Der Dritte Weltkrieg ist bereits in vollem Gange?

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Der Dritte Weltkrieg ist bereits in vollem Gange?-frau-muetze-rauch-qualm-gesicht-womanDer Dritte Weltkrieg ist bereits in vollem Gange? Zwischen Alarmismus, Hyperventillation und totaler Resignation.

Die aktuellen Entwicklungen zu Beginn des Jahres 2020 haben mich dazu bewogen, den Beitrag, der knapp ein halbes Jahr alt, nochmals zu überarbeiten, zu aktualisieren und nachzuschärfen. Er ist ein sehr gutes Bespiel, wie sehr wir im großen Umbruch sind und wie nach alten Mustern agiert wird – Ausgang völlig unbekannt.

Politik und Gesellschaft driften immer mehr auseinander!

button-update-2020#wissenschützt … mein Motto. Dieses Wissen aus meiner Perspektive stelle ich Ihnen zur Verfügung. Prüfen Sie mit Ihrem Unterscheidungsvermögen. Informieren Sie sich. Nicht nur hier, sondern recherchieren Sie. Lesen Sie – Mainstream- und Nonmainstreammedien. Niemand wird Ihnen die sog. Wahrheit liefern. Die müssen Sie selbst finden. Doch sich zu informieren, bringt einem der Wahrheit näher. Das ist übrigens das Motto von 2020 – Wahrheit und Wahrhaftigkeit. Fangen Sie jetzt damit an.

Zwischen Alarmismus, Hyperventillation und totaler Resignation

Gerade seit Sommer 2019 ist die Welt in einer Art Hyperventillation, einer Ohnmacht und einer Gestaltungsunfähigkeit, die seines gleichen sucht. Es ist jener Zeitraum seit Anfang Juli 2019, seit sich die neuen Energien begannen, mehr und mehr durchzusetzen.

Die Schlüsselenergie 2020 – Saturn in Konjunktion zu Pluto – kündigte sich an. Es zeigten sich eine Reihe von Absurditäten, die jemanden wie mich, die mit der politischen Entscheidungsfindung, strategischen und geopolitischen Fragen seit bald 30 Jahren sehr gut vertraut ist, mit vielen Fragezeichen beließen. Hier ein sehr gutes Beispiel. Der US-Präsident twittert, er hätte in letzter Minute den Angriff auf den Iran abgeblasen.

Zu viele Opfer. Nein, nicht er hat die Entscheidung getroffen, sondern ein Journalist einer befreundeten TV-Anstalt hat ihm den heißen Tipp gegeben. Sicherheitsberater? Fehlanzeige. Außenminister? Fehlanzeige. Pentagon. Gerade im Ministerwechsel. Nicht aussagefähig. Sie meinen, das ist ein Film? Nein – weit gefehlt. Das war die US-Realität im Sommer 2019. Strategie dahinter? Die konnte man bloßem Auge ebenso nicht erkennen, wie auch ein sehr gutes Fernglas dabei nicht half.

Hat sich daran Anfang 2020 Gravierendes verändert?

Wenn ja, in welche Richtung? Ich muss Sie enttäuschen. Sollte es eine Strategie der USA geben, dann hat sie Trump ausgesprochen gut versteckt, denn ansonsten gibt es mittlerweile keinen mehr, der agiert. Der scheinbar mächtigste Mann der Welt handelt wie „Kevin im Weißen Haus alleine zu Hause“. Keine besonders ermutigende und vertrauenserweckende Konstellation.

Nun denn, wenn man mal schnell einen der führenden iranische Generale herausschießen lässt (elegant-aseptisch mit Drohnen) und sich hinterher ausredet, es wäre einer der weltweit führenden Terroristen gewesen und es gab eine unmittelbare Bedrohung (imminent threat), als gravierende Veränderung bezeichnen will, dann ja. Was? Nebelschwaden tun sich auf. Bis dato kann keiner sagen, was diese „imminent threat“, so das offizielle wording, konkret war.

Der Kongress wurde nicht vorab informiert.

Muss man als Präsident nicht gemäß Verfassung, doch es war bislang üblich. Immerhin sitzt der Kongress ja am Geld (power of the purse), und zwar gemäß Verfassung. Und er spielt bei Kriegen keine ganz unwesentliche Rolle. Wenn dann die Informationsrunde danach auch höchst spärlich und unklar ausfällt, dann macht das kein gutes Bild für den Präsidenten und sein Rumpfteam. Mehr ist nämlich nicht mehr vorhanden, Anfang 2020.

General Ghassem Soleimani war gut 20 Jahre an der Spitze im Iran mit den Al-Quds-Brigaden zu Gange. Es gab 1001 Gründe, warum weder Bush Jr. noch Obama von der Möglichkeit Gebrauch machten, Soleimani zu liquidieren. Man konnte das, was man in der Strategie als „ramification“, also als breit gefächerte Verwerfungen bezeichnet, schlicht nicht abschätzen.

Doch – es gibt seit fast 30 Jahren kein Gedankengut in den USA, das man guten Gewissens als Strategie bezeichnen kann. Die Strategie war jene, eben keine zu haben. Das mag verwundern, doch das ist so. Die Europäer befinden sich also in bester Gesellschaft, denn sie hatten nie eine Strategie.

Wenn also vom US-Präsidenten Anfang 2020 immer wieder eine Strategie gefordert wird, dann kann man mit Fug und Recht die Frage stellen – warum ausgerechnet jetzt und warum ausgerechnet Trump, der ein Paradebeispiel für Spontanität und für Aus-dem-Bauch-heraus-entscheiden ist. Damit ist er der Gottseibeiuns vieler Analysten. Trump, die politische und strategische Wundertüte. Nach gut 3 Jahren könnte man sich schon daran gewöhnt haben. Ob das gut ist, lasse ich dahin gestellt.

Und es geht bislang ziemlich leichtfüßig und vollmundig vor allem seitens des Präsidenten weiter.

All is well … das ist der Schlüsselteil eines Tweets vom 7.1.2020 in der Nacht zum 8.1.2020 von Trump. Der Angriff von iranischen Kräften auf US-Truppen im Irak (!) war gerade gelaufen. Es gab eine Vorwarnung. Daher hielten sich die Opfer in seiner engen Grenzen, wenn man den Absturz einer ukrainischen Maschine bei Teheran mit knapp 170 Toten nicht einer fehlgeleiteten iranischen Rakete zuordnet. Wer weiß es schon …

Die Stellungnahme am 8.1.2020 von Trump war eine Rede an seine Wählerinnen und Wähler – und nicht an die Weltöffentlichkeit, an der iranische und an die amerikanische Öffentlichkeit. Blass vorgetragen, inhaltlich substanzlos – eine klassisch vertanene Chance.

