Corona spanische Krone, Königsweg und Krönung

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Corona spanisch Krone Königsweg-corona-krone-frau-demut-transformation-matiCorona spanisch Krone,
Königsweg und Krönung

Viele von uns können dieses C-Wort schon nicht mehr hören. Es ist allgegenwärtig und wird es wohl auch noch eine Zeit lang bleiben.
Die Auseinandersetzung mit dem Virus und seine weitreichenden Folgen in unseren verschiedenen Lebensbereichen steht unweigerlich an. In diesem Beitrag, Corona spanische Krone, möchte ich mich dem Thema von einer ganz neuen Seite nähern, einem Impuls folgend, den ich bekam, als ich in einem der letzten Flieger aus Spanien nach Deutschland saß…

So einen ruhigen Flug hatte ich noch nie erlebt.

Es war fast gespenstisch still, kein einziger Niesser oder Gehuste, gedämpftes Sprechen. Die Erleichterung war groß, als wir ausfliegen und dann auch wieder landen durften und nicht sofort bei Ankunft in Quarantäne kamen…

Als jemand, dem das Spanische sehr nahe liegt und dem Spanien ein zweites Zuhause geworden ist, sinnierte ich über die Übersetzung des Wortes „Corona“. Die Krone…
Seltsam… Corona spanische Krone 

Entweder war das die große Ironie des Schicksals, oder diese Bedeutung hatte tatsächlich einen tieferen Sinn?!

Corona spanische Krone  – Welche „Krone“ wird uns hier gereicht?

Krone“ hat ja auch etwas mit „Königlichkeit“ zu tun…
Doch wo bitte findet sich das in dieser Situation, die chaotischer nicht sein könnte, Ängste und Urängste auslöst und triggert, Menschen für Wochen in ihre Häuser verbannt und viele erkranken und sterben lässt?

Ich wusste, dass größere Antworten sich oft nicht sofort zeigen, sondern man mit den großen Fragen leben darf, sie in sich bewegt, über sie meditiert…
Und „einfach“ offen bleibt für die Antworten, so seltsam und manchmal sogar verrückt sie auch klingen mögen.

Corona spanische Krone  – Das hatte ich getan und auf diesem Flug dämmerte mir langsam die Antwort:

  Was wäre, wenn dieses Virus, das sich hinter dem Namen „Corona“ verbirgt, tatsächlich etwas Königliches in unser Kollektiv zu bringen im Stande wäre?

 Was wäre, wenn wir hier eingeladen wären, tatsächlich einen Weg zu beschreiten, einen Königsweg?

  Was wäre, wenn es an der Zeit wäre, dass wir als Menschen uns unserer wahren Bestimmung, unserer ureigensten Natur, wieder bewusst werden würden und als „wahre Menschen“ gekrönt werden würden?

Hm… eine große Aufgabe, zweifelsohne.

Quarantäne = heilige Transformationsphase

Es stellte sich heraus, dass die Zeit dafür, sich wirklich bewusst zu werden und nach innen zu gehen, für die allermeisten Menschen, plötzlich da war…
Fragen im Raum standen wie:

Wer will ich sein in Zeiten der Krise?

Ein neues Bewusstsein begann zu keimen und zu sprießen und der Prozess dauert bis heute an…

Schauen wir auf das Wort „Quarantäne“, so verbirgt sich hier die Zahl „vierzig“. 

In Quarantäne kommen die Menschen (und Tiere), bei denen man eine übertragbare Erkrankung vermutet. Man beobachtet, ob diese Krankheit zum Ausbruch kommt, oder eben nicht.

Jenseits von der medizinischen Bedeutung gibt es aber auch andere, heilige „Quarantänen“.
Jesus, z.B., verbrachte vierzig Tage in der Wüste und erlebte hier eine heilige Transformation.

Vierzig Tage, so sagt man in der Psychologie, wie auch in der Persönlichkeitsentwicklung, braucht es, um tiefere Veränderungen zu integrieren, z.B. neue Glaubenssätze zu installieren (andere Quellen sprechen in diesem Zusammenhang auch von 21 und 28 Tagen).

Da stellt sich die Frage:

Was wäre, wenn wir, die wir zu Hause bleiben müssen, auch die Möglichkeit so einer „heiligen Quarantäne-Erfahrung“ haben?

Was können wir dazu beitragen, dass es eine positive, zutiefst transformative Erfahrung wird?

Ich glaube, es ist vor allem die Bereitschaft, genau diese Situation anzuschauen und sie zu betrachten, jenseits der persönlichen und kollektiven Angst.

Denn die Angst ist da. Allgegenwärtig. Sie zeigt sich in leeren Regalen (zum Glück kauft man in Deutschland eher Klopapier und Nudeln und nicht, wie in den USA, Waffen). Sie zeigt sich in den Medien und sie liegt spürbar in der Luft.

Dieses kollektive Angstfeld, das in jedem von uns alte, verschüttete Ängste triggert und zu Tage fördert…Existenzangst, Angst vor dem Alleinsein und Verlassenwerden, Isolation, Krankheit… letztendlich Angst vor dem Tod. Dem „Ausgelöschtsein“, dem „nicht mehr Existieren“ – was viele von uns mit dem Prozess des Sterbens in Verbindung bringen.

