Astrologischer Rückblick und Ausblick für 2021 und 2022

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Astrologischer Rückblick und Ausblick 2021 und 2022 im Lichte aktueller Energien

Astrologischer Rückblick und Ausblick 2021 und 2022 im Lichte aktueller Energie – ein gewagtes Unterfangen, selbst für erfahrene Astrolog*innen und jemand, der sich seit vielen Jahren mit Energien im Kollektiv auseinandersetzt. Die Energien für 2021 sind mit jenen im Jahr 2020 nicht vergleichbar, auch wenn sie eine logische, energetische Fortsetzung sein mögen. Im Kosmos ist alles immer fein abgestimmt. 2020 war das Jahr der ganz großen Stabübergabe. Der Dezember 2020 hat uns zum Abschluss einige knackige und einzigartige Energien in geballter Ladung beschert. Doch nichts war zufällig. Nichts ist zufällig in diesem Rückblick und Ausblick.

Denn: Alles hat seine Zeit. 2021 bot einiges an Energien, die man kollektiv und individuell nutzen konnte, denn Alt und Neu standen in einem heftigen Widerstreit.

Der Höhepunkt der aktuellen Energien wird Ende Dezember 2021 erreicht werden. Die Nachzieheffekte werden wir auch 2022 noch wahrnehmen. Vieles ging und geht mit Donnerhall, überraschend, gravierend, dramatisch. Anderes, auf das einige von uns sehnsüchtig warten, beginnt sich langsam zu zeigen. Langsam, nach Phasen der Leere und einer gewissen Orientierungslosigkeit.

Dieser energetische Rückblick und Ausblick ist einerseits Bilanz und andererseits Orientierungshilfe.

Ich gehe in diesem Rückblick und Ausblick auf einige wenige astrologische Konstellationen aus meiner speziellen, weil zyklenbasierten Sichtweise ein. Den Hauptteil bilden energetische Ströme (sogenannte strands, engl.), die nicht parallel nebeneinander fließen, sondern stark in ein Netzwerk an unterschiedlichen Energien verwoben sind. Doch um die Übersicht zu wahren, sind diese Ströme hilfreich. Danach werde ich die Informationen für Sie in diesem Rückblick und Ausblick wieder zusammenführen.

Es handelt sich um keine Dystopie und auch keine Utopie, die ich Ihnen näherbringe. Ich lege den Finger in die berühmte Wunde, denn es nützt keinem, wegzuschauen. Das funktioniert nicht mehr.

Wie immer in meinen Beiträgen: Nehmen Sie für sich, womit Sie in Resonanz gehen. Den Rest lassen Sie beiseite.

Vorab mein Verständnis von Astrologie für diesen energetischen Rückblick und Ausblick

Astrologie ist in meinem Verständnis die Kunst der Interpretation von Energiepotenzialen und ihren Zusammenhängen. Doch wir sprechen nicht von kausalen Zusammenhängen zwischen Planeten und Häusern und möglichen Winkelbezügen. Ich sehe vielmehr einen grundsätzlichen Zusammenhang zwischen oben und unten. Dies ist eine hermetische Betrachtungsweise. Aktivitäten oben spiegeln Möglichkeiten unten wider. C.G. Jung nennt dies Synchronizitäten und versteht darunter ein Prinzip von akausalen Zusammenhängen. Die Energien oben zeigen etwas an. Sie sind ein Seismograf, der Erdbewegungen anzeigt. Doch verursachen sie diese Bewegungen nicht.

Der Mensch ist ein Resonanzwesen, weil er in seiner Urform Energie ist, die sich permanent bewegt und damit Schwingungen erzeugt, aussendet und empfängt. Wie innen, so außen. Wie oben, so unten.

Ich verwende dieses Erklärungsmodell für Astrologie seit vielen Jahren. Selbstverständlich kann man es auch hinterfragen. Doch für meine Arbeiten in all meinen Rückblicken und Ausblicken hat es sich als brauchbarer und anpassbarer Zugang erwiesen. In diesem Licht sind alle meine folgenden Aussagen zu lesen. Sie sind Hinweise, gedankliche Anregungen und Impulse, tiefer zu gehen. Doch sie sind definitiv keine statistisch überprüfbaren Vorhersagen und Wahrscheinlichkeiten. Es sind Tendenzen und vor allem Potenziale. 

Gerne erinnere ich in diesem Rückblick und Ausblick nochmals: Am 21.12.2020 fand ein Zeitlinienwechsel statt

Ob Sie es bemerkt haben oder auch nicht, ist völlig irrelevant. Dieser Zeitlinienwechsel fand statt. Dafür gibt es in den alten Schriften, sei es bei den Hopi, bei den Aborigines, in der Bibel, bei den Maya etc. unzählige Hinweise. Ja – die materiellen Realität, Ihr Alltag, möge sich nicht wirklich für Sie verändert haben. Gleichwohl war der 21.12.2020 ein Tag mit einer energetisch-kosmischen Tragweite, mit Energien, die unglaublich selten präsent sind.

Der kollektive und individuelle Zeitlinienwechsel fand am 21.12.2020 statt. Der große Impuls für den Supertanker Menschheit war gegeben. Was machen wir daraus? …

Gnostisch könnte man sagen … wer Ohren hat, der höre … wer Augen hat, der sehe … damit verloren sich 2021 übrigens die bekannten drei Bewusstseinszustände oder Dimensionen. Seit Herbst 2021 gibt es nur mehr zwei Dimensionen oder auch Zeitlinien. Lesen Sie dazu weiter.

Wichtig ist, dass es hier nicht um Tage geht, also nicht um punktgenaue Landungen, sondern um Zeitfenster und um einen Prozess. Das wird in esoterischen und spirituellen Kreisen immer wieder falsch gedeutet. Man lässt Sie damit wie die Katze vor dem Mausloch warten. Zurecht sind Sie super enttäuscht, wenn nix passiert.

Das hatten wir am 21.12.2012, wo man uns dann den krummen Hund geschimpft hat und als Esologen abstempelte. Auch da weiß man – es war ein Wendepunkttag. Man muss es nur erkennen können.

Es ist alles eine Frage von Schwingung. Dort wird der einzelne abgeholt. Die persönliche Schwingung gibt die Wahrnehmungsmöglichkeiten. Diese Ihre Schwingung haben SIE in IHREN Händen. Niemand anderes. Es gibt eine Fülle an Schwingungen, die eine Art globales und auch kosmologischen Wellenbild und damit Resonanzfeld bilden. Das ändert sich laufend.

