Arbeitsumfeld im Dauerwandel – Digitalisierung – Home Office – Rezession

Arbeitsumfeld mit Blumentopf

Arbeitsumfeld mit BlumentopfArbeitsumfeld im Dauerwandel:
Digitalisierung – Home Office – Rezession – Und wann geht es wieder aufwärts und vorallem wohin? 

Wenn wir heute von Arbeitsumfeld sprechen, dann betreten wir ein weites und vielfältiges Land. Was vor drei oder vier Jahren eine Novität war, ist heute das Neue Normal. Ob alles förderlich ist, vom Home Office bis zur 24-Stundenverfügbarkeit, von der großen Vernetzung bis hin zur Datenkrake, etc. – das sei dahin gestellt. Plattformökonomie als neuer Gottseibeiuns.

Gleich danach kommt die Künstliche Intelligenz, während Sie sich noch mit lebenslangem Lernen als Mantra, das gebetsmühlenartig gebetet – und doch noch viel zu wenig konkret und praktisch gelebt wird, quälen. Und dann werden Daten als das neue Gold gepriesen. Es ist eine ziemliche Kakophonie, die zur Zeit abläuft. Corona hat manches noch beschleunigt und verstärkt zu Tage gefördert, das bereits seit Jahren unter der Oberfläche schlummerte.

Es kommt mittlerweile mehr denn je zu Vermischungen von Arbeit, Digitalisierung, Demokratieverständnis – und dem schlicht gelebten täglichen Leben und dem Geldverdienen. Alles sehr widersprüchlich. Wer soll sich da noch zurecht finden und auch noch an große Energiezyklen denken, und sie gar berücksichtigen? …

Dass sich dieses Arbeitsumfeld zum Teil fundamental weiterentwickelt,

während Sie diese Zeilen lesen, viele bekannte Berufe wegfallen und z.B. durch digitale Elemente und künstliche Intelligenz ersetzt werden, ist auch bereits durchgedrungen. Dauerwandel? Oder ist dies eine Fiktion von ArbeitswissenschafterInnen, die Geld verdienen wollen?

Ist es eine Chimäre, die gerne und oft von Coaches und BeraterInnen, die in die gleiche Kerbe schlagen, regelrecht getrommelt wird? Wie gehen wir mit diesen fundamentalen Veränderungen in einer Rezessionsphase der Weltwirtschaft um, die offenbar der größte Einbruch seit dem Zweiten Weltkrieg ist? Könnte diese strukturelle Veränderung ein Weg sein, um in etwas Neues hineinzurutschen oder müssen wir zuerst abstürzen und uns wie Phönix aus der Asche erheben und neu erfinden?

Was wir feststellen, ist, dass eine Reihe von Megatrends ebenso wie die laufenden großen Energien. Die energetischen Entsprechungen von Saturn, Pluto und Jupiter im Steinbock und Uranus in Stier bieten uns allen die Möglichkeit, grundlegend zu hinterfragen, was wir wie tun.

Peter Drucker, einer der großen Denker im Management des 20. Jahrhunderts hat erstaunlicherweise nichts an Aktualität mit den beiden Fragen: Tun wir die richtigen Dingen? Und – Tun wir die Dinge, die wir tun, richtig? eingebüßt.[1] Ja, diese Fragen sind nach wie vor aktuell, wenngleich das generelle Arbeitsfeld sich maßgeblich verändert hat und sich noch weiter verändern wird. Nun mag man das als sehr pauschale Feststellung einschätzen.

Doch ich frage weiter:

Wie hat sich Ihr persönliches Arbeitsfeld bislang in den vergangenen Jahren verändert? Wo stehen wir als Ganzes in der zyklischen Betrachtung? Wo sind die Kernrisiken zu sehen, mit welchen Auswirkungen? Wo sind die Kernchancen zu sehen, mit welchen Auswirkungen? Wie sind Sie persönlich davon betroffen? Wissen Sie das überhaupt? Können Sie es wissen? Welche Rolle spielt die künstliche Intelligenz? Wie kann es weitergehen? Welche Handlungsoptionen haben wir? Wer kann vorangehen? Wer trägt das Risiko dabei? Wer fällt durch den Rost? Wie geht es mit unseren Sozialsystemen weiter, die eng an das Arbeitssystem gekoppelt sind? Wie sieht es mit der Demokratie aus? Welche Rolle hat der Staat? Wie sehr muss sich der Staat im Selbstverständnis verändern? … Und – was nutzt einem Spiritualität dabei auf diesem Weg?

Mir geht es um Gedankenanstöße. Eine sogenannt erschöpfende Darstellung halte ich nicht für zweckmäßig, zu fluide ist die Gesamtlage. Doch ja – es gibt ein paar Grundgedanken, auf denen man aufbauen kann und wo Spiritualität, Zyklen und Energien durchaus hilfreich sein können.
Gewusst wie![2]

Wie hat sich das Arbeitsumfeld bislang in den vergangenen Jahren verändert?

In einem meiner Essays habe ich Ihnen ein paar sehr einfache Fragen gestellt, die ich hier nochmals anführe, weil sie aktueller denn je sind und ich sie für dringend in der Beantwortung halte:

  • Können Sie sich vorstellen, heute kein Mobiltelefon zu haben?
  • Wie wäre es völlig ohne Internet für Sie?
  • Können Sie einen Wagen ohne Komplettcomputersteuerung noch fahren?
  • Wie reagieren Sie, wenn Sie einige Stunden weder Telefon, noch Smartphone, noch Internet haben?
  • Wie fühlen Sie sich dabei? …
  • Hat Sie Home Office überfordert?
  • Wie haben Sie die 24 Stunden-Verfügbarkeit empfunden?
  • Belastet Sie das oder können Sie es wegstecken?
  • Wie sieht der alte Trennung Beruf-Privat bei Ihnen aus?
  • Verschwimmt zu viel oder schaffen Sie eine gesunde Trennung?
  • Waren Sie mit Home Schooling konfrontiert?
  • Mussten Sie erstmals Zoom-Konferenzen machen statt zu reisen?
  • Haben Sie erstmals ein Webinar gegeben oder besucht?
  • Wie ging es Ihnen dabei?
  • Was war neu für Sie?
  • Was hat Ihnen gefallen/nicht gefallen?

