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Angst – raus aus den alten Stiefeln

blumen-deko-bootsKeine Angst haben ist ungesund, zu viel Angst haben macht krank!

Ganze Wirtschaftszweige nutzen unser Gefühl der Angst und wissen, dass wir viel Geld dafür bezahlen, um uns von unseren Ängsten gefühlt freizukaufen.
Versicherungen aller Art wollen uns Sicherheit vorgaukeln, und nutzen die energetische Schwachstelle Angst in unserem Gedanken- und Gefühlssystem. Es gibt Nichts, was wir nicht vertraglich versichern könnten.
Aber am Ende hilft uns eine vertragliche Versicherung nicht gegen die Ursachen unserer Angst, sondern leider nur dem Versicherungsvertreter vor seiner Angst der Altersarmut!

Unsere Angst ist wichtig, wenn wir sie aktiv und effektiv nutzen!

Angst macht krank, wenn wir ihr zu viel Raum geben und sie als Blockade im Leben vor uns herschieben. Sie nimmt uns soviel Kraft, dass darunter unsere Gesundheit leiden kann.

Was ist der Nutzen von Angst?

Das Angst ein sehr wichtiges Gefühl ist, das jeder von uns kennt, nutzen und schätzen sollte ist vielleicht neu. Sie ist ein sogenanntes Basisgefühl, mit dem wir alle ausgestattet sind. Angst dient in erster Linie dazu, unseren Körper fit, gesund und einsatzfähig zu halten. Und sie dient dazu, aus bereits gemachten Fehlern für die Zukunft zu lernen. Mit dieser Bedeutung ist ihr Sinn erfüllt.

Du kannst dir vorstellen, dass dein Körper grundsätzlich beim Leben in „freier Wildbahn“ einigen Gefahren ausgesetzt ist.
Du kannst dich verletzen, du kannst erfrieren oder verdursten, du kannst etwas Falsches essen oder trinken oder du kannst einem feindlichen Wesen begegnen, dass dir nach dem Leben trachtet.

In all diesen Fällen ist die Angst ein guter Ratgeber. Sie bewahrt dich vor Schmerz oder Tod, indem sie dich dazu bringt wegzulaufen, dich zu verweigern oder dich totzustellen und in Zukunft solche Situationen zu meiden.

Insofern wäre es dramatisch, wenn du das Gefühl Angst nicht kennen würdest.

Stell dir vor, du begegnest einem Säbelzahntiger und hättest keine Angst!
Unter Umständen war dein Leben dann sehr kurz, je nachdem wir hungrig der Tiger ist. Stell dir vor du isst alles, was dir vor den Mund läuft oder du fasst immer wieder auf eine heiße Herdplatte. Auch dann besteht Gefahr für Leib und Leben, deine Angst ist an diesen Stellen hilfreich, und sichert dein gesundes Überleben. Wichtig bei der Angst ist, dass auf das Gefühl Angst eine sofortige Reaktion folgt! Denn nur dann erfüllt sie ihren Sinn. 

Die modernen Säbelzahntiger

Es gibt wenig Säbelzahntiger heutzutage, aber die Aufgabe des Basisgefühls Angst, ist im Laufe der Jahrhunderte der menschlichen Entwicklung, unverändert. Angst soll dich schützen und deinen Körper gesund halten. Aber wie ist das mit der Angst in der heutigen Zeit?

In unserer kulturellen Entwicklung haben wir in den letzten Jahrhunderten gelernt, immer mehr unserem Verstand, als unseren Gefühlen zu trauen.

Der Verstand führt uns aber in die Irre.