Der Stand der Dinge im energetischen Rückblick und Ausblick

2020 … war das Jahr der Stabübergabe vom Alten zum Neuen…das geht nicht binnen Tagen, sondern wir sind in einem Übergang bis 2025/2026. Viele haben vergessen, dass uns 2020 eine Fülle an energetischen Enden und damit an energetischen Neubeginnen bescherte. 2021 waren alle Lebensbereiche von diesen Veränderungen durch Neubeginne betroffen. Es war so, als ob noch mal richtig Gas gegeben wurde, damit der kollektive Wandel endlich nachhaltig in die Gänge kommt. Der wettermäßig lange Winter, die dritte Coronawelle samt Lockdown, der Schaukelsommer mit dem relativ früher Herbstbeginn, Überflutungen in unseren Breiten, die apokalyptische Ausmaße angenommen hatten, Feuersbrünste in den USA, der ausgesprochen verunglückte Abzug aus Afghanistan, die Bundestagswahlen, das Wiederaufflammen von Coronainfektionen schon relativ früh im Jahr … alles Schlaglichter, die uns 2020 fast schon wieder vergessen ließen.

Da waren die energetischen Ereignisse im Dezember 2020 schon wieder aus dem kollektiven Radar herausgefallen.

Es ist immer interessant, unterschiedliche Blickwinkel einzunehmen und sich nicht verwirren zu lassen und sich auch nicht auf eine einzige Bahn zu fixieren. Es gibt mehrere Gelegenheiten, die uns der Kosmos zeigte und noch immer aufzeigt und anbietet.

Die Auswirkungen hier auf Erden werden wir Stück für Stück erfahren. Wer dafür bereit ist, dem öffnen sich bereits jetzt wundervolle Perspektiven und Möglichkeiten. Alles eine Frage der Schwingung.

Wir waren und sind auch 2021 in dieser ZwischenRaumZeit, die sich dem Ende zuneigt

Doch die Atmosphäre hat sich bereits grundlegend verändert. Nochmals betone ich, dass ich hier keine Dystopie veranstalte. Doch es nutzt nichts, weiter an dem, was sich im Rückblick und Ausblick zeigt, vorbeizuschauen. Wenn wir jetzt nicht gemeinsam hinsehen, auf das, was ist, was wir als Kollektiv erschaffen, dann verwirken als Ganzes eine Riesenchance.

Man muss aus dem tiefsten Inneren dafür bereit sein und nicht noch Restmüll mit sich herumschleppen und ein ‚naja, ein bissl was mit weiter so geht immer‘ still vor sich hinsagen.

Ich hatte mehrfach geschrieben: man betritt das neue Haus nur mit sauberen Schuhen. Dann ist jedoch sehr, sehr viel möglich.

Vieles geht scheinbar rascher. Unwahrheiten kommen sehr deutlich ans Licht. Man kann nicht mehr mit alten Verhaltensweisen agieren. Sie sind wie stumpfe Messer. Das gilt in der spirituellen Community beispielsweise für die Einteilung in Dimensionen, die immer noch viel zu wenig als Bewusstseinszustände und nicht als Eliteetagen verstanden werden. Das gilt auch für den hartnäckigen Mythos, die Erde hätte ihre Eigenschwingung, die in der Schumann-Frequenz dargestellt wird, verändert. Klassische Physik und ein Grundverständnis für Quantenbetrachtungen schaden auch in höherschwingenden Bewusstseinszuständen nicht.

Es braucht noch immer Zeit, bis all das kollektiv durchgedrungen ist. Doch der Wandel ist in vollem Gange. Er ist kosmisch so vorgesehen und lässt sich in den alten Schriften nachlesen.

Die Rolle von großen Zyklen im energetischen Rückblick und Ausblick

Wenn man einen energetischen Rückblick und Ausblick macht, dann empfehle ich immer, zu sehen, wo wir uns gerade zyklisch befinden. 2021 befinden wir uns in einer aufsteigenden zyklischen Phase, d.h. mit dem Abschluss einer ganzen Reihe von Zyklen im Jahr 2020 ergibt sich automatisch ein Neubeginn. Wir haben das Wellental durchschritten und gehen nun wieder in sich ausweitende Jahre. Doch aller Anfang ist eine Herausforderung.

2021 war und ist das Jahr des Quadrats von Saturn und Uranus. Gegensätzlicher geht es wohl kaum.

Noch dazu steht Saturn, der Herrscher von Zeit, Struktur, Autorität etc. in Wassermann (bis März 2023), d.h. im Uranus zugeschriebenen Zeichen und gleichzeitig in seinem alten Zeichen. Bevor man Uranus entdeckte, was dem Wassermann Saturn zugeordnet. Das ist eine interessante Energieverquickung. Das alte Symbol erreicht sein ursprüngliches Zeichen …

Uranus, dem Zeichen Wassermann zugeordnet, also Überpersönliches, die göttliche Anbindung, das Revolutionäre, das Andere, das Ausgegrenzte, etc. steht im Erdzeichen des Stier (bereits seit 2019 – noch bis 2026). Uranus steht für den androgynen Pol, während das Zeichen Stier typisch weiblich ist. Es sind völlig gegensätzliche Energien, die da aufeinandertreffen.

Es ist ein explosives Gemisch aus Alt und Neu, aus Festhalten und Veränderung, aus – wenn schon Veränderung, dann Evolution, versus – spontan und revolutionär, koste es was es wolle. Das zeigte sich das gesamte Jahr 2021.

All das ist im großen Zusammenhang zu lesen, denn die beiden Energien könnten gegenläufiger und unvereinbarer nicht positioniert sein.

Doch genau das ist der Sinn. Es muss so unvereinbar sein, dass es in der Materie zu tiefgreifenden Veränderungen, zu nachhaltigen, markanten Veränderungen in der Menschheit kommen muss, denn ansonsten gibt es den Tod durch Stagnation. Hier der Hinweis: auf kosmischer Ebene hat all das bereits stattgefunden. Diese Ebene ist bereit, weiterzugehen und uns wahrlich ein Paradies anzubieten. Wir müssen unseren Teil in der Materie dazu beitragen.

Diese – gegenläufigen – Energien bewirken einen Aufbruch in der Menschheit, um sie im Fluss zu halten und damit auch am Leben.

Worauf kommt es jetzt an?

Es gibt unzählige Schauplätze, die in der Materie, in unserem sogenannten Lebensalltag im Chaos sind. Das ist nun auch dem Unbewusstesten klar geworden. Zwei Jahre Pandemie als Katalysator, um endlich in die Veränderung zu kommen, auf die viele warten und die in unzähligen alten Schriften umschrieben und doch so wenig verstanden wurden. Noch immer warten zu viele. Noch immer steht die Unterhaltung über allem. Muss doch sein, nachdem man eingesperrt wurde. Noch immer dominiert Passivität im Kollektiv. Vor dem mutigen Blick hinter den Vorhang drückt sich die Mehrheit immer noch.

Das reicht eben nicht mehr!

Es reicht nicht, das Chaos zu konstatieren. Es reicht auch nicht aus, Planetenkonstellationen als Argumentation für den Umbruch heranzuziehen, ohne sie in ihrer Tiefe erfasst und durchdrungen zu haben. Es reicht nicht aus, schal die Trommel von Alt gegen Neu, Licht gegen Dunkel zu schlagen. Es reicht auch nicht, in den Spuren von spirituellen Gurus zu waten.

