Entspannt im Alltag mit der achtsamen Körperwahrnehmung

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Entspannt im Alltag mathilde-langevin-n6LcL-RWQNg-unsplashEntspannt im Alltag mit der achtsamen Körperwahrnehmung

Die Achtsamkeit ist in der modernen Welt zu einem seltenen Gut des menschlichen Geistes geworden. Durch äußere Einflüsse wie die Schnelllebigkeit und die Digitalisierung verlieren wir schleichend und unbewusst den Kontakt zu uns selbst ohne es zu bemerken. Viele Menschen gehen heutzutage gedankenverloren durch ihren Alltag. Die Arbeit, die Funktion in der eigenen Familie und die vielen kleinen alltäglichen Aufgaben sorgen häufig für Stress.

Dabei gerät nicht nur der Geist aus dem Gleichgewicht, sondern auch die Verbindung zum eigenen Körper geht dabei verloren. Das Resultat davon sind nicht selten Angstgefühle, Verunsicherung, ein schlechtes Selbstwertgefühl, Unzufriedenheit, Erschöpfung oder gar Depressionen. Auch die Beziehung zu anderen Menschen wie den engsten Freunden, dem Partner oder Familie können darunter leiden.

Aus diesem Grund sehnen sich immer mehr Personen nach Erholung vom Alltag, einer Entschleunigung, mehr Selbstakzeptanz und einem bewussteren Leben. Wenn wir die Achtsamkeit zurück in unseren Alltag holen, kann auch dieser Wunsch mit ein wenig Übung in Erfüllung gehen.

Was bedeutet Achtsamkeit?

Die Achtsamkeit ist ein Geisteszustand des Menschen, in dem er hellwach ist und seine Umgebung sowie die eigenen körperlichen Empfindungen und Emotionen in ihrer Ganzheit wahrnehmen kann. Dabei wird er weder von störenden Gedanken noch von überwältigenden Gefühlen oder Bewertungen abgelenkt.

Ein achtsamer Mensch ist dazu in der Lage, den gegenwärtigen Moment so wahrzunehmen wie er ist, ohne ihn zu beurteilen oder über ihn nachzudenken. Personen, die sich in Achtsamkeit üben, können daher psychische sowie physische Leiden ihres Körpers lindern und bewusst auf individuelle gesundheitliche Bedürfnisse eingehen.

Der Zustand der Achtsamkeit setzt sich daher aus folgenden Merkmalen zusammen:

  • nicht wertend
  • absichtsvoll
  • bewusst
  • verankert im gegenwärtigen Moment
  • aufmerksam
  • lenkbar
  • stabil

Achtsamkeitsübungen stammen ursprünglich aus den Lehren des Buddhismus und der Meditationspraxis. Heutzutage werden diese auch in verschiedenen Formen erfolgreich innerhalb der Psychotherapie angewandt.

Die achtsame Körperwahrnehmung

In vielen Fällen kann die Wahrnehmung und Empfindung des eigenen Körpers durch äußere Einflüsse wie psychische und physische Traumata gestört werden. Um wieder eine Einheit zwischen Geist und Körper herzustellen und optimal auf die eigenen physischen Bedürfnisse einzugehen, kann es helfen, die achtsame Körperwahrnehmung zu üben.

Bei der achtsamen Körperwahrnehmung geht es um das intensive Spüren des Körpers. Dabei wird beispielsweise während einer angeleiteten Meditation in die Empfindung von Verspannungen, der Körperhaltung, Schmerzen, spezifischen Bewegungsmustern oder den Kontakt zum Boden hineingespürt. Begleitend werden dazu langsame und dehnende Bewegungen sowie spezielle Atemtechniken ausgeführt, um die Blutzirkulation anzuregen und den Körper zu beleben. Oft werden bei den Übungen zu Beginn angestaute Emotionen gelöst, die wertungsfrei zugelassen werden und schließlich zu einem erlösenden Gefühl und einer tiefen Entspannung und Akzeptanz führen.

Achtsamkeit in den Alltag einbauen

Um die Achtsamkeit effektiv in das eigene Leben zu integrieren, ist es wichtig sie regelmäßig zu üben. Deshalb sollten kleine Achtsamkeitsübungen bestenfalls in der täglichen Routine einen Platz finden. Allein bei der abendlichen Dusche kann die achtsame Wahrnehmung geschult werden, indem die Empfindungen bei der Berührung der Haut, die Gerüche und die Atmung bewusst wahrgenommen werden. Personen, denen es schwerfällt den hektischen Alltag hinter sich zu lassen, können zusätzlich auf die angenehme Wirkung von CBD, beispielsweise in einer beruhigenden CBD-Creme, oral einnehmbaren CBD-Ölen oder -Kapseln, zurückgreifen.

Neben der Körperpflege können jedoch auch der Spaziergang oder das Essen die Achtsamkeit schulen. Beim Wandern oder Gehen kann zum Beispiel die äußere Umgebung ganz bewusst und wertfrei wahrgenommen werden: Die verschiedenen Gerüche, die Geräusche, der Wind in den Haaren und die Sonnenstrahlen auf der Haut. Auch bei der Zubereitung von Mahlzeiten können die Gerüche, die tastbare Oberfläche der Lebensmittel, die Geräusche beim Schneiden und die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen ganz achtsam und intensiv wahrgenommen werden. So erscheint der triste Alltag nach und nach viel bunter und aufregender und die Zeit scheint durch die Übungen langsamer zu vergehen, da negative Gedanken und Stressgefühle eliminiert werden.

23.11.2021
Spirit-online
Foto: Mathilde Langevin/ Unsplash (https://unsplash.com/photos/n6LcL-RWQNg)

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