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Chakras und körperliche Krankheiten – ein kurzer Überblick

buntes-zellengewebe-heartChakras und körperliche Krankheiten – ein kurzer Überblick

Um ein guter Chakra-Detektiv zu sein, braucht es ein allgemeines Verständnis darüber, wie jedes Chakra mit bestimmten Organen und körperlichen Krankheiten in Verbindung steht. Dabei sollten wir nur darauf achten, dieses allgemeine Verständnis nicht auf jede Situation anzuwenden und damit ein Zuhören durch erlernte Theorie zu ersetzen.

Manche Emotionen und körperlichen Zustände, die du einem bestimmten Chakra zuordnen würdest, mögen sich in einem ganz anderen Chakra und ganz anderer Form einfinden. Chakras und körperliche Krankheiten.
Depression und Erschöpfung beispielsweise, sind für gewöhnlich Probleme des zweiten Chakra.
Doch sie können sich ebenso aus einem ganz anderen Bereich, einem anderen „Gehirn“ her, generieren.

In Anbetracht der Tatsache, dass unsere tieferen Beschwerden oft das Resultat der Interaktion zweier oder dreier Chakras sind, gelangen wir zu der Erkenntnis, dass wir das Lauschen auf die Realität unseres Körpers durch nichts ersetzen können.

Dem Wurzel-Chakra gehört das gesamte Muskel- und Skelett-System an.

Beginnend von den Beinen und Knien, setzt sich sein Einfluss auf die Wirbelsäule, die Gelenke sowie all die Sehnen und Bänder fort. Es hält die gesamte Struktur des Körpers. Sogar die Art, wie jemand seine Haltung bewahrt, sowie die Flexibilität der Muskulatur und der Bewegungsapparat im Allgemeinen.

Zu den körperlichen Symptomen gehören jegliche Art psychosomatischer Auswirkungen, aufgrund von falschen Alarmsignalen, welches das unausgeglichene Instinkt-Zentrum von sich gibt.

Diese existenzielle Anspannung lässt den Körper steif und starr werden, so dass er sich wie eine geballte Faust verhält.

Die Angst davor, sich locker und leicht fortzubewegen sowie die permanente Ausschau nach möglicher Gefahr, sind verantwortlich für verschiedenste Arten der Muskelverspannung vom Nacken bis zu den Kiefern und vom Becken bis hin zu den Schultern.

Auch alle Arten von Rückenschmerzen gehören hierzu.
Da Körper und Geist geschwächt werden, sind sie auch Schwierigkeiten bei der Bewältigung von Druck und Krankheit ausgesetzt.
Daher sind nervöse Verspannung, Nervenzusammenbrüche, ein geschwächtes Immunsystem sowie Rehabilitationsprobleme nach langer Krankheit, Operation oder Verletzung, alles mögliche Auswirkungen eines beschädigten Wurzel-Chakras.

Die Körpersysteme, die vom Sakral-Chakra betroffen sind, sind zu allererst mal die Fortpflanzungs- und Geschlechtsorgane.

Bei Männern betrifft das die Prostata, Hoden und Penis. Bei Frauen sind es der Uterus, die Eierstöcke sowie die Vagina. Weiterhin sind dem zweiten Chakra die Nieren, das Urogenitalsystem, sowie die Nebennieren zugeordnet.

Im Nervensystem ist das Sakral-Chakra dem Lenden-Plexus zugehörig.

Jede Art von Störung im Urogenitalsystem, der Nierenfunktion und den Geschlechtsorganen kann psychosomatisch einer Unausgeglichenheit im zweiten Chakra geschuldet sein. Eine Störung der Harn- sowie Nierentätigkeit kann als körperliche Ausdrucksform aller Störungen, die einem gehinderten Fluss entsprechen, angesehen werden. Wenn die „Lebenssäfte“ im Körper-Geist-Komplex nicht richtig fließen können oder überfließen, dann kann sich das in physischer Form als Entzündung und Hemmung in diesen beiden Systemen äußern, die den Fluss von Wasser und Flüssigkeit im Allgemeinen regeln.