Herzlich willkommen im digitalen Zeitalter. Digitalisierung ist einer der großen Megatrends.[3]

Das Thema durchzieht unsere Gesellschaft wie ein roter Faden.

Doch es steht nicht für sich alleine. Durch Corona hat der Themakomplex einen unglaublichen Auftrieb erfahren. Vieles, was vorher schräg angesehen wurde – Onlinelesungen, Onlineseminare, Onlinekonferenzen, Onlinekonzerte – das war auf einmal Kraft der Notwendigkeit die neue Normalität.

Dabei … Webinare gibt es bereits seit mindestens 10 Jahren. Onlinelesungen hatte ich bereits vor 3 Jahren gemacht. Alles wurde ziemlich skeptisch beäugt und klein geredet. Das geht doch nicht. Man braucht das Publikum. Ohne persönliche Begegnung geht gar nichts … Streaming von Musik ist heute das Selbstverständlichste und führt zum Tod der CD. Auch hier ist ein Umbruch im Gange, der z.B. die Kunstbranche, insb. die Musik massiv betrifft und wandelt. Wenn heute ein Jonas Kaufmann 10.000 Stück seiner neuen CD verkauft, ist das viel. Der Rest geht über Streaming und über Livekonzerte.

Kürzlich warf ein Gründer eines dieser Streamingdienste KünstlerInnen vor, sie arbeiten zu wenig, sind zu wenig fleißig – ansonsten würden sie mehr verkaufen. Die Wahrheit liegt, wie sehr oft, in der Mitte. Ja, hier ist ein Wandel auf beiden Seiten erforderlich. Doch der braucht offenbar noch ein wenig Zeit. Denn wenn man als KünstlerIn mit Musikverkäufen wenig verdient, muss man über Liveauftritte gehen. Wenn die nicht möglich sind, dann muss man sich Alternativen überlegen. Work in progress…doch der Druck ist sehr groß, weil die öffentliche Hand Kunst eben nicht als systemrelevant erkannte. Da können die KünstlerInnen noch so viel anderer Meinung sein. So leid es mir als große Kunstliebhaberin und als jemand, der jahrelang Lesungen und Lesungskonzerte gab, tut.

Wer bereits Erfahrung hatte, der kam einigermaßen gut durch das erste Halbjahr 2020. Vorher belächelt. Heute beneidet. Wer bereits Alternative und sogenannte zweite Standbeine hatte, der konnte durch die vergangenen Monate durchschwimmen und wird auch weiterhin gut durchkommen.

Wenn die persönliche Begegnung nicht förderlich ist, muss man sich anderen Wegen öffnen und nicht jammern, dass man seine Leistung nur im Persönlichen präsentieren kann. Was nicht zielführend ist, ist eben nicht zielführend. Auch hier gilt: Energie folgt der Aufmerksamkeit. Das Prinzip durchzieht alle Arbeitsfelder – ganz natürlich.

Corona hat uns noch viel mehr an Facetten gezeigt, die eng mit dem sich wandelnden Arbeitsfeld zusammenhängen.

Konnektivität – die Verbundenheit – gilt als weiterer Schlüsseltrend.

Alles ist mit allem verbunden. Das mag auf den ersten Blick esoterisch klingen und als Ausrede erscheinen. Doch auf der Betrachtungsebene der Quanten ist dies ein Faktum. Es ist auch eines der großen Lebensprinzipien. Im Realleben gibt es zumindest zwei große Bereiche dafür.

Praktisch bedeutet es, dass wir aufgrund der digitalen und logistischen Möglichkeiten miteinander in einem engen Verbund stehen – und damit natürlich auch sehr verwundbar sind. Dies hat sich durch die Unterbrechung von Lieferketten aufgrund des Logistikstopps im ersten Halbjahr beredt gezeigt.

Wenn Container irgendwo herumtümpeln und gut 90 % des Güterverkehrs über Seewege gehen, dann fehlen diese Container irgendwo. Die kann man auch nicht im Eiltempo herumtransportieren. Das braucht seine natürliche Zeit. Beamen ist noch nicht. Also ganz unesoterisch.

Heute sprechen wir bereits von einer De-Globalisierung, ohne zu wissen, wie man nun was passend machen kann. Denn eine Renationalisierung ist definitiv nicht die Antwort. Und die Kombination aus regional und global, die seit vielen Jahren getrommelt wird, die funktioniert nicht überall. Man muss sich also Gedanken machen, wie die Logistik in Hinkunft differenziert gestaltet wird. Und wir alle müssen uns Gedanken machen, wie wir mit Konnektivität sowohl im Großen wie im Kleinen umgehen.

Es ist ein neues Gleichgewicht zu finden. Machen wir uns zügig auf den Weg.

Ein weiteres aktuelles Schlagwort findet sich die künstliche Intelligenz (KI).[4]

Mittlerweile ist sie der Gottseibeiuns, denn KI bedeute, dass wir gezwungen werden, den Zweck und Wert von Tätigkeit, Beschäftigung und Arbeit vollkommen neu zu definieren. Vieles ist dabei im Fluss, undefiniert, unklar in den Folgen.

Was ist KI überhaupt, was verstehen wir darunter; Mensch-Maschine-Verhältnis; wo kann die Maschine den Menschen entlasten? Wo bleibt der Mensch unersetzlich? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus? Sind wir schon algorithmusabhängig in unseren Gedanken und unserem Verhalten? Machen wir uns mehr denn passend für KI? …

Die KI steht dem, was wir als Bewusstsein, als göttliche Intelligenz, als den göttlichen Funken, als ewiges Bewusstsein bezeichnen, nahezu diametral gegenüber. Beides erscheint unvereinbar. Doch ist es tatsächlich so?

Wer macht sich wem untertan?

Welche Rolle spielt der Mensch in diesem Great Game? All die SiFi-Filme, die scheinbar irreal sind – sie thematisieren in künstlerischer Weise dieses Megathema. Ja – es ist ein Megathema mit sehr vielen Unbekannten, über das sich trefflich streiten lässt. Doch ich halte es für unerlässlich, sich intensiv mit diesem Thema zu befassen, wenngleich es keine verbindlichen Antworten mit Rezeptcharakter geben wird.

