Aufstieg und Lernen

Elementarwesen und Menschen als gemeinsame Schöpfer: Eine persönliche Reise

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Interview mit Tanis Helliwell, Gründerin des International Institute for Transformation. Sie ist spiritueller Coach, und neben ihrer Transformationsarbeit lehrt sie über Naturgeister, das Körperelementarwesen und die Ahnen.

In diesem Interview spricht sie über ihre Arbeit, über ihren persönlichen spirituellen Weg, über ihre Beziehung zu den Elementarwesen und wie sie dazu kam, sich mit den hawaiianischen Ahnen zu beschäftigen.

  • Tanis, im Jahr 2000 hast du das International Institute for Transformation (IIT) gegründet. Was ist die Ausrichtung und Arbeit des IIT?

Das International Institute for Transformation ist eine gemeinschaftliche Anstrengung. Ich selber wollte eigentlich nie eine Organisation. Sie entstand aus den Anfragen von Leuten, die mit mir vertieft studieren wollten. Daraus wurde dann das IIT.

Unsere Mission ist es, Menschen bei ihrer spirituellen Transformation, die aus meiner Arbeit als Transpersonale Psychotherapeutin hervorging, zu unterstützen. Transpersonale Psychologie erlaubt den Menschen, sowohl die emotionalen Belange ihres Egos als auch das, was ihre Seele in ihrem Leben verwirklicht sehen will, zusammenzubringen.

Ich habe meine Arbeit der Aufgabe gewidmet, Menschen dabei zu unterstützen, seelen-erfüllte Persönlichkeiten zu werden. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem wir erleuchtet sind, haben wir eine Persönlichkeit, aber diese sollten wir durch die Seele, durch den Geist führen lassen. Dem Einzelnen zu helfen und Gemeinschaften von Mitschöpfern zu bilden, ist unser Ziel im International Institute for Transformation.

  • Im Mai und Juni bist du auf einer ausgedehnten Tour in Europa, um Workshops and Retreats über die Heilung mit dem Körperelementarwesen und über die Ahnen zu geben. Könntest du uns bitte etwas über den Hintergrund der beiden Themen sagen?

Das Körperelementarwesen ist ein ätherisches Wesen, das mit uns von Leben zu Leben geht. Es erschafft den physischen, emotionalen, mentalen und spirituellen Körper aus all den karmischen Mustern, die wir über viele Leben angesammelt haben. Viele dieser Muster sind unbewusst und sie kontrollieren uns.
Wir müssen uns dieser Muster bewusst werden, um sie heilen zu können.

In der Vedischen Tradition werden sie als Sanskaras bezeichnet. Diese Gedankenformen können eine Art Skript sein, das wir von unserer Familie oder den Vorfahren übernommen haben. Um bewusste Mitschöpfer auf diesem Planten zu werden, müssen wir diese ererbten Gedankenformen eliminieren.
Es sind oft sehr negative Gedanken über Mangel, Angst und Schuldgefühle. Durch die Transformation dieser Gedankenformen wird die darin gebundene Energie frei und kann sich wieder in die göttliche Harmonie einfügen.

Dies stellt die Rückkehr nach Eden dar. Das ist es, was tatsächlich einem erweckten Wesen widerfährt.
Das Körperelementarwesen hilft uns dabei. Jesus konnte nach seinem Tod einen Körper manifestieren, und viele erleuchtete Meister können nach ihrem Tod ebenfalls einen Körper manifestieren. Sie tun das, indem sie bewusst mit dem Körperelementarwesen arbeiten.

Ich bin gerade dabei, ein Buch über die Heilung mit dem Körperelementarwesen zu schreiben, aber davor habe ich ein Buch über die Ahnen geschrieben: Begegnungen mit den mystischen Ahnen, das nächstes Jahr veröffentlicht wird.
Mir wurde klar, dass mein Buch über die Heilung mit dem Körperelementarwesen eng verwoben ist mit meinem Buch über die Ahnen. Begegnungen mit den mystischen Ahnen handelt nicht nur von unseren eigenen Ahnen, wo wir sagen:
„Sie kamen aus Irland oder sie kamen aus Deutschland. Wie war ihr Leben und welchen Einfluss hat das auf uns heute?“
Darüber hinaus handelt es von den großen Ahnenwesen auf Hawaii und davon, dass die Ahnen im Leben eines jeden einzelnen eine Rolle spielen – egal ob uns das bewusst ist oder nicht.
Die meisten indigenen Völker glauben an Ahnen; sie glauben, dass ihre Ahnen über den Tod des physischen Körpers hinaus leben und, genau wie diese Völker, müssen wir zu den Ahnen beten und mit ihnen reden, wenn wir uns transformieren wollen.

