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Das post-digitale Zeitalter

digitales-zeitalter-spiritualitaet-binaryDas post-digitale Zeitalter – eine Fundgrube für das Spirituelle?

Die Computerisierung, d.h. die datenverarbeitungsgestützte Begleitung unseres menschlichen Soseins, hat unsere Gesellschaften nachhaltig und gravierend verändert.
Wir stehen an der Schwelle zur nächsten Entwicklungsstufe, der stärkeren Integration von Künstlicher Intelligenz, in unserer Arbeit, in unserem Alltag. Man kann dies als post-digitales Zeitalter umschreiben. Da vieles dabei in seinen Wirkungen noch gar nicht abschätzbar ist, schrecken nicht wenige vor dieser Entwicklung zurück.

Die Bedeutung von Arbeit,

die eng mit dem Daseinsszweck und dem Selbstwert für viele noch immer verknüpft ist, steht plötzlich zur Disposition. Die Freiheit steht auf dem Prüfstand. Es geht diesem neu sich zeigenden Zeitalter, wo der Einzelne weniger gebraucht wird, weil er durch Maschinen ersetzt wird, um neue Wege. Oft ist es der Weg nach innen, der Antworten parat hat.

  • Ist das Spirituelle dann eine Fundgrube, die einen neuen Zweck finden lässt?
  • Wo findet der Einzelne in diesem Prozess seinen Platz?
  • Hat er überhaupt noch einen Platz oder führt uns das post-digitales Zeitalter auf ganz andere, noch unbekannte Wege?
  • Führt die Sinnfrage in der Beschäftigung zu einer völligen Umformung unserer Arbeitswelt
  • und welche Rolle spielt Spiritualität sowohl in diesem Prozess, als auch im Ergebnis?

Diesen Fragen gehe ich in den folgenden Gedanken nach. Folgen Sie mir in eine Welt, die neu, unbekannt und mit vielen offenen Fragen gespickt ist.

Das post-digitale Zeitalter … ein paar Grundgedanken dazu

Lassen Sie mich Ihnen zu Beginn ein paar sehr einfache Fragen stellen, die Sie sich beantworten können.

  • Können Sie sich vorstellen, heute kein Mobiltelefon zu haben?
  • Wie wäre es völlig ohne Internet für Sie?
  • Können Sie einen Wagen ohne Komplettcomputersteuerung noch fahren?
  • Wie reagieren Sie, wenn Sie einige Stunden weder Telefon, noch Smartphone, noch Internet haben?
  • Wie fühlen Sie sich dabei? …
  • Klingt das absurd für Sie … gibt`s ja gar nicht mehr … wie old-school ist das denn?…

Herzlich willkommen im automatisierten Zeitalter.
Als die Insel Tonga im Januar d. J. für 2 Wochen (!) vom Internet abgeschnitten war, war es äußerst ruhig auf dieser Insel. Fühlen Sie sich einmal hinein. … Nehmen Sie sich Zeit dafür …

Digitalisierung ist das Schlagwort schlechthin bei diversen Konferenzen quer über den Globus

– auch wenn Deutschland immer wieder nachgesagt wird, man sei in diesem so wichtigen Bereich ein paar Schritte hinterher. Das Thema durchzieht unsere Gesellschaft wie ein roter Faden. Als zweites Schlagwort findet sich die Künstliche Intelligenz (KI). Mittlerweile ist sie der Gottseibeiuns, denn KI bedeute, dass wir gezwungen werden, den Zweck und Wert von Tätigkeit, Beschäftigung und Arbeit vollkommen neu zu definieren.

  • Wenn Maschinen, sehr einfach ausgedrückt, mehrheitlich den menschlichen Arbeitspart übernehmen, was bleibt dann noch für den Menschen übrig?
  • Was bedeutet der Zweck von Tätigkeit dann?
  • Wie verhält es sich bei jenen, die ihr gesamtes Sein über die Beschäftigung, d.h. über das Äußere definieren?

Es könnte natürlich auch ganz anders sein. Es könnte auch sein, dass wir den Gipfel der Entwicklung bereits überschritten haben. Es könnte auch sein, dass wir gar nicht mehr ohne Digitalisierung können. Es könnte sein, dass die Entwicklung zwar nicht umkehrbar ist, doch dass sie nicht linear und scheinbar logisch sich in Richtung noch mehr Computerisierung entwickelt, sondern dass schlicht andere Weg beschritten werden.

