Geschichte der aufgestiegenen Meister

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Leseprobe TEIL 2 aus dem Buch
Das alte Wissen der Aufgestiegenen Meister
Die Verbindung mit den universellen n aktivieren
von Kyle Gray

Hier finden Sie die Leseprobe TEIL I aus diesem Buch

»Es gibt keine höhere Religion als die Wahrheit.«
HELENA P. BLAVATSKY

Was ich bei den Lehren der Aufgestiegenen Meister am meisten liebe, ist ihre starke Verbindung mit der östlichen Philosophie, insbesondere den indisch-tibetischen Traditionen wie Hinduismus und Buddhismus. Seit der Highschool interessiere ich mich für diese beiden Traditionen. Tatsächlich würde ich so weit gehen zu behaupten, dass meine damaligen Religionslehrer mit die ein- flussreichsten spirituellen Lehrer waren, die ich je hatte.

Eine besonders starke Verbindung war die zwischen mir und der Direktorin der religionswissenschaftlichen Abteilung, Mrs. B. Ich glaube, ursprünglich war dies darauf zurückzuführen, dass sie meinen älteren Cousin in der Highschool sehr gern hatte, der zudem ein sehr eifriger Schüler war. Erst als sie eines Tages mitbekam, wie ich mich in ein Buch über spirituelle Gesetze vertiefte, nahm unsere Beziehung ihren Anfang; und schon bald darauf machte sie mich mit östlicher Philosophie bekannt, und von da an gab es kein Zurück mehr.

Mrs. B. war eine Lehrerin, bei der das Lernen Spaß machte. Sie beschrieb zum Beispiel eine bestimmte Idee und lud uns ein, in der Gruppe darüber zu diskutieren. Das fühlte sich genau richtig an für mich, und ich hatte immer irgendwas zu dem jeweiligen Thema zu sagen. Ich genoss es, Geschichten über Rama und Sita aus der Hindu-Tradition zu erfahren, auch wenn ich mir nie hätte vorstellen können, dass diese Personifizierungen des Göttlichen ein wichtiges Thema in den Yogakursen sein würden, die ich eines Tages geben würde.

Mrs. B. selbst könnte Buddhistin gewesen sein. Ich erinnere mich, wie sie einmal ein Oberteil trug, das ihren Hals freiließ, um den sie eine Goldkette mit einem kleinen Anhänger von Gautama Buddha trug.
Ich erzählte Mrs. B. von meinem Interesse an Engeln, spirituellen Gesetzen, Aufgestiegenen Meistern und alles, was damit zu tun hatte. Wir trafen uns in den Pausen, und ich legte ihr meine Engelkarten, was sie ganz besonders liebte.

Darüber hinaus leitete sie während des Unterrichts Meditationen und veranstaltete sogar Treffen von Amnesty International, sowie eine weitere Meditation in der Mittagspause. Sie war wahrhaft inspirierend, doch eines Tages verkündete sie, dass sie in Pension gehen und jemand anders die Leitung der Abteilung Religionslehre übernehmen würde. Leider war ich einer von nur zweien aus meinem Jahrgang (von fast 200 Schülern), der sich für die weiterführende Klasse in Religionslehre anmeldete, woraufhin die Schule aufgrund des allgemeinen Mangels an Interesse den Kurs strich. Dies war einer von vielen Gründen für mich, frühzeitig von der Schule abzugehen. Ich hatte mir vorgestellt, eines Tages Religionslehrer zu werden. Und auf eine bestimmte Weise ist es ja auch so gekommen. Damals in der Highschool hatte ich zudem davon geträumt, Indien zu besuchen, und seither hat mein spiritueller Weg mich diverse Male nach Südindien geführt, um meine Yogapraxis weiterzuentwickeln und die Verbindung mit mir selbst zu vertiefen.

Die östliche Philosophie ist in den Leben und Lehren der hier vorgestellten Meister sehr wichtig, und viele von ihnen kommen aus dem Osten. Ich bin davon überzeugt, dass es in allen Kulturen Meister gibt – einige davon sind bereits entdeckt, andere warten noch darauf, entdeckt zu werden –, doch viele spirituelle Traditionen sind von den Lehren des Ostens intensiv beeinflusst worden. Sie helfen uns dabei, ein tieferes Verständnis für die Ideen und Energien der Meister zu entwickeln.

