Botschaft vom Sprecher der Bäume – Entwickelt ein ‚dickes Fell’

botschaft-der-baeume-landscapeSprecher der Bäume

Vor ein paar Monaten war ich im Humboldt State Park, der Heimat eines Waldes von sehr alten Redwood-Bäumen. Die Bäume in diesem Wald baten mich, mit dem Baum zu sprechen, den sie sowohl den ‚Großvater’ als auch den ‚Sprecher der Bäume’ nennen.

Er ist der größte und älteste Mammutbaum, vermutlich nicht nur in diesem Wald, sondern auf der ganzen Erde. Diese Bäume leben durchschnittlich zwischen 500 und 1200 Jahre, obwohl man von manchen weiß, dass sie sogar 2200 Jahre alt sind.

Die Redwoods waren schon auf der Erde im Zeitalter der Dinosaurier und haben uns somit viel zu sagen. Sie wachsen bis zu 106 m, was sie auch zu den größten Bäumen der Erde macht. Zusätzlich ist die Biomasse der lebenden und verrottenden Bäume mindestens zweimal so groß wie die der Regenwälder; diese großen Redwoods geben also der Erde mehr Sauerstoff als irgendein anderer lebender Wald.

Dies ist die Botschaft, die mich der Sprecher der Bäume bat, an euch weiterzugeben:

Entwickelt ein ‚dickes Fell’redwood

Als eines der vielen Dinge, die wir lernen sollten, falls wir lange leben möchten, empfiehlt uns der Sprecher, ein ‚dickes Fell’ zu entwickeln. Die Rinde eines entwickelten Redwood ist ca. 30 cm dick, was es ihnen möglich macht, widrige äußere Umweltbedingungen zu überleben.

Diese Bäume können einem Feuer widerstehen; viele von ihnen haben mehrere schwere Waldbrände überlebt und sind immer noch am Leben und gesund, wobei das Feuer das Gestrüpp hinweg gebrannt und dem Boden fruchtbarer für den Baum gemacht hat.

Zusätzlich leben sie in einer Gegend, in der es viel Regen, manchmal sogar Überschwemmungen gibt, und die Redwoods haben all das überlebt und sogar davon profitiert, da Überschwemmungen mehr Nährstoffe mit sich bringen. Die Flechten, die aufgrund des Wassers auf ihrer Rinde wachsen, schaden den Bäumen nicht; die Rinde besitzt eine Chemikalie, die für Insekten giftig ist, so dass Insekten den Baum nicht angreifen.

Wir Menschen müssen, ebenso wie die Redwoods, lernen, gesund zu bleiben und zu wachsen, selbst wenn die äußere physische Umgebung uns keine Unterstützung bietet.

Pflanzt euch auf verschiedene Arten fort

Redwoods haben viele Systeme zur Fortpflanzung. Überraschenderweise besitzen sie die kleinsten Zapfen von allen zapfentragenden Bäumen, was uns zeigt – falls wir an diese Lektion erinnert werden müssen – dass etwas Großes oft klein daher kommt.

Ihre zweite Art sich fortzupflanzen besteht darin, vielfaches Wurzelholz am Fuß ihrer Stämme auszubilden, und aus diesen Wurzelknollen treiben neue Bäume, die vom lebendigen Baum aus wachsen.

Eine dritte Form der Fortpflanzung geschieht durch kleine Maulwürfe, die unter den Wurzeln der Bäume leben und dort ein nützliches Pilzwachstum und auch Trüffel befördern, welches den Baum gesund erhält. Diese Maulwürfe und auch andere Tiere wie Vögel und Eichhörnchen verbreiten die Samen im ganzen Wald.

Wir Menschen können von diesen Strategien lernen, uns nicht nur auf eine Sache zu verlassen und stattdessen kontinuierlich viele Strategien anzuwenden, um unsere Bestimmung in der Welt zu erfüllen.

Erdet euch in gutem Boden auf einer stabilen Grundlage

redwood-mamutbaum-sequoiaDiese Redwoods wachsen in den alten Tälern, wo es früher Flüsse gab. Als sich der Kurs der Flüsse veränderte, blieben fruchtbare flache Terrassen zurück, so dass die Bäume sehr gerade wachsen konnten und sich nicht gefährlich an abschüssige Ufer klammern mussten.

Der Sprecher der Bäume meinte, dass dies ein wichtiger Punkt für jeden von uns Menschen ist.

Wir müssen uns mit unseren Wurzeln verankern, nicht nur in fruchtbarem Boden, sondern auch auf einer stabilen Grundlage, welche es uns ermöglicht, gerade und hoch zu wachsen.
Allzu oft springen wir von einem spirituellen Lehrer oder dessen Lehre zu einem anderen und verwurzeln uns nicht in fruchtbarem und stabilem Boden, der uns unser ganzes Leben lang tragen und unterstützen wird.

Der Sprecher der Bäume rät uns, dies zu beherzigen.

Werft ab, was euch nicht länger dient

Das Baumkronendach in diesen alten Wäldern ist sehr dicht und die Bäume haben gelernt, ihre unteren Äste, die keinen Nutzen mehr für sie haben, abzuwerfen, denn diese Äste erhalten nicht länger das Licht, das sie für die Photosynthese bräuchten. Nur die oberen Äste können in solch einem alten Wald das Licht erreichen.

Auch wir Menschen müssen das abwerfen, was uns nicht länger dient und uns nicht mehr nährt; nur so können wir wachsen und stark und gesund sein und somit sowohl physisch als auch geistig ein langes Leben führen.

Interdependenz stärkt uns

Diese riesigen Redwoods haben flache Wurzeln und ihr glaubt vielleicht, sie würden leicht umgeblasen werden, jedoch stimmt das nicht, weil sie ihre Wurzeln horizontal ausbreiten, um sich mit den Wurzeln der Bäume in ihrer Nähe zu verbinden. Jeder Baum in diesem voneinander abhängigen System unterstützt die Nachbarbäume und wird gleichzeitig von ihnen unterstützt.

Es ist entscheidend, dass wir Menschen diese Lektion ebenfalls lernen; dies ist auch die Lektion des Wassermannzeitalters, in dem wir uns die nächsten 2000 Jahre befinden werden.
Schließen wir uns mit anderen gleichgesinnten Menschen zusammen, um eine langfristig nachhaltige Welt für uns, für andere und für die Welt zu erschaffen!

Sie möchten das Thema vertiefen?

Tanis Helliwell hat diesen Vortrag ursprünglich auf der Internationalen Konferenz für Wissenschaft und Bewusstsein in Albuquerque, New Mexico, gehalten.
Auf Track 1 spricht Gaia selbst über das, was sie sich zum jetzigen Zeitpunkt von uns Menschen wünscht. (Vortrag wird auf deutsch von Monika Bernegg wiedergegeben)
Die geführte Visualisierung auf Track 2 unter dem Titel Frieden auf Erden manifestieren hilft dabei, allen Wesen und auch der Erde selbst inneren und äußeren Frieden zu bringen.
CD mit Vortrag und Visualisierung, 54 Minuten 
6,95 € (D)/ 7,20 € (A)
>>> Hier können Sie die CD bestellen

18.11.2018
Tanis Helliwell

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