Es gibt keinen Zwang zur Digitalisierung. Der ist menschengemacht. Die Technik zwingt nicht. Sie bietet Potenziale an.

Wo stehen wir denn tatsächlich …?

Matthias Horx nennt in seinem Zukunftsreport 2019 (https://www.zukunftsinstitut.de/artikel/zukunftsreport/das-postdigitale-zeitalter/) eine Reihe von bemerkenswerten Beobachtungen, die es wert sind, näher betrachtet und kommentiert zu werden.

  • Der Wunsch nach der Zeit mit der alten Schreibmaschine und nach haptischen Tätigkeiten. Dies umschreibt das Empfinden, dass die Computerisierung zwar vieles erleichtert hat, doch man sehnt sich nach der Ruhe der Vor-Internet- und Vor-Laptopzeit zurück. Man will auch nicht immer und überall erreichbar sein – Stichwort medialer Detox (also Entgiftung … aha … wo liegt da das Gift?). Das erzeugt Druck und fordert Leistung in allen Bereichen des Menschseins. Es gibt offenbar so etwas wie einen digitalen Stress, frei nach dem Motto, die Geister, die ich rief…
  • Die Klickschlampen (engl. clickbaiting). Diesen Begriff prägte der Meteorologe Jörg Kachelmann. Er umschreibt damit die Sucht nach Klicks. Dafür ist jede schlechte Meldung eine gute Meldung. Klicks bringen Aufmerksamkeit und sind „gut“ für Werbung. Gleich welcher Unsinn vermeldet wird – die Klicks machen es aus.
    Es geht um die menschliche Aufmerksamkeit. Ob Katzenbilder, stolpernde Künstler, etwas entrückt dreinschauene Politiker, Unfälle oder andere noch so weit hergeholte Motive … die Aufmerksamkeit ist es. Auch das Nichts ist interessant. Click-like-attention-money … das ist die Clickonomy.
    Die Gegenbewegung setzt interessanterweise Instagram. Man verbirgt probehalber bereits die Likes, weil sie einen derartigen Druck auf den einzelnen ausüben, der nicht mehr gesund und gedeihlich-fördernd ist.
  • So sehr das Internet verbindet, so sehr führt es zu einer neuen Form von Vereinsamung. Es gaukelt Menschen sog. Freunde in sozialen Netzwerken vor, doch unterbindet es bei nicht ausreichender Achtsamkeit die wahren Sozialkontakte. Es werden Scheinwelten aufgebaut, die leerer oft nicht sein können. In UK gibt es übrigens bereits ein Ministerium für Einsamkeit – ob es unter Boris Johnson lang überleben wird, ist fraglich.
    Das Thema bleibt und ist auch ein Ergebnis unserer demografischen und computergestützten Entwicklungen. Wir existieren in einer ent-persönlichten Gesellschaft, die Entfremdung, Gleichgültigkeit und eine besondere Form des Desinteresses am bekannten Anderen mit sich bringt.
    Gleichzeitig neigen wir dazu, uns in einem oft aus dem Nichts kommenden Hype einzuklinken. Ich denke dabei z.B. an die Brände im Amazonas, die vier Wochen unbemerkt dahin brennen konnten – bis zum G7-Gipfel. Da waren sie „plötzlich“ unglaublich wichtig und interessant.
  • Das Internet fördert somit auch eine gewisse Empörungskultur. Ich bezeichne sie als Empörungsindustrie. Schnell ist ein Gedanke aus dem Impuls geschrieben, schnell ist er abgeschickt. Was damit angerichtet wird, wird selten überlegt. Man will sich ausdrücken, will gehört werden, will beachtet werden. Mir erscheint es wie eine große Plaka im alten Griechenland – jetzt elektronisch verbrämt.
    Es gibt ein großes Maß an Scheindemokratisierung und Schein-freier-Meinungsäußerung. In einem Klima der neuen Einsamkeit ist dies durchaus verständlich. Zudem gibt einen das Internet ein Instrument an die Hand, das leicht einzusetzen ist. Doch es ist genau so wenig einzuhegen und zu kontrollieren, wenn die Empörungsmeldung mal draußen ist. Folgen lassen sich meistens nicht abschätzen. Es ist wie beim Zauberlehrling.
  • Wir leben im Zeitalter der Über-Lösungen. Telefonate mit Hilfe von KI. Alexa allover. Was können wir denn noch tatsächlich selbst? Entlernen wir uns? Entleben wir uns, wenn wir uns den Über-Lösungen so derart anheim geben? Wie abhängig machen wir uns dabei? Wie sehr stressen wir uns mit all dem technischen Schnick-Schnack?
