Detox Fasten Ayurveda, ohne zu hungern

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Detox Fasten Ayurveda und bewusste Ayurveda-Ernährung, entsprechend der Ayurveda-Konstitution, das sind grundlegende Pfeiler im Ayurveda für ein langes, gesundes und glückliches Leben. Detox Fasten Ayurveda ist eine Lebenseinstellung. Ein weiterer Pfeiler für Gesundheit und Lebensfreude ist der Lebensstil. Dieser sollte im Einklang sein mit der eigenen Ayurveda-Konstitution. Im „rechten Maß“ und das „Richtige“ zu tun, das ist im Ayurveda eine Maxime, die zur Gesundheit führt. Über Ayurveda-Ernährung habe ich ausführlich im letzten Artikel geschrieben – heute soll es insbesondere um das Fasten gehen, um das Detox Fasten Ayurveda.

Gesund sein“, das wollen viele Menschen, es mangelt leider oft nur an der Konsequenz, „das Richtige“ dafür zu tun.
Sucht man bei Google unter dem Begriff „Detox“ und „Fasten“, dann findet man Millionen Suchanfragen und Millionen Angebote.

Die Statistiken über die sogenannten Zivilisationskrankheiten, die Zunahme von chronischen und degenerativen Prozessen im Körper zeigen, dass noch zu wenig Eigeninitiative vorhanden ist, um mehr Gesundheit zu initiieren.
Wir wissen aus unserer westlichen ganzheitlichen Gesundheitslehre, dass der menschliche Körper eine enorme Kompensationskraft hat. Erst nach ca. 25 – 35 Jahren verkehrter Ernährungs- und Lebensweise entstehen so deutliche Krankheitszeichen – so lange kann der Körper oft kompensieren.

Aus ayurvedischer Sicht kippt der Stoffwechsel meist dann um, wenn man aus der Pitta-Lebensphase in die Vata-Lebensphase kommt.

Dies ist zwischen dem 40. bis 50. Lebensjahr. In der Pitta-Lebensphase konnte der Körper noch seine Verdauungs- und Entgiftungskraft aktivieren, in der Vata-Lebensphase nimmt diese Kraft aber deutlich ab. Wer dann die gleiche Ernährungs- und Lebensweise weiter lebt, dessen Stoffwechsel kann dann nicht mehr kompensieren.

Interessant sind die Strategien von gesunden, älteren Menschen, wenn sie über 90 Jahre alt werden:
Meine Mutter meinte, als sie und mein Vater pensioniert wurden: Wir essen jetzt nur noch die Hälfte, wir verbrauchen ja gar nicht mehr so viel. Zusätzlich sind beide sehr viel gewandert. Bewegung ist ein weiterer Gesundheitsfaktor, der nicht unterschätzt werden darf.
Eine 94-jährige Kundin meinte einmal zu mir: Man sollte immer ein wenig frieren und ein wenig Hunger haben, dann kann man lange gesund bleiben.

Detox Fasten Ayurveda – Genuss als Lebenssinn

Wir leben in der heutigen Zeit in Bezug auf Ernährung in einer Fülle. Es gibt im Grunde alles, was das Herz begehrt, oder was uns die Werbung impliziert, dass es unser Herz oder unser Körper begehrt oder benötigt.
Und viele Menschen nutzen diese Fülle an Angeboten, um nicht nur 2 bis 3 Mal täglich zu essen, sondern mit den Naschereien und Zwischenmahlzeiten deutlich öfter.

Forschungen von Prof. Andreas Michalsen an der Charité Berlin

Prof. Andreas Michalsen von der Charité Berlin forscht schon weit über 10 Jahre zum Thema Fasten und Gesundheit. Manche dieser bisherigen Forschungsergebnisse untermauern mittlerweile auch die Sicht des Detox Fasten Ayurveda, Ernährung und gesunde Lebensgestaltung.