Meine Bücher entstehen aus Reisen, die ich selber unternommen habe. Das Buch über die Ahnen entstand in Folge von drei Reisen, die ich nach Hawaii unternahm. Zwei davon sollten eigentlich Urlaubsreisen sein, aber mein Leprechaun-Freund Lloyd wollte, dass ich über die Ahnen Hawaiis etwas lerne. Und so nahmen diese Reisen eine seltsame Wendung.

Einige der hawaiianischen Ahnen sind Menehune, die eher den Elementarwesen gleichen. Andere sind mehr wie Wasserdrachen. Die Hawaiianer glauben noch heute an diese Ahnen und sehen sie auch von Zeit zu Zeit. Es war wirklich herzergreifend, wie viele Hawaiianer meine Unternehmungen unterstützten.

Durch Begegnungen mit den hawaiianischen Ahnen fing ich an, meine eigenen Vorfahren zu entdecken. Ich fing an, die blockierten Muster in der Ahnenreihe meiner eigenen Familie zu erkennen. Und die hawaiianischen Ahnen brachten mir bei, dass die spirituellen Ahnen genauso wichtig sind wie die biologischen Ahnen.
Im tibetischen Buddhismus und im Hinduismus beten die Menschen zu verschiedenen Gottheiten und diese sind ihre spirituellen Ahnen. In meinem Fall folge ich der Self Realization Fellowship, die von Paramahansa Yogananda gegründet wurde. Diese spirituelle Ahnenreihe geht über einige erleuchtete Meister zurück zu Christus und Krishna.

  • Wie gehören das Körperelementarwesen und die Ahnen zusammen?

Ich hätte kein Interesse daran gehabt, die Ahnen zu studieren oder darüber ein Buch zu schreiben, wenn es sich nur um meine genetischen Vorfahren gehandelt hätte – auch wenn das für die meisten Leute der Beginn ihrer Suche ist. Die Tatsache, dass wir sowohl spirituelle als auch familiäre Vorfahren haben, scheint mir eine vollständigere und umfassendere Sicht auf die Ahnen und ein tieferes Verständnis zu geben, wie sehr die unsichtbare Welt Einfluss auf unseren tagtägliches Leben hat.

Mich interessieren auch die Natur und die Heilung der Erde, und seit meinen Dreißigern bringe ich Menschen bei, wie sie mit den Elementarwesen zusammenarbeiten können, um dies zu tun. Bei der Heilung mit dem Körperelementarwesen arbeiten wir mit unserem eigentlichen Wesen zusammen, das sowohl ein spirituelles als auch ein physisches Wesen auf der Erde ist.

Um unseren physischen Körper zu heilen, müssen wir uns der Muster unserer Vorfahren bewusst werden, nicht nur der unserer Familie, sondern auch der kollektiven der Menschheit. Um auf der Ebene der Zellen zu heilen, müssen wir sowohl unser physisches als auch unser spirituelles Wesen mit einbeziehen.

  • Tanis, wie hat dein eigener spiritueller Weg begonnen? Und wann hast du damit begonnen?

Mein eigener innerer Weg begann als Kind. Ich hatte die spirituelle Gabe des Astralreisens und der Telepathie. Mit sieben Jahren begriff ich, dass die meisten Menschen diese Gabe nicht besitzen und dass es niemanden gab, mit dem ich darüber hätte reden können. Ich war auf mich selbst zurückgeworfen und musste meinen eigenen ethischen Verhaltenskodex entwickeln, der da sagt, dass ich niemals tiefer in einen Menschen hineinhorchen oder –sehen darf, als dieser es möchte.

Von dort begann ich meine eigenen Forschungen. Als Teenager las ich Science Fiction und Fantasy Romane, in der Hoffnung auf Menschen zu treffen, die dieselben Gaben besitzen wie ich. Ich ging in eine protestantische Kirche, die, anders als die katholische Kirche, keinen Mystizismus kennt. Dort gab es keine Wunder oder Heilige mit der Gabe der Levitation oder andere mystische Begebenheiten. Die protestantische Kirche ist sehr pragmatisch und bodenständig, ihr geht es darum, ein guter Mensch wie Jesus zu sein. Aber sie konnte mir definitiv nicht mit der Art spiritueller Erfahrungen, die ich hatte, helfen.

