Tiere

Bachblüten für Hunde

set-bachbluetenBachblüten für Hunde

Die Wirkung von Bachblüten auf die Seele finde ich seit jeher ein spannendes und interessantes Thema.
Bereits vor vielen, vielen Jahren kam ich mit Bachblüten in Berührung.
Zu dieser Zeit ging es dabei natürlich darum, wie uns diese bei seelischen Dingen helfen und unterstützen können.
Wenn jemand erkrankt, muss immer das Ganze betrachtet werden – also Körper, Geist und Seele.
Die Bachblüten-Therapie dient dazu, disharmonische Verhaltensmuster zu harmonisieren.

Und Bachblüten sind ein ganz wunderbares Geschenk für die Seele!

Entdeckt wurden die Bachblüten einst von Dr. Edward Bach. Der englische Arzt (1886-1936) entwickelte die Bachblüten-Therapie.
In einer zweiten „Phase“ las ich dann vieles über die spezielle Wirksamkeit bei Kindern – über Bachblüten, die unseren Kindern helfen, ihr eigenes Seelenpotential zu finden und zu entwickeln.
Kinder sprechen übrigens extrem schnell auf Bachblüten an.
Und als ich den Bogen dann weiter spannte, natürlich auch in Bezug auf (Haus-) Tiere – bei mir im speziellen hauptsächlich bei Hunden.

Anwendung der Bachblüten bei Hunden

Die Anwendung der Bachblüten bei Hunden ist ähnlich wie bei uns Menschen, nur das hier darauf geachtet werden sollte, dass die Bachblütenmischungen alkoholfrei sind.
Zunächst einmal ist es natürlich wichtig zu wissen, welche Bachblüten benötigt werden.
Hierbei kann man als Hundebesitzer natürlich erst einmal skizzieren, welches Verhalten auffällig ist und dann bei den einzelnen Bachblüten nachschauen, was passt.
Wir selbst haben das beste Gespür, wo etwas bei unserem Hund im „Argen liegt“.
Es geht dabei jedoch nicht darum eine Krankheit zu behandeln, sondern dem Hund zu ermöglich in seine eigene Selbstheilung zu kommen. Dies ersetzt natürlich keinen Tierarztbesuch, sondern dient dem unterstützenden Prozess.
Auch ersetzen Bachblüten keine Hundeerziehung, sondern sie sind auch hier „nur“ ergänzend!

Eine andere Methode ist – so mache ich es – mit dem Pendel auszutesten, welche Bachblüten mein Hund benötigt.
Hier teste ich immer „blind“, d.h. ich sehe in dem Moment selbst nicht, welches Fläschchen ich in der Hand halte.
Mein Hund bleibt in dieser Zeit auch wirklich immer still sitzen bis ich alle durchgetestet habe – so als ahnt sie schon, dass es ihr gut tun wird. Ich ziehe diese Variante der anderen vor, da dadurch Aspekte hervorkommen können, an die wir einfach nicht denken, die wir nicht erfassen können.

Bachblüten bei Hunden – Symptome und Anwendungsmöglichkeiten

Nachfolgend finden Sie eine Übersicht über die 38 Bachblüten und deren Anwendungsmöglichkeiten bzw. Beschreibungen.