Prof. Andreas Michalsen legt zwar Wert darauf, dass manche seine Erkenntnisse noch durch länger anhaltende Studien untermauert werden müssen. Die bisherigen Ergebnisse zeigen aber, dass die jahrhundertealte Erfahrungs-Medizinen älterer Kulturen wie die arabische Kultur, Ayurveda in der indischen Kultur und die TCM der chinesischen Kultur in ihrem Denken auch aus unserer heutigen Sicht heraus, sehr fortschrittlich waren und heute noch sind.

Weiter unten in diesem Artikel werde ich noch einige Ergebnisse dieser Forschungen ansprechen, vor allem, bei welchen Krankheiten sich auch aus wissenschaftlicher Sicht positive Ergebnisse abzeichnen.
Auch in unserer westlichen Tradition ist das Fasten als Gesundheitsfaktor bekannt.

Ein Zitat über Fasten von Hippokrates von Kos:

„Wer stark, gesund und jung bleiben will, sei mäßig, übe den Körper, atme reine Luft und heile sein Weh eher durch Fasten als durch Medikamente“.

Hippokrates von Kos lebte von 460 bis etwa 377 v. Chr. Er war ein griechischer Arzt, und wird gerne als »Vater der westlichen Heilkunde« bezeichnet.

Der Mensch ist, so zeigt u.a. auch Prof. Andreas Michalsen auf, seit Jahrtausenden eigentlich an einen Essens-Rhythmus genetisch programmiert, in dem auch Fasten ein wichtiger Bestandteil war. Sicher war dieses Fasten oft auch eine Art Hungern, da nicht immer die Nahrung zu Verfügung stand.

Diese Fülle an Nahrung- und Lebensmitteln, die uns heute zu Verfügung steht, ist eigentlich erst seit einigen Jahrzehnten gegeben, leider nicht unbedingt zum Vorteil der Menschen, denn durch das „Zuviel“ können schnell auch Krankheiten entstehen, da der Körper damit überlastet ist – vor allem sind das Stoffwechselkrankheiten und die sog. Zivilisationskrankheiten.
Aus ayurvedischer Sicht gibt es Fehlverhalten im Intellekt, die zu Krankheit führen:

Beschrieben wird ein „Zuviel“, ein „Zuwenig“ oder das „Verkehrte“, was als Krankheitsursache in Frage kommt.

Das „Zuviel“ könnte sein, Drogen, Alkohol, Fastfood aber auch ein Zuviel an Nahrungsmitteln, die gesund sind. Der Körper kann auch vollwertige, gesunde Nahrungsmittel nur in einem bestimmten Umfang verwerten. Das „Zuviel“ wird dann u.a. auch im Körper abgelagert, als Fett-Depots, als kollagene Fasern, die z.B. auch die Basal-Membran der Gefäße verdickt. Und dies sind z.B. auch aus unserer westlichen Sicht zwei Gründe, die im Laufe der Zeit viele Krankheitszeichen hervorrufen – unsere oft zitierten Zivilisationskrankheiten, die degenerative und chronische Prozesse im Körper initiieren.

Prof. Andreas Michalsen beschreibt auch die Erkenntnis, das heute in der Medizin die frühere Strategie beim Diabetes mit vielen Zwischenmahlzeiten heute nicht mehr zählt.
U.a. hat auch Prof. Wendt schon in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts nachgewiesen, dass die damalige eiweißorientierte Ernährung der Diabetiker zu deutlich dickeren Basalmembranen der Gefäße führte und dadurch wurden auch die Herz-Kreislauf-Probleme verstärkt.

Das „Zuwenig“ können z.B. sein, zu wenig Vitalstoffe, Gemüse, zu wenig Regelmäßigkeit in der Ernährung u.v.m. Auch hier ist schnell ersichtlich, dass dies Grundlage sein kann für Krankheits-Zustände. Dieses Zuwenig an Mineralstoffen und Vitaminen kann unter anderem auch zu einer herabgesetzten Verdauungskraft führen. Das bezeichnet man im Ayurveda als „schwaches Agni“.