Es wird eine Grundsatzentscheidung des Menschen erforderlich sein – was ist verantwortbar im großen Ganzen? Auch hier erscheint mir eine lebendige Diskussion wichtig. Nein – nicht sich von vorne herein der KI verschließen. Ja – eine offene, undogmatische, nicht dramatisierende Debatte, was mit KI sinnstiftend fürs Große Ganze möglich ist. Das braucht es.[5]

Ja – und dann die viel gescholtene Globalisierung, deren Begräbnis man im Zuge Corona einleitete. De-Globalisierung als neues Schlagwort, seit 2016 vor allem von Donald Trump getrommelt mit #Americafirst? Globalisierung ist wohl seit gut 20 Jahren einer der Schlüsseltrends und fast schon ein Klassiker. Gleichzeitig ist es einer der umstrittensten Trends.

Nationale Gegenbewegungen haben seit einiger Zeit wieder Hochkonjunktur

(regionalisation, oder besser: re-nationalisation; das ist treffender). Regulierung und Einhegung sind ebenfalls fast natürliche Gegenbewegungen. Gleichzeitig verschwinden die positiven Effekte hinter Handelskriegen und Cyberkriegen.

Doch – die Globalisierung ist unumkehrbar. Selbst wenn wir jetzt in eine De-Globalisierung gehen. Die Qualität davon, die mag sich sehr wohl verändern.[6]

Man wird sich in einer Art Mitte nach einiger Zeit wiederfinden, in einem neuen Gleichgewicht.
Die Weltordnung ist multipolar – und das seit bald 30 Jahren, auch wenn es manch selbsternannte Supermacht nicht wahrhaben will. Es geht darum, neue Gleichgewichte zu finden, selbst wenn es Schlüsselakteure gibt. Bis auf weiteres dürfen wir davon ausgehen, dass es sich um fluide Strukturen handelt. Die Allianzen wechseln laufend. Damit ergibt sich auch – und das mag eine große Herausforderung auch für die Arbeitswelt sein – ein höheres Maß an Unsicherheit.[7]

Besonders delikat ist die Lage, wenn bei drei großen Akteuren, USA, Russland, China, eine innere Erosion eingesetzt hat, deren Auswirkungen sich nur erahnen lassen.[8] Daher muss man davon ausgehen, dass wir global durch eine Phase bis ca. 2025 gehen werden, die man getrost als Schotterpiste mit zahlreichen Schlaglöchern bezeichnen kann.

Es gibt keinen Zwang zu all diesen Megatrends. Zwang ist menschengemacht. Megatrends zwingen nicht. Sie bieten Potenziale an, die verantwortungsvoll zu nutzen sind, gerade im Lichte von Corona, das uns so viel an Umbruch mitgegeben hat. Ich schreibe hier affirmativ und nicht im Konjunktiv!

Wo stehen wir in der zyklischen Betrachtung?

Wir sind mitten im größten strukturellen Umbruch und Erneuerungsprozess seit 13, 40 bzw. 500 Jahren, wenn man sich einer zyklischen Betrachtung bedient. Sie erklärt, was bislang geschah und sie zeigt auch auf, wo wir hingehen werden – ich meine, potenziell.

Der im Januar 2020 zu Ende gegangene und von mir in zahlreichen Essays an dieser Stelle besprochene und erklärte Saturn-Pluto-Zyklus beschloss einerseits eine gut 500 Jahre umfassende Schleife.[9]

1518 fand die Konjunktion letztmalig im Steinbock statt. Sie erinnern sich … der Beginn des Reformationszeitalters, Eroberungszüge, Inquisition etc. pp. Gleichzeitig ging ein fast 40 Jahre umfassender Zyklus zu Ende, also Zyklus innerhalb des großen Zyklus. Die letzte Konjunktion zwischen diesen beiden Energien ganz grundsätzlich fand 1982 in der Waage/Venus statt.

Viel Luft, viel Bling-Bling, viel Netzwerken, Marketing all over.

Luftbuchungen waren möglich und wurden toleriert – bis sie sich nicht mehr verschweigen ließen. Wirecard ist ein exzellentes Beispiel für die grundsätzlich veränderte Energiequalität. Sie können gerne weitersuchen. Sie werden diese Beispiele mit Sicherheit finden.

Zudem endete im Dezember 2019 ein knapp 13 Jahre umfassender Jupiterzyklus, als diese Energie auch in den Steinbock eintrat. Auch das ist eine grundlegende Qualitätsveränderung. Der vorangegangene Schütze dachte groß. Jupiter im eigenen Zeichen brachte eine letzte Über-Vergrößerung mit sich … die in Steinbock knallhart auf Substanz überprüft wurde. Vieles hielt dieser Überprüfung nicht stand. Das ist auch gut so.

Drei große Energien in Steinbock. Das ist schon etwas ganz Besonderes. Es geht – kurz und knapp (sehr steinböckisch) um Substanz.

Alles was Substanz hat, bleibt. Was keine Substanz hat, geht, muss gehen.

Mittlerweile war Saturn ja schon für einige Zeit im Wassermann, auch wenn er Anfang Juli 2020 nochmals in den Steinbock zurückwanderte. Es gibt eine zweite Chance zur Substanzüberprüfung und zum Gehenlassen. Es reist sich deutlich angenehmer mit leichtem Gepäck. Schweres hat in einem erweiterten Bewusstseinszustand keinen Platz.

Wassermann – das sind völlig neue Energien.

Hier kommt Uranus ins Spiel. Neutral, auf einer höheren Ebene, sich neugierig Neuem öffnend, innovativ, noch mehr Digitales, noch mehr Allverbundenheit … Interessante, neue Aussichten.

Verbleiben wir jedoch vorläufig bei den drei Energien in Steinbock. Der Same für neue, zeitgemäße Strukturen wurde Mitte Januar 2020 gesetzt. In dem Moment, wo Saturn Pluto quasi überholte, waren die neuen Strukturen schon geschaffen. Pluto ist das Räumkommando für Altes, nicht mehr Zeitgemäßes. Jupiter bläst alles nochmal auf eine Nummer größer auf.

Es muss sich deutlich zeigen, was bleibt und was geht. Es muss auch bei vielen offenbar wehtun und Leid hervorrufen, damit sich Veränderung einstellen kann.