Weil die amerikanische und iranische Bewaffnung so groß Anfang 2020 thematisiert wurde … weiter im Text. Das schwedischen Friedensforschungsinstitut SIPRI ist im jährlichen Bericht zu Entwicklung der Rüstungsindustrie (weltweit) höchst alarmiert.
Wenn man also dann in diesem globalen Durcheinander liest, dass die Rüstungsproduktion signifikant anstieg und deutsche Rüstungsgüter doch an Saudi Arabien gelangten, dann beginnt man am gesunden Menschenverstand zu zweifeln.

Von Wahrhaftigkeit und Ehrlichkeit schreiben wir gar nicht.

Das sind keine politischen Kategorien. Doch was sind eigentlich heute und morgen und übermorgen politische Kategorien? Zudem überlagern sich seit Monaten alte und neue Strömungen, die vieles noch drastischer erscheinen lassen als bisher.

So gab sich beispielsweise der zur Zeit im Zentrum des globalen Interesses stehende Iran das ganze Jahr 2019 bockig – und es wird so weitergehen. Solange man das iranische Selbstverständnis nicht verstehen will und die Region als Schnittfläche von mehreren Mächten nicht erkennt, dann steht man in jeder Weise auf verlorenem Posten. Zwar ist der Preis für einen Krieg zu hoch und der Iran steht wirtschaftlich aufgrund der jahrelangen Sanktionen schlecht da. Doch der Tod von Soleimani hat den Hardlinern Oberwasser gegeben.

Sie haben beste Aussichten, die im Februar 2020 stattfindenden Wahlen zum Parlament zu gewinnen.

Auch die im Mai 2021 vorgesehene Wahl des Nachfolgers von Staatspräsident Hassan Ruhani, der nach zwei Amtszeiten nicht erneut als Präsident kandidieren darf, ist für ihren Kandidaten eine offene Bühne mit sehr guten Erfolgsaussichten. Damit sind die möglichen Verbindungen in Richtung einer gesellschaftlichen Öffnung und Modernisierung gekappt bevor sie noch so richtig sprießen konnten.

Ob es wieder Angriffe auf Öltanker in der Straße von Hormus (übrigens einer der strategisch relevanten Seewege für unser geliebtes Öl) geben wird – das bleibt immer im Bereich des Möglichen. Das ist die wahrlich strategische Waffe des Iran. Man stelle sich vor, der Energietransport durch dieses Nadelöhr ist nicht möglich. Eine der wichtigsten lines of transportations weltweit (es gibt davon 7-8) ist für eine, vielleicht zwei Wochen unpassierbar.

Die Börsen fangen an zu rotieren und der Hyperventilation ist rasch größerer Raum gegeben als uns allen lieb ist.

Da helfen alternative Transportwege und strategische Energiereserven nur wenig, denn dann spielt die Psychologie die größte Rolle. Ein sehr schönes Beispiel, wie Angst samt Mangel dann plötzlich eine unglaubliche Bedeutung bekommt. Damit sind wir im klassisch Spirituellen, übrigens. Einfach zum Räsonieren. …

Die EU ist nach der Kommissionsbestellung nach wie vor in Selbstbeschäftigung mit dem in die Gänge Kommen des neuen Führungspersonals befasst … europäische Selbstfindung, ein Korpus ohne echte Führung. In der Krise Anfang 2020 verhielt man sich auffällig still. Man hätte vermutlich nichts Sinnstiftendes außer Allgemeinplätze beitragen können. Wahrscheinlich war die Wahl des Verhaltens daher gar nicht verkehrt.

Im Vereinigten Königreich hat man sich nun endlich zum Brexit durchgerungen.

Wie der allerdings konkret und umgesetzt aussieht, das weiß im Moment niemand. Get Brexit Done ist eine Sache. Lebe den Brexit ist hingegen eine völlig andere Geschichte. Konsequenzen sind nur in Ansätzen angedeutet. Auch hier eine gewisse Wundertüte.

Frankreich erfängt sich weiterhin nicht von Streiks. Zwar sind die Franzosen als „professionellen Protestier“ bekannt. Sie lieben es, ihrer Meinung auf der Straße Ausdruck zu verleihen. Doch was sich nun 2019 auf 2020 zeigt, ist eine tiefe strukturelle Krise des Landes, auch ein sehr großes Beharrungsvermögen, ein Unwille, aus dem Alten in etwas Neues umzusteigen. Es ist erstaunlich, dies bei einem der größten Länder Europas zu beobachten.

Vorangehen ist nicht mehr. Schade.

Der französische Esprit würde auch Deutschland helfen, aus dem Klein-Klein, aus dem Verstrukturierten, dem Verregelten herauszukommen. Ich glaube noch immer an die Funktionalität und Bedeutung der Deutsch-Französischen Achse für Europa und darüber hinaus. Bedauerlich, dass sich hier so gar nichts rührt.

Ja – und dann haben wir unser marodes Finanzsystem, das seit 2008/2009 am Tropf hängt und das an Irrationalitäten kaum überbietbar ist. Es gibt zahlreiche Untergangspropheten, die seit Monaten vom großen Crash schreiben und sprechen und dabei die 1930er Jahre als Referenz bemühen. Ich meine, dass dieser Vergleich hinkt, haben sich doch sowohl das System als auch das Umfeld maßgeblich verändert.

Was im Kern jedoch aus meiner Sicht richtig ist, ist der Umstand, dass das System seit 1971, als man Bretton Woods und damit den Goldstandard aufhob, auf sogen. Fiat Money basiert. Es handelt sich um Geld, das mit Treu und Glauben besichert ist und nicht mit einem Realwert. Ferner haben wird kaum mehr Bargeld – im Vergleich zum Buchgeld – im Umlauf. Die Zinspolitik entspricht ebenfalls nicht mehr den gängigen Marktregeln. Es ist also – kurz und knapp – das gesamt Finanzsystem aus dem Ruder gelaufen.

Dass es dann mal zusammenkrachen wird, entspricht übrigens auch Saturn/Pluto. Und Uranus in Stier kommt mit der Forderung eines völlig neuen Wertesystems daher. Davon ist natürlich auch Geld umschlossen. Ich habe dazu in mehreren Beiträgen auf dieser Plattform geschrieben. So empfehle ich, die Zusammenhänge nachzulesen.
» Geld Energie und Tausch verstehen und anwenden «
» Finanzsystem, Geldsystem – Ein neues Wertesystem und Spiritualität «
» Geld, Reichtum, Fülle gefühlt und spirituell neu betrachtet «

Wenn man den Blick auf Mutter Erde schweifen lässt,

dann kommen einem die unglaublichen Feuerbrünste in Australien sofort in den Sinn. Sie sprechen seit Oktober 2019 ihre eigene Sprache und haben natürlich so rein gar nichts mit dem Klimawandel zu tun. Wie kann man nur auf diesen absurden Gedanken kommen?! …

Halten Sie inne. Vielleicht tut ein Blick auf die Temperatur- und Niederschlagsentwicklung der vergangenen 5 Jahre in Down under gut und klärt, worum es geht. Der Tierwelt, der Fauna und der Flora – also Mutter Erde – kann im Moment kaum geholfen werden. Es brennt lichterloh. Ende unabsehbar.