    Was tun wir, wenn er nicht mehr funktioniert? Können wir noch eigenständig denken und vor allem eigenverantwortlich handeln? Es geht um eine Gratwanderung, die sehr viel Verantwortung und Weitblick verlangt. Daran mangelt es jedoch weitgehend. Die Faszination, was alles technisch möglich ist, überwiegt. Doch nicht alles, was technisch möglich ist, ist dem Menschen und seinem täglichen Dasein zuträglich.
  • Die Vermessung unserer Alltagswelt mit Hilfe von Uhren, die sämtliche Körperfunktionen vermessen, hat mittlerweile ebenfalls Einzug gehalten. Daraus entsteht eine Abhängigkeit, ein Leistungsdruck, der zu einer Überregulierung und Übertransparentmachung des Alltäglichen führt. Stress, Stress und nochmal Stress. Selbst ein popeliger Schrittzähler am Smartphone kann schon mal dazu führen, dass man sich sagt: „Mensch, du hast dir 10000 Schritte pro Tag verordnet. Jetzt musst du noch eine große Runde gehen, damit du deine Vorgaben erfüllst.“ Das kann durchaus hilfreich sein, schreibe ich aus eigener Anschauung. Doch es kann auch einen Druck erzeugen, der weg vom gesunden Maß führt.
  • Der Wunsch nach dem Ursprünglichen… erinnern Sie sich, wann Sie das letzte man einen Brief handgeschrieben haben? Können Sie noch von Hand schreiben? Können Sie einen zusammenhängenden Brief schreiben? Wie fühlt sich ein Füllhalter in Ihrer Hand an? Erinnern Sie sich daran? Ich stelle diese Fragen, weil sie wieder an Bedeutung gewinnen und mit dem Wunsch nach dem Ursprünglichen in Zusammenhang stehen. Denken Sie doch auch an den Smartphoneton des alten Wählscheibentelefons …das erinnert an Zuverlässigkeit. Zurück zu den Wurzeln. Wenn das Internet mal verrückt spielt und das Notebook gerade wieder abstürzt, dann wäre es doch gut, etwas Altes, Analoges als Backup zu haben, ich meine als Sicherheit. Digital sein heißt nämlich auch, dass die Zuverlässigkeit verloren gegangen ist.
  • Die KI steht dem, was wir als Bewusstsein, als göttliche Intelligenz, als den göttlichen Funken, als ewiges Bewusstsein bezeichnen, nahezu diametral gegenüber. Beides erscheint unvereinbar. Wer macht sich wem untertan? Welche Rolle spielt der Mensch in diesem Great Game? All die SiFi-Filme, die scheinbar irreal sind – sie thematisieren in künstlerischer Weise dieses Megathema. Ja – es ist ein Megathema mit sehr vielen Unbekannten, über das sich trefflich streiten lässt. Doch ich halte es für unerlässlich, sich intensiv mit diesem Thema zu befassen, wenngleich es keine verbindlichen Antworten mit Rezeptcharakter geben wird. Es wird eine Grundsatzentscheidung des Menschen erforderlich sein – was ist verantwortbar im Großen Ganzen?
  • Digitaler Realismus … anstatt von einem Extrem ins andere zu fallen, ist eine bewusste und achtsame Anwendung digitaler Instrument sinnstiftend. Das erfordert nachdenken, abwägen und entscheiden. Klingt sehr einfach, ist es jedoch nicht immer. Es erfordert eine neue Form von Bildung, eine Förderung von Anstand und Manieren im Umgang miteinander.
  • Post-digital bedeutet daher nicht das Ende des automatisierten Zeitalters, sondern das Ende des Totalitätsanspruchs. Es muss nicht alles, was möglich ist, digital sein. Es geht um die Proportionalität, die regelmäßige Hinterfragung auf Sinnstiftung, es geht um Vielfalt, Dynamik, um das Schaffen von Möglichkeiten für den menschlichen Ausdruck.
    Nein – das Computergestützte hat nicht abgewirtschaftet. Ja – der Mensch muss sich seiner Verantwortung in der Anwendung des Automatisierten aufgrund der vielfältigen Möglichkeiten, die im Großen Ganzen nicht allen zum Vorteil gereichen, bewusst werden. Es gibt keinen automatisierten Autopiloten mehr. Auch hier kehrt endlich Bewusstsein ein.

