Botschafterinnen der weiblichen Gottheit

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Botschafterinnen der weiblichen Gottheit-frau-beten-langes-kleid-womanBotschafterinnen der weiblichen Gottheit

Sie waren immer da, die Botschafterinnen der weiblichen Gottheit, die hohen Priesterinnen der Mutter Erde, die Hüterinnen des Altars der liebevollen Mütterlichkeit. Es gab sie zu allen Zeiten und mir kommt es so vor, als ob sie in letzter Zeit, mehr denn je, überall sichtbar werden.

Menschen, Frauen ganz besonders, die sich für die weibliche Seite der Göttlichkeit einsetzen. Frauen, die aufstehen und losgehen. Frauen, die sich stark machen für das Geschenk, das wir Frauen in die Welt bringen und auf das, so lange und immer wieder, herum getreten wurde.

Die Angst vor Ablehnung, vor Verurteilung, steckt uns genetisch noch in den Knochen. Die Angst, verspottet zu werden, lächerlich gemacht, in den schlimmsten Fällen angeprangert, gesteinigt und auf „Scheiterhaufen“ verbrannt. Dass diese Scheiterhaufen in unserer heutigen Zeit in unserer hiesigen Kultur anders aussehen als damals und „Steine“, die zu „Steinigungen“ genommen werde, sich heute in „Daumen runter“, gehässigen Kommentaren und Anmerkungen zeigen können, steht außer Frage.

Und noch eines vorweg: Die weibliche Seite des Göttlichen lebt natürlich auch in unseren Männern. Es scheint aber in der Natur der Frau zu liegen, dass sie sich hier ganz besonders zeigt.

Was ist konkret damit gemeint?

Ich sehe Menschen, die sich stark machen für mehr Mitgefühl untereinander. Themen wie Tierwohl, Umweltschutz, bewusstes Leben, Veganismus sind immer mehr im Kommen. Etwas in uns steht auf. In uns allen… bei einen zaghafter, bei anderen vehementer.

Wir wollen so nicht weiter machen! Wir wollen da nicht mehr mitmachen!
Wir wollen nicht für dumm verkauft und instrumentalisiert werden von Machern und Mächten, denen Mitgefühl und Liebe fremd ist. Das beginnt bei der Plastik-Einkaufstüte, von der wir wissen, dass sie nach unserem Benutzen über ein Jahrhundert braucht, um zu verrotten und den Fellkragen an unserer Winterjacke… dieses kuschelige Fell, dass einem kleinen, liebenswerten Fellwesen bei lebendigem Leib brutal über die Ohren gezogen wurde und dass ein Leben in Grausamkeit und Gefangenschaft hinter sich hat.

Wir ertragen die Lüge nicht mehr. Wir wollen das nicht!
Wir haben an uns gearbeitet, unser Inneres geordnet, wir sind über den Tellerrand unseres eigenen Schicksals hinaus gewachsen! Wir haben unsere Tränen getrocknet und Wunden geleckt. Und wir sind, auch dadurch, sensibel geworden, noch offener geworden, für die Schreie der gequälten Lebewesen, direkt unter uns, neben uns, mit uns. Wir hören sie überall! Wir hören das Weinen, das Stöhnen, das Schreien der Kreaturen… und wir können und wollen nicht mehr weghören!

Wir haben Verluste erlebt, geliebte Menschen sind gegangen und gestorben und uns ist bewusster geworden, wie kostbar unsere Zeit hier ist und wie kostbar unsere Mission. Unsere Kraft! Unsere Aufmerksamkeit, die wir und wir alleine zu verwalten und verschenken haben.

Wir sind frei…

…unsere Energie dorthin zu lenken, unser Gedanken damit zu beschäftigen, unser Tun darauf zu fokussieren, wo es uns am Sinnvollsten erscheint!
Und genau dabei stellen wir fest, wie viel uns gestohlen wird! Wie sehr wir abgelenkt werden! Wie „man“ um unsere Aufmerksamkeit kämpft, uns einzunebeln versucht…
Und oft sind wir darauf herein gefallen!
Und aus der Trance wieder aufgewacht!

