Das Neueste Sinn des Lebens

Der Sinn des Lebens, was ist das? – Teil 3

licht-frau-fenster-personDer Sinn des Lebens, was ist das?

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Das Sein ist immer mit dem Bewusstsein in Verbindung, beide treten nie getrennt auf. Wir müssen also wieder lernen, dass das Sein eine permanente Übung ist, im ‚Jetzt‘ zu bleiben, im ‚Jetzt‘ in das Sein einzutauchen… Es gibt keine besseren Wege in der Beantwortung der Frage nach dem Sinn des Lebens. Die Natur ist da eine dauerhafte, wunderbare Lehrerin.

Es gibt viele praktische körperliche und mentale Übungen, die unsere Erfahrung mehren und uns innerlich synchronisieren. Am schnellsten habe ich das Sein innerhalb einer Atemübung kennengelernt. Da gibt es nach dem Ausatmen eine kleine Pause, die, wenn sie bewusst wahrgenommen wird, im täglichen Leben, kleine Wunder bewirkt! Diese Pause ist wie ein kleiner Tod, der dann das Bewusstsein für das gleich wieder kommende Leben vorbereitet. Gleichzeitig dann die leichte Kühle der Luft zu spüren, wie sie in meine Nase hinaufzieht und mich belebt. Auf dem Weg zum „bewussten-Sein“ erleichtert so eine Übung sehr. Ich praktiziere es immer wieder während des Tages, wenn eine kurze Pause da ist oder wenn ich mich zur Nacht lege… dann sammle ich mich in meinem Beobachter und beobachte.

Was auch sehr schnell und überall hilft ist: Rechte Hand auf die linke Gehirnhälfte und linke Hand auf die rechte Gehirnhälfte legen (das ist auch eine Lemniskate). Gut wirken lassen und wahrnehmen, was passiert – das ist die schnellste Hirnsynchronisation (Voraussetzung für die Empfindung des: Jetzt), die ich kenne.

Durch meine breite Schulung in der Physiotherapie kenne ich viele körperliche Übungen, aber nur eine davon ist wirklich genial. Theoretisch habe ich oben schon darauf hingewiesen: Suche die liegende 8 (Lemniskate) im Körper und zeichne sie mit dem Körper nach: Im Becken, in den Schultern, in den Armen, den Füssen, den Knien, in der Kombination von allen zusammen und natürlich auch einzeln in den genannten Bereichen. Das ist meine Universalübung, die den gesamten Körper flexibilisiert und dynamisiert. Diese Übung kann man in kurzer Zeit zu seiner eigenen höchst individuellen Übung ausbauen, da der Körper Dir immer sagt, wie und wo es lang geht… sei Dein eigener Lehrer. Vorsicht nur bei Schmerzen, das sind die Stellen, die Blockaden signalisieren und sich nur langsam aber durch stetiges Tun wieder lösen und flexibilisieren können, auch Dehnen, strecken und Räkeln sind immer wieder eine Erfahrung. Diese höchst einfachen Übungen machen aus jeder alten Oma oder Opa wieder eine/n Tänzer/in – das garantiere ich! Daraus seine individuelle Übung für den Körper zu machen, fördert den Zustand des Seins – über viele Jetzt-Momente – enorm. Ohne körperliche und geistige Übungen geht es nur sehr schwer voran und dann ist der Sinn des Lebens auch nur schwer zu verstehen. Wer Klug ist wählt einfache Übungen, das sind die wirksamsten, denn wir müssen nicht aus allem eine Weltmeisterschaft machen.