Das betrifft auch unsere zahllosen Programme und Glaubenssätze, die wir als Kollektiv und als Individuen mitschleppen. Es gibt keine bessere Zeit als 2020, hier zu ordnen und auf Zeitgemäßheit zu überprüfen. Es sind oft imaginäre Regeln und innere Strukturen, die längst aus der Zeit gefallen sind und die wir im Großen wie im Kleinen mitschleppen. Mit Gepäck kommen wir nicht in die neue Energie Ende 2020.[10]

Fragen wir doch nach unseren Programmen für unser Arbeitsfeld.

  • Wo sind wir noch immer mehr Sklaven als eigenverantwortlich?
  • Warum unterjochen wir uns immer noch imaginären, unhinterfragten Prinzipien?
  • Welches sind unsere großen Glaubenssätze zum Thema Arbeit und Arbeitsfeld?
  • Wie sähe eine Arbeitswelt aus, die mehrere Trends und mögliche Gegentrends berücksichtigt?
  • Wie integriert man die Möglichkeit von Home Office in das persönliche Leben?
  • Wie sieht eine gesunde Mischung aus Home Office und Büropräsenz aus?
  • Hat der alte Takt aus 9 to 5 ausgedient?
  • Was wären die Alternativen dafür?
  • Wie könnte eine neue zeitliche Struktur aussehen?
  • Welche Rahmenbedingungen braucht es dafür seitens Arbeitgeber und Arbeitnehmer?

Diese Fragen sind nicht nur zu diskutieren, sondern sie sind endlich einer ersten, tragfähigen Beantwortung zuzuführen. Der Worte sind genug gesprochen. Es geht schlicht um eine zügige Umsetzung und Weiterentwicklung.

Es geht um einen Prozess, der viele Zwischenschritte umfasst und am Laufen gehalten werden muss.

Wo sind die Kernrisiken für das generelle Arbeitsumfeld zu sehen, mit welchen Auswirkungen?

Ich will einige kursorisch nennen, um Sie zum Nachdenken zu animieren und formuliere dazu einige Fragen:

  • Wie gehen wir mit der Abhängigkeit in der Verbundenheit und in der Digitalisierung um?
  • Was geschieht, wenn uns mal der Stecker gezogen wird und wir einige Zeit strommäßig am Trockenen sitzen?
  • Wie gibt man in der strukturellen Bereinigung neuen Sinn?
  • Wie können wir die Globalisierung weiterentwickeln und zeitgemäß gestalten – vor allem nach den Erfahrungen im Rahmen der Coronakrise?
  • Welche Rolle spielt die KI, insbes. wo ist sie sinnstiftend einzubringen und wo werden Grenzen gezogen?
  • Wie ist das Verhältnis zwischen Mensch und KI?
  • Wie geht der Mensch mit Phasen der Leere um?
  • Wie stiftet man selbst Sinn im Leben?
  • Ist das die Zeit der Coaches und Berater für all jene, die sich bislang noch nie so richtig mit der Sinnfrage befasst haben?
  • Muss es eine neue Form des Coachings und des Beratens dafür geben, wenn ein Weiter so nicht mehr möglich ist?
  • Wer fällt aller durch den Rost und was geschieht mit diesen Menschen?
  • Sind wir in einer mehrfachen bedrohlichen gesellschaftlichen Polarisierung ohne vorläufige, schnelle Lösung?

Die Antworten auf diese und mehr Fragen sind durchaus vielschichtig. Sie benötigen eine offene Diskussion, denn es geht hier nicht um Abstraktes, sondern es geht um uns Menschen, um unser Umfeld, um unseren jeweiligen Sinn, um unsere Fähigkeiten, Begabungen und Talente.

Wo sind die Kernchancen für das generelle Arbeitsumfeld zu sehen, mit welchen Auswirkungen?

Hier stelle ich einige Thesen auf, die auch einer breiten Diskussion bedürfen und natürlich nicht abschließend sind:

  • Durch die Digitalisierung werden Menschen erreichbar gemacht und erreicht, die aus vielerlei Gründen abgekoppelt waren.
  • Die Mutigen, Kreativen haben eine große Chance – jedoch nur, wenn sie sich in das große Ganze einklinken und das Wohl des Ganzen im Auge haben. Nur dann. Ausnutzen und Kapital aus der Lage schlagen geht treffsicher daneben. Es geht um den Dienst für das Gemeinwohl. Das ist die gelebte Wassermannenergie. Sie wird auch eingefordert werden.
  • Es ist die Zeit der Pioniere, der Vor-Läufer, der Menschen, die ein neues Verständnis von Sicherheit haben, welches stark aus ihrem Inneren kommt. Auch das ist die angewendete Wassermannenergie.
  • Es ist die Zeit jener, die sich oft seit Jahrzehnten mit Spiritualität befassten, weil sie den Sinn ihres Lebens aus sich heraus leben und nicht vom Außen, das bricht, abhängig sind.
  • Es ist die Zeit für ein sich Zurechtschütteln des Gesamtsystems. Das kann durchaus unruhig werden. Es kann Katastrophen geben, wenn die Mehrheit der Menschen diese Katastrophe braucht, um sich endlich weiterzuentwickeln. Doch es muss keine Katastrophe geben, denn der Kosmos unterstützt immer. Er bietet an. Er macht gewogen. Doch es braucht auch die Menschheit in ihrer Bewegung. Auch sie muss ihren Beitrag zur Veränderung zum Wohle des Großen Ganzen leisten.
  • Es geht um ein Zusammenspiel aus höchst unterschiedlichen Kräften. Es ist eine Schicksalsgemeinschaft – und es geht uns alle an.

Die Frage nach dem Finden und Geben eines neuen Bewusstseins für Arbeit

Wenn man es schafft, den Megatrends den Raum im Arbeitsumfeld zu geben, der hilfreich und unterstützend ist, dann muss das große Ganze als Maßstab herhalten. Oft zitiert, ist es wenig definiert und mehr eine Gefühls- und Gedankenkonstrukt. Es geht schlicht um die Menschheit. Es geht um uns alle.

In der Phase des ebenso oft von mir zitierten globalen Umbruchs gibt es keine Endgültigkeiten und alten Sicherheiten mehr. Diese Erkenntnis ist auch mitten in unserer Gesellschaft angekommen. Nun gilt es, sie mit Dasein zu befüllen.