Bleiben wir bei dem Säbelzahntiger, würde ein verstandesorientierter Mensch die Angst fühlen, jedoch nicht sofort flüchten.
Er würde alle alten Erfahrungen, Berichte von anderen Menschen und das Google Wissen über Säbelzahntiger abfragen, ehe er, wenn überhaupt,  reagieren könnte.
Er würde nachdenken, was jetzt passieren kann, und wie die Auswirkungen dieser Begegnung sein könnten. Er würde nicht fühlen und handeln! Zum Beispiel so: Er hat schonmal von einem solchen Fall gelesen, da hat der Tiger einem ein Bein abgebissen, der ist dann im Rollstuhl gelandet und der Partner hat sich getrennt und er musste das Haus verkaufen, weil das Geld nicht mehr reichte.

So steckt man gedankliche, und vor allem fremde Erfahrungen, und viel Energie in die Angst.

Man fühlt sich total schwach, die Knie werden weich, und an Flucht ist nicht zu denken. Ganz davon abgesehen, dass der Säbelzahntiger seine Zeit genutzt, und wahrscheinlich das ein oder andere Häppchen bereits probiert hätte.

Das bedeutet: wir fühlen die Angst, aber wir handeln nicht, sondern machen uns Gedanken.

Diese Gedanken sind selten lösungsorientiert, sondern erschweren die Situation

Angst ist in der heutigen Zeit zweck- oder sinnentfremdet könnte man sagen.
Sie raubt uns die Energie durch unsere aufwendigen Gedanken, anstatt uns die Kraft zur schnellen und klärenden Handlung zu geben.

Viele Menschen erleben ihre von Gedanken gefütterte Angst als lähmend und blockierend.

Sie ziehen sich vor lauter Angst zurück, wittern an jeder Ecke eine Bedrohung, meiden das Leben und verhindern eine sinnvolle und kraftbringende Auseinandersetzung.

Wenn ich mit meinen Klienten in der Beratung über ihre belastenden Ängste spreche, wird meistens schnell deutlich, dass die Angst ein sogenannter Scheinriese war, vielleicht bekannt aus der Augsburger Puppenkiste.

Aus der Ferne ist er riesengroß, doch wenn man sich ihm nähert, schrumpft er auf eine liebliche Größe zusammen. Gefühlt ist Angst überwältigend, aber wenn man sie genau betrachtet und die belastenden Gedanken erkennt, verliert sie an Gefahr.
Denn was letztendlich von der riesigen Gedankenblase übrigbleibt, die die Angst gefüttert hat, ist … nichts! Oftmals hat man Angst vor Dingen, die einem andere erzählt haben, die man aus den Medien erfahren hat oder die man sich selbst zurechtgesponnen hat, aber alles findet ausschließlich im eigenen Kopf statt.

Angst macht krank

Die modernen „Säbelzahntiger“ bedrohen unseren Körper meistens indirekt, und meistens in der Auswirkung auf unseren Körper von uns nicht nachvollziehbar.
Da gibt es den Chef, der einem Angst macht. Aber wir flüchten nicht, weil wir z.B. das Geld zum Leben brauchen.

Wir packen unsere Ängste weg, betäuben sie und nehmen unsere eigentlichen Bedürfnisse nicht ernst. Die Folge davon ist, dass die Angst sich verselbstständigt. Sie taucht an Ecken auf, an denen wir sie nie vermutet hätten und nicht mit ihr rechnen.
Sie kommt als spontane Panikattacke und überrascht uns in friedlichen Zeiten, in denen wir mit nichts Schlechtem rechnen!

Oder aber die Energie der Angst richtet sich sogar gegen uns selbst.
Die Kraft, die uns am Leben erhalten sollte, richtet sich auf einmal gegen unsere eigenen Organe. Die Schilddrüse, der Magen, die Galle oder das Herz zeigen Symptome und weisen auf die ursächlichen Ängste hin.
Sieht man den Chef, hat man Magenschmerzen oder eine Schilddrüsenfehlfunktion.
Die Galle rebelliert oder das Herz überschlägt sich.

Das Gefühl der Angst wurde nicht zur Flucht genutzt und taucht jetzt an anderer Stelle unüberfühlbar auf, bis man die Ursache erkennt und eine sinnvolle Lösung findet.