Es braucht dringend eine Emanzipation von der spirituellen Bevormundung, die es zweifellos gibt. Spiritualität hat viel mit selbst denken und selbst handeln, mit dem Erkennen und Verstehen der großen Zusammenhänge zu tun.

Esoterik und New Age mögen interessante und hilfreiche Einstiegsdrogen gewesen sein. Liebe und Licht – ja, doch dort, wo sie hingehören. Kommerzielle Spiritualität war auch hilfreich am Weg. Doch es geht mittlerweile um etwas grundlegend Anderes, Ehrliches, Wahrhaftiges.

Man muss wissen, wofür man welches Instrument einsetzt. Daher muss man auch wissen, auf welcher Zeitlinie man sich aufhält.

Ich halte es für dringend geboten, nicht im Gefühlssumpf zu ertrinken und zu jammern. Vielmehr ist es 1 Minute vor Mitternacht, um zu erkennen, wofür brauchen wir den Verstand und wofür setzen wir unsere Gefühle ein. Manche meinen, dass wir den Mitternachtspunkt bereits überschritten haben. 

Das ist gelebte Spiritualität. Das ist gelebte Eigenverantwortung. Das ist gelebte Mitverantwortung (die wird sehr oft vergessen).

Es geht darum, endlich Schlussfolgerungen zu ziehen und mit der Herumtanzerei in Dimensionen aufzuhören. Wenn wir nicht erkennen, worum es in der Tiefe geht, nützen die ausführlichsten Überlegungen zu Dimensionen nichts. Auch die wissenschaftliche Fundierung von Frequenzen, einer anderer Begriff für Dimensionen, ist nett und natürlich kann man sie machen. Doch der Punkt ist meiner Einschätzung nach bereits überschritten. 

Denn: wir können diese Schlussfolgerungen bereits ziehen. Wir können wir uns orientieren, wenn wir Orientierung wollen. Es ist alles vorhanden. Nie hatte der gnostische Satz „Wer Ohren hat, der höre“ mehr Gültigkeit als in diesen Zeiten.

Schlussfolgerungen für diesen Rückblick und Ausblick

Aus ersten Schlussfolgerungen kann eine Struktur abgeleitet werden, die einerseits vorläufig ist, wie alles vorläufig ist. Andererseits wächst mit ein wenig Struktur die Sicherheit im Umgang damit, was uns umgibt, wo wir mittendrin und nicht nur neckisch am Rand dabei sind. Keine*r kann sich ausnehmen.

Wir können nicht von Allverbundenheit sprechen und schreiben und dann die Rosinentaktik anwenden.

Die erste, bereits stark sichtbare Schlussfolgerung lautet: 2021 haben sich die Zeitlinien auf zwei große Zeitlinien reduziert.

Sie laufend diametral entgegengesetzt und sind unvereinbar. Damit wird der Rückblick und Ausblick noch wichtiger. 

Daher werden Spaltungen und Trennungen noch intensiver und auch klarer wahrnehmbar. Die beiden Pole aus Licht und Dunkel, aus Gut und Böse, aus Dystopie und Utopie treten deutlich zu Tage. Die Sci-Fi-Welt ist zu einer Form von Realität geworden. Dabei gelten diese Pole als unvereinbar. Das zeigt sich beispielsweise daran, dass Gespräche mit der „Gegenseite“ sinnbefreit sind. Man wird nicht verstanden. Man will auch gar nicht verstehen.

Die Unvereinbarkeit regiert … scheinbar.

Ich gehe davon aus, dass sich im Jahr 2022 diese Trennung verstärken wird. Sie wird noch deutlicher sichtbar werden. Irgendwann, wir wissen nicht wann, wird ein Kipppunkt erreicht werden, wo das gesamte System implodiert oder explodiert. Wir wissen jedoch, dass es einen Kipppunkt gibt. Das sagen uns zahlreiche alte Schriften, die heute, wenn man sie symbolisch begreift, hohe Aktualität haben.

Wir sind in einer Endzeit – mittendrin und nicht nur dabei. Endzeit bedeutet, dass wir am Übergang zwischen zwei Zeitaltern sind. Übergänge sind immer spannungsgeladen, gehen in Konvulsionen vor sich und erzeugen Angst.

Der Mensch ist im Regelfall ein Beharrungswesen. Veränderung erzeugt in den meisten Angst. Genau diese Angst eignet sich hervorragend für Manipulationen aller Art.

Es ist das 2012 immer wieder thematisierte Ende einer Jahrtausende langen Zeit, eines Zeitalters. Das ist weder gut noch schlecht. Es ist das Ende eines großen Zyklus. Automatisch beginnt damit ein neuer Zyklus. Worauf ist die kollektive Aufmerksamkeit ausgerichtet? Auf das Wiederherstellen der alten Normalität? Auf das Zulassen des jetzt vielfach noch unbekannten Neuen? Sie wählen.

Die Erkenntnis No. 2: Wir sind mitten in einer Entscheidungszeit

Das über Jahre und Jahrzehnte gepflogene und kultivierte Durchlavieren geht nicht mehr. Das Durchschwindeln. Ein bissl was geht immer. Aber geh’ – sei nicht so. Das ist nicht mehr möglich. Zahlreiche Beispiele aus dem Lebensalltag verdeutlichen diese Entwicklung. Menschen, die immer irgendwie durchkamen und auf die berühmte Butterseite des Lebens fielen, stehen vor ihrem persönlichen Zahltag. Der fällt überraschend für sie über sie herein. Die Rechnung ist im Regelfall geschmalzen.

Wohin gehören Sie? Zu welcher Seite bekennen Sie sich? Ich spreche Sie hier direkt und persönlich an. Stellen Sie sich diese Fragen.

Man kann sich auch nicht mehr mit alten Verhaltensweisen durchschwindeln. Was noch vor einigen Monaten irgendwie doch möglich war, das geht mittlerweile nicht mehr. Die Karten sind am Tisch.

Es ist pay day. Und – es gibt keine backups mehr, die für einen zahlen, hinter denen man sich verstecken kann. So elegant können die Versuche gar nicht sein.

Ich will hier nicht weiter Angst schüren. Mir geht es darum, die Karten für Sie auf den Tisch zu legen. Denn: Ehrlichkeit zahlt sich jetzt aus. Bekenntnis bringt Ihnen Erleichterung. Daher ist das, was wir jahrelang als 4D bezeichneten, als diese Zwischendimension zwischen Materie und den höheren Bewusstseinszuständen weitgehend ausgelaufen. Da und dort mögen noch letzte Reste sein. Doch klammern Sie sich nicht an sie. Es geht weiter – oder Sie bleiben zurück.

