Channeling

Spirit mind

Spirit mindMedium Channel Medial – Normal wie der Siebte Sinn

Medium (auch Channel genannt) bezeichnet eine Person, der in diversen spirituellen Traditionen die Fähigkeit zugeschrieben wird, Botschaften von übernatürlichen Wesen wie Engeln, Geistern oder Verstorbenen zu empfangen.

Wenn wir von einer medialen Begabung oder einem medialen Talent sprechen, ist damit aber weit mehr gemeint, als nur das simple „Verstorbenen verstehen“. Denn eigentlich meint „mediales Talent“ eine grundsätzlich gute Verbindung zur geistigen Welt, durch die wir durch eine Vielzahl an Möglichkeiten und Hilfsmitteln eine Vielzahl an Informationen erhalten können. Da gehört tatsächlich eine ganze Menge dazu, von Kartenlegen über Hellhörig-, -fühlig-, sichtigkeit hin zur Fähigkeit mit Engeln und/oder Verstorbenen direkt zu sprechen (und vor allem die Antworten zu verstehen) – die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt! 

Mediumismus ist die Kommunikation mit diesen Wesen und die gesprochene oder geschriebene Weitergabe von Visionen und «Mitteilungen». In den 1970er Jahren etablierte sich dafür in der US-amerikanischen New-Age-Bewegung der Begriff Channeling, der in den Achtzigern auch im deutschsprachigen Raum bekannt wurde.

“Heute ein Medium zu sein ist längst nicht mehr so besonders, wie alle immer meinen. Oder besser ausgedrückt: Es gibt so viel mehr von „uns“, medial begabte Menschen, da draußen, wir haben nicht den Hauch einer Ahnung. Das Ding ist nur, dass diese ungeschliffenen Diamanten oft selbst keine Ahnung haben.” Schreibt Jasmin Volck auf spirit online.

Medien nehmen für sich in Anspruch, unter anderem mit der jenseitigen Welt Verbindung aufzunehmen, z.B mit “Engeln” oder “Totengeistern”. Sie tun dies in so genannten Séancen (Sittings oder Readings), bei Einzelsitzungen oder Meditationen. Dabei übermitteln sie den Zuhörern oder dem Klienten Botschaften des Trostes oder der Lebenshilfe, die persönlich für die Zuhörer übermittelt werden. Medien empfangen medial (telepathisch) Bilder, Töne oder Botschaften, die sie vermitteln.

Die Behauptung, diese Botschaften kämen von Verstorbenen, Engeln oder Geistwesen, lässt sich damit begründen, dass sie teilweise sehr präzise Details von dem Aussehen oder der Lebensweise verstorbener Angehöriger wiedergeben können bzw. teilweise über spezielle Einzelheiten der Lebenssituation des Klienten Bescheid wissen, ohne den Klienten zu kennen und dadurch Hilfeleistungen geben können.

Weltweit nehmen viele Religionen und weltanschauliche Bewegungen für sich in Anspruch, dass ihre Lehre auf medialem Weg durch Propheten, Mystiker empfangen wurde; auch der Zungenrede (vorwiegend in der Charismatischen Bewegung) wird eine göttliche Ursache zugesprochen.

Die Bibel beschreibt beispielsweise im 2. Buch Mose, Kapitel 3 und 4, wie Gott mit Mose aus einem brennenden Dornbusch heraus gesprochen hat und ihm so den Befehl gab, zurück nach Ägypten zu gehen, um die Israeliten aus der Knechtschaft zu befreien. Joseph Smith behauptete, eine Wesenheit namens Mormon habe ihm, dem Gründer der gleichnamigen Kirche, das Buch Mormon übermittelt. Die Entstehung des Koran wird dem Erzengel Gabriel zugeschrieben, der ihn dem Begründer und Propheten des Islam Mohammed diktiert haben soll.

Carl Gustav Jungs Lebensweg als Psychiater und Begründer einer Denkschule wurde von seinen Geistführern Philomen und Salome beeinflusst. Im „Roten Buch“ hat er die inneren Gespräche mit ihnen aufgezeichnet. Von dem jenseitigen Wesen Basilides in Alexandria empfing er die „Sieben Belehrungen der Toten“.

Aus der tibetischen Bön-Religion und auch aus einigen Schulen des tibetischen Buddhismus ist das Wirken von Medien bekannt. Das Orakel der Bön heißt Dakini. Aktuell ist dies Rosalyn Bruyere, die prophezeihte Frau aus dem Westen. Eines der bekanntesten Medien Tibets, das Mönchsmedium der Gottheit Pekar, ist auch als Nechung-Orakel bekannt. Es soll die tibetische Regierung und die Dalai Lamas seit ungefähr vier Jahrhunderten in wichtigen Zukunftsfragen beraten und ist auch heute noch als Medium der tibetischen Exilregierung im Dienst. Der als Medium dienende Mönch genießt innerhalb der buddhistischen Gelug-Schule hohes Ansehen; seine meist kurze Lebensspanne schreiben Buddhisten den kräftezehrenden “Orakel-Trancen” zu.

In Brasilien werden die Fähigkeiten von Medien vom Staat anerkannt und genutzt. In der brasilianischen Rechtsprechung werden schriftliche Aussagen von Medien, die unter Aufsicht eines Notars erstellt wurden, in vielen Fällen anerkannt.  

spirit online

9. November 2018

 

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