Schwaches Agni führt auf Dauer zu AMA – Verschlackung, Übersäuerung der Gewebe.

Die Gewebe und Kanalsysteme verkleben und das Ama wird in Fettzellen und in anderen Zellen gelagert. Je größer die Ablagerungen sind, desto stärker wird die Leistungsfähigkeit dieser Zellen eingeschränkt.

Mir ist bewusst, dass auch heute noch in wissenschaftlichen Kreisen der Begriff „Verschlackung“ als unwissenschaftlich angesehen wird. Wenn der Körper aber zu viel Stoffe, seien es gesunde oder krankmachende im Körper ablagern muss, weil er sie nicht verwerten oder ausleiten kann, dann ergibt das eine Stagnation der lebenswichtigen Funktionen im Körper. Das ist wie ein stundenlanger Stau auf der Autobahn oder die Staus in Großstädten zur „Rushhour“.

Das Verkehrte können die Genussgifte und Drogen sein, die Gewohnheit zu oft Mahlzeiten zu sich zu nehmen, die mangelnde Einsicht, sich zu bewegen u.v.m.

Aus ayurvedischer Sicht ist die erste und wichtigste Maßnahme das „sich seiner Selbst wieder bewusst zu werden“.

Das gilt auf der körperlichen Ebene, aber auch auf der seelisch-geistigen Ebene.
Wir leben hier im Westen in einer Gesellschaft der Anpassung, egal ob im Kindergarten, Schule oder Beruf, uns wird von außen vorgegeben, nach welchen Regeln wir hier leben können oder sollen. Oft passiert das auch in der privaten Umgebung.

Die eigene Ayurveda-Konstitution zu kennen, seine eigenen Bedürfnisse wieder zu spüren, wieder zu erkennen was unserem Körper und unserem Wohlergehen zuträglich oder weniger zuträglich ist, das können die ersten Schritte sein zu mehr Gesundheit.
Der nächste Schritt kann sein, ganz bewusst auf Essen für eine bestimmte Zeit zu verzichten.

Wie vorher im Artikel schon beschrieben, sind wir genetisch darauf programmiert, mehr Pausen zwischen den Mahlzeiten zu haben – auch größere essensfreie Zeiten, wie das Fasten sind da normal – wir haben es aber im Bewusstsein „vergessen“. Wir haben auch vergessen, dass das durchaus ein Faktor von Gesundheit sein kann.

Bei leichteren und mittelschweren Ungleichgewichte der Konstitution und Krankheitszeichen kann man dies sicher auch durch Ernährungsumstellung, Fasten und eine angepasste Lebensweise wieder Gesundheit initiieren.
Bei größeren Störungen und Krankheitszeichen ist nach Ayurveda schon eine medizinische Intervention notwendig, z. B. eine länger andauernde Panchakarma Kur.

Fasten und Gesundheit bei Kindern und Tieren

Kinder und Tiere machen es uns vor. Wenn Kinder oder Tiere krank sind, dann verzichten sie auf Essen, wenn wir es ihnen als „Erwachsene“ in diesen Zeiten nicht aufdrängen.
Dieses „Nichts-Essen“ entlastet den Körper und er kann seine ganze Kraft nutzen, um sich mit der Krankheit auseinander zu setzen und wieder Gesundheit zu initiieren.

Fasten und die großen Weltreligionen

Alle Weltreligionen haben den Faktor „Fasten“ in ihrem religiösen und spirituellen Zeremonien mit integriert, wenn auch im unterschiedlichen Ausprägungsgraden.
Im asiatischen Raum ist es schon seit Jahrtausenden im Buddhismus, im Hinduismus und im Jainismus ganz natürlich in religiösen Zyklen mit eingebunden. Wichtigstes Ziel ist hier die geistige Reinigung.