Die Frage nach dem Finden und Geben eines neuen Sinns für Arbeit hat auch keine allgemein verbindlichen, rezepthaften Antworten. Es sind vielmehr Fragen, die sich jeder einzelne wieder und wieder stellen darf. Die Antworten werden je nach Abschnitt unseres Weges variieren.

So könnte eine Frage z.B. lauten:

was sind meine besonderen Fähigkeiten, Begabungen und Talente und wie kann ich diese anderen Menschen zur Verfügung stellen?

Gehen Sie weg von klassischen Berufsbildern.

Fragen Sie sich nach dem, was Sie anzubieten haben. Diese Frage verwundert meine Klienten immer wieder. Sie tun sich schwer damit, weil sie auch in ihrem Berufsbild stark von bisherigen Konventionen und Programmen konditioniert sind. Doch das fällt nun alles mehr und mehr weg. Also – stellen Sie sich nochmals die Frage nach IHREN Fähigkeiten, Begabungen und Talenten.

Seien Sie durchaus großzügig dabei und halten Sie innerlich nicht bereits hier an einem Berufsbild fest. Fragen Sie danach, wie sich das umsetzen und verfügbar machen lässt, wenn Sie frei wählen dürfen. Wenn man beispielhaft sehr gut unterschiedliche Themenwelten miteinander verbinden kann, dann fragt man sich nach dem Wie. Das kann Schreiben, Sprechen, Tanzen, Singen, Komponieren, Malen … etc. sein. Daraus lassen sich Umsetzungsmöglichkeiten ableiten. Doch für diese muss man sich öffnen. Dazu sind alte Rollenbilder, Glaubenssätze und Muster zu wandeln.

Wenn ich meine vergangenen 30 Jahre ansehen, dann hat sich meine Vermittlungsarbeit etwa im Rhythmus von 7 Jahren immer wieder verändert. Zurzeit habe ich wiederum eine neue Etappe von 7 Jahren begonnen. Das ist Entfaltung. Das ist Ausweitung. Das ist Dasein.

  • Der Sinn von Arbeit variiert von Abschnitt zu Abschnitt unseres Daseins. Das ist Ausdruck von Entfaltung und Ausweitung. Stellen Sie wahrlich auf ein lebenslanges Lernen ein. Es ist tatsächlich so.

Weiters erscheint es mir wesentlich, den Sinn der Beschäftigung und Tätigkeit nicht mit dem Sinn des Daseins gleichzusetzen. Erster ist ein Teil vom Zweiten. Dies wurde viele Jahrzehnte in unserer Leistungsgesellschaft, die stark nach Außen orientiert ist, verwechselt. Mehr und mehr wird dies auch erkannt. Es darf jedoch noch mehr werden, denn dass KI Einzug in unsere Gesellschaft hält, ist unbestritten. Daher ist es wesentlich, sich über diese Frage grundsätzliche Gedanken zu machen und Alternativen durchzudenken und auch durchzufühlen.

Der Sinn von Arbeit ist nicht gleich dem Sinn des Daseins. Hier ist eine Verwechslung aufzulösen.

Wo kann Spiritualität in diesem Prozess helfen?

Spiritualität ist mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Sie umfasst als Ausgangspunkt unseres Soseins die mit den bekannten Sinnen wenig fassbare, doch stark erahnbare und erfahrbare Welt. Es ist die Welt hinter unserer sog. Wirklichkeit. Es ist auch die Akzeptanz, dass wir Schöpfer unserer sog. Realität im Außen aus unserem Inneren heraus sind, also aufgrund unserer Frequenz und der sich daraus ergebenden Resonanz.

Dazu kann man ganz unterschiedliche Instrumente verwenden – doch der Weg nach Innen, der oft auch mit der dunklen Nacht der Seele verbunden ist, bleibt keinem erspart. Religion und Religiosität können, müssen jedoch nicht zwangsweise etwas mit Spiritualität zu tun haben.

  • Spiritualität ist eine offene, geweitete und erkennende Lebenshaltung, die auf Ausweitung und Entfaltung des Bewusstseins ausgerichtet ist.[11]

Ich meine daher den nach Innen gehenden Weg der Selbstreflektion unter Akzeptanz und Zuhilfenahme dieser Welt hinter unserer Wirklichkeit, wenn ich über die Rolle von Spiritualität als Orientierungsmaßstab im Findungsprozess schreibe. Ich meine damit auch, die eigene Eingebundenheit zu erkennen und zu beleben. Ich, Sie, wir – sind tatsächlich Teil eines Großen Ganzen. Jede und jeder ist wichtig. Und dann machen Sie bitte sofort einen Punkt. Wertung hat hier ebenso wenig Platz wie Be- und Verurteilung und Wettkampf.

Wer beispielsweise die mehrfach in meinen Beiträgen angeführten Lebensprinzipien kennt und weiß, wie man damit umgeht, hat schon viel gewonnen. Es gibt spirituelle und materielle Lebensprinzipien. Sie zu kennen und miteinander verbunden zu leben … das wäre doch schon mal etwas, was man probieren kann. Eine Seite reicht übrigens nicht aus, wenn man die sehr gut kann. Es braucht beide Seiten, die spirituelle und die materielle Ebene. Denn: wir sind hier, um Erfahrungen als Mensch zu machen. Vergeistigung ist nicht. Das wäre eine glatte Aufgabenverfehlung.

Anerkennt man eine große schöpfende Quelle als Grundlage unseres Seins, dann lässt man sich auch leichter auf seinem Weg führen. Das Vertrauen wächst. Das Aufspüren des Zwecks samt Wert wird leichter.

  • Wer weiß, dass Gedanken mit Gefühlen im Inneren das Äußere als Projektion erschaffen, hat ein mächtiges Instrument in Händen, das er gezielt mit Übung für sich nutzen kann. Missbrauch funktioniert übrigens nicht.

Das Wissen, dass man Teil eines Großen Ganzen ist, dass immer Hilfe vorhanden ist – vielleicht nicht dort, wo man sie erwartet – doch sie IST vorhanden, auch das hilft weiter. Keiner fällt durch den Rost, wenn er nicht will. Es mag schwierig sein. Es mag aufwendig sein. Man muss sich Neuem, bislang Unbekannten öffnen. Es gibt keine Gelinggarantie. Es mag einen in einen völlig unbekannten Weg auf gänzlich neues Terrain zwingen. Doch Hilfe ist vorhanden, wenn man sie sehen will und auch annehmen will.