Man könnte diese Entscheidungszeit auch als Apokalypse, als die große Enthüllung im ursprünglichen Sinn des Wortes Apokalypse bezeichnen. Sie fordert uns alle auf, klare Entscheidungen zu treffen.

Das mag in diesem Rückblick und Ausblick unspirituell klingen. Nichts ist spiritueller als Wahrhaftigkeit und als Ehrlichkeit.

No. 3 – Die Frequenzerhöhungen führen in eine neue Bewusstseinsstufe

Dieser Umstand lässt sich kosmologisch und astrophysikalisch klar belegen. Dazu empfehle ich dringend, nicht auf manch esoterisches Geschwafel hereinzufallen. Auch in höheren Bewusstseinsstufen hilft einem ein Grundwissen in klassischer Physik, um in der Folge Quantenbetrachtungen anstellen zu können. Es ist so, als ob Sie keine Ahnung von Grundrechnungsarten haben und über Quantengleichungen schwadronieren.

Daher sind – vor allem in der esoterischen und spirituellen Community – Aussagen eklektizistisch, vorgebogen und passend gemacht. Oft sind sogar nachweislich falsch.

Doch auch falsche Mythen wie beispielsweise, dass sich die Eigenschwingung der Erde verändert hätte, halten sich hartnäckig. Deswegen sind sie jedoch nicht richtig.

Die diversen Frequenzveränderungen (ausgelöst durch Plasmawellen, Gammawellen, Sonnenstürme, ein geringes Magnetfeld der Erde etc. pp) , die sich in der Eigenfrequenz des Einzelnen/der Einzelnen äußern und damit zu einer inneren Veränderungen führen, die sich als Projektion im sogenannten Außen zeigt, äußert sich auch in der scheinbar intensiver und rascher verlaufenden Zeit. Sie ist ein Phänomen der alten 3. Dimension. In allen anderen Dimensionen, Bewusstseinszuständen und Frequenzbändern gibt es keine Zeit.

Die Frequenzerhöhung ist eine Art Überbau für die anderen, in diesem Rückblick und Ausblick dargestellten Phänomene.

Es ist erwiesen, dass diese Frequenzerhöhung sich auf die Zellen, auf die seelische Verfasstheit und auf die körperliche Disposition auswirkt. Man könnte es auch als Aufstiegssymptome in diesem Rückblick und Ausblick deuten.

Lassen Sie sich von dem Wortgeklingel, das sich in vielen Channellings zur Zeit findet, nicht irritieren. Wenn Sie unsicher zu körperlichen und seelischen Befindlichkeiten sind, konsultieren Sie den Arzt/die Ärztin Ihres Vertrauens.

Was wir in diesem Rückblick und Ausblick zur Frequenzerhöhung feststellen können, ist, dass sie nachweislich stattfindet und dass jede*r davon unterschiedlich betroffen ist und darauf reagiert. Daher gibt es keine One-size-fits-all-Lösung. Es gibt nur individuelle Zugänge zur Frequenzerhöhung und zum Umgang damit. Vorsicht daher bei alle Guru-Empfehlungen.

Das Dunkle schiebt seinen letzten Akt, das ist No. 4

Aufgrund der Spaltung und der schrittweisen Enthüllung ist das sogenannte Dunkle deutlich sichtbar. Das Licht strahlt wie ein Halogenscheinwerfer auf das Dunkle. Sei es die Gier. Sei es unkontrolliertes Machtstreben. Sei es Manipulation. Sei es Mord und Todschlag. Natürlich gibt es auch die feinere Sorte des Dunklen, wie beispielsweise die Kontrolle über das digitale Netz. Wir sprechen hier nicht mehr von Archetypen, sondern von konkreten Verhaltensweisen.

Gehen Sie davon aus, dass das Dunkle clever ist und sehr genau weiß, was sich auf der Lichtseite abspielt.

Daher ist es nahezu logisch, dass das Dunkle das Licht mittlerweile sehr stark angreift. Es ist bemerkenswert, wie sich das körperlich äußert. Mehrere Stunden und Tage aus dem Gefecht gesetzt zu sein – völlig unbegründbar mit herkömmlichen Erklärungen – lässt sich vielfach beobachten. 

Es werden bei all diesen Aktionen, die keinesfalls Science-Fiction oder esoterische Hirngespinste sind, keine Kosten und Mühen gescheut. Das Licht muss weg.

Wie wird dabei vorgegangen?

Oft sehr einfach gestrickt und unter Nutzung sozialer Medien. Aus Kleinigkeiten werden Riesengeschichten konstruiert, die jeder Wahrheit entbehren. Die Lüge hat Hochsaison. Doch die Kuh ist aus dem Stall und springt als Selbstläuferin in der Weltgeschichte herum. Wo Rauch ist, muss auch Feuer sein. Blickt man genau hin, dann ist da einfach nix. Schlicht gar nix. Vielleicht Dummheit. Wahrscheinlich Intrige. Höchstwahrscheinlich Gier, Neid – und die platte Lüge.

Guter Stil ist es auch, Worte und Sätze aus dem Zusammenhang zu reißen und aus bits and pieces ein Scheinnarrativ zu erschaffen. Der hat gesagt. Sie hat gedacht. Soziale Medien spielen dabei mittlerweile in Händen unverantwortlicher Menschen eine höchst unsoziale Rolle.

Es sind keine Nadelstiche und auch keine Petitessen. Das Dunkle geht offen gegen das Lichte vor.

Mobbing ist zum Dauerläufer geworden. Es ist nicht nur ein Zeitgeistbegriff. Nein. Es ist ein Phänomen, den anderen schlecht zu machen, runterzuschreiben und rauszuboxen. Es ist ein Kampf auf Biegen und Brechen. Nein – das ist keine Dystopie! Das ist beobachtbare Realität.

Dieser „strand“ durchzieht alle Bereiche des Lebens. Die Schlammschlacht strebt gegen einen Höhepunkt.

Übrigens auch unter den sogenannten Spirituellen. Die sozialen Medien mit der hohen Verbundenheit und der raschen Informationsverbreitung sind dafür ein ideales Tool. In Händen von Menschen, die weder Eigen- noch Mitverantwortung kennen, die nicht bereit sind, über den eigenen Tellerrand und mögliche Folgen hinauszudenken, ist das noch drastischer. Dagegen helfen keine Gesetze.

Dies geht so lange, bis der Krug, der zum Brunnen geht, dann bricht. Zurück bleibt – bewusst inszeniert – verbrannte Erde. Doch nicht immer klappt das, Gottseidank.

David Copperfield – herzlich willkommen in der Welt der Illusion zur No. 5

Wir leben in einer künstlichen Welt, in Hologrammen, die sich vor unseren Augen auflösen. Die viel zitierte Matrix, mit der Neo konfrontiert ist, ist unser tägliches Brot. Mittlerweile erkennen wir diese Künstlichkeit. Bildlich geschrieben – die Risse im Vorhang werden immer mehr und immer größer. Die Wahrheit dringt mehr und mehr ans Licht. Das ist nicht für alle angenehm. Wenn Illusionen zerplatzen, dass schmerzt das gelegentlich sehr und auch länger.