Corona spanische Krone – Auferstehung der Natur

Es geht um unsere Natur, die Natur in jedem einzelnen von uns, die Natur des Meschen…

Verhalten wir uns denn wirklich wie die Menschen, die um ihre wahre Herkunft, Kraft und Mission hier auf der Erde wissen?
Leben wir unser wahres Potential?
Leben wir unsere Natur?

Sind wir die Königinnen, die Könige, die wir in Wahrheit sind, oft verschüttet unter einem großen Berg an Konditionierungen, Ängsten, Glaubenssätzen und Limitationen?

Und oft sind wir das eben nicht…

Es scheint fast so, als ob dieses Virus in uns genau das hervorlocken will. Oder dass wir zumindest die Möglichkeit haben, jetzt, ganz besonders jetzt, in unsere Wahrhaftigkeit und Größe zu gehen.

Denn „Opfer sein“ ist leicht.

Man gibt die Verantwortung ab, zieht sich zurück, verhält sich oft wie eine unmündige Person und lässt „die anderen“ machen. Steht in zweiter Reihe und wartet ab, zeigt sich nicht…

Als jemand, der die Königlichkeit in sich erkennt und anerkennt, gibt es das Verstecken nicht mehr. Gibt es nicht mehr das Schimpfen aus der zweiten Reihe, das Abgeben von Verantwortung. Hier gibt es nur Dich, als jemand, der sich entscheidet und der für seine Entscheidungen gerade steht. Als jemand, der radikal Verantwortung für sich, sein Tun und Handeln, sein Denken und Fühlen, übernimmt.
Das ist groß.
Das ist sogar sehr groß.
Davor haben wir Respekt. Und vielleicht auch Angst…

Aber genau DAS, so glaube ich, genau das ist es, was wir jetzt eingeladen sind, zu leben. Immer wieder.
Hierbei geht es nicht um Perfektion. Es geht um die Bereitschaft, ja zu dem Kern in sich zu sagen, ja zu der Natur, die in uns aufblühen will. Ja zu dem verantwortungsbewussten, aufrechten Menschen in uns, der jetzt, mehr denn je, gefordert ist und zum Vorschein kommen darf. Und muss.

Wir haben darum gebeten…

Seien wir ehrlich, wir haben darum gebeten, um einen Wechsel. Laut. Leise. Flehentlich. Verzweifelt. Wütend. Bewusst. Unbewusst.
Aber wir haben ihn uns herbei gewünscht, uns danach gesehnt…

Dass er so kommen würde, dieser Wechsel, das wussten wir natürlich nicht. Das wollten wir auch nicht.
Die Frage ist, hören wir – als Kollektiv – denn auf die sanften Töne? Auf die „große Mutter-Intuition“, die zu uns allen spricht?

Oder brauchen wir „härte Maßnahmen“, damit wir anhalten. Zur Besinnung kommen. Aufwachen?
Damit meine ich nicht Einzelpersonen, sondern wir als Menschheit, im Kollektiv.

Denn dass diese Krise hart ist, viele Entbehrungen mit sich bringt, Menschenleben fordert, Existenzen bedroht und viele Dinge mehr, steht außer Frage.

Dass diese Krise jedoch ein großes, nein, ein riesiges Geschenk birgt, steht ebenfalls fest!
Wir müssen es nur als solches erkennen. Und auspacken aus seiner Verpackung… Tiefer gucken und erkennen, wo hier der persönliche Schlüssel für uns individuell und als Gemeinschaft verborgen liegt.

Bist Du bereit…

…den Königsweg zu gehen?
Bereit, Deine Krone zu empfangen?
Bereit, Deine Krone zu tragen?
Aufrecht. Stolz. Im Dienste des Lebens. Als aufrechter Mensch?

Bist Du bereit…
Dich zu zeigen?
Zu Deiner innersten Wahrheit zu stehen?
Verantwortung zu übernehmen?

Bist Du bereit, auf Deinen Thron zu steigen, gekrönt zu werden und als ein weiser, gütiger König, eine weise, gütige Königin, Dein Land, Dein Leben in die Hand zu nehmen und zu regieren?

Video zu diesem Thema:
Stirb bevor Du stirbst“:


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08.04.2020
Ursula Schulenburglogo-schulenburg
www.institut-schulenburg.de
Autorin, Dozentin, Heilpraktikerin, Life Coach und führt ihr online Business Soulcentered Evolution.

Alle Beiträge der Autorin auf Spirit Online


Ursula-Schulenburg

Ursula Schulenburg
ist Leiterin des „Instituts für bewusste Lebensgestaltung“, das schwerpunktmäßig online seine Dienstleistungen anbietet, arbeitet als Autorin, Dozentin, Heilpraktikerin und Life Coach. 
Als Gründungsmitglied des Opferschutzvereins El Faro e.V. engagiert sie sich für Menschen, die Missbrauch und Trauma erleben mussten. Es ist ihr wichtig, mehr Licht, Klarheit und Transparenz in dieses dunkle Thema zu bringen und ihm auch öffentlich eine Stimme zu geben. Dies tut sie u.a. über regelmäßige Vorträge und Beiträge in sozialen Medien (u.a. YouTube
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