Wenden Sie den Blick und Sie werden sehend werden.

Auch der Glaube an das Mögliche, etwas zutiefst Spirituelles, hilft einem auf dem Weg der Sinnfindung in der Arbeit als Tätigkeit des Selbstausdrucks.

Dem der glaubt, ist alles möglich. Glaube versetzt Berge. Selig welche nicht sehen und doch glauben.

Sie kennen diese Sätze. Machen Sie sich diese zu eigen – mit dem Herzen; der Verstand alleine ist zu wenig. Verbinden Sie Gefühl und Verstand IM eigenen Herzen. Dann liegen Sie goldrichtig. Wenn Sie Ihre Arbeit mehrheitlich aus dem Herzen heraus leben, dann sind Sie KandidatIn für eine Erfolgsgeschichte.

Viel wird über die unterschiedlichen Manifestationstechniken geschrieben. Doch in Wahrheit ist es ganz einfach. Da alles Energie, Schwingung und damit Frequenz ist, werden Sie sich klar, was Sie wollen – auch in der Arbeit. Dann bringen Sie sich innerlich gefühlt in die Erfüllungsfrequenz. Verstehen Sie das Prinzip. Handeln Sie danach. Erweitern Sie Ihr Wissen dazu. Vervollkommenen Sie die aktuellen Inhalte. Lesen Sie im Internet oder das eine oder andere Buch dazu. Jedes Medium ist recht, das Ihnen hilft, Ihr Unterscheidungsvermögen zu schulen. Üben Sie dies über 21 Tage und sehen Sie, was sich an Möglichkeiten auftut. Wenn Sie keine sehen, dann haben Sie entweder nicht klar und ausdauernd genug geübt und/oder Sie haben noch nicht Ihre neue Brille auf. Doch glauben Sie mir –ich wende diese Technik seit Jahren sehr erfolgreich an.[12] Sie müssen nicht mehr rackern. Sie müssen auch nichts erschaffen im Sinne einer Arbeit.

Das einzige, was Sie müssen, wenn Sie wollen – machen Sie sich resonant für das, was Ihnen wichtig ist und machen Sie es nach den dafür vorgesehenen Spielregeln.

Spiritualität in ihrer Vielfalt bietet eine Fülle an Möglichkeiten an, sich eine neue Orientierung in der eigenen Arbeit zu verschaffen. Es gibt zwar keine schnellen Lösungen, doch mit Übung und Dranbleiben können wunder-volle Er-folge erzielt werden.

Ways ahead … mit ein wenig Fantasie

Die aktuellen Entwicklungen im Arbeitsumfeld führen den Menschen auch zu sich selbst zurück. Er ist aus seiner bekannten Gedankenwelt herauskatapultiert, weil seine Arbeitskraft in der bekannten Form nicht mehr gebraucht wird.

Ja – Corona in 2020 war und ist ein Katalysator für viele Veränderungen. Es geht also nicht um Plexiglaswände in Büros und Masken und um einmal mehr Händewaschen als vielleicht üblich. Menschen unterschiedlichen Alters sind unterschiedlich vom Umbruch, der durch Corona beschleunigt wurde, betroffen. Vor allem junge Menschen zwischen 19 und 25 Jahren haben ihren Job verloren bzw. können gar nicht Zutritt in die Arbeitswelt erlangen. Nein – sie sind hervorragend qualifiziert.

Doch der grundsätzliche Zutritt ist aufgrund der Unplanbarkeit und der Unsicherheit gar nicht möglich. Homeoffice – viele Jahre verpönt, wird dort, wo es möglich ist, fixer Bestandteil der neuen Arbeitswelt sein. Ob dadurch die große Selbstbestimmung Einzug hält oder es zu einer neuen Form von Versklavung qua Verfügbarkeit kommen wird und beträchtliche Kostenteile auf den Arbeitnehmer abgewälzt werden – man muss sehen.

Es könnte auch so kommen, dass genau das Homeoffice, das viele Arbeitsplätze kurzfristig rettete, zum Entscheidungskriterium wird, ob man auf der Karriereleiter emporklettern kann. Es hängt auch von der Wohnungsgröße ab und ob man Kinder hat oder auch nicht. Zudem ist entscheidend, wie lange man bereits im Unternehmen tätig ist und wie gut man die internen Abläufe kennt und auch informell eingebunden ist.

Die Unternehmen sind im Sommer 2020 in der großen Umbauphase,

die mit massiven Restrukturierungen und Kostenanpassungen einhergehen. Vieles, was bislang aufgeschoben wurde, wird nun konsequent durchgezogen. Es gibt kaum eine bessere Zeit als jetzt, um ein downsizing im Personalbereich zu argumentieren.

Die nahe Zukunft von Arbeit wird daher nicht nur weniger Arbeit sein, sondern sehr oft auch Arbeit zu einem geringeren Lohn für weniger Menschen. Wer zu welchem Lohn wo arbeiten wird, das wird in Unternehmen neu verteilt. Das Stichwort dazu wird Verzicht lauten. Verzicht auf (noch immer) gewohnte Sicherheiten. Denn die gibt es nicht mehr.

Nicht erst seit Corona auch die Arbeitswelt durcheinandergewirbelt hat. Auf diesen Verzicht müssen sich alle einstellen. Ansonsten wird es äußerst unangenehm. Wir sind also nicht nur chic am Rand dabei, sondern alle mittendrin. Wir sind auch mittendrin in einer großen Generationsdebatte, die noch gar nicht in der Breite erkannt, geschweige denn angegangen wurde.

Dazu habe ich einige anregende Fragen –

überlegen Sie sich für Sie passende Antworten, die natürlich nicht endgültig sind, sondern mit Ihnen mitwachsen.