Nordamerikanische Indianer-Stämme nutzen das Fasten bzw. die Nahrungskarenz im Streben nach Visionen für ihren weiteren Lebensweg. Im Judentum und Islam hat das Fasten ebenfalls seinen festen Platz.
Auch in unserem christlichen Kontext ist Fasten ein wichtiger Bestandteil, heute vor allem von Aschermittwoch bis Ostern. Ein zweiter Aspekt vom Fasten ist das „kein Fleisch essen“ am Freitag, was heute aber nicht mehr so bekannt ist. Was Christen meist noch unbekannter ist, dass auch die Adventszeit ursprünglich eine Fastenzeit war. Es geht also im Christentum immer um eine innere Reinigung, um in Kontakt zu kommen mit „Gott“, hier z.B. an Ostern, Weihnachten.

Übriggeblieben ist in der Fastenzeit bei vielen Menschen ein „sich einschränken“, z.B. Essens-mäßig, Abstinenz bei Alkohol, Rauchen oder andere Genussgifte. Abstinenz kann man aber auch üben in dem man weniger vor dem Fernseher sitzt, weniger Zeit mit dem Handy oder Sozial Media verbringt.

Fasten zur Umstimmung des Körpers auf Gesundheit

Rüdiger Dahlke, ein bekannter Fastenarzt meinte einmal zu einer Hauptsendezeit im Fernsehen:

„Fasten ist entgiften in einer zunehmend giftiger werdenden Welt“.

Fasten ist eine der ältesten Heilmethoden überhaupt, so beschreibt es auch Professor Andreas Michalsen.
Er macht Studien mit dem Fasten bei vielen Krankheitsbildern und entdeckt dabei immer größeren Nutzen für die Teilnehmer, die sich auf das Fasten einlassen.
So kann er sehr positive Ergebnisse anführen bei Diabetes, Rheuma, etc.
Selbst bei Krebspatienten führt er einige positive Aspekte an: Krebspatienten, die zwei Tage vor der Gabe ihrer Zytostastika-Gaben fasten, kommen mit einer kleineren Menge aus und sie vertragen die Zytostatika („Chemo“) auch besser.

Sinnig ist auch, dass Buchinger, eine der großen Verfechter vom Fasten in der Neuzeit, erst gegen viele Widerstände sein Buchinger-Fasten etablieren konnte. Er selbst hatte wohl Rheuma und suchte einen Weg, wieder gesund zu werden.
Es lohnt sich also, bei jeder Form von Krankheit, sich auch mit dem Thema „Fasten“ auseinander zu setzen.

Fasten als Initialzündung für eine Ernährungsumstellung – Detox Fasten Ayurveda

Wir haben bereits dieses „Zuviel im Körper“ angesprochen.
Nehmen wir zu viel Kohlenhydrate zu uns, dann sieht der Körper keine Veranlassung, etwas anderes zur Energiegewinnung zu nutzen. Noch fataler ist dieses „Zuviel“ an Kohlenhydrate, dass nur wenige in die Speicherform Glykogen umgewandelt wird. Der Rest füttert die Fettzellen mit noch mehr Fett.
Das Gleiche gilt bei einem „Zuviel“ an Eiweiß. Dies wird abgelagert und erschwert die Versorgung und Entsorgung der Zellen.

Der Japaner Yoshinori Ohsumi bekam 2016 den Medizin-Nobelpreis für die Erforschung der „Autophagie“. Er zeigte dabei auf, dass die Zelle Eiweißbestandteile und anderes ablagert und erst beginnt diese aufzuspalten und das Brauchbare zu recyceln und das nicht mehr Brauchbare zu entsorgen, wenn dieser Überfluss an Angeboten gesenkt wird.

Das sind eindeutig Reparatur-Mechanismen, bei denen von Zellen unbenutzte Zellbestandteile zerlegt und für die Bildung neuer Zellen genutzt werden. Dieser positive Recycling-Prozess wird beim Fasten angeregt.

