EnergieZyklen 2020 – Virtualität und Digitalisierung …

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Virtualität und Digitalisierung-EnergieZyklen2020-virtuell-digital-cyber-glassesAlles hat seine Zeit … EnergieZyklen 2020
Virtualität und Digitalisierung …

Fakten, Folgen, Möglichkeiten und Verantwortung
Im Lichte der aktuellen, großen Energiekonstellationen, insb. mit dem erstmaligen Eintreten von Saturn in die Qualität Wassermann seit Ende März d. J. „leuchten“ Mitte 2020 mehr denn je die Themen der Virtualität und Digitalisierung hervor. Corona hat sich als Treiber entpuppt – für etwas, das über Jahre einerseits abgelehnt und andererseits glorifiziert wurde: Home Office war das neue Schlagwort und hatte plötzlich Hochsaison.

Großeltern entdeckten Skype für sich, um mit den Enkelkindern in Kontakt zu bleiben und bei Hausaufgaben zu helfen. Eltern waren oft etwas überfordert mit den neuen Umständen, Home Office und Home Schooling parallel zu betreiben. Nicht dass es vorher nicht präsent war – doch nun tun sich neue Realitäten auf, so anders, so vielfältig.

Was kann das bedeuten – für uns als Einzelwesen und als Kollektiv?

  • Sind wir eine allverbundene Gesellschaft?
  • Hat die postkapitalistische Gesellschaft ausgedient?
  • Sitzen wir mehrheitlich vor Laptops mit Kamera und Mikrophone zu Hause?
  • Vermischen sich Privat und Beruf immer mehr?
  • Wo bleibt das spirituelle Element in diesem Prozess?
  • Welche Chancen und Risiken ergeben sich bei einem steigenden Maß an Virtualität und Digitalisierung?
  • Wie sieht es mit der digitalen Sicherheit aus?
  • Wie wirkt sich das auf soziale Beziehungen aus?

Kurz auf den Punkte gebracht: Wie wirklich ist die neue Wirklichkeit?

Wo steht der Einzelne? Welche Auswirkungen haben Virtualität und Digitalisierung auf unsere Lebenswirklichkeit? Werden wir von beiden mehr denn je eingeschränkt und geht damit unser Demokratiemodell flöten? Sind nicht bereits Algorithmus-gesteuert? Was haben wir noch in unseren Händen und wie wirkt sich dies auf unseren Alltag aus?

Es reicht daher nicht mehr aus, diese und weitere themenrelevante Fragen bei noblen Konferenzen in lichten, akademischen Höhen zu diskutieren.

Ja, das ist spannend und intellektuell fordernd. Es reicht auch nicht aus, diese Fragen zu negieren und als Wolkenschieberei abzutun, die einen nichts angehen. Wegschauen geht nicht mehr. Informieren Sie sich. Beschäftigen Sie sich mit der Digitalisierung und Virtualität. Sie bieten viele Möglichkeiten, denn wenn Saturn Ende 2020 endgültig in den Wassermann gehen wird, dann sind die neuen Strukturen im Keim bereits gelegt und werden sich erstmals so richtig zeigen.

Alles was jetzt in der ersten Jahreshälfte 2020 läuft, ist Probebetrieb.

Noch ist es gut möglich, zu justieren, sich zu informieren und mit dem „digitalen Gerät“ besser vertraut zu machen und sich daran in einem verhältnismäßigen und individuell stimmigen Rahmen zu gewöhnen.

Daher ist es aus meiner Sicht viel interessanter, sich mit den Auswirkungen neuer digitaler Möglichkeiten und Strukturen auf uns als Einzelwesen und auf unser demokratisch legitimiertes Zusammenleben zu befassen. Ich meine hier nicht nur den gläsernen Menschen. Ich meine den Wert von Daten und von Zeit im gesellschaftlichen Kontext. Ja – Daten und Zeit sind auch Währungen der neuen Zeit, wie Vertrauen etc..

Mir geht es vor allem darum, ein Feld an Entwicklungen aufzuspannen, aus dem sich Möglichkeiten ableiten lassen, die sinnstiftend für das Kollektiv wirken können. Es gilt ja immer noch die freie Wahl. Niemand zwingt uns, Möglichkeiten anzunehmen und etwas daraus zu machen.

Doch meine These lautet:

je digitaler und virtueller, umso höher die Verantwortung.
Dabei können spirituellen Zugänge durchaus hilfreich sein. 
Ich lade Sie ein, mir in Gedanken in Bereiche zu folgen, die sie vielleicht aus Filmen, Clips und Artikeln kennen – oder sind einige davon schon Teil Ihrer Alltagsrealität?

Lassen Sie sich für Ihr ureigenes Leben inspirieren. Wobei: nicht alles, was durch die Digitalisierung und Virtualität möglich ist, muss man auch machen. Verantwortung mag durchaus dabei die dritte Währung der neuen Zeit sein.

Die Menschheitsaufgabe aus energetischer Sicht für die kommenden 18 Monate

Astrologisches Wissen kann zusätzlich oft sehr hilfreich für das Erkennen von Aufgabenstellungen sein, die uns alle betreffen. Von 5.5.2020 bis 18.1.2021 steht der Mondknoten auf der Achse Zwillinge-Schütze. Das ist nach anderthalb Jahren eine neue Qualität.

Von November 2018 bis Mai 2020 auf der Achse Krebs-Steinbock ging es darum, endlich erwachsen fühlen zu lernen. Die Zeit für das Erlernen dieser Aufgabe ist nun vorbei. Jetzt geht es darum, sich miteinander ehrlich austauschen, auf die Details zu blicken, nach Objektivierung und belegbaren Fakten zu streben.

Große, strahlende Konzepte und große Worte haben ausgedient. Inhalt und Substanz in unserer Kommunikation sind gefragt. Jetzt geht es zum Beispiel um Bildung, Schule, Medien, Handelsbeziehungen, Kommunikationswege, Sprechen und allgemein Austausch miteinander. Das ist eine Menschheitsaufgabe.

