Spirituelle Fragen

Ego und Ängste

gesicht-frau-grau-fantasie-fantasyEgo und Ängste

Mediale Durchgabe durch Mario Reinhardt

Das Ego und die Ängste sind nicht verwandt. Die Ängste nutzen das Ego als Spielball. Das Ego ist die Präsentationsfläche für eure Ängste. Wer das Ego präsentiert, wird von Ängsten geleitet. Kein Ego ohne eine Angst dahinter.

Frage: Damit das Seelische Entwicklung machen kann, da scheint es Sinn zu machen, sich über die Ängste hinweg zu setzen?

Antwort: Nicht hinwegsetzen, das ist der falsche Weg. Die Ängste sind Energien, man kann sich über diese Energien nicht hinwegsetzen. Wer sich über die Ängste hinwegsetzen will, handelt aus einer Angst heraus. Aus der Angst vor den Ängsten. Die größte und gefährlichste Angst. Ignoriert eure Ängste nicht. Setzt euch nicht über eure Ängste hinweg, setzt euch mit ihnen auseinander. Konfrontiert eure Ängste. Schaut ihnen in die Augen.

Werdet euch eurer Ängste bewusst. Und schaut tiefer.

Schaut, was dahinterliegt. Denn hinter euren oberflächlichen Ängsten liegt eine viel größere Angst. Eine Angst vor den Ängsten.

Eine Angst, sich zu präsentieren so wie Gott euch geschaffen hat. Eine Angst vor einer Nacktheit. Wir sprechen nicht von einer körperlichen Nacktheit. Eine Angst, euch zu präsentieren mit allem was ihr seid, euch preiszugeben mit euren Ängsten, die neben euch stehen, denn sie gehören zu euch. Doch im Moment stehen eure Ängste vor euch als Schutzmauern, als Rückzugsgebiet. Ihr sehnt euch nach Freiheit, Freiheit aus diesem Gefängnis eurer Ängste.

Doch diese Freiheit ist illusionär, da draußen gibt es keine Freiheit, denn die Freiheit ist in euch. Doch ihr projiziert, da eure Ängste eine Mauer um euch herum schaffen, euch ein Gefängnis schaffen, so müsst ihr projizieren, denn wo eine Mauer ist, muss auch ein Außen sein. Und wenn man innerhalb dieser Mauer ist, sich eingesperrt fühlt, sich im Gefängnis fühlt, dann muss die Freiheit auf der anderen Seite der Mauer liegen. Dies ist eine Illusion. So mächtig und so stark, dass es für euch wie Realität wirkt. Dies ist ein Spiel eurer Ängste. Sie kontrollieren. Sie suggerieren. Das ist der eiserne Griff.

Findet eure Freiheit im Inneren. Löst euch von den Ängsten.

Nehmt sie wahr, aber lasst euch nicht beeinflussen. Wenn die Ängste wie Mauern sind, gebt euch die Fähigkeit, durch Mauern hindurch zu gehen. Das gibt euch Freiheit. Das gibt euch die Freiheit, nach der ihr euch sehnt, die Erfüllung, die ihr euch wünscht. All dies ist in euch zu finden, nicht draußen. Wenn ihr dies in euch findet, dann könnt ihr euch präsentieren in einer Nacktheit wie Gott euch geschaffen habt und ihr könnt euch in dieser Nacktheit begegnen.

Dies wird eine Begegnung in der Liebe sein, weil keine Angstmauern dazwischen euch trennen

Und wenn sie doch noch präsent sind, diese Angstmauern, so habt ihr die Freiheit zu entscheiden, ob sie euch gefangen halten oder ob ihr die Fähigkeit habt, diese Mauern zu durchtreten, hindurch zu treten. Die Mauern, die Ängste haben euch Schutz gegeben. Durch viele Inkarnationen hindurch habt ihr diesen Schutz gebraucht, ihn stark gemacht, ihn aufgebaut.

Ihr vertraut diesem Schutz. Und so vertraut ihr auch euren Ängsten, dass sie euch schützen. Doch im Laufe der Inkarnationen habt ihr vergessen, habt ihr euch daran gewöhnt, habt ihr euch darauf eingestellt, habt ihr diese Illusion zu eurer Realität gemacht. Und so haben die Ängste die Macht bekommen über euch. Stück für Stück. Immer mehr. Und nun sind die Schutzmauern euer Gefängnis.

19.01.2018
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1 Kommentar

  • danke für den Artikel. Mich bewegt hier der Satz “Eine Angst, euch zu präsentieren mit allem was ihr seid, euch preiszugeben mit euren Ängsten, die neben euch stehen, denn sie gehören zu euch.” Da fiel mir sofort das berühmte Gedicht von Marianne Williamson wieder ein, in dem sie sagt: “Unsere größte Angst ist nicht, unzulänglich zu sein. Unsere größte Angst ist, grenzenlos mächtig zu sein. Unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, ängstigt uns am meisten.” Ich vermute, das war hier schon auch so gemeint, aber es war mir wichtig, das noch einmal zu betonen. LG Kira Klenke

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