Selbstheilung-Übungen

Die Entscheidung über Fülle oder Mangel – arm oder reich – liegt immer bei Dir

Fülle oder MangelDie Entscheidung über Fülle oder Mangel – arm oder reich – liegt immer bei Dir

Die Quelle ist immer dieselbe. Ganz egal ob gut oder schlecht, richtig oder falsch, Mangel oder Fülle, Leben oder Tod, Geburt oder Sterben.

Die Quelle bleibt, die Bewertung machen wir selbst oder besser gesagt unser Verstand. Wenn wir das erst einmal verinnerlicht und verstanden haben, kann uns nichts mehr etwas anhaben. Dann haben wir auch verstanden, dass wir selbst für unser Leben verantwortlich sind und uns niemand aus der Bahn werfen kann, außer wir selbst mit unseren Gedanken.

Befindet Ihr Euch schon länger im Mangel und wünscht Euch nichts sehnlicher als diesen Zustand endlich zu ändern? Das Gegenteil von Mangel ist Fülle. Doch ob Ihr es glaubt oder nicht: Die Quelle oder besser gesagt der Ursprung ist derselbe. Im Universum ist alles reichlich vorhanden und befindet sich stets in der Fülle. Du hast Dich für die Fülle des Mangels entschieden und diesen Mangel lebst Du dann auch.

Doch kann das Muster jederzeit geändert werden.

Stelle Dir bitte zunächst selbst ein paar Fragen.

Schreibe sie am besten auf. Lass sie wirken und gib Dich nicht mit der ersten Antwort zufrieden. Stelle diese Fragen an Dein höheres Selbst und Du wirst die richtige Antwort erhalten. Halte auch diese schriftlich fest.

  • Welche Erfahrungen hast Du bis jetzt mit dem Mangel gemacht?
  • Ist die Zeit nun gekommen, diese Erfahrung als erfüllt zu betrachten?
  • Darf sich die Kraft der Fülle nun als etwas anderes zeigen als in Form von Mangel?
  • Welchen Gewinn hast Du bisher aus dem Mangel gezogen?
  • Welchen Vorteil konntest Du durch den Mangel leben?

Bitte sei ehrlich zu Dir selbst. Letztendlich geht es immer nur um unsere Erfahrungen, die wir mit einem Thema gesammelt haben.

Hast Du nun genug Erfahrungen mit dem Mangel gemacht?

Bist Du nun bereit für Veränderungen und neue Erfahrungen?

Bitte lass Dir Zeit mit der Beantwortung und sei ehrlich zu Dir selbst. Vielleicht hast Du bisher unbewusst den Mangel genossen oder in irgendeiner Weise daraus profitiert? Magst du es, wenn sich andere um Dich sorgen oder Du dadurch Mitgefühl und Zuneigung bekommst?

Welche Glaubenssätze, Muster oder Begrenzungen verbergen sich eventuell hinter dem Mangel? Vielleicht denkst Du, dass Du es nicht wert bist reich zu sein? Oder hältst Du Menschen mit viel Geld für arrogant? Bist Du neidisch? Hattest Du noch nie viel Geld? Hatten Deine Eltern auch nicht viel Geld? Denkst Du, dass sich das nie ändern wird?

Du hast es wahrscheinlich gelernt, mit wenig Geld auszukommen und bist ein wahrer Lebenskünstler auf diesem Gebiet.

Begrenzungen, Irrtümer und Erfahrungen

Wenn Du Dir aller Begrenzungen, Irrtümer und Erfahrungen rund um das Thema Mangel wirklich bewusst bist, versuche in einer Meditation zu dem Zeitpunkt zurückzukehren, an dem sich der Mangel das allererste Mal zeigte.