Bei den Geschlechtsorganen können sich emotionale und energetische Depression oder Überreizung in Form von Sexualstörungen äußern.
Angefangen bei Impotenz, über Taubheit oder Schmerz beim Sexualakt, frühzeitiger Ejakulation bis hin zur psychosomatischen Störung einer Prostatitis.

Eine Unterdrückung der Sexualität kann ebenfalls für unerklärliche Schmerzen sowohl im Unterbauch als auch den Geschlechtsorganen verantwortlich sein. Unfruchtbarkeit und Empfängnisprobleme können eine psychischen Ursachen Anteil haben im Zusammenhang mit dem eigenen Unvermögen, am schöpferischen Fluss des Lebens teilzuhaben.

Dem Solar-Plexus-Chakra gehört das gesamte Verdauungssystem an.

Magen, Leber, Bauchspeicheldrüse und Darm. Als Chakra der inneren Stärke bestimmt es darüber, ob wir über ausreichend Energie und Widerstandskraft verfügen, um mit den Herausforderungen und Stressfaktoren unserer Umwelt umzugehen. Hierbei treffen sich die körperliche, energetische und psychologische Ebene, da wir ebenso Druck und Stress „verdauen“ und in Reaktion und Handlung übersetzen müssen.

Auch müssen wir uns manchmal von unnötigen Einflüssen schützen, welche unseren Willen und unsere Entschlusskraft schwächen. Die körperlichen Symptome können sich durch Verdauungsbeschwerden äußern. Etwa ein diffuser Schmerz im Oberbauch, ein empfindlicher Magen, Reizdarmsyndrom, Darminfektionen, Sodbrennen, Magengeschwür, Verstopfung oder Durchfall.

Es ist ein generelles Gefühl unseres mentalen, emotionalen und energetischen „Verdauungssystems“, dass wir wir mit Druck und Stress nicht umgehen können, was sich dann parallel auch in den Vorgängen unserer physischen Verdauung zeigt. Dies mag sich körperlich auch in Schwierigkeiten äußern, die Last stressiger Eindrücke von uns fern zu halten und sich von Giftstoffen zu befreien, etwa bei einer Leberschwäche.

Das Herz-Chakra beeinflusst zunächst einmal natürlich den Brustbereich

Der aus psychosomatischer Sicht auf Themen wie Ablehnung und Verlassen werden sowie Mangel und Abhängigkeit reagiert.
Die körperliche Spiegelung dazu mag sich als ein Zusammenziehen oder Druck in der Brust und natürlich Herzkrankheiten äußern. Aus traditioneller Sicht ist das Herz das Zentrum der „Ojas“, der Essenz von Stärke und Vitalität.

Wenn jemand zu viel gibt und all seine Ressourcen verschwendet, dann kann er sich „schwach auf der Brust“ fühlen.

Dies ist dann ein Ungleichgewicht zwischen Nehmen und Geben.
Es sollte aufrecht erhalten werden, um das Reservoir an Ojas im Herzen aufrecht zu erhalten.
Auch die Lungen, welche die Fähigkeit zur Aufnahme von essentiellem Sauerstoff sowie der Fähigkeit des Loslassens darstellen, können Anzeichen von Störungen aufweisen. Etwa die Unfähigkeit, tiefe und lange Atemzüge zu nehmen. Jedoch auch in der Form von Asthma.

Ein anderer Ausdruck dieser wichtigen Fähigkeit kann in den Schultern gefunden werden.

Das Gefühl der „Last auf den Schultern“ und damit einhergehenden großen Verantwortung für andere kann ein weiterer Ausdruck mangelnden Gleichgewichts zwischen Geben und Nehmen sein. Hierbei kann man auf Unterschiede zwischen Körpersymptomen an rechter und linker Seite achten, was Schultern, Arme und Hände betrifft.

