganz egal wie man dazu steht, als Cellist finde ich es immer wieder faszinierend, wenn ich nach einer längeren Spiel- und Hörpause (gibts nur im Sommer..;-)) mein Cello nehme und rein nach Gefühl einstimme (ich habe kein absolutes Gehör). Da bin ich regelmässig weit unter den 443 Hz, wenn auch nicht bei 432…..Also irgendwas ist schon dran an der Geschichte….
    Beste Grüße, Klaus

  • Für mich hört sich die 2. Version angenehmer an. Als Nichtmusiker und spiritueller Lehrer nähere ich mich Musik nicht nur mit den Ohren sondern durch spiritueller Arbeit. Ich glaube das die Unterschiede zwischen Interpretationen bedeutender sind.

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