Bei vielen Krankheiten hat sich Fasten bewährt, z.B. bei Bluthochdruck, Migräne, chronischen Darmleiden, Diabetes Typ II, Arthrosen, Rheuma, Übergewicht, Magenschleimhautentzündung, akuten Infekten, Allergien, Stimmungsschwankungen und Energiemangel.

Durch Fasten gibt man sich dem „inneren Arzt“ hin. Dieser innere Heiler in uns ist die Weisheit des Körpers, die genau weiß was gut oder weniger gut für uns ist. Es handelt sich sozusagen um eine „Operation ohne Messer“.
Professor Andreas Michalsen von der Charité bezeichnet Fasten als „Reset-Knopf für Körper und Geist.

Was können wir durch Fasten erreichen?

Unser Lebensmut steigt, und Energien fließen in nicht gekannter Weise. Schon während des Fastens kann sich ein Hochgefühl einstellen: die Fasteneuphorie!
Das muss nicht unbedingt bei jedem Fastenden eintreten. Einerseits kann das nach Ayurveda je nach Konstitution unterschiedlich sein, andererseits hat dies auch etwas mit dem „Ama-Zustand“ des Körpers zu tun. Der dritte Gesichtspunkt ist auch, welche Fastenform man wählt.

Körperliche Vorteile:

Um die Schlacken des Winters zu mobilisieren und auszuleiten – das erspart manche Erkältung, mit welcher der Körper versucht, das “Zuviel” wieder loszuwerden.
Auf der körperlichen Ebene kann diese Zeit auch genutzt werden, um Pfunde zu reduzieren, was wiederum einen günstigen Gesundheitseinfluss hat für das beginnende Frühjahr und für den kommenden Sommer.
Um die Grundlage zu legen für mehr Gesundheit (Reduzierung der Krankheitszeichen).

Seelisch / Geistiger Nutzen:

Viele Menschen haben in der dunklen Jahreszeit auch emotionale Schwierigkeiten – z.B. vermehrt melancholische oder depressive Verstimmungen.
Spürbar werden die Tage wieder länger, was sich bereits günstig auf solche Stimmungen auswirkt. Eine Fastenkur kann diesen Prozess jedoch nachhaltig unterstützen.
Zeiten des Rückzug und der Besinnung wirken sich auch auf geistiges, religiöses und spirituelles Wachstum aus. Die Zeit vor Ostern ist besonders günstig, um auch solche geistigen Prozesse zu fördern

Wann ist Fasten günstig nach Ayurveda?

Aus ayurvedischer Sicht ist Fasten dann günstig, wenn auch in den Jahreszeiten ein Wandel gerade wirksam ist. Die Hauptjahreszeiten bei uns sind Sommer und Winter. Als sogenannte Zwischen-Jahreszeiten kann man den Frühling und den Herbst bezeichnen.
Also gerade dann ist Fasten und Entschlacken angesagt. Im Frühjahr, um das zu entsorgen, was sich im Winter angesammelt hat, im Herbst, um sich auf den Winter vorzubereiten – um das Immunsystem zu stärken.
Fasten ist aber auch immer dann angesagt, wenn man Krankheitszeichen reduzieren will.

Wie lange Fasten?

Oft wird nur 1-2 Tage Fasten empfohlen, weil dann die Zeit z.B. leichter am Wochenende eingeplant werden kann. Sicher hat das schon einen Nutzen, aber im Grunde ist man dann immer in der Umstellungs-Phase, die bis zu 4 Tage sein kann. Fettreserven werden erst nach dieser Umstellung angegangen.
Fürs Abnehmen oder grundlegendem Entschlacken und Entsäuern z.B. beim Abnehmen oder zum Nutzen der Heileffekte ist dies weniger zu empfehlen. Da sind längere Zeiten sinnvoll.

Aus ayurvedischer Sicht empfiehlt man Vata-Konstitutionen nicht mehr wie 2 Tage zu festen und Pitta-Konstitutionen bis zu 5 Tage. Nur Kapha-Konstitutionen können durchaus auch länger fasten.
In meinem Fastenkonzept, dass ich später vorstelle ist der Effekt der Reinigung der Gewebe trotz der eher kurzen Fastenzeit doch sehr effektiv.