Es wird uns die Möglichkeit für ein vollkommen neues Wissensvermittlungssystem energetisch angeboten. Wir erhalten die Chance, einen neuen Zugang zu entwickeln, um Wissen weiterzugeben und den Austausch zwischen uns Menschen grundlegend zu reformieren – immerhin für 18 Monate, wo wir neue Grundlagen bauen können.

Informieren Sie sich in unterschiedlichen Bereichen. Tauschen Sie Wissen mit anderen. Weisheit ist das große Ziel. Konzentrieren Sie aufs Wesentliche. Unterscheidungsvermögen ist dabei unglaublich wichtig.

Information-Wissen-Weisheit stehen im Fokus … Weisheit ist das Ziel!

Warum Digitalisierung mehr als der Computer und das Handy sind

und Virtualität durchaus real ist …

Zuerst der Computer als Alltagsteil, dann das Smartphone – ganz kurz und auf den Punkt gebracht – zwei Instrumente, die massiv unseren Alltag veränderten. Doch sie sind nur zwei Ausdrücke einer digitalisierten Welt.

Nichts ist realer als Virtualität. Nicht zum direkten Anfassen, doch höchst wirklich. Neu wirklich, könnte man schreiben.

Um diesen Entwicklung einordnen zu können, ist es hilfreich, sich mit Fragen der Verbundenheit und der Globalisierung kurz zum Einstieg auseinanderzusetzen- auch wenn im Zuge von Corona von einer De-Globalisierung die Rede ist.

Ob es ein Momentphänomen ist, bleibt abzuwarten.

Fragen helfen uns, den Rahmen, so weit es möglich ist, abzustecken.

Sie geben uns Orientierung. Wir leben in einer paradoxen Situation, die einerseits ein nie dagewesenes Maß an Verbundenheit umfasst (mit aller Verletzlichkeit!).

Raum und Zeit haben tatsächlich einen nachhaltig veränderten Geschmack erhalten. Globalisierung, ein Phänomen, das besonders ab den 1990er Jahren Fahrt aufnahm und u.a. zu einem erhöhten Maß an Verbundenheit führte und durch diverse Kommunikationsmittel begünstigt wurde, führte dazu, dass man heute so frei dahin sagt: Alles ist mit allem verbunden – mit allen Problemen, die sich bei Unterbrechungen rasch ergeben.

Interessanterweise spiegelt sich in dieser Aussage auch eines der großen Lebensprinzipien wider. Praktisch bedeutet es, dass wir aufgrund der digitalen und logistischen Möglichkeiten miteinander in einem engen Verbund stehen. Wir sind einander digital unglaublich nahe und menschlich oft ferner denn je. … selbst in Krisenzeiten.

Kommunikationstechnologien wie das Internet

in all seinen Spielformen führten zu neuen Lebensstilen (z.B. digitale Nomaden oder Menschen, die von überall aus arbeiten können – vom Strand oder von der Berghütte – und allem, was dazwischen noch an Schattierungen und Möglichkeiten gibt), zu einer scheinbaren Überwindung von Raum und Zeit.

Heute muss man nicht mehr persönlich beim Kunden sein, sondern man kann sich via Zoom, Skype, Facetime, Telegram, Patreon, Vimeo, YouTube … und diverse weitere Plattformen sehen und austauschen – doch irgendwie kommen wir beiden Dimensionen doch nicht aus.

Einerseits kommen wir einander dadurch rasch und kostengünstig nahe. Denken Sie zurück, wie schwierig Transatlantiktelefonate waren. Stöpseltelefon, Leitungsvermittlung, das Fräulein vom Amt. Unvorstellbar für die Generation ab 2000. Die kann größtenteils nicht mal mehr tippen am Handy. Wählscheibtelefone kennt sie aus dem Museum, wenn man je dort war. Very old school. Wischen ist schon fast in die Wiege gelegt. Heute sind Überseetelefonate übrigens selbstverständlich – auch dank zahlreicher Satelliten und Unterseekabeln. Und zwar so, dass uns die Lichtverschmutzung im All beginnt zu stören. …

Andererseits sind wir auch mit einer gewissen Entpersönlichung konfrontiert, wenn wir nicht achtsam genug sind und den inneren persönlichen Faden mit dem Gegenüber herstellen. Die Die Einfachheit in der Überbrückung von Raum und Zeit macht vieles möglich. Die Allverfügbarkeit, 24 Stunden am Tag, 7 Tage der Woche … ein großer Schritt in die Unfreiheit. Da kann der lock down gar nicht mithalten…

So ist zu orten, dass die Sehnsucht nach persönlicher Begegnung wieder stärker wird.

Ein gutes Gespräch, ein Blick in die Augen des anderen, die Berührung der Hände im Händedruck, die gesamthafte Wahrnehmung von Gestik, Mimik, Körperhaltung, Geruch. Wo man noch vor ein paar Jahren locker drüber plauderte, da ist heute eine echte Sehnsucht. Das wird durch die Abstandsregeln, die Ausgangsbeschränkungen, den Nasen-Mund-Schutz, die Reisebeschränkungen etc. noch zusätzlich verstärkt.

Die persönliche Begegnung, die bis auf weiteres nur sehr eingeschränkt möglich ist, erscheint als ein kleiner verbliebener Rest der alten Welt in dieser so glitzernden neuen Welt, die einen clean chic hat, wo alles ganz rasch möglich ist. Doch die Wärme eines persönlichen Gespräch, der Blick in die Augen … das ist durch kein Glasfaserkabel zu ersetzen. 

Vor allem dann nicht, wenn überhaupt nicht absehbar ist, wann die von uns so liebgewonnene Reisefreiheit wieder durchgängig möglich sein wird. So wird die persönliche Begegnung zum Sehnsuchtsort schlechthin. Digitalisierung ist dabei eine notwendige Krücke, weil es zeitweilig nicht anders geht.