Dies lässt sich übrigens auch energetisch sehr schön erklären, gelten doch einige Gegenden in Australien als energetisch ganz wichtig für die Welt. Feuer hat auch eine hohe Reinigungskraft, so paradox dies für Betroffene anmuten mag. Wie immer die Entzündungen ausgelöst wurden, sie haben sich über den gesamten Kontinent verbreitet und führen zu einer massiven Reinigung, zu einem großflächigen Ausbrennen.

Was der Sinn der dahinter sein mag, wird sich vielleicht in einiger Zeit enthüllen.
Diese kursorische Darstellung, die natürlich willkürlich gewählte Highlights umfasst, mit dem Ziel, zum kritischen Denken und Hinterfragen dessen anzuregen, erscheint auch in der spirituellen Community geboten. Es geht ausdrücklich um das Unterscheidungsvermögen und nicht um absolute Antworten. Die gibt es nicht. Es gibt auch keine sogenannten Wahrheiten. Die dürfen Sie selbst finden. Dazu rege ich Sie ausdrücklich an.

Aufrüstung der alten und der neuen Art: Ja – kann man denn das überhaupt wollen?

Die Konfrontation zwischen dem Iran und den USA hat die Problematik der Aufrüstung wieder sehr gut verdeutlicht. Kaum zu glauben, doch es ist mehr denn je Realität. Seit dem Ende des sogenannten Kalten Krieges rüstet die Welt immer weiter auf und modernisiert ihr Waffenarsenal. Das ist die nach außen vermittelte Botschaft. Doch was geschieht tatsächlich? Bei einem näheren Blick ist das noch viel tückischer und hohnvoller.

Heute werden kaum mehr Panzerdivisionen aufgestockt. Der konventionelle Krieg ist natürlich nach wie vor im Blickfeld. Doch der eigentliche Krieg findet bereits längst statt. Doch ganz anders als wir ihn uns bislang vorstellten.

Wir leben in einer manipulierten Gesellschaft und wir lassen uns auch manipulieren, weil Hinterfragung dessen, was uns serviert wird, mühevoll ist und auch Angst machen kann. Was als Antwort kommt, kann oft keiner sagen – und es gibt zudem viele Antworten, die je nach Perspektive stimmen können. Wer kenne sich da noch aus?!

Was bedeutet nun Aufrüstung der alten und der neuen Art?

Die alte Aufrüstung ist bekannt aus der Zeit des Kalten Krieges. Waffenarsenale aller Art, insbes. sogenannte konventionelle Waffensysteme und Streitkräfte werden modernisiert und aufgestockt. Nun das passiert natürlich heute auch noch. Doch es geht alles viel smarter, viel kleiner und auch viel schneller vor sich. Was man vor 10, 15 Jahren noch als etwas Besonderes bezeichnete, ist heute das neue Normal. Die Bezeichnung einer hybriden Kriegsführung hat längst Eingang in Lehrbücher gefunden und sie wird durchgängig trainiert.

Cyberkriegsführung ist seit 10 Jahren längst Realität, also auch nicht neu. Nicht nur jene Fälle, die an die Öffentlichkeit kamen (Israel, Iran) – auch nicht der Fall, wo die USA im Sommer 2019 versuchten, die Raketenabwehr der Revolutionsgarden im Iran auszuschalten, sind im Blickpunkt.

Gleiches gilt für den Einbruch offenbar iranischer Hacker in das System einer amerikanischen Behörde Anfang 2020. Die Wahlmanipulationen in den USA 2016, Cambridge Analytica, Wikileaks – all das ist nur die Spitze des berühmten Eisberges. Mittlerweile weiß man, dass in mindestens 80 verschiedenen Staaten diese Manipulation stattfand. 95% der Cyberattacken, die z.B. auf die Stromversorgung, auf Kraftwerke, auf Mautsysteme, auf Zugsysteme, auf den Flugverkehr etc. ausgerichtet sind und auch immer wieder geschehen, laufen unbemerkt von der Öffentlichkeit ab. Man ist höchst daran interessiert, dass nichts an die Öffentlichkeit gelangt – aus Gründen der Angst, dass Panik in der Bevölkerung ausbricht.

Handelskriege und Zölle sind seit Donald Trump und seiner, geschönt ausgedrückt, disruptiven Führung an der Tagesordnung.

Längst überwunden geglaubte Verhaltensweise wie Schutzzölle tauchten wie Gespenster aus der Vergangenheit wieder auf. Es geht dabei nicht nur um die Harley Davidson, die dadurch teurer wird. Es geht um die Grundprinzip des freien Handels, das auf dem Spiel steht. Auch in Europa spricht man längst über die Einführung von Zöllen aller Art.

Die Schamgrenze dafür ist gefallen und Eingang in den öffentlichen Diskurs gefunden. Eine mehrfache Rolle rückwärts fand damit statt. Was längst passé geglaubt wurde, ist plötzlich wieder – auch Dank Trump – auf die Weltbühne zurückgekehrt. Damit steht das komplexe Wirtschaftsgefüge vor neuen Herausforderungen, die einer sogenannten positiven Rückkoppelung gleichkommen. Es muss immer ein klein wenig mehr sein, als der andere tut. Solange, bis es kracht.

Der Krieg um Ideen, wohl einer der subtilsten Kriege, wird schick unter dem Etikett „PsyOps“ versteckt, läuft seit dem Zweiten Weltkrieg.

Oder glauben Sie, dass Kaugummis und Musik einfach so in Europa angelandet sind? Nein – dahinter stand die sog. re-education. Und die setzt sich mit dem Internet und seinen Verbreitungsmöglichkeiten natürlich exorbitant fort.

Wir meinen, viel zu wissen, werden von Informationen überschwemmt, und ertrinken letztlich als Überinformierte. Auch so kann man Krieg führen. Auch so kann man für Panik sorgen. Auch so kann man Gruppen auseinanderbringen. Hätten Sie dabei an Krieg gedacht? Nein, wohl eher nicht.