Spirituelle Gemeinsamkeiten

Durch meine Studien der östlichen Philosophie und Yogalehren bin ich zu der Erkenntnis gelangt, dass es viele übereinstimmende oder ähnliche Ideen in anderen Traditionen gibt, auf die wir in diesem Buch noch eingehen werden. Hier ist ein kurzer Überblick über einige der weit verbreiteten Ideen, die nahelegen, dass diese Meister real sind und der Erde dienen.

Shambhala und Shangri-La

In der tibetisch-buddhistischen Tradition ist Shambhala, auch als Shangri-La bekannt, ein mystisches Land an einem Ort, der nur als eine andere Dimension beschrieben werden kann. Von diesem heiligen Ort, der sowohl in der Praxis des Kalachakra-Tantra als auch in der Folklore und mündlichen Überlieferungen erwähnt wird, heißt es, dass er ein goldenes gesegnetes Land sei, wo viele erleuchtete Wesen, Bodhisattvas und Buddhas zusammenkommen. Eine andere weit verbreitete Vorstellung besagt, dass diese Gruppe leuchtender Wesen sich an einem zukünftigen Datum versammeln wird, um die Welt von aller Dunkelheit zu befreien. (Siehe auch Kapitel 4.)

Die Gemeinschaft der Heiligen

In vielen Richtungen des Christentums, einschließlich des griechisch-orthodoxen Glaubens, wird von einer Gemeinschaft von Seelen auf Erden als auch im Himmel gesprochen, die sich dem Wohlergehen der Welt verpflichtet haben. Sie alle sind durch ihre Gemeinschaft mit Jesus Christus miteinander »verflochten«, wie durch einen unsichtbaren Faden. Was mich dabei am meisten fasziniert, ist die Tatsache, dass es Gebete und Andachten gibt, die diesen heiligen Seelen gewidmet sind und in denen Menschen nach göttlicher Inspiration und Orientierung suchen.

Der Rat des Lichts

In seinem 1795 erschienenen Buch Die Wolke über dem Heiligtum schrieb der deutsche Mystiker und Philosoph Karl von Eckartshausen über eine »Gruppe von Mystikern, die nach ihrem physischen Tod aktiv geblieben sind«. Wenn Sie mich fragen, kann es gut sein, dass uns dieser Gedanke bis heute stark beeinflusst und darüber hinaus eine Verbindung zwischen verschiedenen Traditionen hergestellt hat. Ohne Frage hat er viele okkulte Persönlichkeiten und Schlüsselfiguren der westlichen Mysterien-Tradition beeinflusst, unter anderem A. E. Waite – Dichter, Mystiker, Mitglied des Hermetic Order of the Golden Dawn und Mitschöpfer des Rider-Waite-Tarots – und den berüchtigten Schwarzmagier Aleister Crowley.
Heute wird die Bezeichnung Rat des Lichts verwendet, um die Göttlichen Meister zu beschreiben.

Die geheimen Häuptlinge

The Hermetic Order of the Golden Dawn, oder kurz Golden Dawn, war eine Geheimgesellschaft, die sich dem Studium magischer, okkulter und metaphysischer Ideen widmete. Viele ihrer Mitglieder, einschließlich Waite und Crowley, übten Einfluss auf die spirituelle Kultur aus, wie wir sie heute kennen. Ihr ursprüngliches System war dem der Freimaurer sehr ähnlich, doch viele ihrer Praktiken waren stärker auf die Anrufung der Engel sowie die persönliche Entwicklung durch das Studium des Tarots, der Astrologie und der Kabbala fokussiert.

Entsprechend ihren Lehren waren die »Geheimen Häuptlinge« (engl. Secret Chiefs) transzendente kosmische Autoritäten, die man herbeirufen und sogar auf den »inneren Ebenen« der Geisterwelt treffen konnte.

Spirituelle Lehrer

Ich finde es spannend zu sehen, dass sich ein Faden durch die spirituellen Traditionen zieht, der zu den heutigen Lehren der Aufgestiegenen Meister führt. Es hilft uns zu erkennen, dass viele Einflüsse zusammengekommen sind, um demjenigen Form zu geben, was wir heute wissen.