Da die rechte Seite mit dem Prinzip des Gebens und die linke mit dem des Empfangens verbunden ist.

Viele fühlen diese allgemeine Empfindung einer Begrenzung oder Kontraktion im Brustbereich, was ein physischer Ausdruck dessen ist, was man als ein „verschlossenes Herz“ bezeichnen kann. Dieses Gefühl einer Art Mauer, die man sich im Brustbereich erschaffen hat, aufgrund eines Gefühls, dass man ein verdientes Empfangen beständig verwehrt bekommt und man zur gleichen Zeit anderen aufgrund enttäuschender Erfahrungen misstraut.

Normalerweise ist der Hals das Hauptsystem, welches vom Hals-Chakra beeinflusst wird.

Doch sein Einfluss weitet sich auch noch auf den Nacken, die Kiefer und den Mundbereich aus. Mund und Kiefer haben mit dem eigenen Gefühl zu tun, dass man in der Lage ist, seine innere Welt nach Außen hin ausdrücken zu können.

Das bekannteste körperliche Symptom hierbei ist das Gefühl des Zusammenschnürens oder eines Knotens im Hals.

Jede Beschwerde, wie etwa Heiserkeit, Husten, Stimmbandprobleme, Halsentzündungen und manchmal auch Schilddrüsenprobleme können einen psychosomatischen Hintergrund haben.
Auch Steifigkeit im Halsbereich kann mit einer Unterdrückung der Energie des Hals-Chakra zusammenhängen.
Spannungen im Kiefer oder sogar Schluckbeschwerden, Rachengeschwüre und jegliche anderen Beschwerden von Mund, Zunge und Zahnfleisch, können ein Ausdruck von Beschwerden dieses Chakra sein.

Körpersysteme, die von der Aktivität des Chakra des Dritten Auges betroffen sind, können Stirn, Augen, Ohren und das Gehirn im Allgemeinen betreffen.

Deren Verbindung mit dem sechsten Chakra ist recht offensichtlich.

Die Augen als Zentrum unserer körperlichen Wahrnehmung sind die Spiegelung des Prinzips der inneren und äußeren Wahrnehmung im Allgemeinen.

Wenn unsere Sicht verschwommen ist, zeigt das eine Unfähigkeit, die Dinge zu sehen, wie sie sind.

Die Ohren andererseits, spiegeln unsere Fähigkeit zu hören und wahrlich empfänglich zu sein.
Das Gehirn und die Hypophyse im Speziellen, sind das Zentrum von Erkenntnis, Intelligenz, Verstehen, Interpretation und Bedeutung. Im etwas feinstofflicheren Bereich sind die Nasenlöcher und die Nase im Allgemeinen, tief mit diesem Chakra verbunden, da sie den obersten Verbindungspunkt von „Ida“ und „Pingala“ darstellen – zwei Hauptkanälen des fein stofflichen Nervensystems.

In der yogischen Tradition ist bekannt, dass man die Tätigkeit dieses Chakra durch Atemübungen beeinflussen kann, welche die Aktivität dieser beiden Kanäle beeinflusst. Wenn das Dritte Auge jedoch selbst vollkommen ausgerichtet und ausgeglichen ist, dann hat das wiederum Einfluss auf die beiden Nervenkanäle, so dass dann durch beide Nasenlöcher dieselbe Menge Luft strömt.

Beschwerden im Zusammenhang mit dem Dritten Auge können im Stirnbereich beginnen, wo auch Kopfschmerzen meist deutlicher gespürt werden.

Und auch wenn Kopfschmerzen viele Ursachen haben können, werden sie doch häufig durch eine Überaktivität des Dritten Auges ausgelöst: einer mentalen Geschäftigkeit, beeinflusst durch die unteren Chakras.