Welche Fastenart ist die Richtige für wen?

War früher oft das „Null-Fasten“ oder auch das Fasten mit Säften.
Bei beiden kann aber das Thema „Hunger haben“ durchaus störend sein. Um dies zu reduzieren, wird beim Fasten empfohlen, den Darm zu reinigen, dann würde der Hunger verschwinden. Aus ayurvedischer Sicht sind diese Formen nicht zu empfehlen, da zu viel Kälte im Körper entsteht. Diese reduziert die Entgiftungs- und Reinigungskraft.

Buchinger-Fasten, Schroth-Kur oder Mayr-Kur.

Dies sind Fastenarten, die sicher auch ihren Effekt haben. Interessierte können sich unter diesen Begriffen im Internet näher informieren.

Intervallfasten

Beim Intervallfasten kann man ca. 8 Stunden am Tag essen und bleibt dann ca. 16 Stunden ohne Essensaufnahme. Das ist durchaus förderlich für unseren Stoffwechsel. Bei vielen Menschen gibt das auch den großen Kick für eine dauerhafte Form der Nahrungsaufnahme ohne wieder schnell zu verschlacken und zuzunehmen, was gerne auch als Jo-Jo-Effekt bezeichnet wird.
Für mich ist das aber auch eine besonders günstige Form der Essensaufnahme, die man sehr gut mit der ayurvedischen Ernährung verbinden kann.

Ayurvedisches Detox-Suppenfasten, ohne zu hungern

Das ist die Fastenform, wie ich sie mit großem Erfolg anbiete. Bei dieser gibt es erst eine Phase, in der man tierisches Eiweiß weglässt und eine leichte vegetarische Kost für ca. 5 Tage durchführt. Teilnehmer merken schnell, dass auch hier schon ganz viel im Körper passiert. Der Körper kann schon in dieser Zeit beginnen, das Überflüssige im Körper abzubauen.
Dann gibt es 2 Umstellungstage. Diese können aus Reistagen bestehen, aus wärmenden und gewürzten Suppen oder aus dem Kitchari, dem traditionellen Mungbohnen-Reisgericht, das sich sehr günstig auf das Fasten und auf die Reinigung des Körpers auswirkt.
Danach kommen dann 5 Fastentage mit 3-5 wärmenden und gewürzten sämigen Suppen. Das Gemüse wird dabei gekocht und püriert und nicht entfernt, wie bei anderen Fastenarten.

Der Körper fühlt sich dabei wohl, es werden dem Körper die nötigen Bitterstoffe, Mineralstoffe und Gewürze zugeführt, was die Entschlackung und Entsäuerung des Körpers fördern.
Körper-Übungen, Meditation, Atemübungen, Bewegung, Yoga etc. sollten nicht nur bei dieser Form des Fasten obligatorisch sein.
Danach werden 2-3 Aufbautage eingeplant. Diese geben dann die Chance, sich auf eine bewusstere und gesündere Ernährungsform umzustellen. Interessant ist dabei auch, wenn man sehr achtsam isst, dass man viel schneller satt ist. Man merkt also schnell, dass man gar nicht so viel benötigt, wie man oft geglaubt hat.

Wichtig: Auf das Fastenbrechen und auf die neue Ernährungsform kommt es an.

Früher habe ich einmal gesagt:
Fasten kann jeder – anders ist das schon beim bewusst Fasten. Da gehört schon mehr dazu.
Hungern ist zwar auch eine „Art des Fastens“ so ist das sicher nicht die richtige Art, um gesund zu werden oder zu bleiben. Beim Hungern schaltet der Körper auf „Überlebensmodus um“ was bedingt, dass er gar nichts mehr loslassen will, auch das nicht, was wir vielleicht loswerden wollen.