Welche Illusionen zerplatzen mittlerweile?

Ehrlicherweise weiß ich gar nicht, wo ich beginnen soll.

Wenn ich mich in meinem Lebensalltag umsehen, dann fallen mir beispielsweise unsere Lebensmittel auf. In den meisten ist nicht mehr viel Leben. Die Unverträglichkeiten haben schier endlose Weiten erreicht. Es gibt kaum jemanden, der höher schwingt und keine Lebensmittelunverträglichkeiten hat. Das ist keine Spinnerei. Es passen die Frequenzen schlicht nicht mehr.

Weitere Beispiele sind unser Geld- und Finanzsystem. Oft zitiert und doch scheint es irgendwie an der Oberfläche dahinzulaufen. Doch bei näherem Hinsehen tun sich auch hier Risse auf. Warten Sie jedoch nicht auf den großen Big Bang. Es kommt ganz anders als Sie es mit Ihrem vergangenheitsgeprägten Wissen erwarten.

Auch unser Lebensstil, der noch immer sehr konsumgetrieben ist – die hidden persuader haben nach wie vor Hochkonjunktur – wird mehr und mehr hinterfragt. Nicht nur bei spektakulären Klimagipfeln, sondern auch um Alltag. Muss man das 3. Auto haben? Braucht es die 4. Winterjacke und das 30. Paar Schuhe? Wenn Lieferketten unterbrochen sind und plötzlich Weihnachten geschenkemäßig auszufallen scheint, dann wird es interessant.

Auch die gesamte Selbstoptimierungsbewegung, die von gadgets und trackern aller Art getrieben wird, ist am Zerfallen.

Die Illusion als Hologramm zerplatzt mehr und mehr. Menschen, die moralische Instanzen waren, werden enthüllt. Auch das ist Apokalypse.

Es kommt der wahre Kern mit den wahren Interessen zutage. Das geschieht in einer raschen und überraschenden Abfolge und Gleichzeitigkeit. Nichts unter dieser Sonne bleibt verborgen. So gut können sich jene, die Dreck am berühmten Stecken haben, gar nicht verstecken. Rien ne va plus!

Rückblick und Ausblick – der große Sortierprozess als No. 6

Die eingangs erwähnte Spaltung und Trennung führt mittlerweile zu einem Sortierprozess. Ich hatte oft in den vergangenen 10 Jahren den Eindruck, dass Spreu und Weizen schon getrennt sind. Doch offenbar erfolgt noch immer diese Sortierung, vor allem in das Ehrliche, das Wahrhaftige und das, was man allgemein als das Dunkle bezeichnet.

Dabei geht es auch um innere Sortier- und Ordnungsprozesse. Das Außen ist „nur“ eine Projektion unseres Inneren. Das gilt individuell genauso wie kollektiv.

Manche umschreiben die aktuelle Lage im Rückblick und Ausblick als ein inneres Gericht. Niemand im Außen ver- und beurteilt sie. Nein – es ist inneres Gericht mit sich selbst.

Fragen so und so ähnlich tauchen vermehrt auf:

  • Bin ich auf meinem mir zugeigneten Weg oder gehe ich einen Weg, den die Gesellschaft von mir erwartet?
  • Wie erkenne ich meinen Weg und meine Aufgabe in dieser so wichtigen Phase?
  • Wo kann ich hinwollen auf meinem Weg?
  • Was tut mir gut und kommt mit – auch wenn es auf den ersten Blick eigenartig anmuten mag?
  • Was tut mir nicht gut und kann daher gehen – auch wenn es noch schwer fällt?

Sie erinnern sich an meinen Satz: Man kommt nur mit sauberen Schuhen ins neue Haus. Sie können sich auch das Bild der Arche Noah vorstellen. Auf der Arche ist nur begrenzt Platz. Wenn das Wetter auch noch stürmisch ist, muss die Ladung so vertäut sein, dass alle sicher das neue Ufer erreichen.

Wir sind am Beginn einer sehr archaischen Phase der menschlichen Entwicklung. Wie sie ausgeht, liegt in unser aller Händen.

Dieser Sortier- und Ordnungsprozess ist für viele, die ein hohes Beharrungsvermögen haben, in einer dichten Energie schwingen, sehr am Außen orientiert sind und nicht und nicht loslassen können, sehr schmerzhaft. Sie müssen jetzt erkennen, dass sie Jahrzehnte geschlafen haben und sich von der Illusion im Außen verführen ließen.

Nun ist die Zeit für Veränderung in einer komprimierten Form. Es ist ein knappes Zeitfenster. Ich will mich hier nicht auf Zeitangaben festnageln lassen. Das muss jede*r für sich selbst erspüren.

Doch die Beobachtungen im sogenannten Außen zeigen mir, es geht unglaublich schnell. Wer zögert, hat schon verloren.

Es geht auch nicht mehr so – relativ – einfach wie etwa noch für 5 oder 10 Jahren. Doch da hat man jene, die sich auf ihren Weg zu sich selbst begaben, ausgelacht und verhöhnt. Nun ist pay day.

Es ist Zeit, endlich nicht mehr Stimmiges loszulassen: Vorbei ist vorbei und macht frei – zur No. 7

Loslassen ist wohl das Mantra dieser Phase. Der Druck ist mittlerweile derart groß, dass wir von vielem Stück für Stück loslassen müssen: von Menschen, von bekannten Prinzipien und Gewohnheiten, von Materiellem, von Glaubenssätzen, Normen, Freunden, Berufen etc.. Es ist eine Verstärkung dessen, was ich vor gut 10 Jahren im Persönlichen erlebte. Damals konnte ich mehr oder weniger freiwillig den großen Turnaround meistern. Auch das war nicht einfach. Auch das war nicht immer erbaulich. Doch es ging – im Vergleich zu jetzt – noch relativ einfach.

Heute geht es nur mehr Hopp oder Tropp. Das überfordert viele Menschen. Es ändert jedoch nichts am steigenden Veränderungsdruck. Je mehr man sich wehrt, umso schwieriger und schmerzhafter ist es.

Das neue, geweitete Bewusstsein lässt kaum etwas Altes zu. Daher ist es einfacher, es loszulassen und mit leichtem Gepäck den Weg zu gehen. Dies ist mein Mantra seit Jahren. Es wäre ein ausgezeichneter Zeitpunkt, jetzt dieses Mantra nicht nur gedankenlos nachzuplappern, sondern konkret zu leben.

Wer treibt in diesem Rückblick und Ausblick den großen Prozess?