Oftmals hängen unsere Ängste ursächlich mit sehr frühen Kindheitserfahrungen in den ersten Lebensmonaten zusammen.

Da unsere Gefühlswelt sich in dieser Zeit erst geprägt hat, und viele unserer emotionalen Reaktionen direkt an die Ernährung gekoppelt sind, ist ein hauptsächliches körperliches Angstphänomen der sprichwörtliche Schiss.

Der nervöse Reizdarm und grundsätzlich alle Darmerkrankungen haben aus heilenergetischer Sicht mit im Darm fixierten blockierenden Ängsten zu tun. Sowohl Durchfall oder auch Verstopfung, Hämorrhoiden, Darmkoliken, Unwohlsein, Blähbauch und viele andere Symptome können auf unbewusste Ängste hinweisen.
Besuchen sie bei Auftreten von entsprechenden Beschwerden bitte auf jeden Fall einen Arzt, aber bedenken sie auch einfach einmal, wovor sie gerade Angst haben.

Unser Körper vergisst nie!

Unser Körper hat einen sehr gut wirksamen Informationsspeicher. Immer dann, wenn wir ein Gefühl fühlen, hat unser Körper, gesteuert durch Hormone, eine Reaktion und setzt, wenn wir dem Gefühl nicht folgen, eine entsprechende Blockade. So kann sich unser Körper immer wieder an alte Emotionen erinnern. Und was sehr wichtig ist:

Diese Körpererinnerung ist unbestechlich.

Während wir unsere Gedanken manipulieren und verdrängen können, erinnert sich unser Körper an belastende Erlebnisse ein Leben lang.
Ein solch belastendes Ereignis kann zum Beispiel eine Geburt sein, bei der die Nabelschnur dem Ungeborenen um den Hals lag. Dieses Gefühl der Angst, bei jeder Vorwärtsbewegung sterben zu können, bleibt den Betroffenen oftmals lebenslang erhalten.
Jede Entscheidung und Veränderung, die ein solcher Mensch treffen sollte, kann zur lebensbedrohenden Krise führen.
Es können belastende Körpersymptome auftreten wie Luftnot, Enge im Brustkorb, Herzproblemen bis hin zu Panikattacken und Platzangst.  

Auch sind Körperanker bekannt, wenn ein Mensch in seiner Kindheit seelisch oder körperlich missbraucht wurde. Stell dir vor, die Mutter oder der Vater waren wegen ihrer psychischen oder körperlichen Belastung für ein Kind unberechenbar in ihrem Verhalten. Mal geliebt, mal geschlagen!

Das Kind hat eine ständige Angst, gefühlt mit einer Fluchttendenz, und der Körper ist immer in „Hab acht“ Stellung.

Die Angst steckt ihm dann sozusagen lebenslang in den Knochen und wirkt unterschwellig einem tiefen menschlichen Vertrauen entgegen. Selbst die Erkenntnis, dass aktuell von niemandem Gefahr droht, hilft oftmals nicht, diese tiefsitzenden Ängste zu lösen. Heilenergetisch können solche Themen betrachtet und gelöst werden, indem man die Ursachen aufspürt und die alten blockierenden Muster befreit. 

Die größten Angsthasen

Wir sind immer wieder sehr beeindruckt von Menschen, die anscheinend überhaupt keine Ängste haben. Sie stürzen sich von Klippen, tauchen in größte Tiefen, springen über Felsvorsprünge, und finden immer neue halsbrecherische Varianten ihre Angstfreiheit zu beweisen.

Ich habe allerdings feststellen müssen, dass es durch eine Perfektionierung von Techniken möglich ist, partiell angstfrei zu sein. Oftmals haben gerade diese Menschen große Ängste in anderen Lebensbereichen.

Sie fürchten sich vor anderen Menschen, vor Beziehungen, vor dem Umgang mit Geld oder vor anderen Herausforderungen des alltäglichen Lebens.