Sorgen, Anspannung, Ängste, Begierden sowie innere Widersprüche nehmen die Gestalt rationaler Gedanken an und missbrauchen somit die Kapazitäten des sechsten Chakra.
Jedes Augen- oder Ohrenproblem mag psychosomatisch mit dem Dritten Auge in Verbindung stehen.

Kopfschmerzen können energetisch auch durch eine Überaktivität einer der beiden Nervenkanäle (Ida & Pingala) stimuliert werden. Und in der gleichen Weise kann dies ein blockiertes Nasenloch.

Gehirnstörungen können zutiefst mit einer Dritten-Auge-Unausgeglichenheit verbunden sein. Dies kann ernste psychiatrische Zustände hervorrufen. Du kannst dann Realität und Illusion gar nicht mehr klar unterscheiden. Zum Beispiel, Stimmen zu hören und das Gefühl zu haben, dass deine Gedanken, nicht mehr deine eigenen sind.

Weil das Kronen-Chakra ja das physisch leichteste im Chakra-System ist, ist es weniger verbunden mit den tatsächlichen physischen Systemen.

Jedoch ist es definitiv physisch mit der Zirbeldrüse verbunden, sowie mit dem obersten Punkt des Schädels und der kleinen Lücke zwischen den beiden Hirnhälften.
Die Zirbeldrüse, welche die Wach/Schlaf-Regelung kontrolliert, ist insofern mit dem siebten Chakra verbunden, als dass dieses Chakra für die sich ändernden Bewusstseinszustände (inbegriffen die Transzendenz aller Zustände) verantwortlich ist.

Die Yogis nennen ihn „Turiya“, der vierte Zustand.

Gegenübergestellt den drei Zuständen: Wach, Schlafen und Träumen.

Der vierte Zustand erweckt die schlummernden spirituellen Kapazitäten der Zirbeldrüse.

Die Lücke zwischen den beiden Hirnhälften symbolisiert erneut die schlussendliche Transzendenz der Dualität.
Sich mit dem Zustand zwischen und jenseits jeglicher Subjekt/Objekt-Beziehung in Richtung eines perfekten „Einheitsbewusstseins“ zu bewegen.

Mögliche Balance-Verluste in den verschiedenen Bewusstseinszuständen: von Schlafstörungen (so wie Insomnia) hin zur Konsequenz des Bewusstseins-Verlustes (so wie eine Trauma-verursachende Betäubung und Gehirnerschütterung).
Dadurch kann man auf die Langzeitwirkungen psychoaktiver Pflanzen und Psychedelika sowie Schwindel schließen.

In manchen Fällen, wie bei einer Kundalini-Krise oder der manisch-depressiven Störung, gibt es das Phänomen eines hyperaktiven Kronen-Chakra. Dieses wird dann als ein übermäßig offenes Chakra mit einem Gefühl intensiver Schwingungsunruhe empfunden.

Das kann bedeuten, dass die Trennlinie, welche das Individuum abtrennt, unterbrochen wurde und nicht in einem Zustand ununterbrochener Glückseligkeit mündete.
Dies kann dann begleitet werden, durch Symptome wie Hyperempfindlichkeit, Desorientierung, Abgetrennt-sein und dem höchst unerdenden Gefühl, dass man über keinerlei definierten Grenzen verfügt.

shai-tubali-chakren-neue-erde11.08.2018
Shai Tubali

shaitubali.com/de
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Zusammenfassung
Chakras und körperliche Krankheiten – ein kurzer Überblick
Titel
Chakras und körperliche Krankheiten – ein kurzer Überblick
Beschreibung
Um ein guter Chakra-Detektiv zu sein, braucht es ein allgemeines Verständnis darüber, wie jedes Chakra mit bestimmten Organen und körperlichen Krankheiten in Verbindung steht. Dabei sollten wir nur darauf achten, dieses allgemeine Verständnis nicht auf jede Situation anzuwenden und damit ein Zuhören durch erlernte Theorie zu ersetzen.
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