Die Frage nach dem Finden und Geben eines neuen Bewusstseins für Arbeit

Wenn man es schafft, dem Digitalen den Raum zu geben, der hilfreich und unterstützend ist, dann muss das Große Ganze als Maßstab herhalten. Oft zitiert, ist es wenig definiert und mehr eine Gefühls- und Gedankenkonstrukt.

In der Phase des ebenso oft von mir zitierten globalen Umbruchs gibt es keine Endgültigkeiten und alten Sicherheiten mehr. Diese Erkenntnis ist auch mitten in unserer Gesellschaft angekommen. Nun gilt es, sie mit Dasein zu befüllen.

Die Frage nach dem Finden und Geben eines neuen Sinns für Arbeit hat auch keine allgemein verbindlichen, rezepthaften Antworten. Es sind vielmehr Fragen, die sich jeder einzelne wieder und wieder stellen darf. Die Antworten werden je nach Abschnitt unseres Weges variieren.

So könnte eine Frage z.B. lauten:

was sind meine besonderen Fähigkeiten, Begabungen und Talente und wie kann ich diese anderen Menschen zur Verfügung stellen? Gehen Sie weg von klassischen Berufsbildern. Fragen Sie sich nach dem, was Sie anzubieten haben. Diese Frage verwundert meine Coaching- und Beratungsklienten immer wieder. Sie tun sich schwer damit, weil sie auch in ihrem Berufsbild stark von bisherigen Konventionen und Programmen konditioniert sind. Doch das fällt nun alles mehr und mehr weg.

Also – stellen Sie sich nochmals die Frage nach IHREN Fähigkeiten, Begabungen und Talenten. Seien Sie durchaus großzügig dabei und halten Sie innerlich nicht bereits hier an einem Berufsbild fest. Fragen Sie danach, wie sich das umsetzen und verfügbar machen lässt, wenn Sie frei wählen dürfen.

Wenn man beispielhaft sehr gut unterschiedliche Themenwelten miteinander verbinden kann, dann fragt man sich nach dem Wie. Das kann Schreiben, Sprechen, Tanzen, Singen, Komponieren, Malen … etc. sein. Daraus lassen sich Umsetzungsmöglichkeiten ableiten.

Wenn ich meine vergangenen 30 Jahre ansehen, dann hat sich meine Vermittlungsarbeit etwa im Rhythmus von 7 Jahren immer wieder verändert. Zurzeit habe ich wiederum eine neue Etappe von 7 Jahren begonnen. Das ist Entfaltung. Das ist Ausweitung. Das ist Dasein.

Der Sinn von Arbeit variiert von Abschnitt zu Abschnitt unseres Daseins. Das ist Ausdruck von Entfaltung und Ausweitung.

Weiters erscheint es mir wesentlich, den Sinn der Beschäftigung und Tätigkeit nicht mit dem Sinn des Daseins gleichzusetzen. Erster ist ein Teil vom Zweiten. Dies wurde viele Jahrzehnte in unserer Leistungsgesellschaft, die stark nach Außen orientiert ist, verwechselt.

Mehr und mehr wird dies auch erkannt. Es darf jedoch noch mehr werden, denn dass KI Einzug in unsere Gesellschaft hält, ist unbestritten. Daher ist es wesentlich sich über dies Frage grundsätzliche Gedanken zu machen und Alternativen durchzudenken und auch durchzufühlen.

Der Sinn von Arbeit ist nicht gleich dem Sinn des Daseins. Hier ist eine Verwechslung aufzulösen.

Wo kann Spiritualität in diesem Prozess helfen?

Spiritualität ist mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft angekommen.
Spiritualität umfasst als Ausgangspunkt unseres Soseins die mit den bekannten Sinnen wenig fassbare, doch stark erahnbare und erfahrbare Welt. Es ist die Welt hinter unserer sog. Wirklichkeit. Es ist auch die Akzeptanz, dass wir Schöpfer unserer sog. Realität im Außen aus unserem Inneren heraus sind.