Zeit ist eben nicht nur Geld. Zeit ist Begegnung, ist Eindruck, ist auch Geborgenheit, Sicherheit und Vertrauen.

Soziale Netzwerke sind mittlerweile fixer Bestandteil

in einem beträchtlichen Teil der privaten, der wirtschaftlichen und kulturellen Welt. Wer nicht dabei ist, wird in den seltensten Fällen wahrgenommen. Auch neue Währungen fallen in diesen Bereich.

Dies ist besonders angesichts der Energieänderungen seit Uranus im Stier steht und uns bis 2026 noch in dieser Energiequalität begleiten wird, bemerkenswert. Die Verbindung hat zu einem gerüttelt Maß an Virtualität geführt … mit allen Konsequenzen für den Einzelnen und das Kollektiv.

Wenn es zu einer derartigen Substanzprüfung wie durch Saturn und Pluto samt Jupiter in Steinbock kommt (Saturn marschiert in der 2. Jahreshälfte noch einige Monate zurück in den Steinbock und gibt uns die Chance, letzte Dinge auszureinigen), dann wird digitalen und virtuellen Möglichkeiten, die so überhaupt nicht den erdigen, faktischen, materiellen Energien entsprechen, so richtig auf den Zahn gefühlt. Kurz – Digitale Begegnungen sind nicht alles. Es kommt auf die Mischung an.

Das bedeutet, dass die Giganten wie Facebook, Google und Microsoft und die anderen üblichen Verdächtigen damit rechnen dürfen, noch mehr in die Verantwortung genommen zu werden. Daten bedeutet mehr denn je Verantwortung – und nicht nur ökonomischen Profit. Das wäre klassisch zu kurz gegriffen.

Dass die Plattformökonomie mehr und mehr Platz greift,

ist auch Ausdruck von Virtualität und Digitalisierung. Ja – in Zeiten der Ausgangsbeschränkungen und der mehrheitlich geschlossenen Geschäfte ist es eine oft sehr hilfreiche Möglichkeit, Online einzukaufen. Dagegen gibt es nichts zu schreiben. Doch wie sah es denn bereits vor Corona aus?

Beispielsweise mit der Konsequenz, dass heute mehr denn je Online gekauft wird, die Paketdienste heillos überfordert sind, ganze Straßenzüge aussterben, weil die kleinen Händler chancenlos sind und sich ebenfalls mehr und mehr aufs Onlinebusiness von Zuhause verlegen.

Gehen Sie in einer mittleren Stadt durch die traditionellen Einkaufsstraßen. Sie werden zahlreiche leere Geschäftslokale vorfinden (nein – ich meine nicht die Vielzahl aufgrund des lockdown).
In Großstädten prägt der Einheitslook der üblichen verdächtigen Ketten das Stadtbild. „Dann bestell ich es bei Amazon,“ … ein Standardsatz. Und als Ergänzung … „Wenn ich nicht rausgehen mag, bestelle ich meine Essen etc. pp. bei Rewe, Edeka, Lidl und so weiter online. Warum soll ich mich bei der Kasse anstellen? Ist doch bequemer. Und jetzt sowieso. Ich trage nicht gerne den Nasen-Mund-Schutz. Und man weiß ja nie, was man sich da einfängt.

Ja, das mag sein, doch das führt zu einer weiteren Ent-Personalisierung unseres Seins. Es geht um die Proportionalität, um ein gesundes Sowohl-Als-Auch, um eine lebendige Komplementarität.

Was gibt es noch an Folgewirkungen in diesem digital-virtuellen Repertoire?

Eine der stärksten Bewegungen in diesem Netzwerk als Faktoren, die durch die Digitalisierung und Virtualität beschleunigt werden, ist jene der Individualisierung, die sich in einer seltsamen Mischung zeigt.

Sie treibt die Gesellschaft noch mehr auseinander, schafft Unsicherheiten und Hürden, die uns massiv herausfordern. Dies mag paradox klingen, wenn man gleichzeitig die hohe Verbundenheit feststellt.

Einige Beispiele zeigen diesen Strang, der eine komplexe und auch sehr widersprüchliche Mischung ist.

Sie birgt auch ein erhöhtes Maß an Unsicherheit.

