Achtsamkeit und Dank ist die Formel die unser Leben verändert

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achtsamkeit-dankbarkeit-thank-youAchtsamkeit und Dank ist die Formel die unser Leben verändert

Danke sagen ist im alltäglichen Leben eine Floskel, statt einer von Herzen ausgesprochenen und gefühlvollen Geste voller Wahrheit und Aufrichtigkeit. Dank und Achtsamkeit sind ein starker Ausdruck der Verbundenheit. Der Wertschätzung für sich selbst als auch für andere. Und letztlich der innere Weg zu Glück und Ausgeglichenheit.

Es gibt täglich jede Menge Gründe um dankbar zu sein. Im Zweifel Augen auf und diesen Grund suchen! Dankbarkeit ist ein entscheidender Weg zu mehr Lebensqualität, fördert unsere Befähigung zur Achtsamkeit und steigert den eigenen inneren Selbstwert.

Dankbarkeit kann Augen zum Leuchten bringen, Herzen höher schlagen lassen und eine Verbundenheit schaffen die ein ganzes Leben anhält. Dank geben ist ein Geschenk. Ein kostbares Geschenk, denn wir geben ein Stück unseres Glückes an andere weiter. Wir geben Freude und erhalten oftmals Freude zurück.

Dank sagen ist nicht dazu gedacht an einen Zweck zu binden. Das ist kein Dank. Aber genau diese Art bestimmt unser Leben. Dank beruht auf der Erkenntnis, dass alles im Leben seine Richtigkeit hat. Auch das unangenehme, ja schreckliche. Das Gefühl des Dankes ist ein Ausdruck einer höheren Ordnung. Es ist die Befähigung frei von negativen Gefühlen sich selbst zu öffnen und das Gute zu suchen. Denn das Gute ist immer gegenwärtig auch wenn wir es nicht sehen. Das macht die Fähigkeit Dank zu fühlen aus!

Dank und Achtsamkeit weitet das Bewusstsein

Dank kann allen Menschen entgegengebracht werden. Selbst jenen gegenüber die uns Schmerzen zufügten. Gerade diese verdienen einen besonderen Ausdruck des Dankes, weil sie uns etwas beibrachten, was ohne Schmerz und Leid nicht für uns lernbar gewesen wäre. Dies und der damit verbundene Dank sind tiefer Ausdruck unseres persönlichen Wachstums. Das ist die Eingebung und Befähigung die uns zur Vergebung führt! Und hilft all das negative, was uns belastet loszulassen.

Hier ist Raum für leben. Wer Dankbarkeit fühlt und lebt hat sein Leben fest in eigener Hand. Das ist wahre Freiheit. Das ist Achtsamkeit. Das ist Verbundenheit und Liebe!

Vielleicht einer der Gründe, dass praktisch jede Sprache ein Wort für Dankbarkeit hat und das alle großen Religionen Ausdrucksformen der Dankbarkeit kennen. Dank leben ist ein wesentlicher Aspekt des eigenen spirituellen Ausdrucks und der Form wie wir mit unserem Leben umgehen.

Aus Höflichkeit Dank zu sagen.
Das Gegenteil von Dankbarkeit ist das Gefühl, auf etwas Anspruch zu haben. In einem kapitalistischen Hire and Fire System gilt die Siegermentalität mit dem Willen zur Macht. Alle Mittel, wie auch die Lüge werden gerechtfertigt und sanktioniert.

Am Ende steht eine verunsicherte, entwurzelte Gesellschaft mit dem Bedürfnis diese Lücke zu füllen.

Für Dankbarkeit und Achtsamkeit ist systembedingt wenig Platz

Selbst unsere Geldsysteme fördern die Anspruchshaltung auf alles und die zunehmende Undankbarkeit. Die Anonymisierung unserer modernen Gesellschaften erstickt die Dankbarkeit und fördert skurrile Ansprüche.

Der Mensch will und muss konsumieren, denn dies ist notwendig für die ewige bedingungslose ökonomische Wachstumslüge. Die fadenscheinige Sicherheit und Freiheit des Einzelnen die daraus resultiert, ist reine Illusion und führt letztlich zur Zerstörung unserer Werte bis hin zu unseren Lebensgrundlagen.

Kein Mensch ist mehr dem Arbeiter dankbar der mitgeholfen hat, dass dieses Produkt entstehen konnte. Oder sind Sie dem Menschen dankbar der das Produkt mit Hilfe einer Maschine verpackt hat?

Zukünftig wird unsere Dankbarkeit noch geringer ausfallen, wenn Produkte hergestellt werden ganz ohne menschliche Beteiligung. Unsere Einstellung zur Dankbarkeit befördert unsere Unzufriedenheit in ganz neue Dimensionen. Viele Menschen beschweren sich über Lebensunsicherheiten, technologischen Fortschritt, und Möglichkeiten potentieller Verluste. Ohne zu beachten, welche Möglichkeiten dennoch zur Verfügung stehen. Neben der Dankbarkeit verlieren wir die Fähigkeit zur Selbstverantwortung.

Mehrheitlich leben immer mehr Menschen im Gefühl der Unsicherheit, weil sich diese Menschen mit der Gefahr eines Verlustes und Ansprüche mehr beschäftigen, als mit der Qualität und Möglichkeiten eines Lebens. Angst beflügelt in negativer Art unser Miteinander, unsere Einstellungen und Glaubenssätze finden den Schuldigen. In diesem vorgefasten nebulösen Gefühl ist Achtsamkeit nicht möglich. Das Gute im Menschen verkümmert zu Gunsten einer galoppierenden Intoleranz, Rassismus und Gewalt. Dank nicht nötig. Wofür sollte ich dankbar sein?