  • Was nun weiter?
  • Brauchen wir weiterhin Arbeit?
  • Wenn ja, in welcher Form ist Beschäftigung für den Menschen und das große Ganze zweck- und wertgenerierend?
  • Ist die Tätigkeit auch Ausdruck seiner selbst Teil der Lebenszweck?
  • Wie können wir diesen Lebenszweck noch anders gestalten?
  • Welche Rolle spielen soziale Medien in Zukunft?
  • Ist uns das beispielsweise das Buch abhandengekommen?
  • Wie sieht es mit Inhalten und Prozessen der Wissensvermittlung aus?
  • Welche Rolle spielt das Internet und wie wird es sich im Zugang zu Information verändern?
  • Wo wird unsere Freiheit im Zugang zu Informationen vielleicht beschnitten
  • Welche Folgen hätte das auch für die Arbeitswelt und gibt es bereits helfende Beispiele, die uns verstehen lernen?
  • Wie wäre ein neuer Generationenvertrag auszuverhandeln?
  • Welche Eckpunkte müsste er umfassen?
  • Wie gehen wir generell mit der noch einige Jahre erhöhten Unsicherheit um?
  • Wie kann man mit Verzicht umgehen?
  • Gehen wir in einen neue Einfachheit, die uns zu mehr Lebensqualität führt?
  • ….

Die Frage nach Zweck und Wert ist umfassend und wird sowohl unsere Lebenswelt als auch die Arbeitswelt als Teil derselben umgestalten. Dies scheint fix zu sein. Offen für Gestaltung hingegen sind das Ziel der Neugestaltung und der Weg dort hin.

Fix scheint auch zu sein, dass wir uns von der mehrheitlich über Äußeres definierten Leistungs- und Spaßgesellschaft verabschieden. Sie ist schlicht unstimmig, unzeitgemäß, unpassend. Man könnte auch schreiben – sie ist aus der Zeit gefallen. Doch wie bekommen wir die Kurve, ohne aus der Kurve hinauszufallen? Dafür ist Fantasie gefragt, Innovation.

Gehen wir dazu über, dass die Arbeit dem Menschen dient und nicht mehr umgekehrt?

Das wäre ein fundamentaler Wandel, dessen Konsequenzen noch gar nicht absehbar sind.

Leben und Arbeit stehen nicht mehr in Spannung als entweder-oder, sondern es gibt eine dynamische Harmonie mit Arbeit als integraler Teil von Leben.

Klingt Ihnen das zu idealistisch? Ich schreibe – es kann gar nicht idealistisch genug sein, um sich in die neuen, hochschwingenden Energien einzutakten. Idealistisch ist übrigens sehr old-school. Denn in den neuen Energien schaffen Sie, schaffe ich, schaffen wir die Realität durch Resonanz, durch Frequenz. Mit Bewusstsein. Mit Achtsamkeit. Denn jeder ist unabdingbarer Teil des Großen Ganzen – mit ganzer Verantwortung.

Es geht daher um die Findung eines neuen, inhaltlich auch grundlegend veränderten Verständnisses von Betätigung als integraler Teil eines geglückten Lebens, wobei Spiritualität ganz natürlich dabei ist und gar nicht separat erwähnt werden muss. Es geht ums Leben … das findet sich in keinem Buch. Es geht um Sie als Mensch. Auch das finden Sie in keinem Buch … und kein Medium der Welt wird Ihnen dabei helfen können. Sie bestimmen den Sinn Ihres Lebens und damit Ihre Zukunft und die Zukunft dieser Welt. Seien Sie sich dessen immer gewahr.

Fußnoten

[1]           Siehe dazu beispielhaft http://effectiveness-efficiency.de/EffektivEffizient.pdf

             Druckers Arbeiten sind heute aktueller denn je:

Drucker, Peter F.: „The Effectice Executive – Effektivität und Handlungsfähigkeit in der Führungsrolle gewinnen“, 164 Seiten, Verlag Vahlen, 2006.

Drucker, Peter F.: Neue Realitäten. Wertewandel in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, 2. Aufl., Düsseldorf et al. 1990.

Drucker, Peter F.: The Global Economy and the Nation-State, in: Foreign Affairs, September/October 1997, pp. 159-171.

Drucker, Peter: Die postkapitalistische Gesellschaft, Düsseldorf et al 1993.

Drucker, Peter: Trade Lessons from the World Economy, in: Foreign Affairs, Jan./Feb. 1994.

[2]           Lesen Sie dazu auch:

https://spirit-online.de/wirtschaft-im-umbruch-im-lichte-zu-ende-gehender-und-neu-beginnender-zyklen.html

https://spirit-online.de/das-post-digitale-zeitalter.html

FERNER:

https://spirit-online.de/geld-energie-und-tausch-verstehen-und-anwenden.html

https://spirit-online.de/finanzsystem-geldsystem-ein-neues-wertesystem-und-spiritualitaet.html

https://spirit-online.de/gefuehlte-fuelle-geld-reichtum-und-fuelle-neu-betrachtet.html

https://spirit-online.de/ein-astrologisch-energetischer-ausblick-fuer-2020-die-welt-am-weg-ins-neue-zeitalter.html

https://spirit-online.de/wirtschaft-im-umbruch-im-lichte-zu-ende-gehender-und-neu-beginnender-zyklen.html

https://spirit-online.de/besitz-und-eigentum-in-der-neuen-zeit-ist-da-noch-platz-dafuer-oder-kann-das-weg.html

Gedanken zum neuen Finanzsystem und zur Rolle von Geld

[3]           Megatrends sind Tiefenströmungen der Gesellschaft, oft mehr gefühlt als faktisch, oft vernebelt und wenig konkret – zumindest am Beginn ihres Entstehens. Sie werden im Regelfall von emotionalen Führungspersönlichkeiten dann an die gesellschaftliche Oberfläche geholt, wenn der innere Zeitpunkt dafür reif ist. Das ist kein Prozess, der sich steuern lässt, sondern er geschieht. Man kann also Megatrends nicht willentlich auslösen. Man kann Bedingungen dafür schaffen, die sie begünstigen, doch im Regelfall ist es eine komplexe Melange, die zum Auftreten des Megatrends führen. Ist er an die gesellschaftliche Oberfläche gelangt, dann braucht es Persönlichkeiten, die diese auch konkret umsetzen. Es sind keine Vorhersagen oder klassische Prognosen.

[4]           Die Literatur ist mittlerweile vielfältig zu diesem Thema.