Auf der ganzen Welt glauben die Menschen daran, dass die Seele nach dem Tod irgendwohin geht. Und dass jemand oder et- was über uns wacht. Wenn wir daran glauben, dass unsere Ahnen und Engel da sind, um uns zu führen und zu beschützen, ist es kein großer Schritt zu glauben, dass Seelen, die während ihrer Inkarnation auf Erden wichtige Erfahrungen gemacht haben, ihre Führung auch von einer spirituellen Dimension aus anbieten.

Viele Leute haben im Laufe der Jahrhunderte gelehrt, dass dem so ist. Sie alle entstammten verschiedenen Traditionen und Glaubenssystemen. Das war nicht immer einfach, und in allen Glaubenssystemen hat es von Zeit zu Zeit Kontroversen, Anfeindungen und Egos gegeben, die dieser Botschaft in die Quere kamen. Sie nicht auf diese Tatsache aufmerksam zu machen, würde bedeuten, Ihnen einen schlechten Dienst zu erweisen.

Nachdem das geklärt ist, wollen wir uns jetzt einige Persönlichkeiten anschauen, die die Lehre von den Aufgestiegenen Meistern geprägt haben.

Helena Petrovna Blavatsky und die Theosophie

All jene, die mit den Aufgestiegenen Meistern arbeiten, sind zweifellos von der Arbeit, den Erkenntnissen und Erfahrungen dieser Frau beeinflusst worden: Helena Petrovna Blavatsky, oder HPB. Sie wurde 1831 in eine aristokratische russisch-deutsche Familie auf dem Gebiet der heutigen Ukraine geboren. Es wird gesagt, dass sie immer eine ungewöhnliche Persönlichkeit war, die viele Dinge wusste und viele Fragen stellte. Sie war größtenteils eine Autodidaktin, extrem belesen und entwickelte ein ausgeprägtes Interesse an spirituellen Themen, Geheimgesellschaften und höchst- wahrscheinlich an der Freimaurerei; wohl nicht zuletzt, weil ihr Urgroßvater, Prinz Pavel Wassiljewitsch Dolgorukow, Freimaurer war und eine umfangreiche Bibliothek mit besonders vielen Büchern über Philosophie, Spiritualität und okkulte Themen besaß.

Nach ihrer Ehe (angeblich um ihre Schwägerin zu beeindrucken, die glaubte, dass HPB keine begehrenswerte Frau sei), die gerade mal drei Wochen dauerte, begab sich HPB im Alter von 17 Jahren auf eine spirituelle Suche. Später behauptete sie, dass sie durch Europa, Nord- und Südamerika sowie Indien gereist war und lebende Meister der alten Weisheit getroffen hatte, wenn auch einige Forscher bestreiten, dass ihre Geschichten der Wahrheit entsprechen.

Um 1870 war sie definitiv Teil der Spiritismus-Bewegung und 1873 zog sie nach New York. Dort lernte sie Henry Steel Olcott kennen, einen Militäroffizier und Rechtsanwalt, der zu dem Zeit- punkt als Zeitungsjournalist arbeitete. Ein Artikel von ihm in der New York Sun, der sich mit Spiritismus beschäftigte, weckte HPBs Aufmerksamkeit. Später trafen sich die beiden bei einer spiritistischen Sitzung, und als verwandte Seelen mit einem gemeinsamen Interesse an spiritueller Entwicklung gründeten sie 1875, zusammen mit ein paar anderen Leuten, die Theosophische Gesellschaft (engl. Theosophical Society).

Diese Gruppe, die sich mit spirituellen Studien und Praktiken beschäftigt, existiert bis heute und beschreibt sich selbst als »eine konfessionslose Gruppe von Suchern nach der Wahrheit, die bestrebt sind, Brüderlichkeit zu fördern und der Menschheit zu dienen«. Ich habe einige Male einen Ableger der Gesellschaft in Glasgow besucht. Beim letzten Treffen, bei dem ich anwesend war, gab es einen schamanischen Trommelkreis. Während ein besonderer Schwerpunkt der Theosophischen Gesellschaft auf östlichen Religionen und östlicher Philosophie liegt, erforscht sie generell die Erfahrung von Spiritualität, egal in welchem Kontext.

Mit Olcotts Unterstützung veröffentlichte HPB 1877 ihr erstes Buch »Isis entschleiert« (Isis Unveiled), in dem sie eine Vielzahl von esoterischen Ideen unter einen Hut brachte und klar machte, dass ihre Mission darin bestand, die alte Weisheit wiederzubeleben. Daraufhin wurde die Theosophische Gesellschaft weit- hin bekannt; unter anderem wurde der amerikanische Erfinder Thomas Edison ein bedeutendes Mitglied und ein Freund von Blavatsky und Olcott.