  • Die Habenden, die Wenigerhabenden, die Nichtshabendenes leben die sozialen Unterschiede; der alte Nord-Süd-Konflikt erlebt in neuen Dimensionen sein xtes Revival.
  • Der noble Rückzug ins eigene Heim – so schön ist es draußen in der weiten Welt ohne echte Wurzeln dann doch nicht auf Dauer – abseits von Corona. Die Suche nach innerer Heimat hat längst begonnen, denn eine Entgrenzung führt zu einer Gegenbewegung, die – irgendwann – in einer goldenen Mitte gipfelt.
  • Das sich Abkoppeln vom großen Getriebe und dem Feuerwerk an Schein und Nichts. Die 100. Party und der 50. Stehempfang bringen auch keine substantiellen Gespräche – in Zeiten des lockdown erkennt man das noch viel deutlicher, weil es gar nicht anders möglich ist.
  • Die Do-it-yourself-Bewegung, die eine Renaissance erlebt. Man strickt, bäckt, gärtnert, handwerkt, damit man wieder etwas in Händen hält und fühlt; Corona hat diesen Trend beschleunigt.
  • Das Hinterfragen von Identität und Privatheit; wenn dann Tracking Apps vorgeschlagen werden, um einer Pandemie Herr zu werden, klingeln bei vielen die Alarmglocken.
  • Das Spannungsfeld von Offenheit und Inklusion – und von Abgrenzung und Exklusivität … die sich verstärkenden Urbanisierung mit erhöhter Mobilität; die ist zwar zur Zeit eingeschränkt, doch sie wird in einer neuen Form sich zeigen-
  • Die Wiederentdeckung des Eigenen, der Region, der Heimat, von Orientierung, von Überschaubarkeit und Sicherheit. Damit besteht die Chance, dass regionalen Akteuren viel mehr Bedeutung zukommt und sie sich nicht im globalen Allerlei verlieren.
  • Big Data mit dem gläsernen Menschen – es hat zu allem nur nicht zu mehr Sicherheitsgefühl geführt. Privatheit ist das neue knappe Gut. Eine kleine, jedoch durchaus gefährliche Gruppe von Menschen, die über die digitalen Plattformen herrscht, hat eine Machtfülle erhalten, die mit der damit einhergehenden Verantwortung nicht Schritt hält – schlicht, weil diese kleine Gruppe sich blind und taub stellt – möglicherweise durchaus wider besseren Wissens. So ist für mich die Frage zulässig: Sind die großen digitalen Plattformen Steigbügelhalter anti-demokratischer Kräfte? Bilden Facebook, Google, Airbnb, Paypal, Netflix oder Twitter selbst eine Macht, denen es um die Marktbeherrschung und Dominanz des Kollektivs geht, um den rein wirtschaftlichen Erfolg? Demokratie ist nämlich nicht wirtschaftlich im Sinne von Profiten. Das ist ja auch nicht ihr Ziel. Hier geht es um klar nachvollziehbare Entwicklungen und um keine Verschwörungstheorien. Wenn nachweislich ca. 200 Unternehmen weltweit die Geschehnisse dominieren, muss diese Frage zulässig sein.
  • Demokratie als gesellschaftliches Konzept im Zusammenleben steht massiv am Prüfstand. Die Eingriffe in über Jahrzehnte erworbenen Persönlichkeitsrechte zum Wohle des großen Ganzen wirken wie ein Brandbeschleuniger. Demokratien können nur dann die Oberhand behalten, wenn sie zügig und entschieden handeln. Dabei ist auch eine Zerschlagung einzelner Großkonzerne anzudenken wie strengere Gesetze, vor allem nach dem Prinzip: Was Offline gilt, muss auch Online gelten. Es ist die Güteabwägung zwischen unternehmerischer Freiheit zu Lasten der Allgemeinheit im großen Stil und den Rechten des Einzelnen zu treffen. Die Corona-Krise bietet dafür eine Möglichkeit, hin zu einer grundlegenden Neuorientierung zu gelangen. Wie kann es sein, dass Amazon einer der größten Krisenprofiteure ist?
    Eine grundlegende Veränderung kann nur von einer breit legitimierten Größe getan werden, sprich: es ist Aufgabe der Politik, hier steuernd einzugreifen und nicht vor Konzerne weiter in die Knie zu gehen und Angst um Arbeitsplätze zu haben. So kann der Abtausch nicht funktionieren. Dabei geht es um zwei große Problemfelder: Einerseits geht es um den Missbrauch von persönlichen Daten und andererseits geht es um die Verbreitung von Falschmeldungen (fake news), auch in bezahlten politischen Anzeigen.
    So wurden die US-Präsidentenwahlen 2016 nachweislich z.B. von Cambridge Analytica beeinflusst. Der vielgescholtene Mueller-Report bestätigt das. Wie sich die Lage 2020 präsentieren wird, wird eines der aufregendsten Themen im November werden. Wenn man betrachtet, wie sich die Diskussion um die Briefwahl gestaltet und dass immer wieder Meldungen über eine Wahlverschiebung gestreut werden, lässt mögliche Dimensionen erahnen.
    Zudem wurden Wahlen in Großbritannien, insbes. der Brexit über diesen Weg beeinflusst. Den haben viele angesichts von Corona schon fast vergessen.
    Strengere Regeln sind daher keine leichte und sanfte Option, sondern ein Muss – gepaart mit einem entschlossenen politischen Handeln. Empfehlenswert sind auch ethische Standards, die Programmierer bislang nicht beachten mussten. Hier sind markante Schritte zu tätigen. Ansonsten wird es die Branche enorm schwer haben, nachhaltig Akzeptanz zu bekommen.
  • Die Geister, die mit den Algorithmen, den Datenbergen und den sozialen Medien gerufen wurden und die sich langsam beginnen selbstständig zu machen … sie machen so vieles undurchschaubar und geben einem das Gefühl, fremdbestimmt zu sein. Ohn-Macht erhält eine weitere Qualität, die nicht unbedingt erfreulich und kollektiv zuträglich ist. Auch in diesem Bereich ist nachzusteuern, denn die Meinungsfreiheit wird einerseits deutlich dadurch eingeschränkt. Andererseits können noch immer unüberprüfte Meldungen durchschlüpfen und finden in unsicheren Zeiten Massenzulauf. Wenn’s auf Facebook steht, kann es so falsch nicht sein. Wenn dann noch Prominente mittun, dann muss es ja richtig sein. Das oft thematisierte Unterscheidungsvermögen ist heute wichtiger denn je.
  • Ursprünglich dachte man, soziale Medien würden der Demokratie fördern, den Zugang zu demokratischen Spielregeln ermöglichen. Heute weiß man, dass soziale Medien die Demokratie verletzbar gemacht haben. Rein wirtschaftlich motivierte Technologien schaden den Menschen, der Gesellschaft und der Demokratie. So schmerzhaft diese Erkenntnis ist, sie ist mannigfach bestätigt. Soziale Medien begünstigen durch ihren All-Zugang, dass sämtliche Themen von heute massiv aufblasen werden. Die übertriebene Darstellung ist die neue Realität. Die Corona-Krise hat diese in allen Höhen und Tiefen gezeigt.
    Wollen wir das? Wir müssen davon ausgehen, dass diese Herausforderungen exponentiell zunehmen, wenn sich die dominanten Algorithmen der Plattformen erst einmal selbst reproduzieren und je nach Bedarf ihrer Eigentümer verändert werden können. Doch wer definiert „den Bedarf“ nach welchen Kriterien und mit welcher Autorität? Hier wurde bereits sehr viel Steuerungspotenzial aus der Hand gegeben. Der Verselbständigung ist somit Tür und Tor geöffnet. Wie geht man damit um?
  • Führt die Digitalisierung zu mehr und mehr Überforderung? Ich meine, ja, das kann gut sein. Immer öfter geraten private Daten in Hände Dritter. Einem beträchtlichen Teil jener, die digitale Wege nutzen, fehlt es am alltäglichen Wissen zu technischen Fragen. Sie getrauen sich gar nicht zu fragen, schämen sich, weil sie nicht mehr mithalten können, interessieren sich zu wenig, was mit ihren Daten so alles angestellt wird und fühlen sich letztlich überfordert. Und dann liest man, dass z.B. Hacker des Chaos Computer Clubs große Schwächen bei der elektronischen Patientenakte zu Jahresbeginn 2020 aufdeckten. Wer will schon seine Gesundheitsdaten öffentlich zugänglich haben – gleich ob mit fit ist oder auch nicht? Gleiches gilt für den Dateneinbruch bei Gerichten oder beim österreichischen Außenministerium in jüngster Zeit. Oder – die komplette Kopie der Regierungsseite von Nordrheinwestfalen, wo sich danach Hacker im Dark Net brüsteten, wie viel an Hilfegeldern sie abzockten. An sich sind behördliche Netzwerke durchaus sehr gut gesicherte Netzwerke. Doch die Einbrüche sind geschehen. Gesundheit, Justiz, öffentliche Verwaltung – ich habe hier willkürlich herausgegriffen, denn Unternehmen sind besonders diskret, wenn so etwas geschieht. Ereignisse dieser Qualität tragen nicht unbedingt zur Erhöhung der Vertrauenswürdigkeit der Digitalisierung bei.