Beispielhaft https://www.accenture.com/de-de/insights/artificial-intelligence/artificial-intelligence-index?c=acn_de_artificialintelgoogle_11039267&n=psgs_0919&gclid=CjwKCAjwm_P5BRAhEiwAwRzSO0uzq_SKB5L1Z_ujSCDpp4Jx9zYdmxLr90JWAhweh1w332egjI50ChoC6N4QAvD_BwE

https://www.pega.com/artificial-intelligence-business?&utm_source=google&utm_medium=cpc&utm_campaign=Global_NonBrand_Broad&utm_term=%2Bartificial%20%2Bintelligence&gloc=9041643&utm_content=pcrid%7c391257410785%7cpkw%7ckwd-297351945584%7cpmt%7cb%7cpdv%7cc%7c&gclid=CjwKCAjwm_P5BRAhEiwAwRzSO-sTys1x4MudtPDYljsW2-XTYLb3ezzjdN4sNecrJ47dFDRgLcJ9xhoCWHcQAvD_BwE&gclsrc=aw.ds

https://www.atlanticcouncil.org/in-depth-research-reports/ai-society-and-governance-an-introduction/

HINWEIS: alle Links lassen sich online auch in deutscher Sprache lesen; Sie müssen dazu die Spracheinstellung auf „Deutsch“ umstellen.

[5]           Siehe dazu die amerikanische Position, da die USA als führend im Bereich KI gelten, sehr kritisch dargestellt von Ben Buchanan: The U.S. Has AI Competition All Wrong, Foreign Affairs, Sep.-Oct. 2020, https://www.foreignaffairs.com/articles/united-states/2020-08-07/us-has-ai-competition-all-wrong (der Beitrag kann kostenfrei durch eine einmalige Registrierung abgerufen werden).

[6]           Siehe z.B. https://www.nzz.ch/amp/wirtschaft/ist-die-globalisierung-jetzt-geschichte-nzz-global-risk-ld.1560809?mktcid=smsh&mktcval=Twitter&__twitter_impression=teuer (Abfrage 6.7.2020)

[7]           Hier habe ich schlaglichtartig ein paar spannende Beiträge, die das Thema Arbeitsfeld noch näher beleuchten:

https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/nine-to-five/wie-wird-die-arbeitswelt-nach-der-corona-krise-sein-16779125.html

https://www.derstandard.at/story/2000117597233/microsoft-chef-home-office-schadet-auf-dauer-der-gesundheit

https://m.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/nine-to-five/wie-wird-die-arbeitswelt-nach-der-corona-krise-sein-16779125.html

https://amp2-wiwo-de.cdn.ampproject.org/c/s/amp2.wiwo.de/erfolg/beruf/homeoffice-so-sehen-dax-konzerne-die-arbeitswelt-nach-corona/25846736.html

https://m.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/buero-co/perspektiven-aus-fuenf-branchen-so-arbeiten-wir-im-jahr-2030-16809838.html

[8]           Mehr dazu können Sie im NAVI2020, August 2020 nachhören: https://www.youtube.com/watch?v=pEaSR8KZwb4

[9]           Siehe z.B. 2020. Das Jahr der Jahrhundertkonstellation. Einblicke in Energien und Zyklen im Großen wie im Kleinen. https://spirit-online.de/astrologie-und-energiezyklen-2020-jahrhundertkonstellation.html

Gesellschaftliche Umbrüche im Lichte zu Ende gehender Zyklen. https://spirit-online.de/gesellschaftliche-umbrueche-im-lichte-zu-ende-gehender-zyklen.html

[10]          Bei Interesse empfehle ich dazu mein aktuelles Buch „Reset. Neuanfang mit leichtem Gepäck“, Berlin/Potsdam 2020; https://www.epubli.de/shop/buch/Reset-Neuanfang-mit-leichtem-Gep%C3%A4ck-Andrea-Riemer-9783752941500/97819; https://www.epubli.de/shop/buch/reset-neuanfang-mit-leichtem-gep-ck-andrea-riemer-9783752978674/101548

[11]          Spiritualität als differenzierte Weltsicht; https://spirit-online.de/spiritualitaet-als-differenzierte-weltsicht.html

[12]          In meinem aktuellen Buch „Reset. Neuanfang mit leichtem Gepäck“, Berlin/Potsdam 2020, finden Sie in der Printversion zwei sehr gut erprobte Übungen, die ich Ihnen dafür empfehle.

05.09.2020
Andrea Riemer
Außerordentl. Honorarprofessorin Dr.habil. Dr. Andrea Riemer, Ph.D
www.andrea-riemer.de


Andrea Riemer

bietet eine einzigartige Form der schriftlichen, astrologisch-energetische Persönlichkeitsanalyse an, die Ihnen auf Ihrem Weg Orientierung geben. Damit verbindet sie ihre vielfältige Erfahrung und gibt Ihnen auf Wunsch auch Empfehlungen für die Umsetzung. Mehr dazu unter https://www.andrea-riemer.de/
Nehmen Sie dazu gerne Kontakt über office@andrea-riemer.de auf.
Zudem finden Sie von ihr diverse Essays auf dieser Plattform unter
https://spirit-online.de/praesent-sein-frau-sein-selbst-sein-sicher-sein-mit-andrea-riemer


In ihrem aktuellen Buchandrea-riemer-cover-reset

Reset. Neuanfang mit leichtem Gepäck“ widmet sich Andrea Riemer den gängigsten Glaubenssätzen, Mustern, Prägungen und wie sie wandelt. Sie bietet in diesem Buch zudem einen Zugang zum Manifestieren in der Neuen Zeit an, der praktisch, konkret und anhand von zahlreichen Beispielen dargestellt wird.
Erhältlich als EBOOK unter https://www.epubli.de/shop/buch/Reset
Mehr zur Autorin unter www.andrea-riemer.de


Es gibt zu Energie, Dimensionen und Bewusstsein bzw. Bewusstseinsrevolution und den immer noch sich zeigenden Aufstiegssymptomen folgende Beiträge von Andrea Riemer :

Mit einer Bewusstseinsrevolution ins ‚Neue Normal‘? Einstieg wenn ja – wo bitte und wie? – finden Sie >>> HIER 
Erkenne Dich selbst  – finden Sie >>> HIER 
Wo leben wir eigentlich – GPS für die neue Zeit – finden Sie >>> HIER  
Bewusstseinsrevolution für den Alltag – finden Sie >>> HIER
Unbewusstsein und Bewusstsein – finden Sie >>> HIER 
Aufstiegssymptome- eingebildet oder real? – finden Sie >>> HIER 
Auf ins Leben – mit der Bewusstseinsrevolution – finden Sie >>> HIER 

Alle Beiträge der Autorin auf Spirit Online

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