Auch erwähnt werden soll, und das mag zynisch klingen, Waffensysteme von heute sind Hightechprodukte und sehr oft sogen. Dual Use Produkte. Dies bedeutet, dass sie gar nicht im klassischen Rüstungsgüterkatalog aufscheinen müssen. Sie werden als zivile Einzelteile hergestellt und dann entsprechend zusammengebaut – und sind waffenfähig. So läuft dies heute in vielen Bereichen. Außerdem gibt es eine sehr ausgeprägte Smart-Bewegung.

Waffen werden kleiner, doch die Wirkung verringert sich kaum bis gar nicht.

Die Kriegsführung von heute arbeitet mit elektromagnetischen Impulssystemen, wo Menschen quasi lautlos sterben, Gebäude und Infrastruktur unbeschädigt bleiben und man sich einen Wiederaufbau erspart. Wie zynisch …

Auch Atomwaffen, die ursprünglich Teil des Gleichgewichts des Schreckens von zwei Supermächten waren und durch den Nichtverbreitungsvertrag und zahlreichen Verträgen reglementiert waren, sind heute auch smart. Es gibt die sog. Mini Nukes und man denkt immer wieder sehr laut auch über begrenzte Nuklearschläge durchaus nach.

Der Schrecken von Hiroshima und Nagasaki, von den zahllosen Tests im vormals idyllischen Bikiniatoll etc. abgesehen – der Schrecken ist natürlich noch da. Wie soll auch das der Atombombe zugeschriebene Element Pluto, das zutiefst Zerstörerische, verschwinden? Dabei wird die entwickelte Seite dieser Energie übersehen – die höchste Wandlungskraft.

Da Pluto astrologisch seit 2008 prominent gestellt ist, ist die Substanzfrage aktueller denn je.

Und sie wird 2020 noch dringlicher werden. Der Aktionsspielraum hat sich bereits derart verengt – es geht schlicht um Wahrhaftigkeit, um Substanz.

Die Frage, welche Weltordnung die bessere ist, ist also noch lange nicht beantwortet. Ob diese Frage überhaupt beantwortbar ist, diese Frage wird nie gestellt. Wir leben nach wie vor in einem Konkurrenzdenken von besser und schlechter. Das ist unser Mindset, unser Heartset, unser Soulset. Doch – und das mag erstaunen. Nichts von dem ist mehr zeitgemäß. Vor allem nicht, weil wir in einem sogen. multipolaren System leben und die Energien uns weg vom Wettbewerb hin zu einer Zusammenarbeit drängen. Keiner kann sich hervortun.

Alle müssen zusammenspielen – irgendwie. Sog. Nichtstaatliche Akteure sind mehr denn je prominent und einflussreich. Man denke an die erstarkte Umweltbewegung, an Fridays for Future oder an Wikileaks.

Wenn wir auf den 3. Weltkrieg á la 1. und 2. Weltkrieg warten, dann merken wir gar nicht, dass wir mitten im 3. Weltkrieg sind. Anders als wir ihn uns vorstellten. Keine Schlacht in der Fuldasenke. Kein Auslaufen der Marine. Keine Flugzeugträger… oder ja, auch da und dort. Doch eher als Drohkulisse, um dahinter bereits anderweitig aktiv zu sein. Nichts ist mit den entsprechenden Expertinnen und Experten einfacher als einen Staat in seiner kritischen Infrastruktur – Bahn, Wasser, Elektrizität, IT-Systeme – lahm zu legen.

Wir müssen unsere Vorstellung Krieg drastisch verändern. Am Völkerrecht sich festzuklammern, ist der falsche Weg. Das Wesen des Krieges hat sich grundlegend verändert. Siehe oben. Mittlerweile erleben wir eine Zuspitzung und völlige Verzerrung. Und – die Menschen im Kollektiv sind mitten drin. Passagiere am Dampfer Erde.

Wollen wir das einfach so hinnehmen?

Das ist wohl die entscheidende Frage, die sich jeder von uns stellen muss. Wir müssen uns auch fragen, ob wir überhaupt über den energetischen Hintergrund, der viel erklärt, Bescheid wissen, ja – wissen wollen. Er bietet eine Fülle an hilfreichen Erklärungen an, die als Handlungs- und Entscheidungsgrundlage – auch – dienen können. Fachwissen und Hausverstand samt Verantwortungsgefühl schaden dabei natürlich nicht.

Wir sind mitten drinnen in einem höchst intensiven Zykluswechsel. Es schloss sich bereits 2019 eine ganze Reihe von sehr langen Zyklen ab. 2020 ist der Höhepunkt dieses Großabschlusses. Wir sind also schon seit Monaten energetisch drinnen in diesem Abschluss.

Diese Jahre 2020 bietet die Möglichkeit für einen Klimax (gleich Mitte Januar), eine Jahrhundertkonstellation, die es so seit 500 Jahren nicht gab und die sich seit mindestens 2008 aufbaut, doch nur sehr wenig bislang genutzt wird. Sie wird uns im Dezember 2020 eine weitere Jahrhundertkonstellation anbieten, die magisch sein kann, wenn man sich drauf vorbereitet. Ansonsten geht sie unbemerkt an einem vorbei. Neugierig geworden? Dann bitte weiterlesen.

Wenn man einen Status quo macht, dann ist der rasch dargestellt.

Unzählige rote Energieampeln wurden bislang überfahren in diesem klassischen Übergang. Doch der Sommer 2019 war bereits mit einem großen energetischen Stoppschild ausgestattet. So ging’s nicht mehr weiter. Es wurde getrickst und gelogen – doch im Jahr der Wahrhaftigkeit, 2020, kommt alles Faule ans Licht. Vielleicht nicht alles auf einmal, doch es kommt ans Licht. Das gilt als verbrieft.

Das Alte macht beim Abgang gerade noch ganz viel Krawall – doch das Neue ist bereits in aller Stille präsent. Stellen Sie vor – ein fallender Baum macht ziemlichen Lärm – doch der Wald, der wächst ganz leise.

Worauf richten Sie Ihre Aufmerksamkeit? Das ist ganz entscheidend in diesem Übergang. Wir werden sozusagen nun auch als Kollektiv mit dem Ende eines ganz großen Übergangs konfrontiert – und bei Übergängen rumpelt es meistens recht ordentlich – bei diesem Übergang ist das Rumpeln ganz besonders laut und intensiv.

Mittlerweile wissen es die meisten – weiter so geht einfach nicht mehr.

Das heißt nicht unbedingt große Umbrüche zu veranstalten oder gar zu inszenieren. Jetzt bewegen wir uns in ein höheres kollektives Bewusstsein und in sehr starke Transformationspunkte; viele werden erst später in diesem Jahr erkennen, was gerade geschehen ist. Es ist so als ob wir von einem Wandelpunkt zum nächsten gehen. Natürlich können wir entscheiden, ob wir mitgehen. Es gibt keinen Zwang, sondern immer noch die freie Wahl.