Dazu kann man ganz unterschiedliche Instrumente verwenden – doch der Weg nach Innen, der oft auch mit der dunklen Nacht der Seele verbunden ist, bleibt keinem erspart. Religion und Religiosität können, müssen jedoch nicht zwangsweise etwas mit Spiritualität zu tun haben. Spiritualität ist eine offene, geweitete und erkennende Lebenshaltung.

Ich meine daher den nach Innen gehenden Weg der Selbstreflektion

unter Akzeptanz und Zuhilfenahme dieser Welt hinter unserer Wirklichkeit, wenn ich über die Rolle von Spiritualität als Orientierungsmaßstab im Findungsprozess schreibe.
Wer beispielsweise die mehrfach in meinen Beiträgen angeführten Lebensprinzipien kennt und weiß, wie man damit umgeht, hat schon viel gewonnen. Es gibt spirituelle und materielle Lebensprinzipien. Sie zu kennen und miteinander verbunden zu leben … das wäre doch schon mal etwas, was man probieren kann.

Anerkennt man eine große schöpfende Quelle als Grundlage unseres Seins,

dann lässt man sich auch leichter auf seinem Weg führen. Das Vertrauen wächst. Das Aufspüren des Zwecks samt Wert wird leichter.
Wer weiß, dass Gedanken mit Gefühlen im Inneren das Äußere als Projektion erschaffen, hat ein mächtiges Instrument in Händen, das er gezielt mit Übung für sich nutzen kann. Missbrauch funktioniert übrigens nicht.

Wer dem Atem als Ausdruck von Leben folgt, weiß, dass er nicht nur einatmen kann, also anspannen, d.h. leisten. Es braucht auch das Ausatmen, das Entspannen. Es braucht das Leben des Wechseltaktes als Ausdruck von Sosein in Balance.

Das Wissen, dass man Teil eines Großen Ganzen ist, dass immer Hilfe vorhanden ist

– vielleicht nicht dort, wo man sie erwartet – doch sie IST vorhanden, auch das hilft weiter. Keiner fällt durch den Rost, wenn er nicht will. Es mag schwierig sein. Es mag aufwendig sein. Es mag einen in einen völlig unbekannten Weg auf gänzlich neues Terrain zwingen. Doch Hilfe ist vorhanden, wenn man sie sehen will und auch annehmen will. Wenden Sie den Blick und Sie werden sehend werden.

Auch der Glaube an das Mögliche, etwas zutiefst Spirituelles, hilft einem auf dem Weg der Sinnfindung in der Arbeit als Tätigkeit des Selbstausdrucks. Dem der glaubt, ist alles möglich. Glaube versetzt Berge. Selig welche nicht sehen und doch glauben. Sie kennen diese Sätze. Machen Sie sich diese zu eigen. Viel wird über die unterschiedlichen Manifestationstechniken geschrieben. Doch in Wahrheit ist es ganz einfach.

Da alles Energie, Schwingung und damit Frequenz ist, werden Sie sich klar, was Sie wollen

– auch in der Arbeit. Dann bringen Sie sich innerlich gefühlt in die Erfüllungsfrequenz. Verstehen Sie das Prinzip. Handeln Sie danach. Erweitern Sie Ihr Wissen dazu. Vervollkommenen Sie die aktuellen Inhalte. Lesen Sie im Internet oder das eine oder andere Buch dazu. Jedes Medium ist recht, das Ihnen hilft, Ihr Unterscheidungsvermögen zu schulen.

Üben Sie dies über 21 Tage und sehen Sie, was sich an Möglichkeiten auftut. Wenn Sie keine sehen, dann haben Sie entweder nicht klar und ausdauernd genug geübt und/oder Sie haben noch nicht Ihre neue Brille auf. Doch glauben Sie mir –ich wende diese Technik seit Jahren sehr erfolgreich an.

Spiritualität in ihrer Vielfalt bietet eine Fülle an Möglichkeiten an, sich eine neue Orientierung in der eigenen Arbeit zu verschaffen. Es gibt zwar keine schnellen Lösungen, doch mit Übung und Dranbleiben können wunder-volle Er-folge erzielt werden. Dies ist 1001-fach bewiesen … mit Sicherheit sogar noch viel öfter.

