Die gemeinsame Hundebegegnung mit Mensch und Hund

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hunde-strand-frau-begegnung-dogsDie gemeinsame Hundebegegnung mit Mensch und Hund

Ich brauche keine Leine“ meinte die Hündin entrüstet, während sie von Frauchen angeleint wurde. Ihre Menschenfreundin wollte sie damit vor anderen Hunden schützen. Die Hündin meinte immer, ihre Freundin würde sich aus Angst an der Leine festhalten und sich innerlich verkrampfen bei jeder Hundebegegnung. Aus der Sicht der Hündin war gar keine Leine nötig, weil sie sich selbst gut verteidigen konnte.

Tiere nehmen ihre Umgebung und Begegnungen mit anderen Tieren anders wahr als wir. Daher verstehen wir oft ihre Reaktionen nicht richtig. Wenn sich dann noch Dein Gefühl (Du fühlst Dich hilflos wenn Dein Hund angegriffen wird) in die gemeinsam erlebte Situation mit hineinmischt, wird es trickreich.

Denn: Dein Hund sieht den anderen Hund, und denkt vielleicht folgendes:

Mist, hoffentlich kommt der jetzt nicht so nah an mich dran“, und spürt zugleich von Dir: Meine Menschenfreundin ist unsicher und weiß auch nicht was sie machen soll. Er fängt Dein Gefühl auf und folgert: „Die muss ich also auch beschützen, denn schließlich ist sie meine wichtigste Ressource.“ Das kann einen unsicheren Hund schon überfordern.
Kennst Du das auch? Wie wäre es, wenn es möglich wäre, dass Du Dein Tier dazu fragen könntest?

Eine Tierkommunikation ermöglicht Dir einen Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt eines Haustieres.

Oftmals ist es dieser Einblick durch ein Gespräch mit Deinem Tier, der Dir hilft um zu verstehen warum das Tier das macht was es macht. Das hilft Dir wiederum, Deinem Hund besser zu helfen und Dein Gefühl von dem des Tieres zu unterscheiden. So weißt Du in der Folge besser, was du bei wem verändern kannst. Und ob Du im Innen oder im Außen verändern musst.
Wenn Du herausfinden könntest, warum sich Dein Hund so verhält?

Der Hund könnte zum Beispiel in seiner Vergangenheit bei einem Hundesitter in einer großen Hundemeute gewesen sein. In dieser hatte er möglicherweise ein negatives Erlebnis- ein stärkerer Hund griff ihn an, und er konnte nichts tun, damit die anderen Hunde im weiteren Verlauf nicht so nah an ihn herankamen. Er fühlte sich unsicher, wie nun die anderen Hunde auf ihn reagieren würden.

Diese Unsicherheit bleibt dann bestehen und Dein Hund reagiert aus diesem alten Gefühl heraus.
Vielleicht kennst Du das auch von Dir selbst, dass Du aus einer alten negativen Erfahrung heraus immer noch so reagierst, wütend oder trotzig wirst, als würdest Du Dich noch in dieser Situation aufhalten?

Wenn Du mit Deinem Hund trainierst,

und er unsicher ist, überträgt sich Unsicherheit vom Tierhalter leichter auf ihn und verstärkt sich. Möchtest Du Deinem Hund helfen, dann darfst Du Deine innere Sicherheit und Gelassenheit an Dir stärken. Denn dann überträgt sich eher Ruhe und Gelassenheit auf Deinen Hund.
Beachte dabei, dass Dein Hund genau merkt, wenn Du ihm nur etwas vorspielst und versuchst, Unsicherheit zu überspielen. Es muss also authentisch sein.

Wenn Du Deinem Hund damit direkt helfen könntest?

1. Mache Dir Deine eigenen Gedanken und Gefühle bewusst, wenn Du gemeinsam mit Deinem Hund einem anderen Hund begegnest. Was geht innerlich in Dir vor, wenn der Hund näherkommt? Wenn Du siehst, wie Dein Hund sich fest macht und steifbeinig auf den anderen zugeht? Wenn Du nicht genau weißt, wie er oder sie gleich auf den anderen Hund reagieren wird? Was macht das mit Deinem Gefühlsleben?

2. Reflektiere Dein eigenes Verhalten, und beobachte, ob Dein Hund auf bestimmte andere Hunde oder bestimmte Menschen, die diese Hunde führen, negativ reagiert. Wie reagierst Du auf diese bestimmten Hunde oder Menschen?
Denn: Manchmal übertragen sich Stimmungen von Menschen auf den Hund oder umgekehrt. „Wenn Frauchen Angst hat, habe ich auch Angst.“ sagte einmal ein Hund während einer Tierkommunikation. Wenn Du also Deine Angst umarmen kannst, verändert sie sich schon und Du kannst wieder mehr Ruhe auf Dein Tier ausstrahlen.

3. Du kannst Deinem Hund auch mit einem offenen Herzen sagen, „Beruhige Dich. Ich bin bei Dir und stelle mich gedanklich und physisch vor Dich.
Mittels Deiner Hellsinne kannst Du Gedanken und Gefühle Deines Tieres auffangen, auch während Du und Dein Hund nebeneinander auf einer Wiese im Park sitzt oder auf dem Sofa verweilt. Dafür brauchst Du nur etwas inneren und gedanklichen Freiraum als Voraussetzung.

Übung zur Öffnung Deiner Hellsinne:

Gute Voraussetzungen dafür sind, wenn ihr beide entspannt sein könnt, und nicht abgelenkt von anderen Dingen seid. Am besten gehst Du ganz offen und spielerisch an die Sache heran. Verbringe entspannte Zeit mit Deinem Tier. Beobachte fein, wie es sich bewegt, oder wie es schläft.

Stimme Dich behutsam auf es ein. Nimm´ wahr, was für eine Ausstrahlung oder Stimmung Du von Deinem Tier auffangen kannst. Wirkt es gut gelaunt, schlapp, entspannt, müde, ausgeglichen oder ausgelassen? Kannst Du ein Gefühl, oder einen Gedanken von Deinem Tier wahrnehmen?

Beobachte Dein Tier weiter, wie es sich verhält- kannst Du Zusammenhänge im Verhalten wahrnehmen? Zum Beispiel dass Deine Katze auffordernd maunzt, um Deine Beine streicht, Du Dich fragst, was sie will und Dich in die Küche lotsen möchte? Oder Dein Hund jedes Mal wenn Du ihn anleinen möchtest, genervt guckt?

10.07.2020
Yvonne Sebestyen
www.versteh-dein-tier.de
email@versteh-dein.tier.de

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