Adventszeit – Traditionen und Kindheitserinnerungen

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adventszeit-kindheitserinnerungen-girlAdventszeit: Erinnerungen an die Kindheit

Zeit für Stille, Besinnung und Vorbereitung auf die heiligen Rauhnächte
Bei uns daheim war die Adventszeit immer etwas ganz Besonderes:
Hier im Schwarzwald auf 1000 Metern begann es spätestens jetzt zu schneien, der Alltag wurde ruhiger und durchs Haus zogen die unterschiedlichsten Düfte, die zum einen von den frisch geschnittenen Tannenzweigen stammten, aber auch von den vielen guten Zutaten und Gewürzen, die meine Mutter bei weihnachtlicher Musik mit viel Sorgfalt und Liebe zu einem Meer von Plätzchen verarbeitete.

Ein Teil hiervon wurde in kleine Zellophan-Tüten mit Goldsternen verpackt, mit einem schönen Goldband verziert und als Geschenk für Verwandte, Freunde, Nachbarn und Bekannte aufbewahrt, um sich an Weihnachten für viele kleine Gefälligkeiten und schöne Momente zu bedanken – der andere Teil wurde in weihnachtliche Blechdosen verpackt, gut versteckt und über die Adventszeit sehr „rationiert“ freigegeben, so dass es wirklich etwas ganz Besonderes war, wenn wir das ein oder andere Plätzchen schon vor Weihnachten ergattern konnten.

Auch war es total spannend, wenn vielleicht einmal ganz unerwartet „freie Bahn“ war und wir Kinder uns dann natürlich umgehend auf die Suche nach dem diesjährigen Versteck begeben haben, um das ein oder andere Plätzchen zu stibitzen – das natürlich noch viiiiel besser schmeckte als die „offiziell“ auf den Tisch gestellten.

Während des Backens erzählte meine Mutter oft von früheren Zeiten, von alten Gebräuchen… und wie es damals in ihrer Kindheit war. Und ich glaube, sie spürte dieselbe Wehmut, die ich spüre, wenn ich heute an meine Kindheit denke – an diese so besondere Zeit:

Die Adventszeit. Eine Zeit, in der die Uhren irgendwie anders liefen, als sie es sonst taten, wo irgendwie alles spannend und aufregend war…

Heutzutage… – ja heutzutage werden wir mit dem Advent meistens schon Anfang September konfrontiert: Nämlich direkt im Anschluss an die Sommerferien! Dann nämlich, wenn die Supermarktregale gefüllt werden mit Lebkuchen, Schokoladen- Nikoläusen, gebrannten Mandeln – und nicht zu vergessen durch die Werbung im Fernsehen, die uns manchmal geradezu penetrant daran erinnert, endlich die Weihnachtsgeschenke einzukaufen, da sonst womöglich alles zu spät ist…

Nicht selten fällt da (und das zu Recht…) der Spruch: So ein Wahnsinn!

Doch auch wenn die Neigung dazu immer wieder da ist, diesen Wahnsinn zu verurteilen:
Wir sollten uns immer wieder daran erinnern, dass es ganz in unserer eigenen Hand liegt, ob wir diese Zeit für uns als eine Zeit der Ruhe, Besinnung und Innenschau nutzen – oder ob wir getrieben von uns selbst von einem Weihnachtsmarkt zum nächsten hetzen und uns von der medialen Hektik mitreißen lassen.

Und grade jetzt, in diesem Moment, während ich hier über meine Kindheitserinnerungen schreibe, ist mir klar, dass ich in diesem Jahr endlich wieder einmal Plätzchen backen werde! Und ich werde sie nicht allein backen – sondern zusammen mit meiner Mutter.

Sie hat nämlich nicht aufgehört, die Plätzchen- Tradition über all die Jahre aufrechtzuerhalten. Obwohl mein Vater mittlerweile gestorben ist und wir Kinder natürlich alle schon längst aus dem Haus sind… – und trotz Arthrose in den Händen.

Ich werde also Plätzchen backen… und ich werde wie früher einen Adventskalender basteln… und ich werde mir Zeit nehmen: Zeit für meine Lieben um mich herum, Zeit vor einer brennenden Kerze zu sitzen und einfach nichts zu tun, Zeit für meine Erinnerungen – und Zeit für meine Träume und Visionen.

Vielleicht tritt dann die Wehmut in den Hintergrund und nach vorne kommt MUT:
Der Mut, vielleicht auch noch andere Dinge einfach wieder so zu machen, wie’s früher einmal war…

Bist du dabei?
So kann der Advent vielleicht auch für dich (vielleicht endlich wieder einmal…) zu einer Zeit der Stille, der Besinnung – und nicht zuletzt auch der Vorbereitung für die heilige Zeit, die Weihnachtszeit und die Zeit der Rauhnächte werden.

Als kleine Unterstützung gibt’s heute von mir für dich noch ein Geschenk, nämlich meinen (für dich kostenfreien)
„virtuellen Adventskalender“www.isolde-senn.de/adventskalender/
Lass dich überraschen von netten Kleinigkeiten:
Geschichten / Musik / Besinnliches / Humorvolles / Meditatives…
Und als kleine Überraschung wartet sogar das ein oder andere Geschenk auf dich!

13.11.2018
Isolde Senn

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Isolde Senn


Isolde Senn
Mit ihrer Berufung und Leidenschaft als Gesundheits- und Bewusstseinscoach unterstützt sie andere Menschen, den Weg zu sich selbst zu finden, Selbstvertrauen zu gewinnen, sich über ihre Ziele klar zu werden, mehr Eigenverantwortung für ihr Leben zu übernehmen und vor allem: wieder mehr Spaß am Leben zu haben.

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