Demnach ist beim Hungern der Effekt gleich Null, zumal dann nach einem Hungern schnell wieder Gelüste bekommt und in alte Muster des Essens verfällt.

Welche Gründe fürs Fasten?

  • Pfunde loswerden. Weit über 50 % der Erwachsenen haben in Deutschland Übergewicht. Auch bei den Kindern wird der Prozentsatz der Übergewichtigen immer größer.
  • Religiös-spirituell motiviert
  • Ernährungsumstellung
  • Gesundheitsvorsorge
  • Als ganzheitliche Heil-Form bei Krankheiten – insbesondere bei stoffwechselbedingten Krankheiten, wie Krankheiten des rheumatischen Formenkreises, Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes u.v.m.

Fasten in der Gruppe oder allein

Sinnvoll ist es in jedem Fall, bei der ersten Fastenerfahrung nicht gleichzeitig zu arbeiten, man sollte diese erste Fastenerfahrung wirklich bewusst erleben, damit man es auch als „schönes Erlebnis“ abspeichern kann, dann ist die Chance groß, dass man wieder fasten möchte.
Meist wird natürlich in der Gruppe empfohlen. Man wird dann von der Gruppen-Energie mit getragen, wenn einmal ein Tief sich einstellt.

Online-Fastenwochen sind heute eine echte Alternative

Ich führe seit Jahren auch parallel zu anderen Fastengruppen Online-Fastenwochen durch.
In meinen Online-Fastengruppen empfehle ich, mit mehren gleichzeitig zu fasten oder mit Menschen in dieser (Fasten)Zeit zu reden, die dem Fasten positiv gegenüberstehen. Ansonsten wird man eher noch mehr runter gezogen und das Risiko ist groß, dass man das Fasten vorzeitig abbricht.
Ich bin in den Fastengruppen als Ansprechpartner auch erreichbar.

Unabhängig davon empfehle ich aber auch, sich selbst ein klares Versprechen (Commitment) zu geben: Das was ich beginne, das werde ich auch erfolgreich beenden. Das hilft oft sehr, das Fasten mit einem Gefühl zu beenden, dass man etwas ganz besonders geleistet hat.
Nähere Informationen zu meiner Ayurveda-Detox-Fastenwoche -ohne zu hungern findet man hier…
https://schule-fuer-ayurveda.de/ayurveda-fasten/

Fasten – ein Garant für Gesundheit und Lebensfreude

Detox Fasten Ayurveda, ohne zu Hungern kann man nicht nur gesundheitliche Probleme beheben oder Krankheitszeichen minimieren, sondern auch die Stimmung positiv beeinflussen und dem eigenen Leben mehr Elan und eine neue Richtung geben.
Fasten ist nicht nur etwas für Kranke und Übergewichtige, auch Gesunde profitieren davon, weil sie Krankwerden und verfrühte Alterungsprozesse vermeiden, neue Lebensfreude und -lust gewinnen.

Wenn es auch schön ist, die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse bezüglich des Fastens zu lesen, beeindruckend ist, dass die Erfahrungsmedizin Ayurveda, die mehrere Jahrtausend Jahre alt ist, diese Erkenntnis auch schon hatte und erfolgreich als Gesundheitsvorsorge aber auch als medizinische Maßnahme einsetzte.

Beschleunigte Alterungs-Prozesse haben immer auch mit Ablagerungen im Körper zu tun, mit Übergewicht und anderen Stoffwechselerkrankungen und mit AMA-Bildung. Diese Prozesse kann man aber wieder umkehren, man kann sich also biologisch verjüngen, im wahrsten Sinne des Wortes bis ins hohe Alter jung und gesund bleiben. Nach Ayurveda ist das Fasten hier ein wichtiger Schritt zu mehr Gesundheit.
Damit kommt man dem Ziel des Ayurveda, „ein langes, gesundes und glückliches Leben“ zu initiieren, schon ganz nahe.


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Heilpraktiker und  Ayurveda-Lifestyle-Coach
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