Es geht darum, alles – unsere Gedanken, Gefühle, Worten, Taten, auf ein höheren Bewusstsein auszurichten. Das bedeutet auch, sich immer wieder der eigenen Begrenzungen bewusst zu sein und aus diesen ebenso bewusst auszusteigen, wenn sie ihren Sinn erfüllt haben. Über Politiker zu schimpfen, bringt zwar momentan Luft. Doch zur Lösung trägt es nur wenig bei.

Es gibt immer noch alte Realitäten, die parallel nebenher laufen.

Diese Zeitlinien splittern ab, verlieren die Kontrolle; was Substanz hat, bleibt ja erhalten. Was keine hat, geht – gib ihnen daher auch keine Energie. Nein, das ist kein Esosprech. Ja, das ist eine konkrete Handlungsempfehlung für den Alltag.

  1. Reinigung – ohne der geht’s nicht weiter
  2. Auflösung des Alten – ist eine Folge der Reinigung
  3. Transformation – was übrig blieb, muss gewandelt werden

Das mag vielen vertraut klingen und vielleicht erwarten Sie etwas Anderes. Doch das sind nach wie vor die Aufgaben. Bei Lichte besehen – wir sind zur Alchemie aufgefordert. Nur anders, als wir sie bislang kannten. Doch es ist eine große Alchemie angezeigt.

Denn: Wir nähern uns einem Wendepunkt im menschlichen Bewusstsein, während wir uns immer höher und höher schrauben. Die massiven Veränderungen in 2019 bereiteten uns auf das mächtige Jahr 2020 vor. Alles führt zur Verkörperung der Seele und zum Leben auf mehreren Bewusstseinsdimensionen. Alles hat natürlich Einfluss auf das Großsystem, auf Teilsysteme wie die EU und auf Staaten. Es gilt mehr denn je, wie im großen, so im Kleinen. Das Prinzip der Entsprechung zeigt sich ganz wunderbar. Also nix Esosprech. Konkret und real. Nicht immer angenehm, weil der Mensch von Natur aus bequem ist und Veränderung scheut wie der Teufel das Weihwasser.

2020 als Jahr der Offenbarung – Wie geht es im nächsten Schritt weiter?

Wir können und müssen uns folgende Frage ehrlich stellen. Sind wir schon so satt und überdrüssig, dass wir uns von Macht versessenen, geldzentrierten, scheinbaren Politprofis alles vorsetzen lassen?

Ähnlich wie mit dem Klimawandel wird im klassischen Rüstungsbereich ebenso gelogen, verschleiert und Lobbyarbeit betrieben wie im Cyberbereich und in allen anderen genannten Bereichen. Was ist dabei unsere Wahrheit? Wie sehr ertragen wir Wahrhaftigkeit – im eigenen Leben und als Kollektiv?

Unsere Zivilisation befindet sich phasenweise in einer kollektiven Hyperventilation – regiert von einer veralteten Politikerkaste, die von der revoltierenden Schülergeneration möglicherweise bald abgewählt wird. Doch auch sie wird zur Verantwortung gezogen, muss Substanz beweisen, in dem, was sie sagt und fordert. Laut zu sein, reicht nicht mehr. Es geht um Handfestes, Umsetzbares. Ein kritischer Blick tut not.

Erzählung und Narrative ohne klare Botschaft reichen nicht mehr aus.

Hohle Politik-PR ist am Ende der Fahnenstange angekommen. Die Zeit von Bling-Bling, von leeren Worten, Events und Großsprechereien ist – auch energetisch bedingt – vorbei.

Ja – in der Tat – eine Erzählung, ein Narrativ in Kombination mit einer klaren Botschaft, die Substanz aufweist, ist wesentlich für das Kollektiv. Es spricht seine Seele an. Hier sind und bleiben Menschen in etwas Urhaftem verankert. Hier kann man sie erreichen. Nicht im Verstand. Nicht mit Powerpointpräsentationen und teuren Pressekonferenzen. Nein – mit einer geschickten Erzählung. In den USA nannte man das mal „hearts&minds“ müsse man erreichen. Das hat schon etwas. Doch Narrative mit substantiellen Botschaften gehen tiefer, weil sie Menschen in ihrem Innersten erreichen.

Freiheit von Unterdrückung ist so ein Narrativ, das einmal Millionen von Menschen in Europa bewegte.

Seit 1989 gibt es diese Freiheit und es gibt sogar noch den Wohlstand oben drauf – und was wurde aus diesem Narrativ und seiner Friedensdividende gemacht? Die Antwort lautet – viel Luft nach oben ist verblieben. Viel Luft nach oben, denn einige fielen durch den gesellschaftlich-wirtschaftlichen Rost – und sind auf den rechten Rand abgedriftet. Gurus und Heilbringer hatten lange genug Hochsaison, nach dem Betroffenheit artikuliert wurde, diese von politischen Gruppen genutzt und zu ihrer Heilsbotschaft gemacht wurde.

Ihre Zeit ist definitiv vorbei. 2020 geht es um Substanz – und das für die kommenden fast 40 Jahre.

Begründung: genau dieser Zyklus startet am Beginn von 2020 – ein massiver Substanzzyklus.

Im Moment sind wir in einer großen Lücke. Es fehlt an Führungspersönlichkeiten, die geradlinig und authentisch sind. Stattdessen gibt es wohl viel internen Streit um die Machtfrage. Es ist ein Gerangel um die Macht des Alten, wobei die Alten noch nicht begriffen haben, dass das Neue längst vorhanden ist und sich dynamisch entwickelt – doch nicht so und nicht nach ihren altbekannten Spielregeln. In der Europäischen Union zeigte sich dies sehr deutlich mit der Besetzung von Spitzenpositionen. …

Man kann durchaus zugestehen, dass es braucht, bis man einen Flugzeugträger wendet. Doch anfangen muss man mit dem Wendemanöver. Nur zu warten, dass von irgendwo etwas daher kommt – das ist zu wenig. Am Alten krampfhaft festhalten – das ist der falsche Weg. Es kommt niemand von Außen als rettender Messias. Die Aufgabe müssen wir aus unserem Inneren heraus erledigen. Dann wird das Feld uns unterstützen.

Doch was tut man zur Zeit?

Man etabliert massive Kontrolle und Verregelungen, die sich auch im Volksgemüt bemerkbar machen, weil die seelische Eigenart, die Eigenverantwortung und die Freude unterdrückt sind. Es entstehen Ängste und auch eine depressiv-resignative Haltung. Damit kommt es zu einer weiteren Entkoppelung zwischen dem Volk und den staatlichen Strukturen.