Die Polarität von Licht und Schatten ist der Treiber in diesem großen Wandel. Man könnte auch schreiben:

  • Licht hat viel mit gelebter Weisheit, mit verantwortungsbewusstem Leben, mit Respekt vor der Schöpfung, mit Anerkennung des Göttlichen, mit Aufbauendem, mit Mitgefühl, mit einer neuen Ethik und neuen Werten zu tun.
  • Schatten ist meistens auf Zerstörung, auf Lüge und Betrug, auf Korruption, auf Schädigung des anderen ohne Rücksicht auf Verluste, auf List und Arglist, auf Täuschung und Tarnung ausgerichtet.

Beides ist, wenn wir in diese Welt eintreten, nahezu automatisch vorhanden. Wir leben vom ersten Moment an durch die Trennung von der Quelle in einer Illusion. Doch mit der Zeit schält sich alles Echte, alles Wahre und alles Wahrhaftige heraus. Es ist ein Erfahrungsweg, der oft sehr mühselig ist, voll von Schmerzen.

Doch nur über diesen Weg treten wir unsere Heimkehr an. Zuerst zu uns selbst. Dann zur Quelle. Denn wir sind Teil dieser Quelle.

Darum geht es. Aufstieg bedeutet dieses Mal, mit dem physischen Körper gemeinsam in einen geweiteten Bewusstseinszustand sich zu entwickeln. Alles andere wäre eine verhältnismäßig einfache Übung.

Doch dieses Mal ist alles anders

Wir sind in einer kollektiven Lage, wo sich ein großer Zyklus abschließt. Manche schreiben, wir sind an der Nabe eines fast 25.000 Jahren langen Zyklus. Das bedeutet wir sind genau bei der Hälfte angekommen, wo das Wagenrad symbolisch über den Kipppunkt rollt.

Es geht für uns alle darum, ins Göttliche zurückzukehren. Alle haben die Wahl, dies zu tun. Nicht alle schlagen diesen Weg ein.

Man muss Menschen respektvoll ihren Weg gehen lassen. Auch wenn dieser in den persönlichen Abgrund geht. Ich komme wieder auf die sauberen Schuhe, das leichte Gepäck und Arche als Beispiele. Was kann auf die Arche ins Neue mitgehen? Was können Sie tragen? Was brauchen Sie tatsächlich im Neuen?

Brauchen Sie vielleicht nichts von dem Alten? Was für eine obszöne Frage?

Die Arche hat nicht unbegrenzt Platz. Es kommt daher nur das Notwendigste mit. Es muss auch dem Kollektiv einen konkreten Nutzen bringen. Blabla, Chichi, BlingBling … dafür gibt es ebenso wenig Platz, wie für längst überholte Glaubenssätze, Institutionen, Systeme und Normen – gleich auf welcher Betrachtungsebenen.

Es ist auf der Arche nur Platz für das, das einen kollektiven Wert hat.

Astrologischer Rückblick und Ausblick – Der Kampf ist allgegenwärtig

Dass dieser Wandel nicht friktionsfrei vonstattengeht, liegt auf der Hand. Machen wir uns nichts vor. Ja – es findet ein beinharter Kampf statt. Ich will nichts beschönigen. Dazu muss man weder spirituell noch esoterisch angehaucht sein. Zeitwenden sind heikle Phasen in der Menschheitsgeschichte. Die Gründe dafür habe ich in diesem Beitrag und in zahlreichen anderen Beiträgen dargelegt.

Zeitwenden hüpfen auch nicht so mir nichts, dir nichts auf die Weltbühne. Es ist ein fein justiertes, in sich stimmiges Zusammenspiel von unzähligen Faktoren, die dazu führen. Vieles davon kann der menschliche Verstand aufgrund der Komplexität der Prozesse weder begründen, noch erfassen.

Die Zeitwende ist auch Bestandteil in allen großen Buchreligionen. Sie ist ein Menschheitsthema – und wir sind zurzeit mittendrin und nicht nur dabei. Es endet ein Zeitalter und neues Zeitalter beginnt. Wir sprechen über Jahrtausende, die in diesen Tagen, Wochen und Monaten kulminieren und uns vor die Wahl stellen: mitgehen oder sterben.

Was vor einigen Jahren noch Optionen eröffnete, ist heute glasklar. Es gibt auch dazwischen nichts mehr.

Zwischen den beiden strands oder auch Zeitlinien findet ein Kampf um nichts Geringeres als die Menschheit statt. Einerseits schallt der Ruf, nach Hause zurückzukehren in die höheren Bewusstseinsebenen. Andererseits ertönt der Ruf nach Illusion und einem Weiter-so-wie-bisher. Es ist auch eine Atlantis-Situation, wo die Hybris nicht mehr weitergelebt werden kann. Es ist Zahltag.

Die aktuelle Lage zwingt uns, in diesem astrologischen Rückblick und Ausblick auch die richtigen Fragen an uns selbst zu stellen

In Situationen, wie wir sie zurzeit durchlaufen, neigen wir dazu, uns im Außen und im Chaos der anderen zu verfangen. Umso wichtiger ist Reflektion. Umso mehr Bedeutung haben Ruhe und Stille. Es geht um nichts weniger als um unseren Daseinssinn, unsere Lebensberechtigung im Lichte des Kollektivs.

Wesentliche Sinnfragen stehen on top of the agenda, ob bewusst oder unbewusst.

  1. Wo ist meine innere Heimat und was kann ich dazu tun?
  2. Wo ist mein Platz im großen Ganzen und was kann ich dazu tun?
  3. Warum bin ich hier und wie kann ich mein Dasein erfüllen?
  4. Was ist dabei mein Beitrag für die Menschheit?
  5. Welche Fähigkeiten, Begabungen und Talente habe ich?
  6. Wie kann ich sie dem Kollektiv zur Verfügung stellen?
  7. … Setzen Sie in einer stillen Stunde gerne weiter fort.

Das sind einfach klingende Fragen. Doch die wahrhaftige Beantwortung fordert Menschen bis an ihre Grenzen. Darum geht es jetzt.

Wir legen als Individuen vor uns selbst Rechenschaft ab. Als Mensch mit freier Wahl entscheiden Sie, wo Sie hingehören.

Nein – es ist kein Richten im Außen. Nein – es ist kein Richten durch irgendwelche wolkigen Instanzen. Es ist ein sich selbst Richten im Sinne einer klaren und ehrlichen Selbstbefragung, wohin des Weges?

Von Wegkreuzungen und ihren Möglichkeiten

Die Menschheit steht an der Wegkreuzung – seit Monaten– und es wurde bereits im Herbst 2021 entschieden. Die Energien zeigen dies sehr deutlich nachvollziehbar. Wer bei der Lichtpost dabeisein wollte, der erkannte diese Chance auch, denn der Schleier des Vergessens wurde im September 2021 ganz klar gelüftet.

Die Zeit um die Herbst-Tag-und-Nachtgleiche 2021 war das dafür entscheidende Fenster.