Tagtäglich bombardieren uns Medien mit dem Spiegel unsere eigenen Zerrissenheit und Hilflosigkeit. Die tägliche Berichterstattung über Verbrechen, Kriege, Hunger, Gewalt, Politiker und Konzerne ohne Würde, geben kein Anlass zur Freude – stumpfen ab.

Doch einmal im Jahr scheint es wieder eine Chance zur Einkehr zu geben

Es ist Weihnachten. Und wir können diesem einen Tag nur schwer entkommen. Manche sind völlig erschöpft vom Konsumrausch. Andere sind irgendwo auf der Welt in die Sonne geflüchtet. Und andere wiederum sind allein und einsam. Dankbarkeit.

Weihnachten holt uns jedes Jahr ein und klopft an unsere Herzen. Denn wir sollen dankbar sein. Christus wurde geboren. Wir lassen uns vielleicht berühren und gehen in uns. Vielleicht denken wir daran, dass wir jemanden verloren haben. Wir denken an geliebte Menschen die nicht mehr um uns sind. Können wir lieben ohne dankbar sein zu können?

Sobald wir aufhören alles für selbstverständlich zu halten, wird uns bewusst dass wir für fast alles dankbar sein können.

Wir existieren nur weil unsere Vorfahren überlebt haben und sich in einer lückenlosen Kette fortpflanzen konnten, die bis zum Ursprung des Lebens zurückreicht. Als Babys waren wir für unser Überleben vollständig auf andere angewiesen. Dankbarkeit!

Und um bis zum heutigen Tag unsere Existenz zu sichern bedurfte es hunderte, Tausender, wenn nicht Millionen anderer Menschen, Bauern, Lehrer, Bauarbeiter, Elektriker, Klempner, Ärzte, Wissenschaftler, Krankenpfleger, Zahnärzte, Lebensmittelhändler, der Leute die unsere Smartphones und Computer entwickeln und zusammenbauen, der Piloten und Fluglotsen die uns von einem Teil der Welt in einen anderen bringen und so weiter. Verschwenden wir nur einen Gedanken an diese vielen unbekannten Menschen?

Und dann sind wir nur hier, weil es unseren Planeten Erde gibt, auf dem sich das Leben in Milliarden Jahren entwickelt hat und von dem wir alle abhängen.

Die Erde ist wiederum ein Teil des Sonnensystems, und alles Leben hängt einerseits vom Licht der Sonne ab, andererseits von deren Anziehungskraft. Dies hält uns auf einer gleichmäßigen Umlaufbahn, in deren Zone Leben möglich ist.

Obwohl wir alle Kinder des ein und desselben Universums sind, machen wir uns dieses alltägliche Wunder nicht klar. Wir sehen es nicht, also ist es nicht Bestandteil des Lebens. Wofür Dank?

Die Wunder, die wir nicht sehen und nicht danken, unterscheiden nicht in Nationen, Kulturen, Sprachen, Religionen. Das Universum ist mit allen Gaben für alle Wesen, für alle ausnahmslos da. Einzig der Mensch in seiner Undankbarkeit teilt und bestimmt wer mehr oder weniger oder fast nichts bekommt. Oder wer leben darf!

Die Sonne ist wiederum eingebunden in die Galaxis

Wie mehrere Hundert Milliarden anderer Sterne  ist sie eine Zelle im unermesslichen Körper der Milchstraße. Und unsere Galaxie wiederum ist Bestandteil eines Galaxie Haufens bestehend aus 50 Galaxien und bekannt als Virgo Super Haufen.

Es ist unvorstellbar, dass das Ganze aus einem weniger als Stecknadelknopf großen extrem verdichteten Materieklumpen entstand.

Wäre all dies kein Grund zur Dankbarkeit, ja Achtsamkeit im Umgang mit dem Leben? Vor all dieser Größe verblasst das kleinlich menschliche Gezänk, Macht und Egozentrik.

Dankbarkeit weitet unser Bewusstsein, macht uns empfindlich für die Dinge die größer sind als wir.

Dankbarkeit ist das Bindeglied zu dem was uns verbindet und führt. Eben auch dann, wenn wir  diese Dinge nicht sehen, spüren oder wahrnehmen wollen. Es ist alles da auch ohne uns.

Dankbare Menschen sind in der Regel glücklicher und beliebter. Ein möglicher Haken? Dankbare Menschen sind häufige Zielscheibe diverser Manipulationsversuche. Unternehmen als auch Politiker verstehen es sehr gut Dankbarkeit als Mittel für ihre Zwecke einzusetzen. Mag sein.

Doch das hat nichts mit tiefgründiger Dankbarkeit und einem achtsam geführten ausgeglichenen Leben zu tun. In diesem Kontext werden keine Unternehmen oder Politiker mit ihren Worten benötigt.

Dankbarkeit macht nicht blind, vielmehr Vertrauen, Freiheit und Klarheit sind das wunderbare Geschenk.

Frohe Weihnachten und ein gesegnetes neues Jahr 2019 für uns alle auf dieser Erde

Wünscht

Uwe Taschow und das Spirit Online Team
Spirit online
24.12.2018

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