Dies zeigt sich übrigens 2019 und 2020 ganz besonders deutlich, weil durch die starke Besetzung von Steinbock (steht für den Staat) und von Krebs (steht für das Volk), die einander im Tierkreis gegenüber stehen, für eine mächtige Spannung gesorgt ist. Dabei ist jegliche Opposition eine Form von Begegnung. Ist sie offen und bereit, dem anderen gegenüberzutreten?

Ist sie angstvoll und auf ausschließliche Bewahrung ausgerichtet? Wir wählen. Wählen wir weise … denn es geht um Meisterschaft.

Das Drama des Menschen – Angst, fehlende Achtsamkeit und kaum Bewusstsein

An dieser Stelle gilt es jedoch, innezuhalten. Wenn wir nicht auf der Stelle treten wollen, ohne weiterzukommen, müssen wir zunächst das Drama des Menschen erhellen. Die Mythen der Völker wollen wissen, wir seien ursprünglich eingebettet gewesen in ein paradiesisches Lebensgefüge.

Ernst Bloch spricht von einer „Heimat“, die „allen in die Kindheit scheint (und worin noch niemand war)”. Sobald wir erwachen und zu Bewusstsein kommen, ist es uns offenbar verwehrt, träumend, kinderselig und „unschuldig” durch die Weltgeschichte zu gehen. Alleine dieser Gedanke wäre kritisch zu hinterfragen – mit dem Wissen, das wir heute haben.

Doch wir wissen aus zahlreichen spirituellen Lehren auch, dass die Seele sich vom Ganzen abtrennen muss, um Erfahrungen zu machen. Es ist dieses Paradoxon der ewigen Verbundenheit als Bewusstsein und der Trennung als Mensch, das die wenigsten kennen und daher immer in einer Sehnsucht nach etwas Undefinierbaren herumlaufen. Ja – wir mussten aus dem sogen. Paradies fallen, um überhaupt Mensch werden zu können. Anders war und ist dieses große Experiment nicht möglich. Zumindest nicht nach jetzigem Wissensstand.

Folgenreich ist jene Deutung des Paradiesverlustes, die besonders nachdrücklich Augustinus von Hippo vorgelegt hat.

Der erste Mensch, so wollte dieser Kirchenvater wissen, sei der Sünde des Hochmutes verfallen und habe sich in einem Zustand wirklicher Wahlfreiheit aus eigenen Stücken – ohne Zwang – für das Böse entschieden. Diese religionstheoretische Deutung von einem der großen Kirchenväter wurde geschickt auch politisch genutzt für das Verhältnis von „oben-unten“, Staat-Volk. Sie wirkt noch heute …

In dieser Linie wird man der „Erzählung vom bösen Menschen” folgen, die Bestandteil jeder Herrschaftsideologie ist. Thomas Hobbes, einer der großen britischen Denker, sprach vom Menschen, der des Menschen Wolf ist. D.h. die totale Konkurrenz führt zur Zerstörung, wenn es keine Regeln gibt, die ein gedeihliches Zusammenleben ermöglichen.

Es bleibt dann also nur noch die Möglichkeit, die Menschen durch Zwang vom Schändlichen abzuhalten oder auf dem Weg der Moralpredigt zum Guten zu bewegen. Noch immer glauben gerade auch viele Gutgesinnte, das Weltgeschick ließe sich durch moralische Verurteilungen und Appelle zum Besseren hinlenken.

Eine andere Sichtweise hat am überzeugendsten Eugen Drewermann eröffnet.
Er bleibt nicht stehen an jener Oberfläche, an der sich die aufgeblähte Brust des angeblich hochmütigen Menschen zeigt. Nicht aus Stärke, Stolz und Bosheit kommt das Drama der menschlichen Spezies, sondern aus Zerbrechlichkeit und Angst. Das „Säugetier Homo sapiens“, ausgestattet mit einer zuvor in unserer Welt so nie gekannten Selbstbewusstheit, hat den Sprung in eine unerhörte Freiheit geschafft.

Es kann sich schier grenzenlose geistige Welten und Handlungsmöglichkeiten erschließen.

Die Kehrseite dieses Erwachens besteht jedoch darin, dass der Mensch sich seiner großen Verwundbarkeit so intensiv bewusst wird, dass er sogar Bedrohungen, die noch gar nicht da sind, im Voraus zu fürchten lernt (und hierbei leicht das klare Denken verliert). Das Reptiliengehirn ist immer noch höchst aktiv und schaltet den Menschen in einen Daueralarmmodus.

Dabei gibt es den Säbelzahntiger gar nicht mehr und Lebensgefahr lauert auch nicht mehr hinter jeder Ecke. Dafür war diese Ausstattung des Alarms nämlich gedacht. Doch die Angst als eine von beiden Grundstimmungen in unserem Sosein ist dem Großteil der Menschen quasi implantiert. Sie sitzt in ihren Zellen. Gleich bei der Geburt kommt die Todesangst mit, sozusagen frei Haus.

Der Mensch weiß nicht nur intuitiv, dass er einst sterben muss.

Bei diesem Wesen, das in reflektierter Weise „Ich“ sagt,

steigert sich zugleich das Bedürfnis nach Geltung (Liebe) ins Uferlose. Hinter der Anmaßung und Überhebung (Hybris) unserer Gattung steckt ein Minderwertigkeitskomplex sondergleichen, der durch die Endlichkeit unseres Daseins die ultimative Bestätigung erfährt. Dies liegt auch daran, dass unterschiedliche Bewusstseinszustände nicht erkannt werden. So wissen die wenigsten um das Ewige Bewusstsein, das wir auch sind, jedoch nicht als Fleischkonstrukt, sondern als Seele, Bescheid.

Es ist für viele auch gar nicht fassbar. Daher ist es auch leichter, sich in die bekannte Angst zu flüchten. Sie wird durch gesellschaftliche Normen, Programme und Glaubenssätze zusätzlich verstärkt und bestätigt. Daher müssen sie richtig sein, was immer richtig bedeuten mag.

Doch die Angst, dieser Virus als Grunddisposition, der grassiert massiv. Und er hält ruhig, still und klein. Angst ist der Zustand, der dem der Liebe gegenübersteht. Diese zwei Grunddispositionen sind vorhanden. Wähle weise!

Je bewusster der Mensch wird, und die Energieerhöhungen und Verstärkungen der Jahre seit 2012 deuten dies ebenso an wie die Veränderung des Magnetfelds der Erde, umso mehr kann er hinter den Schleier, hinter die Maya blicken. Was er da wahrnimmt, ist erschreckend und erhellend zu gleich – vor allem weil im Dezember 2019 die 7-jährige Übergangsphase zu Ende ging, die uns zur Anpassung an die erhöhten Energien gewährt wurde.