Doch man musste seine Hausaufgaben konsequent zum Teil über Jahre und Jahrzehnte gemacht haben. Ansonsten nahm man den Energiewechsel und die Kreuzung bestenfalls als Anstieg von Aggression und Gewalt wahr. 

Es ging auch nicht im Regenbogen mit Lichtpferdchen weiter, sondern es war Tag für Tag bislang eine Herausforderung mit den hohen Frequenzen umzugehen. Doch es war und ist es wert, diese für uns neuen, hohen Frequenzen zu ergründen und Schritt für Schritt in unseren Alltag zu integrieren. 

Kann man noch auf die andere Seite springen?

Die beiden strands sind mittlerweile so weit bereits auseinander, dass ein Hinüberspringen vom Dunkel in Licht nur mehr sehr, sehr schwer möglich ist. Das bedeutet, dass sich die vielzitierte 4. Dimension, die eine reine Übergangsdimension darstellte, mehr oder weniger auflöste. Doch es gibt da und dort noch Reste davon. Daher ist ein Hinüberspringen noch möglich – mit viel Mut und Vertrauen. Wie lange, das lässt sich nur spekulieren. Zeit ist in diesem Prozess wenig relevant geworden. Das macht ihn für viele so schwierig und herausfordernd.

Alte Orientierungsparameter fielen weg. Was nun?

Wir sind in einer große Entscheidungsphase, in der jederzeit Großes geschehen kann. Dabei meine ich nicht das vielzitierte Event. Sondern ich meine, dass sich das Alte mit Gewalt auflöst und wir in einer Phase der Dunkelheit marschieren, in der viele zurückbleiben werden. Sie haben schlicht den Zug ins Neue verpasst. Das ist die sich mehr und mehr abzeichnende Wirklichkeit.

Es ist eine Ganz-oder-Garnicht-Situation, in der wir sind. Es gibt im Moment keine Zwischentöne. Im Moment.

Womit arbeitet das Dunkle und wie können Sie es erkennen?

Ich werde immer wieder gefragt, wie ich das Dunkle erkenne. Nun – es ist nicht ganz einfach, denn ansonsten wäre es ja nicht das Dunkle, das Verführerische, das Manipulierende. Ja, es gibt auch offensichtlich Dunkles, das sich beispielsweise in Gewalt und Aggression manifestiert. Das lässt sich rasch erkennen.

Doch mittlerweile ist es das subtile Dunkle, das sehr aktiv ist. Es zeigt sich oft an Stellen und kommt von Menschen, von denen man es nicht erwartet hat. Blicken Sie sich in Ihrem Familien-, Freundes- und Kolleg*innenkreis einmal um. Nur umblicken, beobachten, wahrnehmen.

Hier einige Hilfestellungen, die Ihnen einen Anhalt geben. Doch beobachten Sie aktiv selbst.

Die Blender und Täuscher haben Hochsaison

Mephisto aus Faust lässt grüßen. Mehr muss man dazu gar nicht schreiben. Doch es gibt keine deals mehr, denn die sind im Regelfall weder echt noch wahrhaftig. Das Ursprüngliche ist ausradiert. Selbstoptimierung und Leistungsgesellschaft, Durchstylen, Show, … Betrug, Täuschung, Inszenierung. Damit werden Menschen zu willenlosen Marionetten, die man hervorragend manipulieren kann. Das geht sehr rasch.

Sehen Sie sich dabei nicht außen vor und sagen Sie auch nicht: mir kann sowas nicht passieren. Sie sind schneller in der Manipulationsnummer drinnen als Ihnen lieb ist.

Verführung und Versuchung sind allgegenwärtig

Auch dieser Zugang wird in allen Lebensbereich gespielt. In Ex-Partnerschaften, wo einer plötzlich wieder auftaucht und „es nochmals versuchen will“ und dabei alle Energie absaugt, ohne auch nur das Geringste zurückzugeben. Auch im Freundes- und Familienkreis zeigt sich das Phänomen gehäuft.

Wenn man solchen Menschen auf den Leim geht, ärgert man sich oft hinterher.

Auch im Spirituellen beobachte ich Sätze wie „Es geht so einfach“. In 10 Minuten hast du dein Leben auf Schiene. Die Esoterik, die verspricht und nix hält – und damit auch die ehrliche Spiritualität anpatzt und rauskegelt. Die Überhöhung von Macht. Der Missbrauch von Macht. Das Aufbauen von Parallelrealitäten, die wie potemkinsche Dörfer sind und mittlerweile verfallen. Menschen bleiben in der Illusion und im Schein hängen. Gegen Geld erhält man ein neues Leben, in Stundenfrist. Sie erinnern sich an Mephisto. Menschen werden in Versuchung geführt und sie werden verführt und auch ausgebeutet.

Von Wahrhaftigkeit ist nichts mehr übrig. Alles Schein. Schöner Schein.

Die neue Drohkulisse

Der Wegfall von vielem Vertrauten, von bislang Bekannten und auch Liebgewonnenen führt zu hoher Unsicherheit. Die Unsicherheit verdeutlicht sich auch in einer großen Orientierungslosigkeit, in einer Überforderung und in einer Sehnsucht nach einfachen Lösungen.

Die momentane Aussichtslosigkeit, das Nichtbegreifen dessen, was abgeht, das Nichtwahrnehmenkönnen höherer Ebenen führt viele immer wieder in eine Lebensflucht.

Gleichzeitig beginnen Menschen sich zu unterwerfen. Aus lauter Angst, zu sterben, zu verlieren, scheinbar nichts mehr zu haben (im Außen), unterwerfen sich Menschen der Einschüchterung. Der Druck wird immer größer, weil die Dosis der Einschüchterung und Panikmache immer höher werden muss. Es gibt auch hier einen Gewöhnungseffekt. D.h. die Aktionen werden immer drastischer und brutaler.

Die Hoch-Zeit der Gurus und Pseudoretter

Diese Beobachtung mache ich seit mehreren Jahren. Die Menge jener, die die einfache Lösung parat haben, sie wächst. Es werden Botschaften, die gut klingen und vor allem gut verkaufbar sind, vermittelt. Sie emulieren das Licht, d.h. sie ahmen Licht nach. Doch es ist nichts dahinter. Es gibt keine Substanz. Es gibt keine Wahrhaftigkeit.

Je stärker Botschaften überbetont werden, umso mehr empfehle ich Ihnen, aufzupassen. Wer etwas zu sagen hat, muss dazu weder übertreiben noch laut werden.

Es werden einfache Methoden propagiert, die selbst nicht gelebt werden. Jene Menschen, die noch nicht eingehend informiert sind, werden mit diesen vereinfachten Botschaften in die Irre geführt. Es ist der Zeitgeist, gekoppelt mit Geld, Unsicherheit und einfachen Botschaften, der regiert und im Ablaufdatum angekommen ist. Sorry, der Aufstieg ist kein quick fix, keine schnelle Nummer.