Bis wir entschlossen haben, nicht mehr einzudämmern und wegzuschlafen, sondern ein Hüter, eine Wächterin der Herzlichkeit, der Mütterlichkeit für die Welt zu werden. Das kostbare Licht in dieser Welt zu hüten. Zu hüten, ganz besonders auch in Mitten der Stürme, die es zu verlöschen drohen, in Mitten der Kälte, die jegliche Wärme verschlingt…
Wir dürfen nicht mehr schlafen, denn das Feuer könnte ausgehen… Wir wollen nicht mehr schlafen, sondern durch unsere Bewusstheit genau diese Flamme nähren.

Das kostet Kraft und ist eine Arbeit. Nicht zuletzt deshalb gab es zu allen Zeiten heilige Priesterinnen, die sich ihr ganz und gar gewidmet haben. Doch heute sind diese Priesterinnen „ganz normale“ Frauen, ganz normale Menschen, die einen Alltag haben, Kinder, Beruf und eine Berufung.

Ihre Altäre sind der Familien-Esstisch, der Schreibtisch, die Orte der Begegnungen mit anderen Menschen.

Und ja, auch die Supermärkte, an denen sie entscheiden, wer sie sind und sein wollen und dies durch die Entscheidung, was sie kaufen, demonstrieren.

Weicher werden, feiner, lauschender, hingebungsvoller, stiller, tragender, nährender, aufbauender, stärkender…

Das erfordert vor allen Dingen eins: Mut

Es fordert Mut, etwas Neues in die Welt zu bringen.
Mütter sind angreifbarer, wenn sie schwanger sind und ihre Kinder auf die Welt bringen. Gleichzeitig sind sie so stark wie selten, so offen wie nie, so wichtig wie kaum etwas anderes.

Mutterschaft ist ein Prinzip und kein Privileg, das nur Frauen, die Kinder in die Welt bringen, vorbehalten ist. Mutterschaft ist ein Prinzip, dass wir alle leben können. Das mehr denn je gebraucht wird auf dieser Welt.
So viele „Kinder“ auf dieser Welt gehen leer aus, schreien nach Hilfe, nach Wärme, nach Liebe und Nahrung.
Ganz praktisch: 665 Kinder schreien, ganz physisch, nach Essen und sterben jede Stunde – jede Stunde – weil sie es nicht bekommen.

Welche Mutter lässt so etwas zu?

Und ich meine hier nicht die Frau in Afrika, die keine Nahrung für ihr Kind findet. Ich meine hiermit uns alle, uns alle „Mütter“, uns alle Menschen, mit einem fühlenden, liebenden, mütterlichen Herzen!
Es sind unser aller Kinder, die da verhungern. Es sind unser aller Brüder und Schwestern, die vor Krieg und Armut fliehen, die am Rande der Gesellschaft ihr Dasein fristen. Es sind auch unsere Brüder und Schwestern, die in Tierlaboren verrecken, in Mastbetrieben vegetieren, der Produktproduktion dienen.

Wo ist die Menschlichkeit? Wo sind wir als Menschen in dem Ganzen?
Merken wir nicht, wie wir da in etwas hinein gerutscht sind, das wir gar nicht wollen?
Merken wir nicht, dass wir hier versklavt werden und uns versündigen, während „dunkle Mächte“ in Form von Profitgier, Macht und co. sich ins Fäustchen lachen??

Hören wir das nicht mehr, oder wollen und sollen es nicht hören?

Wir können es hören, wenn wir uns dazu entscheiden!

Wenn wir uns dazu entscheiden, die gellenden Schreie zu hören, die uns den Schlaf rauben und die Gewissensqual hinnehmen, die dazu führt, dass wir uns zu Entscheidungen durchringen.

Wir können das! Mehr denn je…
Wir wollen das! Mehr denn je…

Wir wollen es für die Welt, für die Tiere, für die Natur, für unsere Mitmenschen!
UND

Wir wollen es für uns selbst. Für den Menschen, der wir sind dieses geliebte Wesen in uns, das liebt und weint, wenn es seiner wahren Natur nicht entsprechend leben und durch die Welt gehen kann.

Diese ganze Dunkelheit, Grausamkeit und Qual, die wir um uns herum erleben, ganz nahe an uns heran gebracht über die Smartphones, näher denn je, die wir mit in den Bus, ins Bett, an den Esstisch nehmen in Form der Informationen und Posts, die wir konsumieren…

Farbe bekennen!