Mit besonders ausgeprägter Disziplin perfektionieren sie ihre spezielle Technik und ihre Kontrolle über die Angst derart, dass das Gefühl der Angst für sie nicht mehr fühlbar ist. Aufgrund des hohen Adrenalinausstoßes während ihrer Extrembelastung werden die grundlegenden Angstblockaden jedoch nicht aufgelöst, sondern aus energetischer Sicht manifestiert.

Bewegen sich diese Extremsportler außerhalb ihrer Disziplin, können ihre Ängste sogar extrem groß sein.

Ich hatte einen jungen Mann mit 35 Jahren in der Beratung, der als Fallschirmspringer bei einer Spezialeinheit der Bundewehr ausgebildet und jetzt selbst als Ausbilder tätig war. Er sprang seit Jahren täglich mehrere Male aus Flugzeugen, ohne eine Spur von Angst. Aber er war einsam, verweigerte Freundschaften aus Angst vor Nähe, ging aus Angst nicht auf öffentliche Veranstaltungen und fuhr aus Angst vor dem Straßenverkehr nicht selbst mit dem Auto. Er kam wegen einer schweren Darmerkrankung zur Beratung.

Raus aus den alten Stiefeln

Man kann nur selbst etwas gegen seine Ängste tun. Grundsätzlich ist unser Leben in unseren Breitengraden recht sicher. Die westlich ausgerichteten Angstprogramme docken an unseren Urängsten an. Wir fürchten Attentate, Ausländer, neue Krankheiten, Viren, Hurrikane, Handysmog, Umweltgifte, Monsanto, Genmanipulation, keine Arbeit zu haben, Internetmobbing, alleine zu sein, vergiftete Lebensmittel und noch Vieles mehr. Wir haben die Ängste als Blockaden energetisch gespeichert, und wenn wir wenig Lebenskraft haben, belasten sie uns.

Es gibt auf sehr einfache Möglichkeiten, die eigene Lebenskraft zu steigern, und das ist ganz gleich welches Symptom auftritt für das eigene Leben hilfreich.  

Um die ursächlichen Ängste zu lösen, gibt es sehr effektive Methoden der Heilenergetik. Schwieriger ist es, sich tatsächlich an das Thema Angst heranzutrauen, wenn man eh schon unter Angstphänomenen leidet. Aber nachdem du diesen Text gelesen hast, bist du ja sicher schon einen kleinen Schritt weiter!

Du kannst deine Ängste sehr schnell und nachhaltig in Form deines Scheinriesens klären.
Oder du kannst die Blockade als falschschwingende Energie in deinem Energiefeld einfach aufschneiden und wenden. 
Such dir eine Arbeitsgruppe, in der du deine Ängste unter die Lupe nimmst, ihre Ursache kennenlernst und gemeinsam mit einem erfahrenen Übungsleiter der Heilenergetik einen Weg findest dich nachhaltig zu befreien.

Dies sind jetzt nur ein paar kurze Ideen und Beispiele, wie man einen individuellen Ansatz finden kann, mit dem eigenen Leben in Frieden zu kommen. Cover-Stefanie-Menzel-Frei-sein
Sinnvoll ist auf jeden Fall, ein heilenergetisches Seminar zu besuchen, einen Treffpunkt Lebensfreude, oder für die Klärung seiner eigenen Lebensthematiken die Kraft der Sinnanalytischen Aufstellung zu nutzen. www.stefanie-menzel.com.

Ich wünsche dazu von Herzen viel Erfolg und vergessen sie nicht, ihr Leben zu genießen!

23.07.2018
Ihre
Stefanie Menzel


stefanie-menzel-headStefanie Menzel
Ziel ist, praxis- und alltagstauglich Bewusstsein für neue Dimensionen zu schaffen und Zugang zur Gestaltungskraft im Leben zu eröffnen. Zu diesem Zweck hat sie die Heilenergetik und in diesem Zuge die Sinnanalytischen Aufstellungen entwickelt. 

Mehr zur Autorin erfahren
kontakt@stefanie-menzel.com
www.stefanie-menzel.com

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