Mit ungefähr 21 Jahren, als Maharishi die Universität von Toronto besuchte, an der ich studierte, begann ich TM (Transzendentale Meditation) zu praktizieren. Von da an hatte ich noch tiefere spirituelle Einsichten, die mich dazu brachten, in meinen Zwanzigern und Dreißigern über geistige Führer, Selbst-Hypnose, Meditation, Traumdeutung und Rückführungen zu lehren.

Als ich mein Studium der esoterischen Schriften von Autoren wie Rudolf Steiner und Alice Bailey vertiefte, begann ich mich für die Mythen, die es in der Welt gibt, zu interessieren. Ich war fasziniert von der Ähnlichkeit der ägyptischen, griechischen, keltischen und christlichen Mythen. Sie zeigen uns alle die vorhersagbaren Schritte auf unserem Weg zu größerer Bewusstheit. Ich begann, über diese Mythen und die Schritte zum Bewusstsein, die sie uns selbst heute noch weisen, zu lehren.

Bücher zu schreiben war nie mein Ziel. Ich habe mein erstes Buch Decoding Destiny 1988 geschrieben, weil die geistige Welt mich darum gebeten hatte. Ich habe immer auf die geistige Welt gehört und bemühe mich, ihre Bitten zu erfüllen. Das hat mich an sehr viele unbekannte Orte gebracht, die sich als große Geschenke auf meinem inneren und äußeren Weg erwiesen haben. Ein Leben voller Abenteuer.

  • Dein bekanntestes Buch ist Elfensommer. Wie kam es dazu und wie passt das in das Gesamtbild deiner spirituellen Entwicklung?

Auch das war ganz unvorhergesehen. Ich war in meinen Dreißigern und ging nach Irland, um erleuchtet zu werden. Ich landete in einem Haus, in dem es spukte, es wurde von einer Leprechaunfamilie heimgesucht. Einerseits habe ich mein Ziel der Erleuchtung nicht erreicht, dies hat mich damals maßlos enttäuscht, aber andererseits hatte ich diese faszinierende und völlig unvorhergesehene Erfahrung mit Leprechauns und anderen Elementarwesen, die dazu führte, dass sie mich fragten, ob ich bereit wäre, in zehn Jahren ein Buch über meine Erfahrungen zu schreiben. Vor dieser Begegnung war ich überzeugt, dass es meine Bestimmung sei, Menschen bei ihrer Entwicklung zu helfen. Nachdem ich den Leprechauns und anderen Elementarwesen begegnet war, interessierte ich mich dafür, allen fühlenden Wesen zu helfen.

Das Zusammentreffen mit den Elementarwesen fiel in die Zeit meines Studiums des Buddhismus, der eine große Rolle in meinem Leben in meinen Dreißigern und Vierzigern spielte. Mich interessierte insbesondere der tibetische Buddhismus.
In der buddhistischen Tradition betet man für die Erleuchtung aller fühlenden Wesen und nicht nur der Menschen.

In meinen Dreißigern hat sich der Schwerpunkt meiner Arbeit erweitert und beinhaltete dann auch geführte Touren zu den heiligen Stätten der Erde. Ich empfinde, dass wir Hüter dieses Planeten sind und mit den Naturgeistern und Elementarwesen zusammenarbeiten müssen. Sie leben in Harmonie mit dem göttlichen Bewusstsein und das müssen wir auch tun.

  • Können Elementarwesen uns darin unterstützen, zu einer größeren göttlichen Harmonie zu gelangen?

Elementarwesen umfassen Feen, Brownies, Kobolde, Gnome, Elfen, sind aber nicht darauf beschränkt. Die Elementarwesen sind die Schöpfer der Form hier auf diesem Planeten. Sie erschaffen die Bäume und die Pflanzen, die Steine, die Luft, das Wasser.
Sie haben keinen freien Willen und wurden geschaffen, um gemeinsam mit uns Menschen, die wir einen freien Willen besitzen, daran zu arbeiten, einen wunderschönen Planeten zu erschaffen, der in Harmonie mit dem universellen Bewusstsein ist.

Leider haben die Menschen ihre Seite der Vereinbarung nicht eingehalten.
Ich gehe eine Partnerschaft mit den Elementarwesen ein und lehre Tanis-Helliwell-ElfensommerMenschen, wie wichtig es ist, in Harmonie mit der Erde und der Natur zu sein. Irgendwann wird es keine Menschen mehr geben, wenn wir das nicht bald lernen.

Das Interview mit Tanis Helliwell wurde von Verena Mezger im Mai 2018 geführt und auch von ihr übersetzt.

Buch Quelle: Verlag Neue Erde: www.shop.neueerde.de

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