Je höher das eigene Bewusstsein, umso sehender wird der Mensch,

umso schwieriger lässt er sich in alte Normen und Vorstellungen pressen – und seien es Generationsnormen. Er bricht aus. Doch dem muss eine große Reinigung vorangehen – dann der Aufstieg ist nur mehr sehr leichtem Gepäck möglich. Die Türe in diesen Bewusstseinszustand öffnet sich nur dann voll und ganz, wenn alles, was nicht Substanz hat, abgegeben wurde.

Daher gibt es individuell und kollektiv diese oft unverständlichen, als sehr leidvoll empfundenen großen Reinigungen. Daher gibt es die umfangreichen Brüche alter Systeme. Daher gibt es kein Weiter so wie bisher mehr. Daher finden so viele Trennungen statt, weil sie mangels Weiterentwicklungsmöglichkeit stattfinden müssen.

Daher so viel – scheinbare – Unruhe. Auch und gerade von jungen Menschen, die konkrete Taten fordern. Sehr biblisch übrigens: an seinen Taten werden sie wir messen. … Diese Bewegung als jemand abzutun, der keine Erfahrung und keine konkreten Vorschläge für Veränderung hat, ist larmoyant.

Natürlich sind Vorschläge vorhanden, doch die hebeln alles bislang Bekannte aus. Der – Verniedlichung, Verunglimpfung, Kleinmachung, ab in die Tonne. Doch alle Energien sprechen dagegen. Das funktioniert nicht mehr. Und das ist gut so – selbst wenn meine Gedanken auch hier kursorisch sind. Sie sind dazu gedacht, Sie zum Nachdenken und Handeln anzuregen. Nicht mehr, nicht weniger.

Aufrüstungen als Mittel zum Zweck – Macht, Angst und Verlust oder Geschäft?

Wenn Angst die Schlüsselenergie und treibende Kraft in unserem kollektiven Sein ist, dann ist ein Erstarken der Aufrüstung fast die logische Konsequenz. Innerhalb dieser Betrachtungsweise kann man gleichwohl keine statischen Wesensbestimmungen postulieren, denen zufolge die Gattung Mensch „von Natur aus“ gut oder böse ist.

Alles entscheidet sich daran, ob sich unsere Menschwerdung unter dem Vorzeichen der Angst und des Gefühls von Ausgegrenztseins und Ungeliebtseins vollzieht – oder ob es in einem Raum des Vertrauens, der Annahme – schlicht der Liebe, stattfindet. Letztlich gibt es zwei große Ströme, die unsere Grunddispositition zum Leben umschreiben: Liebe und Angst. Nicht mehr, jedoch auch nicht weniger.

Das – individuelle wie kollektive – Drama des Menschen besteht darin,

dass er der Angst, Ohnmacht und Nichtigkeit durch machtvolle Aufrüstungen, die im Kreis der Säugetiere nur ihm möglich sind, zu entkommen versucht, auf diese Weise jedoch geradewegs dem Tod in den Rachen läuft.

Der destruktive Zivilisationsprozess, der am Ende die Selbstauslöschung unserer Gattung möglich macht, geht auf Schritt und Tritt einher mit “Aufrüstungen der Angst“: An sich “legitime” Bedürfnisse und Vorsorgehandlungen, die wir auch in lebensdienlichen Modellen der Menschheitsgeschichte antreffen, verselbstständigen sich und überschreiten jedes Maß.

Ohne Nahrungsbeschaffung können wir nicht leben. Die landwirtschaftliche Revolution vor über 10.000 Jahren ermöglichte es uns erstmals, mehr Lebensmittel bereitzustellen, als wir zum jeweiligen Zeitpunkt brauchen. Im Zuge der industriellen Revolution, die ein schier grenzenloses Wachstum der Weltbevölkerung in Gang gesetzt hat, ist daraus schließlich ein Agrarkomplex geworden, der die Lebensbedingungen auf dem Planeten dramatisch verschlechtert.

Die Idee, Tauschgeschäfte über unverderbliche symbolische „Platzhalter“ zu tätigen, erscheint löblich.

Wie konnte daraus ein virtueller Fetisch „Geld“ werden, der mit Systemen der Profitmaximierung und „Machttiteln“ einhergeht, die die ganze Weltgesellschaft lenken, ohne von dieser kontrolliert zu werden? Acht oder achtzig oder achthundert hyperreiche Milliardäre besitzen inzwischen so viel wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung. Unsere Spezies scheint jedoch unfähig zu sein, diesem irrationalen Spuk ein Ende zu bereiten.

Heute sollen uns moderne Dokumentationsmedien belehren, das „Programm Krieg” sei ein maßgeblicher – unverzichtbarer – Fortschrittsmotor der menschlichen Zivilisationsgeschichte. Die Atombombe belegt jedoch das genaue Gegenteil. Es gibt zahllose Beispiele, die diese These widerlegen.

Ein Großteil der geistigen und materiellen Ressourcen der Weltgesellschaft, die so dringlich benötigt würden zur Bewältigung der zivilisatorischen Herausforderungen, wird unverdrossen der Kriegsapparatur aller Art zugeführt. Mit jeder weiteren Maximierung von Zerstörung und Leiden fährt dieser staatlich erwünschte und subventionierte Komplex der Mordwaffenproduktion höhere Profite ein.

Neue Kriege zu bewerben, das ist ein lohnendes Geschäftsmodell.

Am achtsamsten sollte man gerade bei jenen sein, die trommeln, sie wollten ja eh keinen Krieg. …
Betrachten wir allein die astronomischen Aufwendungen für den schier endlosen Militäreinsatz in Afghanistan, den auch in unserem Land nahezu alle Parteien mitgetragen haben. Die gigantische Gesamtsumme wäre bereits hinreichend, um auf dem Globus eine Überlebensoffensive zugunsten der nächsten Generation der menschlichen Familie zu finanzieren.

Damit im öffentlichen Diskurs nicht zur Sprache kommt, dass es einzig um die Gewinne der in den Verteidigungsministerin gut vernetzten Rüstungsindustrie und geostrategische Ideen geht, dürfen das Totalversagen der kriegsgläubigen „Verantwortungsträger“, die Sinnlosigkeit, das desaströse politische Ergebnis, das Morden im Namen der „westlichen Wertewelt” und die seelischen Leiden der zurückkehrenden Soldaten öffentlich nicht ansichtig werden.

Wir haben eine Aufgabe zu lösen. Sie fordert uns – ja fast wie im Märchen – wir MÜSSEN uns nun entscheiden zwischen Licht und Dunkelheit.

Folgen wir der Angst (Pluto) und lassen uns weiter unterdrücken, bedeutet es die Selbstaufgabe des Volkes und des Kollektivs. Folgen wir jedoch der Liebe für uns, kann das Licht (Neptun) siegen!