Es wird erzählt, dass Henry Olcott eines Nachts die volle materielle Manifestation eines indischen Meisters erlebte, der neben seinem Bett stand und ihm auftrug, die Theosophische Gesellschaft nach Indien zu bringen. Er und Helena verließen ihr bequemes Leben in New York und begaben sich auf eine dreimonatige Schiffspassage nach Indien.

Im Februar 1879 kamen sie in Bombay (heute Mumbai) an. Es wird gesagt, dass sie bei ihrer Ankunft den Boden küssten und mit offenen Armen empfangen wurden, als die Einheimischen merk- ten, dass es sich bei ihnen nicht um christliche Missionare handelte, die sie bekehren wollten.

Im Juli des gleichen Jahres trafen sie Alfred Percy Sinnet, den Herausgeber des Pioneer, einer englischsprachigen Zeitung, die bis heute im Umlauf ist. Das Treffen wurde arrangiert, weil Alfred ein begeisterter Spiritist war und die Theosophische Gesellschaft kurz zuvor begonnen hatte, ihr eigenes monatliches Magazin, The Theosophist, herauszugeben.

Als er von den »Mahatmas« hörte, war Sinnet sofort daran interessiert, mit ihnen in Kontakt zu treten, und überzeugte Blavatsky, ihn dabei zu unterstützen. Im Laufe der nächsten vier Jahre (1880–84) erhielt Sinnet Briefe von den Meistern Koot Hoomi (KH) und Morya (M), die insgesamt 1 400 Seiten umfassten.
Angeblich gelangten sie auf verschiedene paranormale Wege zu ihm, zum Beispiel, indem sie sich einfach in der Luft über dem Kopf eines Menschen manifestierten oder während einer spiritistischen Sitzung in einer Holzkiste mitten an der Wand erschienen. So überrascht es nicht, dass viel darüber spekuliert wurde, wo- her diese »Mahatma-Briefe« oder »Meister-Briefe« wirklich kamen. Manche Leute glaubten, dass die Meister tatsächlich existierten; andere fragten sich, ob Blavatsky die Briefe selbst verfasste (vielleicht durch Automatisches Schreiben) oder ob sie ihr direkt von den Meistern diktiert wurden; ob diese Meister Menschen aus Fleisch und Blut waren oder es sich um die vollkommen erleuchteten spirituellen Formen von Personen handelte, denen sie auf ihren Reisen durch Indien, Tibet und Ägypten begegnet war. Die Briefe selbst waren spirituelle Abhandlungen mit einer indisch- tibetischen Ausdrucksweise. Zum Teil waren sie nur sehr schwer verständlich, vergleichbar mit einer Unzahl gechannelter Schriften, wie sie heute im Internet zu finden sind.

Im Jahre 1884 führte die Society for Psychical Research eine umfassende Untersuchung der paranormalen Phänomene im Zusammenhang mit Helena Blavatsky durch, die zu dem Schluss kam, dass sie eine Betrügerin war und die Mahatmas eine Erfindung. Es ist jedoch wichtig festzustellen, dass circa 100 Jahre später, im Jahre 1986, diese Befunde neu überprüft und revidiert wurden. Die Mahatma-Briefe befinden sich jetzt in der British Library, der Nationalbibliothek Großbritanniens.

Die Theosophische Gesellschaft konnte sich fest in Indien etablieren, mit einem Hauptquartier in Bombay, über das ganze Land verteilten Zweigniederlassungen, vielen örtlichen Mitgliedern und ein paar Interessierten aus dem Westen, die sich von dem damals existierenden kolonialen Weltbild entfernt hatten. Den- noch hat es den Anschein, dass das Ganze ein bisschen zu viel für Blavatsky wurde. Ab 1885, als die Theosophische Gesellschaft ein rapides Wachstum mit 121 Vertretungen weltweit verzeichnen konnte, und obwohl ihre Gesundheit zu wünschen übrigließ, begleitete sie Henry Olcott auf einer Reise durch Europa.