Ich stelle mir immer einen Fluss vor – meinen Lebensfluss. Ich steige hinaus und betrachte mein Leben vom Ufer aus. Der Strom führt in die Zukunft. Gegen den Strom, nach links geht es in die Vergangenheit. Manchmal ist der Weg beschwerlich aber meistens kann ich sanft dahingleiten und es kostet mich nicht viel Mühe. Bis zum wirklichen Ursprung des Mangels kann es einige Zeit sehr viel Kraft kosten. Doch Beharrlichkeit wird belohnt. Es muss nicht sein, dass du ein genaues Bild einer Situation siehst. Vielleicht ist es auch nur die Jahreszahl oder einfach nur eine Stelle am Flussufer, an der Du verharrst. Bleibe einige Zeit dort und versuche Dich zu spüren. Welche Emotionen tauchen auf? Vielleicht siehst Du Dich als kleines Kind? Du schreist und fühlst Dich einsam und hilflos?  Oder vielleicht findest Du Dich in der Schule wieder? Gehänselt und falsch verstanden?

Lass alle Gefühle zu und bewerte sie nicht. Sei dankbar, dass Du diese Erfahrungen machen durftest. Würdige alle vergangenen Erlebnisse. Vielleicht ist es Dir möglich, sie vor Deinem inneren Auge in goldenes Licht zu tauchen. Verzeihe allen Beteiligten. Verzeihe Deiner Mutter, Deinem Lehrer oder Deiner besten Freundin. Aber vor allem verzeihe Dir selbst, denn Du hattest schon damals die Wahl. Du konntest schon immer selbst entscheiden, wie Du Situationen bewertest und für Dich abspeicherst.

Nun komme wieder im Hier und Jetzt an, denn das Leben geschieht genau jetzt. Alle vergangenen Ereignisse in Deinem Leben, die für Dich den Mangel manifestierten sind nun in goldenes Seelenlicht getaucht und mitgenommen ins Hier und Jetzt. Aller Mangel ist durch das goldene Licht transformiert in Liebe und Fülle. Von nun an gibt es keinen Mangel mehr, denn das goldene Licht wandelte ihn um.

Nun bitte um einen neuen Seelenvertrag und um Auflösung des alten.

Eine weitere Seelenreise soll nun die Veränderung zur Fülle manifestieren. Lass Deiner Fantasie freien Lauf. Vielleicht stellst Du Dir ein Schloss vor, in dem Du als Prinzessin wohnst oder vielleicht stellst Du Dir Dein Traumhaus an einem See vor.

Ich sehe mich gern in einem wunderschönen Blumengarten. Alles blüht, die Sonne scheint und ich befinde mich mitten in dieser üppigen Pracht in einer riesigen Hängematte und genieße das Leben.

Wie sieht Dein Traum der Fülle aus?

Heiße die neue Vereinbarung der Fülle in Deinem Leben willkommen. Der Same ist nun gesät und kann keimen, wachsen und gedeihen.

Beschränke Dich bitte nicht und überlasse es dem Universum, auf welchem Wege die Fülle nun zu Dir kommt. Werde Dir der Fülle täglich bewusst. Achte auf Veränderungen in Deinem Leben. Die Fülle zeigt sich mit den wärmenden Strahlen der Sonne, der Fülle von herrlichen Düften oder der Fülle von Nahrungsmitteln.

Es braucht Zeit, bis sich die Fülle in Deinen Alltag hineingestaltet. Setze Dich nicht unter Druck und warte einfach ab. Lebe jede Minute Deines Lebens bewusst und achtsam. So wirst Du Dir der Fülle in allem, was ist, bewusst. Bleibe im Moment und sei dankbar für jede Sekunde auf dieser wundervollen Erde. Was schenkt Dir dieser Moment? Hast Du es warm und bist satt? Bist Du von lieben Menschen umgeben? Streichelst du gerade ein Tier? Vielleicht befindest Du Dich gerade in wundervoller Natur? Werde Dir des Momentes bewusst und verharre nicht in der Vergangenheit. Das Leben geschieht jetzt – genau jetzt. Die Zukunft bleibt ungewiss und es lohnt sich nicht, den Moment mit Sorgen zu vergiften.

17.05.2019
Herzlichst
Marion Lindhof

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