Zur Umformung der Arbeitswelt … wohin des Weges …

Die Computerisierung und das nun offenbar folgende post-digitale Zeitalter mit einer gewissen Zurechtrückung der automatisierten Möglichkeiten im menschlichen Sosein führen den Menschen auch zu sich selbst zurück. Er ist aus seiner bekannten Gedankenwelt herauskatapultiert, weil seine Arbeitskraft in der bekannten Form nicht mehr gebraucht wird.

  • Was nun weiter?
  • Brauchen wir weiterhin Arbeit?
  • Wenn ja, in welcher Form ist Beschäftigung für den Menschen und das große Ganze zweck- und wertgenerierend?
  • Ist die Tätigkeit auch Ausdruck seiner selbst Teil der Lebenszweck?
  • Wie können wir diesen Lebenszweck noch anders gestalten?
  • Welche Rolle spielen soziale Medien in Zukunft?
  • Ist uns das beispielsweise das Buch abhandengekommen?
  • Wie sieht es mit Inhalten und Prozessen der Wissensvermittlung aus?
  • Welche Rolle spielt das Internet und wie wird es sich im Zugang zu Information verändern?
  • Wo wird unsere Freiheit im Zugang zu Informationen vielleicht beschnitten?
  • Welche Folgen hätte das auch für die Arbeitswelt und gibt es bereits helfende Beispiele, die uns verstehen lernen?

Die Frage nach Zweck und Wert ist umfassend und wird sowohl unsere Lebenswelt als auch die Arbeitswelt als Teil derselben umgestalten. Dies scheint fix zu sein. Offen für Gestaltung hingegen sind das Ziel der Neugestaltung und der Weg dort hin.
Fix scheint auch zu sein, dass wir uns von der mehrheitlich über Äußeres definierten Leistungsgesellschaft verabschieden. Sie ist schlicht unstimmig, unzeitgemäß, unpassend. Man könnte auch schreiben – sie ist aus der Zeit gefallen.

Gehen wir dazu über, dass die Arbeit dem Menschen dient und nicht mehr umgekehrt?

Das wäre ein fundamentaler Wandel, dessen Konsequenzen noch gar nicht absehbar sind. Leben und Arbeit stehen nicht mehr in Spannung als entweder-oder, sondern es gibt eine dynamische Harmonie mit Arbeit als integraler Teil von Leben. Klingt Ihnen das zu idealistisch?

Ich schreibe – es kann gar nicht idealistisch genug sein, um sich in die neuen, hochschwingenden Energien einzutakten. Idealistisch ist übrigens sehr old-school. Denn in den neuen Energien schaffen Sie, schaffe ich, schaffen wir die Realität. Mit Bewusstsein. Mit Achtsamkeit. Denn jeder ist unabdingbarer Teil des Großen Ganzen – mit ganzer Verantwortung.

Es geht daher um die Findung eines neuen, inhaltlich auch grundlegend veränderten Verständnisses von Betätigung als integraler Teil eines geglückten Lebens, wobei Spiritualität ganz natürlich dabei ist und gar nicht separat erwähnt werden muss.
Es geht ums Leben … das findet sich in keinem Buch. Es geht um Sie als Mensch.
Auch das finden Sie in keinem Buch … und kein Medium der Welt wird Ihnen dabei helfen können. Sie bestimmen den Sinn Ihres Lebens und damit Ihre Zukunft und die Zukunft dieser Welt. Seien Sie sich dessen immer gewahr.


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05.10.2019
Dr. Andrea Riemer
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(alle aus dem Jahr 2018):

Mit einer Bewusstseinsrevolution ins ‚Neue Normal‘? Einstieg wenn ja – wo bitte und wie? – finden Sie >>> HIER 
Erkenne Dich selbst  – finden Sie >>> HIER 
Wo leben wir eigentlich – GPS für die neue Zeit – finden Sie >>> HIER  
Bewusstseinsrevolution für den Alltag – finden Sie >>> HIER
Unbewusstsein und Bewusstsein – finden Sie >>> HIER 
Aufstiegssymptome- eingebildet oder real? – finden Sie >>> HIER 
Auf ins Leben – mit der Bewusstseinsrevolution – finden Sie >>> HIER 

Alle Beiträge der Autorin auf Spirit Online

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