  • Datenmanipulation als neues Geschäftsmodell? Man ist ja fast geneigt, diesen Anachronismus zu schreiben. Es ist bitte pointiert zu lesen. Doch ich frage mich, was hier an Hintergedanken am Werke war: Der Dateneinbruch im Kammergericht Berlin 2019 führte dazu, dass der gesamte Betrieb offline gesetzt wurde (immerhin für 4 Monate!). Man hatte bei der Wiederherstellung eine Infektion mit einem Trojaner entdeckt hat, wobei die Hacker höchstwahrscheinlich in der Lage waren, den gesamten Datenbestand des Gerichts zu klauen. Dies geschah mittels des Trojaners Emotet, den mutmaßlich ein Mitarbeiter auf das System lud. Ok., sage ich mir. Warum macht man das, noch dazu mutmaßlich von innen? Miese Sicherheitsvorkehrungen aufdecken? Einen Standardvorfall zu einem massive incident hochschrauben? Warum? Wir wissen mittlerweile, dass dies erst der Anfang ist. Ransom ware, Erpresser-Mails, hätte in dem Datensicherheits-GAU noch gefehlt.
  • Phishing ist ja schon Standard … dies sind Versuche, über gefälschte Webseiten, Emails oder Kurznachrichten an persönliche Daten eines Internet-Benutzers zu gelangen. Man macht dabei nichts anderes als einen Identitätsdiebstahl, um dann z.B. Konten zu plündern und mit den gestohlenen Daten zu bezahlen. Ziel ist ein Betrug und die Schädigung des Dateninhabers. Anders als manch eine eher gefühlte und nur vom Hörensagen bekannte Theorie über Datengefahren durch soziale Netzwerke und Suchgiganten mit ihren Datenkraken ist Phishing eine reale und vor allem klar bezifferbare Gefahr. Pro Jahr verursachen ahnungslose MitarbeiterInnen auf der Welt durch Phishing einen Schaden in Höhe von durchschnittlich mehr als 4,5 Millionen Dollar pro Unternehmen. Pro Unternehmen! Dies lässt sich in einer aktuellen Studie unter anderem von IBM und Proofpoint.
  • Die Blockchain-Technologie, auch ein Teil der Digitalisierung, kam vor allem durch die Kryptowährung Bitcoins auf. Bitcoins sind Spekulationsobjekte. Doch die dahinter stehende Technologie Blockchain trägt wesentlich dazu bei, dass digitale Sicherheit deutlich mehr Raum einnimmt. Daten können damit weltweit fälschungssicher und unveränderbar gespeichert werden. Jeder Einbruch wird vermerkt und lässt sich zurückverfolgen. Blockchain gilt als die Vertrauensmaschine schlechthin. Sie gilt als fälschungssichere digitale Kommunikationsform. Blockchain ermöglicht eine digitale Welt ohne Mittlerpersonen. Verträge werden direkt zwischen den Partnern geschlossen.
    Reisen, Mieten etc., alles was heute über die Plattformökonomie läuft, wird durch Blockchain unterstützt, weil es eine direkte digitale Kommunikation ermöglicht, ohne einander zu kennen. Die Technologie ist sozusagen der Vertrauensgarant. Sie ist eine dezentrale Datenbank, ein digitales Kassenbuch, das sich in Kopien auf unzähligen Computern weltweit befindet. Jede Transaktion, die getätigt wird, wird protokolliert – und zwar lückenlos, fälschungssicher und unveränderbar. Es wird als Block in der Datenkette angehängt. Jeder Dateneinbruch fällt sofort auf, da es die unzähligen Kopien des Kassenbuchs gibt. Grundlage ist ein Konsensprozess, welche Datenblöcke angehängt werden. Über den smart contract, das Protokoll, wird die Transaktion dann ausgeführt, wenn die Mehrheit im System sagt, dass diese Transaktion gültig ist. Heute ist es so, dass nicht nur Banken, sondern bereits auch Industrieunternehmen, Behörden, Immobilienmakler, Notare und Logistik- und Verkehrsunternehmen – und auch die Wissenschaft (hier kann man Veröffentlichungen mit einem Zeitstempel versehen; Ideendiebstahl wird dadurch verunmöglicht; auf Veränderungen und Verfälschungen sind ebenso nicht mehr möglich; gleichzeitig wird Wissen viel stärker geteilt) dieser Technologie nähertraten. Die Technologie ist die Vertrauensbasis. Hier ist noch viel Spielraum an Möglichkeiten, die bislang ungenutzt sind.
  • Und dann ist da noch die Wissenskultur, gekoppelt mit einer sogenannten Open Source Gesellschaft. Wissen ist viel breiter zugänglich geworden, auch im Wissenschaftsbereich, wo zur Zeit eine globale und sehr massive Open Source Bewegung stattfindet, die angestammte Verlage gehörig unter Druck bringt. Publish or Perish (veröffentlichen oder untergehen, sprich nicht Teil der Community sein, weil man ja nichts Substantielles zu sagen hat und es auch gar nicht nachweisen kann), jahrelang das Credo der Wissenschaft und auch als massives Druckmittel verwendet, hat in der bisherigen Form ausgedient. Auf Wissen zu sitzen, bringt nichts mehr. Wissen ist Energie und will fließen. Dann kann es sich ausweiten. Digitale Kanäle sind dafür bestens geeignet. Hier bricht vieles auf, auch wenn es etwas dauert, die verkrusteten Strukturen aufzubrechen. Die oben erwähnte Blockchain-Technologie ist ein Ermöglicher von vielen für diesen Trend. Auch das Teilen von wissenschaftlichen Erkenntnissen rund um Corona zeigt das sehr schön.
  • Und dann, still, heimlich oder doch nicht mehr ganz so leise hat sich eine Sinnsuchebewegung etabliert. Zwar kann man sie Jahrzehnte zurückverfolgen, doch die Motive waren andere als im 21. Jahrhundert. Übersättigt, angelogen, getäuscht, vieles habend, wenn auch nicht alles, eine Wohlstandgesellschaft – und doch leerer als leer. Nach außen getrieben und im Inneren verhungert. Auch diese lässt sich energetisch begründen. Die Phase seit 2012 hat uns in einem 7-jährigen Übergang in eine wahrhaft neue Grundenergie mit Anfang 2020 hineinkatapultiert. Die Corona-Krise ist nur ein Ausdruck davon im Außen. Gleich, ob man das bewusst oder unbewusst wahrnimmt – es ist so und lässt sich auch nachweisen. Manche bezeichnen sie als den Einstieg ins Wassermannzeitalter, in ein Zeitalter von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit/Schwesterlichkeit, von Gemeinschaften, von Genug, von Fülle in neuen Formen. Andere warten auf das Event, den rettenden Lichtblitz von irgendwo, Hauptsache er kommt.
    Warten Sie auf nichts, denn es kommt nichts alleine von Außen. Leben Sie bewusst und achtsam, jeden Tag aufs Neue. Das ist das einzig Wahre, denn es ist immer das Zusammenspiel von innen und außen, vom Einzelnen und dem Kosmos, das zur großen Veränderung führt. Zeit ist dabei völlig irrelevant, weil es im Kosmos lineare Zeit, wie wir Menschen sie kennen nicht gibt. Daher ist die Frage nach dem Wann für den Kosmos ein müdes Lächeln wert, vielleicht sogar sinnbefreit. Das, was wir als 5D bezeichnen, ist ja bereits vorhanden. Wir müssen uns, wenn wir in diesen Bewusstseinszustand wollen, dafür resonant machen. Das ist alles und doch gleichzeitig so unglaublich viel.
Es ist ein breit gefächertes Sammelsurium an Bewegungen, Gegenbewegungen, mehr oder weniger zusammenhängend, mehr oder weniger zurückverfolgbar. Doch es sind Verkörperungen in unserer sogenannten Realität. Manche bezeichnen sie als Pendelausschlag in die Gegenrichtung – verglichen mit Virtualität und Digitalisierung.