Diese ganze Dunkelheit, Grausamkeit und Qual hat eine Funktion:
Sie lädt uns ein, sie fordert uns auf, sie bittet uns, fleht uns an und ja, schreit uns an, mit angst- und schmerzverzerrtem Gesicht, doch Farbe zu bekennen!

Wer willst Du sein angesichts dieser Dunkelheit?
Du kannst Dich entscheiden!
Du hast die Chance (nicht nur die Qual) der Wahl!
Du kannst hier, genau an diese Punkt, zeigen, der ganzen Welt, wer Du wirklich bist!
Du hast hier die Möglichkeit, Deinen freien Willen zu benutzen und das Kostbarste in Dir, Deine Seele, Deinen Kern, strahlen zu lassen!

Das ist gelebte Göttlichkeit. Das ist gelebte Macht.
Diese Entscheidung triffst nur Du. Frei.

Und diese Entscheidung ist die Rettung der Welt…

Mit dieser Entscheidung trocknet das Geschwür, die Warze des Hässlichen aus, weil sie keine Nahrung mehr bekommt. Du bist ausgestiegen, Du machst da nicht mehr mit! Du bereitest und gehst andere Wege…
Und auch wenn es am Anfang nur Trampelpfade sein mögen, so sind es doch neue Wege.

Ein Flusslauf, der endlich wieder, befreit aus seiner Kanalisation, zurück in sein natürliches Mäandern finden kann.
Ein Baum, der wieder wächst, wie es seine Natur vorgibt.
Ein Tier, das wieder lebt und sich in seinem Wesen spürt.
Ein Mensch, der zurück gefunden hat zu seinem Wesenskern, seiner Eigenständigkeit und seinem göttlichen Bewusstsein:

Ich bin. Ich kann. Ich tue… Ich, der ich Teil dieser Gemeinschaft bin. Ich, der in meinem Universum entscheide, ob gut oder böse gewinnt. Ich, der die Waage und das Schwert in der Hand habe und ich, der mir die Macht verliehen wurde, zu schaffen, zu erschaffen. Ich, der die Verantwortung für Schwächere, Jüngere, Andersartige, Tiere und Natur trägt… Ich, der die die Kraft und die Möglichkeiten hat, mein Leben durch meine Entscheidungen und meine Aufmerksamkeit zu verändern.

Wir brauchen nicht mehr Kinder auf dieser Welt. Wir brauchen mehr Mütter.
Mütterlichkeit. Wachheit. Ein Einstehen für die Natur unseres Seins.

Verniedlicht… und klein gemacht

Und das Ganze ist nicht nur weich, zart und sanft, „typisch weiblich“, wie mancher süffisant zu bemerken weiß, irgendwie „chaotisch intuitiv“.
Denn, seien wir ehrlich, so oft wird genau das gedacht. So oft wird genau mit der aufstehenden Weiblichkeit umgegangen: Sie wird verniedlicht.
Sie wird großzügig belächelt. Man gibt ihr einen Sandkasten zum spielen, schafft Plätze für Quotenfrauen.

Doch darum geht es nicht!

Weiblichkeit, Mütterlichkeit ist eine Kraft, ist eine Macht, ist eine Energie,
vor dem das Lebensverneinende zittert!

Sie ist eine Kraft, die radikal, bedingungslos, klar und entschieden JA zu Leben sagt! Für das Leben eintritt! Das Leben schützt.
Und somit liebt.

Da ist keine rosa Zuckerwatte oder liebliches Duften, das man wohlwollend abnickt und zur Tagesordnung übergeht. Da ist Entschlossenheit, wie nie zuvor!

Noch wähnen sich lebensverneinende Mächte in Sicherheit. Zu oft konnten sie in der Vergangenheit das Weibliche knechten, verletzen, vergewaltigen, beschneiden, klein halten, unterdrücken.
Und ja, noch viel zu oft zucken wir zusammen und erinnern uns an unsere Verletzungen, persönlich, kollektiv, generationsübergreifend. Wir ziehen uns eingeschüchtert zurück. Aber wir kommen auch wieder hervor. Immer öfter. Immer stärker. Immer entschlossener. Immer vehementer!