Das was Kohle bringt und einfach vermittelbar ist, wird den Suchenden und sehnsüchtig Wartenden angeboten. Sie sind leichte Beute für diese Pseudospirituellen.

Die Erklärungen, wo alte Philosophen und Wissenschafter bemüht werden, sind alle hohl, weil das Prinzip nicht verstanden wurde und auch gar nicht gelebt wird. Wie oft werden Gedanken falsch zugeschrieben? Es wäre zu mühevoll, gründlich zu recherchieren, wer wann wo welchen Gedanken aussprach. Doch es schmückt sich sehr gut mit dem Namen von Albert Einstein und Nelson Mandela.

Was ist jetzt zu tun?

Wir sind in der Schlüsselphase der Substanzprüfung und der konkreten Entscheidung. Man könnte auch nach den Früchten, die wir persönlich und als Kollektiv hervorbringen, fragen. Früchte können im Außen wunderschön aussehen und sind dennoch im Inneren hochgiftig. Wir können uns das Umfeld ansehen. Oft werden wahre Wunder inmitten von Unkraut übersehen. Dann gibt es auch jene „Pflanzen“, die anderen die Luft zum Leben abdrücken. Der Efeu möge Ihnen als Beispiel dafür dienen.

Es ist eine Zeit allerhöchster Achtsamkeit und des gesunden Bewusstseins. Das ist Notwendigkeiten und keine schönen Worte.

Ich drücke mit diesem Gedanken nicht die Repeat-Taste. Es ist schlicht so. Nein – keine Esoterik und keine Pseudospiritualität. Wir müssen uns mit der Lage ehrlich konfrontieren.

Ja – es gibt das Dunkel, selbst wenn wir es als Mangel an Licht bezeichnen. Doch im Alltag sind wir mit diesen dunklen Elementen vielfältig konfrontiert.

Da nützen Liebe und Licht als Allheilmittel nicht viel. Da braucht es Vertrauen in sich selbst und in die Geistige Führung. Und es braucht Mut. Mut, hinzusehen. Mut, die Dinge beim Namen zu nennen. Mut, auch konsequent nein zu sagen. Mut, in das Eigene, das Wahre einzusteigen. Mut, Altes zurückzulassen. Das braucht es in geballter Ladung.

Ohne inneres Fundament ist es schwierig, heil durch diese Zeit zu kommen. Mut und Vertrauen sind die Währungen der Jetzt-Zeit.

Jene, die seit Jahren unbemerkt, unbedankt an sich und mit sich arbeiteten, sind nun eindeutig die Gewinner*innen. Sie haben es nicht unbedingt leichter. Doch sie wissen rascher, worum es geht und was zu tun ist.

Zum Abschluss in diesem Rückblick und Ausblick – folgende Fragen

Ich kann Ihnen in diesem Rückblick und Ausblick keine Patentantworten anbieten. Das halte ich auch nicht für erforderlich. Sie haben diese Antworten bereits in sich. Doch einige Fragen zum Abschluss mögen Inspiration für Sie sein, voll Vertrauen und Mut ins neue Jahr zu gehen und dieses auch zu gestalten.

  1. Ruft etwas in Ihnen, dass Sie eine Entscheidung treffen müssen, wohin Sie zu gehen haben? Das ist meist ein starkes inneres Gefühl, fast wie ein Sog. Um das zu erspüren, braucht es Ruhe und Rückzug. Das werden Sie auf einer Party, beim Weihnachtspunsch oder am Christkindlmarkt nicht wahrnehmen. Auch nicht, wenn Sie sich mit Arbeit und Sport betäuben und hektisch durch die Gegend fahren.
  2. Welche Versuchung triggert Sie gerade besonders? Es geht nicht nur um Menschen, die einen verführen können. Es gibt auch Ideen, Arbeit, Essen, Trinken, Ablenkungen, Hast und Eile, die Versuchungen sein können. Sie bringen sie alle von sich selbst weg.
  3. Können Sie überhaupt eine Entscheidung treffen oder lassen Sie sich von der Bequemlichkeit des Bekannten verführen? Sind Sie in der Lage, für sich zu entscheiden, sich vom Außen zu befreien, von all den Schein-Verführungen, die nur einen schalen Nachgeschmack hinterlassen und mehr und mehr in die Resignation führen.
  4. Wenn Sie sich für das Licht entscheiden, welchen Preis zahlen Sie dafür? Auch darüber muss man nachdenken und nachfühlen. Denn es ist definitiv ein Preis zu bezahlen. Sie müssen Altes gehen lassen. Erinnern Sie sich an die sauberen Schuhe, das neue Hause und die Arche Noah.

Diesen Beitrag können Sie auch 2022 immer wieder zur Hand nehmen. Er soll Ihnen Hilfestellung in einer der großartigsten, schwierigsten Zeiten sein. Machen Sie immer wieder Gebrauch davon.

05.12.2021
Außerordentl. Honorarprofessorin Dr.habil. Dr. Andrea Riemer, Ph.D.
Zur Autorin finden Sie alles Wissenswerte unter: www.andrea-riemer.de

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Astrologischer Rückblick und Ausblick andrea riemer september 2021Über Andrea Riemer:

nach einer einzigartigen, 25 Jahren umfassenden internationalen Karriere als Wissenschaftlerin und Beraterin für Sicherheitspolitik und Strategie (Doktorat in BWL, Ph.D. und Habilitation in Militärwissenschaften; außerordentl. Honorarprofessorin), hat sich Andrea Riemer ab 2012 als eine der erfahrensten Buchautorinnen und Vortragenden zu existentiellen Fragen des Lebens in der poetischen Philosophie etabliert.
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2 Kommentare

  1. Liebe Andrea Riemer,

    ein großartiger Beitrag! Und damit zeigen Sie sich als eine der ganz ganz wenigen positiven Ausnahmeerscheinung der spirituellen Szene, welche die spirituelle Lügenblase und den Kopfstand unserer Gesellschaft erkannt haben und klar beim Namen nennen.

    Herzlichst

    Martin Heinz

    • Lieber Martin Heinz, Solche Kommentare freuen Autor*innen immer sehr. Ich bedanke mich dafür herzlich.
      Mir ist Aufklärung gerade in der spirituellen Szene seit vielen Jahren ein Anliegen, denn die Erklärungen sind mir oft zu eklektisch und zurechtgebogen. Selbst wenn man sie so und so deuten kann – Substanz und Nachvollziehbarkeit sind auch in der gelebten und verantwortungsvollen Spiritualität “Währungen”.
      Ich komme aus der Wissenschaft und zeige, dass man beides leben kann – wenn man weiß, wann man was wofür und in welcher Dosis einsetzt. Nicht immer ganz einfach, doch man muss da dran bleiben.
      Nochmals herzlichen Dank.

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