Den Bereich der Neuen Arbeit spare ich an dieser Stelle aus, da diesem Thema ein eigener Beitrag gewidmet ist (siehe Essays: Das neue Finanzsystem – das neue Wertesystem – neue Formen von Sicherheit und Achtsamkeit und die manipulierte Gesellschaft)

Wohin kann es weiter gehen?

Was bereits jetzt evident ist, ist, dass die digitalen und virtuellen Strukturen ebenfalls der Sinnhaftigkeitsfrage unterzogen werden. Die Wochen und Monate der Corona-Krise haben vielen die große Chance geboten, aufzuholen, sich zu üben und ihre Fähigkeiten auszubauen.

Doch klar wurde auch, dass die Digitalisierung wichtig ist, jedoch natürlich nicht den persönlichen Kontakt ersetzen kann. Dazu brauchte man kein Corona. Das lag auch schon davor auf der Hand. Doch Corona hat es vielen im Konkreten gezeigt.

Digitale und virtuelle Strukturen müssen genauso zeitgemäß sein, um den 2021 aufkommenden neuen Energien zu genügen. Wenn Saturn ab Ende 2020 im Wassermann verbleibt, dann kommt Jupiter auch gleich hinzu. Das ist die berühmte Königskonstellation. Die ist dann sehr, sehr, sehr konkret. Saturn mit Jupiter und mit Uranus (Wassermann) und Mars (auf 0 Grad zugeordnet) einander begegnen, dann sie wahre Revolutionen möglich. Und zwar zum Wohle der Menschheit.

Es reicht also nicht, in die Digitalisierung zu investieren. Es muss richtig investiert werden und mit Durchhaltevermögen. Es muss dem Kollektiv etwas bringen, ihm zum Vorteil gereichen. Es muss eine neue Mischung als Digital und Persönlich gefunden werden. Die muss fließend sein und bedarfsgerecht. Digitalisierung kann viel, jedoch nicht alles. Und das ist gut so. Denn – es geht um unsere neuen inneren Strukturen, die sich dann als Projektion im Außen zeigen. Also – innere Strukturen zuerst!

Das ist auch ein neuer Shareholder Value.