Entschieden und klar!

Wir, wir alle, Männer und Frauen, haben uns entschieden, das Leben zu schützen. Das Leben zu lieben! In uns und um uns herum!

Es ist eine Entscheidung, die wir nicht nur einmal treffen. Das wäre zu einfach und zu bequem. Es ist eine Entscheidung, die wir immer wieder treffen, im Einkaufsregal im Supermarkt vor den Eiern, der Fleischtheke, vor der Spinne in der Ecke unseres Hauses, mit unseren Mitmenschen, die heimlich und einsam ihr Dasein fristen, ihr Inneres verschlossen vor der Welt, den Immigranten, die Dinge erlebt haben, die den meisten von uns völlig fremd sind, den Geschenken, die wir unseren Kindern geben, den Filmen, die wir schauen, den Medikamenten, die wir einnehmen, das Leid, das wir unterstützen oder lindern und vielleicht sogar heilen (bzw. gar nicht erst entstehen lassen), wenn wir uns bewusst und gegen den in uns angelegten Automatismus entscheiden.

Ein Automatismus, der in uns hinein gelegt, manipuliert, eingeschliffen wurden. Und der alles andere, nur nicht unseren wahren Wesenskern Ausdruck gibt.

Das ist Arbeit. Das ist ein tägliches Gebet. Das kann anstrengend sein… Und das ist erhaben, erhebend und wahrlich Menschlich. Denn wir haben die Freiheit zu wählen, wer wir sein wollen. Wir haben die Freiheit zu entscheiden, wer wir sind.
Lasst uns genau dieses Entscheiden zu einem „Automatismus“ machen. Einem Automatismus, der seine Wurzeln in dem bedingungslosen Ja zum Leben hat, aus dessen Samen ein Baum entsteht, der Schutz und Nahrung bietet und allen Stürmen trotzt.

08.01.2020
Ursula Schulenburg
www.institut-schulenburg.de
Autorin, Dozentin, Heilpraktikerin, Life Coach und führt ihr online Business Soulcentered Evolution.

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2 Kommentare

  1. Die Wahrheit ist einfach – wie das geniale göttliche Universum:

    Der Mensch ist von DER Vollkommenheit (Gott) vollkommen erschaffen worden – und gleichberechtigt; wie in der Geschichte über Adam und Lilith symbolisch dargestellt wird: Beide aus Lehm.
    Erst eine Weile danach tritt bei Lilith (der Symbolfigur der göttlichen Seele, dem Kind Gottes) eine “Veränderung” ein; sie “verschwindet” und wird als “Dämon” tätig.
    So beschreibt die Weisheit von damals das Ausbrechen der schlimmsten Krankheit überhaupt – die im Laufe ihrer Geschichte viele Namen bekommen hat. Das ist nicht verwunderlich, da sie doch durch viele Kulturen und Sprachen gewandert ist – seit mind. ca. 10.000 oder evtl. auch 75.000 Jahren. Alle “Hochkulturen” der nachvollziehbaren Geschichte sind untergegangen – sehr wahrscheinlich an dieser “kollektiven Neurose”, wie sie namentlich in der Soziologie bekannt ist, aber nicht von ihrem wahren Ausmaß her; denn sie gehört zum wesentlichen Anteil in die Ebene der Wirklichkeit, die von der Wissenschaft nicht (an-)erkannt wird.

    Befallen sind ca. 99,9 % der Menschen der Zivilisationsgesellschaft. Da bleibt nicht viel Raum für wahrhaft gesunde Menschen – egal ob Frauen oder Männer.

    Ohne grundlegend-natürliche Heilung (der Krankheit und der Menschen – das sind “zwei Paar Schuhe”!) drohen uns Untergang und Aussterben.
    Für Erkenntnis und Heilung jedoch bedarf es intensiver wahrheitsgemäßer Aufklärung. Die hat bisher niemand geleistet – weder die Kirche noch die Wissenschaft, wobei die “Politik” nur das verwerten kann, was die Wissenschaft “beweist”.
    Eine “verschwundene”, in “Rückzugs- / Schutzhaltung” geflohene, hinter Dornenhecken tief schlafende, usw., Seele ist aber nicht wissenschaftlich beweisbar.
    Und nun?
    Was ist zu tun?

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