Mit geistigen Übungen habe ich mich lange Zeit schwer getan, weil ich unter dem Eindruck einiger Lehrer stand, die scheinbar Denken bzw. unkontrolliertes Denken (auch innerhalb der Meditation) mit dem Stempel „Mindfuck“ besiegelt hatten. Denken während der Meditation? Das darf nicht sein, dachte ich lange. Meine aktuelle Erfahrung ist aber anders. Wenn ich in meiner Essenz ein kreatives schöpferisches Wesen sein möchte oder bereits bin, betrachte ich diese ‚Gedankenkraft‘ als geistiges Arbeiten! Das war neu für mich, aber wichtig. Ich muss lediglich dafür sorgen, dass meine Phantasiekräfte geführte Kräfte werden, sie mich nicht beherrschen, sondern dass das Ich die Führung hat! Seit dem ich so denke und mein Wesen nicht mehr mit Verboten unterdrücke, läuft vieles anders. Natürlich treten auch Störfaktoren auf, wie unbewusste und ungelöste innere Konflikte, aber wenn ich weiß, was da passiert und ich meine inneren Erkenntnisströme zulasse, ist das schnell lösbar. Den Störfaktoren auf den Grund zu gehen, also zu hinterfragen: warum, wieso etc. ist sehr wichtig, denn wenn ich meinen Mustern nicht ausweiche, sondern sie löse, werde ich immer freier und klarer. Ich muss also meine Energiekanäle frei fließen lassen, damit ich die Sein-Frage bzw. den Sinn dessen selber beantworten und erfüllen kann… denn alle Antworten liegen in mir! Andere sagen zu diesem Thema: ‚Wir haben uns von unseren geistigen Fähigkeiten abgeschnitten‘; oder: ‚Wir sind zu viel mehr fähig und sind viel größer, als uns bewusst ist‘; oder: ‚Der Geist hat enorme Realisationskräfte‘. Diese Hinweise dürfen und sollten wir nutzen, allein schon deswegen, damit wir glücklich werden können. Therapeuten nutzen solche Hinweise innerhalb von Übungen. Z. B. durch: „Stell‘ Dir vor, wie es sein soll bei Dir?“ Also warum nicht täglich visualisieren, wie ich mein Sein gerne hätte – das macht Sinn?

Die Frage nach dem Sein ist keine Frage, die von außen beantwortet werden kann, denn Bewusstsein ist ein inneres Erkennen. Was erkennen? Erkennen, dass ich es bin, der mein Sein und meinen Sinn bestimmt… wer sollte das besser können, als ich selbst; und dann fummelt mir auch niemand mehr an mir mit meinem Sein herum: „Du bist so oder so“ und „Du hast aber so oder so“ zu sein. Nein, Ich bestimme mein eigenes Glück. Allein die Vorstellung ist schon beglückend, oder? Also da kommt die Phantasie in Wallung und freut sich… übrigens Freude ist eine positive Orientierung und damit ist das Sein auch immer nur positiv. Positiv im Sinne von: Ja zum Leben, ja zu mir und meinem Sein. Damit meine ich nicht die ‚RTL-Fun-Welt‘, das ist eine Verkaufsmasche und man kann sofort sehen, wie künstlich und substanzlos diese Welt ist. Das Sein ist echt, tief und substanziell und bringt echte Glücksgefühle aus einem inneren Bewusstsein hervor.

Kurz gesagt: Es gibt keinen anderen Sinn in meinem Leben als mich mit dem ‚Ich Bin‘ anzufreunden, mich zu nähern und dann zu verbinden, um damit in einen ‚Seins-Zustand‘ zu gelangen, der keinen anderen Focus mehr hat, als das ‚Ich Bin‘ immer wieder zu erkennen und aktiv zu leben. Anders gesagt: Gott wartet auf mich in mir! Das ‚Ich Bin‘ in mir zu erkennen und zuzulassen, bedeutet gleichzeitig wahrnehmen und leben aller ethischen Gesetze, denn das wahre Ich kennt ist ethisch immer sauber und rein. Dann verschwinden auch die vielen Pseudolehrer und jeder, der mir begegnet wird zum potenziellen Lehrer – wenn ich ihn denn zulasse. Wenn ich mich als göttlich erkenne und entsprechend handele, heißt das, dass jeder andere auch ein göttlicher Vertreter ist, der – mehr oder weniger – mir neue erweiternde Aspekte des Seins oder des Sinns des Lebens vermitteln kann. Ich lerne dabei respektvoll mit allem umzugehen, was auf mich zukommt.

Das zu erkennen und aktiv im Leben zu leben und umzusetzen, macht schon etwas Arbeit… und das Leben wird manchmal auch anstrengend. Ich selbst habe in meinem Leben auch viele Federn lassen müssen, aber ich kann sagen, dass alles, was mir passiert ist, selbst meine depressiven Phasen, mich stärker gemacht haben… Und das sagt jemand, der sehr ungeduldig war mit sich. Also bitte hab Dich lieb, vertraue Dir und verbinde Dich in Dir mit Deinem Ich Bin – Bewusstsein, dann geht der Rest fast von alleine.

Mit liebendem Gruß
Nadeen,
18.10.16
(nadeen.de & bormia.de & friedensweltmeister.de)

(c) Nadeen Althoff
www.Bormia.de

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