Sinn des Lebens

Der Sinn des Lebens und Sinnkrise

Blatt-doppelt-buddhaDer Sinn des Lebens und Sinnkrise

Über viele Hunderte und Tausende der Jahre zerbrach sich der Mensch den Kopf über den Sinn des Lebens. Theologen, Philosophen fanden die unterschiedlichsten Antworten bis hin zu der Antwort der neuzeitlichen Skeptiker, dass es keinen Sinn gäbe. Sinn des Lebens und Sinnkrise, als Krise der Menschheit

Die drohende Auslöschung der Menschheit durch einen globalen Krieg, das mögliche Ende des Fortschritts, die zunehmend sichtbar werdende Zerstörung der Umwelt, die warnende Prophezeiung vom Ende des Wachstums und der Wegfall der Wertesysteme (wie im Holocaust) in der westlichen Hemisphäre haben im Verlauf der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu einem gesellschaftlichen Phänomen geführt, das häufig als allgemeine Sinnkrise bezeichnet wurde. In ihrem Gefolge gewannen skeptische Positionen stark an Einfluss und Bedeutung, dass Sinn Fragen eben sinnlos seien. Ohne Zweifel ist die Bequemlichkeit des Skeptizismus wenig erhellend und hilfreich. Eigentlich nur nützlich für jene die etwas nicht hinterfragt haben wollen um „ihren Status quo“ aufrecht erhalten zu können. Die Sinn Frage rückt heute mehr denn je in eine neue Dimension menschlicher Suche verbunden mit einer existenziellen Herausforderung. Die da heißt Überleben.

Die Künstliche Intelligenz

 Es herrscht wenig Zweifel, dass KI viel Gutes leisten kann. Wasser, Energie und Internet werden schnell, sinnvoll und kostenfrei verteilt, unzählige Krankheiten geheilt, Hungersnot womöglich verbannt. Astrophysiker Hawking, den viele für den Einstein der heutigen Zeit halten, sieht das auch. „Künstliche Intelligenz könnte die großartigste Idee der Menschheit werden“. Hawking sieht aber die Kehrseite: „Sie könnte auch unsere letzte sein“.

An der angesehen Cambridge University hat Professor Huw Price ein „Center fort the Study of Existential Risk“ ins Leben gerufen. Es soll sich mit genau diesen Gefahren befassen. Professor Price hält es für „wahrscheinlich, dass Intelligenz sich demnächst von den Fesseln der Biologie befreit. Dann sind wir von der Barmherzigkeit von Maschinen ausgeliefert, die nicht bösartig sind, die aber unsere Interessen nicht berücksichtigen“.

Es ist an der Zeit die Frage nach dem Sinn des Lebens als eine Frage spirituellen Charakters zu betrachten. Spirituelle Grundprinzipien entdecken und als existentiell anzusehen, weil dies dem wahren Mensch-Sein entspricht. Es ist an der Zeit spirituelle Grundprinzipien nicht mehr an Theologien oder ablehnender Wissenschaft festzumachen. Vielmehr sollte Wissenschaft spirituelle Phänomene zu untersuchen lernen und jeder Mensch sich als spirituelles Wesen betrachten.
Vielleicht ist dies die Antwort auf all unsere Fragen. Aktuell scheint es eher, das der Mensch sich selbst durch Faulheit am Lernen selbst abschafft. Ereignisse die gerade mal 100 Jahre her sind, werden nicht mehr gewusst. Einfache Begriffe, die immerhin unser Leben massiv beeinflussen, Algorithmen, können nicht erklärt werden. Aus  dieser allseits vorhandenen Trägheit werden einfache Erklärungen gewünscht, die der Masse als leichte Kost dargereicht werden. Politische Dummheit wird zum Konzept. Sinnlosigkeit als Sinn stiftend verkauft.

Heike Schonert
10.10.2017

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