  1. Agrimony:
    Für Hunde, die sich nichts anmerken lassen, die unruhig und dabei unausgeglichenen sind; für Hunde, die es allen Recht machen wollen; die ihre Pflicht ausüben, ohne das es ihnen Spaß bereitet
  2. Aspen
    Für sensible, schreckhafte und ängstliche Hunde; für Hunde, deren Angst in Zerstörungswut ausartet; hilfreich für ausgesetzte oder misshandelte Tiere
  3. Beech
    Für aggressive und intolerante Hunde; für Hunde mit starkem Schutztrieb; für Hunde mit einem extrem ausgeprägtem Selbstbewusstsein; für Hunde, die der „Chef“ zu Hause sind
  4. Centaury
    Für willensschwache und unterwürfige Hunde; für Hunde, die stark auf den Besitzer fixiert sind; für Hunde, die Angst haben, nicht geliebt zu werden
  5. Cerato
    Für Hunde mit wenig Selbstbewusstsein; für unsichere Hunde; gut für Jungtiere, um ein artgemäßes Sozialverhalten zu entwickeln
  6. Cherry Plum
    Für angespannte und gestresst wirkende Hunde; für Hunde, die sich selbst verletzen; für Hunde, die sich nicht unter Kontrolle haben; für Hunde, die unter innerer Spannung stehen; für Hunde, die zu wenig gefordert sind
  7. Chestnut Bud
    Für Hunde, die sich nicht konzentrieren können; für nicht lernfähige Hunde; für Hunde, die nicht zur Ruhe kommen können
  8. Chicory
    Für Hunde mit hohen Besitzansprüchen; für Hunde, die ständig Aufmerksamkeit beanspruchen; für Hunde, die schlecht alleine sein können; für „Wichtigmacher“ mit übertriebenem Beschützerinstinkt
  9. Clematis:
    Für passiv wirkende und motivationslose Hunde; für Hunde, die den ganzen Tag schlafen
  10. Crab Apple
    Für Hunde, die sich den ganzen Tag putzen; für pingelige Hunde; für Hunde mit einem extrem mustergültigen Verhalten
  11. Elm
    Für Hunde mit wenig Selbstvertrauen, für überforderte Hunde (zum Beispiel durch neue Situationen)
  12. Gentian
    Für misstrauische und überängstliche Hunde; für Hunde, die schnell aufgeben; für Hunde, die sich schwer tun, etwas erneut zu versuchen, wenn etwas nicht geklappt hat; bei Besitzerwechsel
  13. Gorse
    Für Hunde mit geringem Lebenswillen; für Hunde, die verzweifelt sind; für chronisch kranke Hunde
  14. Heather
    Für Hunde, die nicht alleine sein können; für Hunde, die dadurch extrem anhänglich und fast schon lästig sind; für Hunde, die ständig Aufmerksamkeit brauchen; für Hunde, die Schwierigkeiten haben sich zu integrieren
  15. Holly
    Für gefährliche und aggressive Hunde; für eifersüchtige Hunde; für schnell reizbare Hunde
  16. Honeysuckle
    Für Hunde, die ihr Zuhause verloren haben; für Hunde, die große Veränderungen erlebt haben; für Hunde, die nachtragend sind; für Hunde, die sich nur schwer von ihrer Umgebung / Familie trennen können; gut bei Tierheimhunden zur Neueingliederung
  17. Hornbeam
    Für erschöpft und schwach wirkende Hunde; für Hunde, die nicht artgerecht gehalten wurden; für Hunde, die antriebslos wirken
  18. Impatiens
    Für ungeduldige und leicht reizbare Hunde; für nervöse Hunde; für Hunde, die unter einer inneren Anspannung leiden
  19. Larch
    Für Hunde mit mangelndem Selbstbewusstsein; für sehr unsichere Hunde; für Hunde, die sich schwer an Menschen gewöhnen
  20. Mimulus:
    Für unausgeglichene Hunde; für Hunde mit vielen Ängsten; für schüchterne Hunde; „mimosenhaft“
  21. Mustard
    Für unausgeglichene Hunde; für Hunde, die depressiv wirken
  22. Oak
    Für unermüdliche Hunde; für Hunde die keine Pause und Ruhe finden; für Hunde, die sich verausgaben; für alte Hunde
  23. Olive
    Für erschöpft und müde wirkende Hunde; nach einer schweren Krankheit; wenn eine neue Situation sehr ermüdet oder auch, wenn eine große Anstrengung bevorsteht
  24. Pine:
    Für unterwürfige und unsichere Hunde; für Hunde, die sich schuldig fühlen; für misshandelte Tiere, die dadurch ängstlich wurden
  25. Red Chestnut
    Für extrem fürsorgliche und bemutternde Hunde
  26. Rock Rose
    Für ängstliche Hunde oder die panisch wirken; nach Unfällen; für Hunde, die nur essen, was sie kennen; für Hunde, bei denen alles immer gleich sein muss
  27. Rock Water
    Für Hunde, die festgefahrene Strukturen benötigen; für Hunde, die übertrieben diszipliniert wirken
  28. Scleranthus
    Für Hunde, die unter starken Stimmungsschwankungen leiden; für launische Hunde; für Hunde, die sich nicht entscheiden können; für Hunde, die nicht still sitzen bleiben können
  29. Star of Bethlehem
    Für traumatisierte Hunde (körperlich und/oder seelisch); für Hunde, die ausgesetzt wurden; nach einem Unfall; für dünnhäutige Hunde; bei Besitzerwechsel
  30. Sweet Chestnut
    Für geschwächte Hunde; für Hunde, die ihre Belastbarkeit erreicht haben; nach einer langen Krankheit; für verzweifelte Hunde
  31. Vervain:
    Für dickköpfige Hunde; für impulsive Hunde; für überdrehte Hunde; bei innerer und äußerer großer Reizbarkeit
  32. Vine
    Für Hunde, die sich nicht unter- oder einordnen können; für tyrannische Hunde; für Hunde, die ihren Willen durchsetzen wollen; für Hunde, die sich um jeden Preis durchsetzen wollen (Machtkampf Hund – Mensch)
  33. Walnut
    Für Hunde, die nicht mit Veränderungen zurecht kommen
  34. Water Violet
    Für unnahbare Hunde; für Einzelgänger; für extrem stolze Hunde; für Hunde, die sich distanzieren und sich nicht einordnen können
  35. White Chestnut
    Für Hunde, die sich nicht konzentrieren und entspannen können
  36. Wild Oat
    Für Hunde, die kein Durchhaltevermögen zeigen; für Hunde, die ihren Platz nicht finden
  37. Wild Rose
    Für depressive Hunde; für Hunde die sich aufgegeben haben; für teilnahmslos wirkende Hunde; für Hunde mit einem extremen Schlafbedürfnis, für Hunde, die die Nahrung verweigern
  38. Willow
    Für Hunde, die schlecht gelaunt wirken; für beleidigte Hunde; für verbitterte Hunde

Bitte gehen Sie jedoch nicht davon aus, dass ein vom Charakter her eher stiller Hund durch die Vergabe von Bachblüten zum quirligen Vierbeiner wird, oder dass ihr Jagdhund plötzlich keine Jagdinstinkte mehr zeigt.
Das ist nicht Sinn der Bachblüten.