Daran werden Akteure gemessen werden, am Wert fürs Kollektiv. Neue Messmethoden dafür sind herzlich willkommen. Es reicht daher nicht, Virtualität und seine Möglichkeiten zu propagieren. Sie müssen sich in die Bedürfnisse der Menschen einfügen. Sie sind ein Instrument, ein Diener – und nicht der Herr!

Es muss transparent sein – so gut wie möglich. Es muss der Menschheit dienen – dies bemisst sich nicht nur am ökonomischen Profit.

Menschsein hat nur am Rande etwas mit ökonomischen Profit zu tun – auch, jedoch mehr denn je am Rande. Die überbordende Verökonomisierung, auch bei der Plattformökonomie und dem Datenverkauf, ist ein ungesunder Auswuchs von etwas, das sowohl Berechtigung als auch Nutzen erbringen kann.

Doch wir sind auch in der Phase, die sich mit „Maß und Ziel“, mit Proportionalität überschreiben lässt. Danke, Corona! Die Krise hat uns dort hingeführt, auf die Verhältnismäßigkeit und auf einige noch weitere brauchbare Eigenschaften, die es zu pflegen gilt.

Ich gehe dazu nochmals auf die großen Energien ein.

Saturn fordert immer Verantwortung, gleich in welchem Zeichen er steht. Jupiter mag zwar überborden. Doch mit Uranus im Hintergrund geht es nur mehr neu, d.h. das Verökonomisieren muss sich auch neu erfinden.

Das wird die eigentlich spannende Angelegenheit, denn 2021 kommen genau jene Bereiche auf den ersten großen Prüfstand, dann wenn Saturn und Uranus im Quadrat zueinander stehen. Das wird dann richtig interessant.

Doch bis dahin gibt es Zeit, sich vernünftig, mit Maß und Ziel auszuweiten und dabei gleichzeitig grundlegend zu erneuern. D.h. Ausweiten mit Maß und Ziel reicht dezidiert NICHT aus.

Es muss eine innere Erneuerung stattfinden. Ob das in Silicon Valley bereits angekommen ist, kann ich nicht ausschließen. Ob man sich dazu tatsächlich durchringt oder sich zwingen lässt, bleibt abzuwarten.

Die Energien machen bekanntermaßen geneigt und gewogen. Sie zwingen nicht. Dann kommt das Leben ins Spiel. Und das kann sehr bezwingend sein, wenn es zu lange ignoriert wurde.

Kann Spiritualität in diesem Prozess helfen?

Spiritualität ist mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Ja, das kann man mit Fug und Recht behaupten. Das ist eine positive Entwicklung, auch wenn sich Mitte des Jahres 2020 ein Split in der Community zeigt, der interessante Verwerfungen mit sich bringt.

Spiritualität umfasst als Ausgangspunkt unseres Soseins die mit den bekannten Sinnen wenig fassbare, doch stark erahnbare und erfahrbare Welt. Es ist die Welt hinter unserer sog. Wirklichkeit. Es ist auch die Akzeptanz, dass wir Schöpfer unserer sog. Realität im Außen aus unserem Inneren heraus sind. Dazu kann man ganz unterschiedliche Instrumente verwenden – doch der Weg nach Innen, der oft auch mit der dunklen Nacht der Seele verbunden ist, bleibt keinem erspart. Religion und Religiosität können, müssen jedoch nicht zwangsweise etwas mit Spiritualität zu tun haben. Spiritualität ist eine offene, geweitete und erkennende Lebenshaltung. Sie hat vor allem nichts mit Oberflächenesoterik zu tun.

Ich meine daher den nach Innen gehenden Weg der Selbstreflexion unter Akzeptanz und Zuhilfenahme dieser Welt hinter unserer Wirklichkeit, wenn ich über die Rolle von Spiritualität als Orientierungsmaßstab im Findungsprozess schreibe.

Hier wird es schon interessant,

weil nach wie die Zahl jener, die mit „Innen“ etwas anfangen können, relativ klein ist – auch wenn Corona zu einer ersten Weitung des Kreises führte. Die Qualität mag hoch sein, die Quantität darf gerne noch weiterwachsen. Die Energien ab Ende 2020 werden dies fördern.

Sie werden auch die Bereitschaft forcieren, sich über grundlegende Prinzipien unseres Seins einzulesen, darüber zu diskutieren, sich auszutauschen und die Erkenntnisse im eigenen Lebensalltag zu integrieren. Dann wird Qualität mehr denn je gefragt sein.

Die hohe Außenorientierung, die Trennung in Geist, Körper, Seele, die Überhöhung des Verstandes, der Körperkult, eine völlig verzerrtes Verständnis von Schönheit, die Nivellierung von Bildung, die Unterdrückung von Wissen durch die Verwendung einer ausgrenzenden Sprache und vieles mehr … ist ein, ich bin fast versucht, zu schreiben, letales Amalgam für einen beträchtlichen Teil der Menschheit. Das wird mehr und mehr ein Ende haben. Der Urlaub wird eben nicht mehr das Wichtigste sein. …

Ich bin immer zuversichtlich. Eine Erkenntnis nach den vielen Jahren als Autorin, die auch ihr Wissen in vielfältiger Weise weitergibt, inklusive einiger prominenter Führungsaufgaben lautet für mich:

Veränderung findet im Regelfall sehr oft spät statt, weil sie – ebenso im Regelfall – weh tut und Bekanntes, das Scheinsicherheit gibt, weg gehen muss. Nur so kann Platz für Neues, für Entfaltung, Veränderung entstehen. Da, wo es weh tut, da wird es eng. Genau hier ist jedoch auch gleichzeitig die Lösung zu finden.