Als sie 1887 in London ankamen, gründete Blavatsky ihre eigene Loge, die viele der Londoner Theosophen anzog. Zudem etablierte sie die Theosophical Publishing Company und vollendete 1888 ihr nächstes Buch, »Die Geheimlehre« (The Secret Doctrine), in dem sie ihre Ideen über das Universum, die Planeten, die Menschheit, die Seele und das Leben nach dem Tod formulierte. Sie war die erste spirituelle Lehrerin, welche die Akasha-Chronik erwähnte.

Schließlich übergab sie 1890 die Leitung der »Blavatsky Lodge« einer sozialen und politischen Aktivistin namens Annie Besant und etablierte die europäische Hauptniederlassung der Theosophischen Gesellschaft im Haus von Besant. Am 8. Mai 1891 verstarb sie dort an der Grippe. Um das Andenken an ihren Tod zu zelebrieren, halten Theosophen überall auf der Welt jedes Jahr am
8. Mai – bekannt als White Lotus Day – eine Gedenkfeier ab.

In Helene Blavatskys Leben gab es fraglos einige bemerkenswerte Momente. Berichten zufolge hielt sie im Weißen Haus in Washington eine Séance ab und inspirierte Mahatma Gandhi, der während seines Jurastudiums in England außerordentliches Mitglied der Londoner Niederlassung der Theosophischen Gesellschaft war, die »Bhagavad Gita« zu lesen. Dieses Werk wurde zu Gandhis Leitstern, als er Indien in die Unabhängigkeit führte. Darüber hinaus war Blavatsky enorm einflussreich, da sie wahrscheinlich die erste weibliche spirituelle Sucherin aus dem Westen war, die sich ganz in die östlichen Traditionen vertiefte und so die Leidenschaft der Menschen im Westen befeuerte, nach Ägypten und Indien zu reisen, »um sich selbst zu finden«. Genau genommen können wir Blavatsky für Bücher wie »Eat, Pray, Love« danken.

Ich denke es ist wichtig, dass ich meine persönliche Sicht- weise von diesen frühen Meistern und natürlich auch von Helena Blavatsky teile, wobei ich Sie ausdrücklich ermutigen möchte, sich Ihre eigene Meinung zu bilden. Natürlich könnten ihre Meister echte physische Menschen gewesen sein, wandernde Yogis oder weise Männer; oder es hätten Geistwesen sein können, denen sie in transzendentalen meditativen Zuständen begegnete. Ich glaube, dass wir alle die Fähigkeit haben, uns mit dem Geist, dem Herzen und dem Verstand anderer Wesenheiten jenseits der materiellen Welt zu verbinden. Ich glaube, wir alle können uns an jene wenden, die vor unserer Zeit auf der Erde gelebt haben, und sie bitten, uns zu führen und zu helfen, Herausforderungen zu überwinden, ähnlich jenen, mit denen sie selbst konfrontiert waren.

Abgesehen davon hatte ich schon von Morya und Kuthumi gehört, bevor ich mich mit dem Leben und Werk Blavatskys beschäftigte. Ich habe sie immer als sehr real empfunden, weswegen ich annehme, dass sie wahrscheinlich Menschen waren, die sie auf ihren Reisen getroffen hatte. Der Name Morya könnte benutzt worden sein, um die wahre Identität eines lebenden Meisters zu schützen. Höchstwahrscheinlich handelte es sich um Ranbir Singh, den Maharadscha von Kaschmir und Jammu, der 1845 interveniert hatte, um die Briten davon abzuhalten, das Land zu besetzen. Er starb auf mysteriöse Weise ein Jahr nach dem letzten Mahatma-Brief. Morya ist ein Meister des spirituellen Schutzes, der uns führen kann, um wichtige Grenzen in unserem Leben zu ziehen, damit wir energetisch vor Angriffen gesichert sind (siehe Seite 230).

Zweifellos gibt es im Leben, bei den Entdeckungen und Erfahrungen von Helena Blavatsky einige Dinge, die nicht klar sind; klar ist jedoch, dass sie mächtig und einflussreich war. Sie hat wahrscheinlich jeden von uns allen dadurch beeinflusst, dass sie die Mysterien des Ostens entdeckt und im Westen bekannt gemacht hat. Sicher, es ist gut möglich, dass ein gewisses Talent zur Selbstdarstellung mit ihren Praktiken einherging, doch ….
Ende der Leseprobe!


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24.06.2022
Kyle Gray

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