Wir dürfen dabei nicht länger der tiefen Trauer nachhängen, dass das gute Alte im Abgang ist und uns einer fatalistischen Haltung des Selbstmitleids und einer tiefen Opferhaltung hingeben. Das bedeutete, dass wir im Dramadreieck verbleiben – aus Täter, Retter, Opfer. Das ist genau jener Sumpf, der nicht weiterbringt.

Dem Licht folgen heißt auch, durch kraftvolles Unterscheidungsvermögen eine klare Haltung zu haben und für diese Haltung dann auch einstehen.

Es geht um die gelebte EIGENVERANTWORTUNG.

Wir müssen aufhören, zu warten, dass jemand kommt und uns rettet – das ist auch in der spirituellen Community ein weitverbreitetes Phänomen. Nichts und niemand kommt aus dem Außen. Alles sind innere Prozesse. Mühevolle Prozesse, doch not-wendige Prozesse, weil sie eben die innere Not wenden, damit sich das Neue als Projektion im Außen für uns zeigen kann. Die Chance ist vorhanden.

Ein dezenter und von mir mehrfach wiederholter Hinweis an die Licht & Liebe-Fraktion: es reicht nicht mehr, Liebe zu versenden und zu meditieren. Damit erreichen wir keine neuen Lösungen und Ihr bleibt schön brav in der Trennung hängen, denn Ihr wertet und be- und verurteilt. Damit verpuffen alle gut gemeinten Versuche.

Es geht mehr nur um den nötigen Ausgleich der Kräfte.

Genau das wollen uns die Energien der Jahre 2019 und 2020 vermitteln. Den Ausgleich zwischen Männlichem und Weiblichem, zwischen Spirituellem und Irdischem. Es geht um sowohl-als-auch und nicht um entweder-oder. Das neue Paradigma ist auf Ausrichtung mit Herzen (dem Treffpunkt von Verstand und Gefühl), auf Herzenskoheränz, auf Gemeinschaft, auf Zusammenarbeit ausgerichtet. Nur dann sind wir im Kollektiv auch gemeinsam mit Mutter Erde überlebensfähig.

Deshalb erfordert diese Zeit all unseren Mut, auf der Kommunikationsebene nun sehr aktiv zu werden. Wir dürfen nicht uns selbst verlieren – doch wir können alles gewinnen!

Wer in den Genuss der kraftvollen und für viele Jahre einzigartigen Energien von Dezember 2020 kommen will, muss sein Hausaufgaben machen. Das heißt innehalten, hineinlauschen, aufhören, nur im Außen das Heil zu suchen und die eigene innere Hohlheit übertünchen, hinschauen, wegräumen (nicht verräumen), ordnen, aussortieren, sich frei machen, die Leere aushalten … und aus der Leere das wahrhaft Neue kreieren. Sicherheitsgarantien und die zur Zeit so viel und heftig beschworene Stabilität im bekannten Sinn gibt es nicht. Du kannst vor Angst sterben – und Du lässt Dich vertrauensvoll fallen. Das sind mittlerweile die beiden Optionen. Die Wahl bleibt Dir alleine natürlich überlassen.

12.01.2020
Dr. Andrea Riemer
Außerordentl. Honorarprofessorin Dr.habil. Dr. Andrea Riemer, Ph.D
www.andrea-riemer.de


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Es gibt zu Energie, Dimensionen und Bewusstsein bzw. Bewusstseinsrevolution und den immer noch sich zeigenden Aufstiegssymptomen folgende Beiträge von Andrea Riemer :

Mit einer Bewusstseinsrevolution ins ‚Neue Normal‘? Einstieg wenn ja – wo bitte und wie? – finden Sie >>> HIER
Erkenne Dich selbst  – finden Sie >>> HIER 
Wo leben wir eigentlich – GPS für die neue Zeit – finden Sie >>> HIER
Bewusstseinsrevolution für den Alltag – finden Sie >>> HIER
Unbewusstsein und Bewusstsein – finden Sie >>> HIER 
Aufstiegssymptome- eingebildet oder real? – finden Sie >>> HIER
Auf ins Leben – mit der Bewusstseinsrevolution – finden Sie >>> HIER

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1 Kommentar

  1. Liebe Andrea,

    vielen Dank für Deine klaren Worte! Deine Aussagen kann ich nur vollumfänglich bestätigen.

    Du schreibst: “Es geht mehr nur um den nötigen Ausgleich der Kräfte.” und “wir MÜSSEN uns nun entscheiden zwischen Licht und Dunkelheit.”

    Tatsächlich geht es um Bewusstsein. Und es geht nicht um eine Entscheidung zwischen den Polen “Licht” und “Dunkelheit”, sondern um das Erkennen, dass das, was wir hier auf der Erde als “Dunkelheit” erfahren nichts anderes als die Konsequenz dessen ist, dass wir unsere Einheit, unsere Allverbundenheit mit dem Licht, mit der Göttlichen Quelle geleugnet haben.

    Erst aus der Trennungsillusion entstehen Angst und Konkurrenzkampf. Das ist auch die Ursache, dass wir Probleme so oft gerne auf “Schuldige im Außen” suchen, anstatt in dem, was wir über unzählige Inkarnationen aus unserer Angst heraus kollektiv erschaffen haben.

    Was paradox scheint: Ogleich die größten Probleme der Menschheit aus der “Handlung von in ihrem Bewusstsein getrennten Einzelwesenheiten” entstehen, scheinen diejenigen, welche die Grundproblematik in ihrem Bewusstsein erkannt haben, schlechter miteinander verbunden und vernetzt zu sein, als diejenigen Strippenzieher, die aus ihrer (finanziellen) Macht heraus die größten Probleme verursachen (während der Rest ernüchtert, tatenlos und scheinbar ohnmächtig zusieht).

    Gibt es wirklich so wenige Menschen, die eine bestimmte Bewusstseinsstufe überschritten haben, dass ihre Bewusstseinskraft nicht ausreicht, um in der Masse des kollektiven Mainstreams irgend etwas bewegen oder verändern zu können? Oder haben wir hier wirklich ein “Vernetzungsproblem”, ein Problem mangelnder Bereitschaft, konstruktiv miteinander zusammenzuarbeiten zum Höchsten Wohl des ganzen Planeten?

    Und wie könnten “diese (vermutlich oder vermeintlich) Wenigen” wirkliche Veränderungen im Massenbewusstsein initiieren?

    Ich weiß es nicht. Doch ich werde weiter meine ganze Kraft dafür einsetzen, meinen Teil zum Wachstum des Menschheitsbewusstseins beizutragen.

    In herzlicher Verbundenheit

    Martin

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