Und – was die wenigsten wissen,

es gibt für das Erkennen der eigenen Aufgaben und das Lösen derselben einen Zeitplan. Wenn die deadline überschritten wurde, gibt es eventuell noch eine Nachfrist. Wenn auch die verstreicht, dann heißt es: sorry, dieses Mal verpasst; es gibt eine weitere Runde am Karma-Karussell, im nächsten Leben. Das ist dann das Gesetz von Ursache und Wirkung gelebt und angewendet. Ob man sich dessen bewusst ist, oder nicht.

Ich meine, dass Spiritualität in der Neuen Zeit, die stark digital geprägt sein wird, ein wesentliches Element ist, sich zu finden und auch zu leben. Man muss sich durchbeißen und dranbleiben, wie beim Erlernen eines Instruments oder einer Sportart. Nichts fällt bei aller Talentiertheit vom Himmel. Es mag leichter gehen, doch tun muss man es immer noch. Die Energien machen gewogen, doch sie zwingen nicht.

Spiritualität als eine Möglichkeit,

Sinn anzubieten, muss sich ebenfalls die Substanzfrage gefallen lassen.
Wir wissen, dass wahrhaftige Spiritualität mit dem Gang in die tiefsten Tiefen und mit richtig viel Selbstarbeit verbunden ist; das kann anstrengend und oft schmerzhaft sein; ich betone, kann – dann ist es eine Frage, das Ego zu wandeln. Das tut erfahrungsgemäß weh.

D.h. Spiritualität an der Oberfläche hat ausgedient. Es geht ans berühmte Eingemachte, an die Substanz. Wie viele haben den Mut und die Disziplin, mitzugehen? Werden es noch mehr als bisher schaffen, ihr Bewusstsein zu weiten? Wie entwickelt sich die spirituelle Community weiter? Wir bringen wir irdische und geistige Prinzipien in Übereinstimmung und erzielen eine Komplementarität?

Das Wissen, dass man Teil eines Großen Ganzen ist, dass immer Hilfe vorhanden ist – vielleicht nicht dort, wo man sie erwartet – doch sie IST vorhanden, auch das hilft weiter. Keiner fällt durch den Rost, wenn er nicht will. Es gibt immer offene Türen, durch man gehen kann.

Es mag vielleicht momenteweise schwierig sein. Es mag gelegentlich aufwendig sein. Es mag einen in einen völlig unbekannten Weg auf gänzlich neues Terrain zwingen und vorerst in einer Form von Orientierungslosigkeit lassen; solange, bis man erkennt, dass die neuen Maßstäbe bereits da sind und nur wahrgenommen werden wollen.

Wenden Sie den Blick und Sie werden sehend werden –

mit digitaler Hilfe, mit virtueller Hilfe, mit menschlicher Hilfe, mit geistiger Hilfe. Es liegt an Ihnen. Ausschließlich an Ihnen.
So bieten die aktuellen Energien eine unglaubliche Chance für uns, sich der Möglichkeiten und Grenzen von Digitalisierung und Virtualität bewusst zu werden.

Es geht um Verantwortungsübernahme für sich selbst und fürs Kollektiv. Es geht um das ehrliche Erkennen, wo Substanz ist und was man besser lässt, weil es beide Währungen frisst – Daten und Zeit. Es geht immerhin darum, eine neue, substantiell gehaltvolle Gemeinschaft von Gleichgesinnten aufzubauen. Das können zwei Menschen sein. Das können 20 Menschen sein. Das können 2 Millionen und mehr sein.

Erkennen Sie Ihre Aufgabe in diesem Prozess. Machen Sie einen Blick auf sich und Ihre Fähigkeiten, Begabungen und Talente.

Sehen Sie, was die Digitalisierung für Sie anbietet, wo Sie offen sind und probieren Sie aus. Lassen Sie sich nichts aufs berühmte Auge drücken, sondern geben Sie, was Sie in diesem Prozess geben können.

Und – ganz uranisch empfohlen – wer Substanz hat, der kann Überraschungen bestens nutzen.

05.06.2020
Andrea Riemer
Außerordentl. Honorarprofessorin Dr.habil. Dr. Andrea Riemer, Ph.D
www.andrea-riemer.de


Andrea Riemer

bietet eine einzigartige Form der schriftlichen, astrologisch-energetische Persönlichkeitsanalyse an, die Ihnen auf Ihrem Weg Orientierung geben. Damit verbindet sie ihre vielfältige Erfahrung und gibt Ihnen auf Wunsch auch Empfehlungen für die Umsetzung. Mehr dazu unter https://www.andrea-riemer.de/
Nehmen Sie dazu gerne Kontakt über office@andrea-riemer.de auf.
Zudem finden Sie von ihr diverse Essays auf dieser Plattform unter
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In ihrem aktuellen Buchandrea-riemer-cover-reset

Reset. Neuanfang mit leichtem Gepäck“ widmet sich Andrea Riemer den gängigsten Glaubenssätzen, Mustern, Prägungen und wie sie wandelt. Sie bietet in diesem Buch zudem einen Zugang zum Manifestieren in der Neuen Zeit an, der praktisch, konkret und anhand von zahlreichen Beispielen dargestellt wird.
Erhältlich als EBOOK unter https://www.epubli.de/shop/buch/Reset
Mehr zur Autorin unter www.andrea-riemer.de


Es gibt zu Energie, Dimensionen und Bewusstsein bzw. Bewusstseinsrevolution und den immer noch sich zeigenden Aufstiegssymptomen folgende Beiträge von Andrea Riemer :

Mit einer Bewusstseinsrevolution ins ‚Neue Normal‘? Einstieg wenn ja – wo bitte und wie? – finden Sie >>> HIER 
Erkenne Dich selbst  – finden Sie >>> HIER 
Wo leben wir eigentlich – GPS für die neue Zeit – finden Sie >>> HIER  
Bewusstseinsrevolution für den Alltag – finden Sie >>> HIER
Unbewusstsein und Bewusstsein – finden Sie >>> HIER 
Aufstiegssymptome- eingebildet oder real? – finden Sie >>> HIER 
Auf ins Leben – mit der Bewusstseinsrevolution – finden Sie >>> HIER 

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