Ziel der Bachblüten ist die Wiederherstellung des seelischen Gleichgewichts.

Verabreichung der Bachblüten

Sie wissen nun, welche Bachblüten ihr Hund benötigt. Auch die Dosierung ist ähnlich wie bei uns Menschen.

  • Nehmen Sie ein leeres Fläschchen mit einem Fassungsvermögen von 10 ml.
  • Füllen Sie hier sauberes, klares und gutes Wasser rein.
    Ich nehme am liebsten sauberes Quellwasser dazu oder ein Edelsteinwasser (am liebsten Bergkristall).
  • Geben Sie nun einen Tropfen aus dem jeweiligen Bachblüten-Fläschchen in diese Flasche.
    Die erstellte Mischung kann gut im Kühlschrank für einige Tage aufbewahrt werden.

Von nun an können Sie die spezielle Bachblütenmischung entweder ins Trinkwasser ihres Hundes geben, oder alternativ können Sie auch – wenn Sie ein Fläschchen mit Pipette haben – ihrem Hund einmal am Tag einige Tropen direkt auf die Zunge tröpfeln. Auch eine Verabreichung über das Futter ist natürlich möglich.

Je nach Größe und Gewicht des Hundes sollten es 4 bis 10 Tropfen am Tag sein. Auch hier kann man die optimale Tropfenanzahl pro Tag natürlich austesten.

Wer den normalen Bachblütensatz (für Menschen) hat, wird keine komplett alkoholfreie Mischung für seinen Hund erstellen können. Dadurch, dass wir aber nur einen Tropfen pro eigener Mischung benötigen, wird es eine sehr verdünnte Mischung sein.

Anwendungsdauer:

Eine regelmäßige Gabe der Bachblütenmischung ist natürlich Grundvoraussetzung. Die tatsächliche Dauer richtet sich natürlich immer nach dem eigenen Hund. Ich empfehle nach ca. 3 Wochen eine erneute Überprüfung vorzunehmen und dann die Mischung eventuell entsprechend anzupassen.
Es kann gut sein, dass einige Bachblüten nicht mehr von Nöten sind, andere jedoch neu hinzukommen, weil sich vielleicht irgendetwas gelöst hat und dadurch den Weg zu etwas neuem geebnet hat. Es kann aber auch möglich sein, dass alles unverändert geblieben ist, dann wird die Mischung natürlich weiterhin verwendet.

Alternative:

Natürlich ist es auch möglich fertige Bachblütenmischungen speziell für Hunde (Tiere) zu kaufen. Entweder in besonderen Apotheken, oder auch im Internet. Diese sind dann meist immer komplett alkoholfrei. Auch ist es lohnenswert den eigenen Tierarzt darauf anzusprechen. Viele Tierärzte sind positiv gegenüber Bachblüten als ergänzende Maßnahme eingestellt.

Zu guter Letzt: die Rescue Remedy

Und dann gibt es natürlich noch die Rescue Mischung – die „Notfall-Tropfen“. Diese kommen nach extremen Situationen zum Einsatz. Bspw. nach einem Unfall, nach einer Beißattacke, einem Schock oder ähnlichen extremen Situationen.

Es ist die Erste-Hilfe-Maßnahme.

Literaturhinweise:
Gute Bücher über Bachblüten gibt es viele. Allen voran natürlich das Buch „Heile dich selbst“, dass von Dr. Edward Bach selbst verfasst wurde.
Persönlich sehr gut finde ich auch die Bücher von Mechthild Scheffer, die die Bachblüten-Therapie weiter ausgebaut hat. Aus diesem Grund will ich hier auch keines speziell erwähnen.
Meiner Meinung nach lohnt es sich bei der Anwendung von Bachblüten für Hunde, auch einmal einen Blick auf spezielle Informationen über Bachblüten bei Kindern zu werfen. Viele Hunde verhalten sich oftmals wie Kinder und hier lässt sich das eine oder andere Verhalten gut ableiten. Und genauso wie Kinder sprechen auch Tiere schnell auf Bachblüten an.

Die Gabe von Bachblüten ersetzt keinen Tierarztbesuch!

29.04.2018
Sabine Stegmann

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Lion Tours Sabine Stegmann GmbH
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